Im Grunde läuft das immer so ab: da ist ein weibliches Waisenkind. Das wächst auf und wird zum Mann umoperiert. Als Mann tritt sie/er dann dieser ominösen Zeitreiseorganisation bei und reist zurück in seine eigene Vergangenheit, wo er noch eine junge Frau war. Dann schläft er mit sich selber und wird schwanger. Während das männliche Ich weiter durch die Zeit reist, bekommt das weibliche Ich das Baby. Das männliche Ich kommt daraufhin im Krankenhaus vorbei, klaut sein eigenes Kind, das gleichzeitig er selber in einem weiblichen Körper ist, und legt es auf die Treppe des Waisenhauses.
Und daraufhin beginnt alles von vorne. Irgendwie...

Ist also ein ewiger Kreislauf aus: Frau wird zu Mann, Mann reist durch Zeit, hat Sex mit sich selber und beeinflusst seine eigene Vergangenheit dann so, dass er zu dem wird, der er am Ende ist. Nämlich dieser Bombenleger, dem er die ganze Zeit hinterher jagt. Alle vier wichtigen Hauptcharaktere sind also ein und die selbe Person.
Ist ziemlich wirr bzw. komplex und durch die die Sache, dass er sein eigenes Elternpaar ist auch dezent verstörend.

Ob das irgendwie Sinn ergeben kann, weiß ich auch immer noch nicht. Eigentlich dürfte das ja gar nicht funktionieren, weil der Anfang dieser Zeitschleife fehlt (oder nicht?), aber was soll es... Ist trotzdem ein toller Film über den man angenehm nachdenken kann.
