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Lesson of the Evil

Boah, nach Wara No Tate (Die Gejagten), wieder so ein Hammerteil von Miike! Fängt ganz langsam und ruhig an, nimmt sich Zeit die Charaktere einzuführen und wird dann gegen Ende hin zu einer unglaublichen Schlachtplatte mit unglaublicher Härte! Man fiebert förmlich mit den Beteiligten mit und spürt deren Angst und Anspannung! Negativ ankreiden muss ich dem Film eigentlich nur die stellenweise ganz miesen CGI Bluteffekte! Da hätten Oldschool-Blutbeutel wohl bessere Wirkung erzeugt! Aber das ist Jammern auf hohem Niveau....
 
Weiter gehts mit Guy Ritchie.

Rock N Rolla

Mit Snatch kann er zwar nicht mithalten, war aber trotzdem lustig.

Am besten waren die Tanzszene, der erste Überfall von One Two und Mumbles und natürlich alles, was im Zusammenhang mit Bobs Homosexualität passiert. :lol:

7/10
 
wenn du snatch zum 2. mal schaust wirst du ihm auch 10/10 geben....mir hat er beim ersten mal schauen sogar "nur" gut gefallen

bube, dame, könig, gras kann ich noch empfehlen (lock stock 2 smokin barrels)
hätte ich aber vor snatch geschaut
 
Naja, bei ner 10/10 muss mich ein Film schon komplett wegflashen. Ich glaube, das kann einer Gangsterkomödie bei mir per se nicht gelingen. Hätte Snatch auch ne 9 geben können, hat mich schon sehr gut unterhalten.

Bube Dame König Gras ist auch in der Pipeline, folgt die Tage.
 
Ich habe gerade Predestination gesehen und bin ganz verwirrt. Kann mir das mal jemand entwirren?

Im Grunde läuft das immer so ab: da ist ein weibliches Waisenkind. Das wächst auf und wird zum Mann umoperiert. Als Mann tritt sie/er dann dieser ominösen Zeitreiseorganisation bei und reist zurück in seine eigene Vergangenheit, wo er noch eine junge Frau war. Dann schläft er mit sich selber und wird schwanger. Während das männliche Ich weiter durch die Zeit reist, bekommt das weibliche Ich das Baby. Das männliche Ich kommt daraufhin im Krankenhaus vorbei, klaut sein eigenes Kind, das gleichzeitig er selber in einem weiblichen Körper ist, und legt es auf die Treppe des Waisenhauses.

Und daraufhin beginnt alles von vorne. Irgendwie... :ugly: Ist also ein ewiger Kreislauf aus: Frau wird zu Mann, Mann reist durch Zeit, hat Sex mit sich selber und beeinflusst seine eigene Vergangenheit dann so, dass er zu dem wird, der er am Ende ist. Nämlich dieser Bombenleger, dem er die ganze Zeit hinterher jagt. Alle vier wichtigen Hauptcharaktere sind also ein und die selbe Person.

Ist ziemlich wirr bzw. komplex und durch die die Sache, dass er sein eigenes Elternpaar ist auch dezent verstörend. :D Ob das irgendwie Sinn ergeben kann, weiß ich auch immer noch nicht. Eigentlich dürfte das ja gar nicht funktionieren, weil der Anfang dieser Zeitschleife fehlt (oder nicht?), aber was soll es... Ist trotzdem ein toller Film über den man angenehm nachdenken kann. :D

Sarah Snook ist übrigens mal so verdammt gut in dem Film! :huldig: Hoffentlich spricht sich das rum und wir sehen in Zukunft noch mehr von ihr.
 
Zuletzt bearbeitet:
Puh, gute Frage. Ist jetzt auch schon ein paar Wochen her, dass ich den gesehen habe und dann auch nur auf Englisch. Von daher fällt mir da gerade auch keine plausible Erklärung ein. Wahrscheinlich hat ihn das Zeitreisen (psychisch) einfach so sehr mitgenommen, dass er irgendwann "ausrastet" oder sich mit der Situation und seiner Bestimmung nicht mehr zufrieden geben will. Vielleicht möchte er so aus dem Kreislauf ausbrechen.

Kann ich aber auch nicht genau sagen. Muss mir den Film die Tage noch mal auf Deutsch anschauen. Jetzt habe ich da wieder Lust drauf. :D
 
Ich hab seit Ewigkeiten mal wieder nen Tatort gesehen. Eigentlich mehr, weil ich zu faul zum umschalten war. Es war der Tatort "Früher Abschied" und es ging um Kindsmord/Früher Kindstod. War schon ziemlich harter Tobak. Fing auch extrem krass an. Ich glaub, ich hab ihn auch deswegen zuende geschaut, weil die Eröffnungsszene so fies war, dass ich sehen wollte, das es wenigstens noch positiv endet.
War auf jedenfall überraschend gut (für nen Tatort)!
 
Ich hab seit Ewigkeiten mal wieder nen Tatort gesehen. Eigentlich mehr, weil ich zu faul zum umschalten war. Es war der Tatort "Früher Abschied" und es ging um Kindsmord/Früher Kindstod. War schon ziemlich harter Tobak. Fing auch extrem krass an. Ich glaub, ich hab ihn auch deswegen zuende geschaut, weil die Eröffnungsszene so fies war, dass ich sehen wollte, das es wenigstens noch positiv endet.
War auf jedenfall überraschend gut (für nen Tatort)!

Es gibt auch beim Tatort gute Autoren und gute Regisseure. Leider kommt beides zu selten zusammen.
Gibt aber auch echt ein paar Perlen unter viel Mist.
 
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