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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (2 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Man from Earth

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Die Kommentare zu diesem Film:



One of the best movies I ever seen! Great actors too! Thanks!

What a film! Amazed by it.

Brilliant script writing and direction. This is what drama is all about. Magnificent art. Bravo

the best sci-fi movie I have ever seen...




Und so geht das kilometerlang weiter.

Was einen dann erwartet ist eine auf 1,5 Stunden aufgeblasene X-Factor Folge. Und zwar eine der Schlechteren.


Worum geht es: Typ erklärt seinen Freunden dass er seit der Steinzeit lebt. Die denken er ist verrückt, klären dann aber ab, da sie alles Wissenschaftler sind, es duchaus möglich wäre dass ein Mensch dieses Alter erreicht wenn der Körper perfekt alle Schadstoffe abbaut.

Vertiefende Handlungsspoiler

Und jetzt hauen die mal richtig auf die Kacke, denn nicht nur ist der Typ so alt, ne er ist auch mal eben an verfickt nochmal JEDEM einzelnen geschichtlich relevantem Event beteiligt, kennt jede Größe der Geschichte persönlich (verstreut über die ganze Welt natürlich) und, last but not least, war er natürlich Jesus.

Tja, manchmal trifft es einen eben.

Acting, Music, Look, Dialoge, alles unter Niveau einer X-Factor Folge.

Waaaaaaaaaaaahhh, und dann findest du nur positive Kommentare zu dem Shit. Ich versteh es einfach nicht.










Angeregt durch den Verhoeven Podcast

Starship Troopers

starshiptroopers.jpg



Es ist faszinierend, man kann den Film mittlerweile schon mitsprechen, und doch gibt es wenige Filme für mich die immer wieder so gut funktionieren wie dieser.

"Die moblie Infantrie hat mich zu dem gemacht was ich heute bin!"

^^

Zudem holt er mich immer wieder auch wieder direkt zurück in die 90er. Sei es die Optik, und das ist nicht negativ gemeint, der Film sieht auf Blu Ray fantastisch aus, oder das Look and Feel.

Nicht zuletzt die Musik.

Hach die Tanzszene... ich muss immer fast heulen wenn Sie ihm dann sagt,.. und er ...

;____;

[vid]https://www.youtube.com/watch?v=1Hav0gNHI1o[/vid]



Sollten diesen Text Menschen lesen die den Film noch nicht kennen, diesen Film kann sich uneingeschränkt jeder ansehen. Derart zeitlose Satiren sind leider rar gesät.

Am besten vorher nicht informieren und einfach von diesem wunderbaren Film überraschen lassen.

Lustigerweise sind mir erst dieses mal die zahlreichen Star Trek Anspielungen aufgefallen.
Ob das jetzt gegen mich und meine Aufmerksamkeit, oder für den Film und dass er immer wieder ein Detail preisgibt spricht kann ich nicht sagen. Wahrscheinlich irgendwo in der Mitte.


Achja und wenn man Full Metal Jacket vorher gesehen hat ist dass kein Fehler. Ich glaube ohne dieses Wissen verliert der Film einen gewissen Teil seiner Brillanz weil man einen guten Teil der Anspielungen nicht erkennen wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vor allem auch heute noch Zeitgemäß. Hat da nicht auch mal jemand das Wort reboot in den Raum geworfen?

Angeblich allerdings unter der Voraussetzung dass die Gewalt gemindert werden muss.

Sowas kann aber nur jemand verlangen der den satirischen Aspekt des Films nicht erkannt und berücksichtigt hat, und somit interessiert mich der Reboot schon nicht mehr obwohl er noch gar nicht angekündigt ist.


http://www.moviejones.de/news/news-starship-troopers-reboot-weniger-brutal_10153.html
 
das reboot/remake/whatever soll sich ja eh mehr am buch orientieren. im gegensatz zu verhoeven, der hat sich ja da sehr viele freiheiten genommen.
 
Ich hab vorgestern Conan der Barbar gesehen - meine Güte, der Film ist ja schon brutal :D Hatte ich so gar nicht in Erinnerung.
 
das reboot/remake/whatever soll sich ja eh mehr am buch orientieren. im gegensatz zu verhoeven, der hat sich ja da sehr viele freiheiten genommen.

Hat er ja eigentlich überall so gemacht, auch bei Total Recall. Aber seine damaligen Filme sind einfach alle Kult pur. Total Recall, Starship Troopers, Robocop, Basic Instinct... Alles geniale Filme. Ich finde auch Hollow Man gut, und selbst dem gnadenlos miesen Showgirls kann ich einen gewissen Unterhaltungswert nicht absprechen. :D

Was ich noch gucken muss ist Flesh+Blood, den kenne ich noch nicht.

Leider scheint er heute keine großen Filme mehr zu produzieren. Oder kennt jemand von euch Black Book oder Tricked? Das sind ja alles niederländische Produktionen, von Hollywood scheint er sich wohl distanziert zu haben. Sein letzter Film aus den USA ist jedenfalls Hollow Man, und der ist bereits 14 Jahre alt.
 
3 days to kill



3DaysToKill-Poster.jpg



„ 3 Days to Kill“ ist eine Vater/Tochter-Beziehungsgeschichte, um die noch eine Agent- Story herum gesponnen wurde. Jedenfalls bietet der Film recht lustige Dialoge mit den "Bösen" und mit der pubertierenden Tochter, coole Actionsequenzen und auch eine Dosis Humor. Ich kann die vernichtenden Kritiken nicht verstehen sicher der Film bedient sich bei allen Actionfilmen in letzter Zeit ein bisschen Taken, Transporter usw. Ich bin halt ein Fan von Kevin Costner und würde Ihm wenn er aus einen Telefonbuch vorlesen würde auch noch zuhören. Aber zurück zum Film meiner Meinung macht der fast nichts falsch, ein gut gelaunter Kevin Costner spielt den EX CIA Agenten überzeichnet aber doch unterhaltsam. Der Film ist gut gemachtes Popcorn Kino ohne große Charaktertiefe oder tiefgründigen Dialogen.
Ich würde diesen Film eine solide 7 von 10 geben, wer den Film nicht im Kino sieht sollte sich die DVD oder blu ray Release unbedingt vormerken.
 
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Person of Interest
Staffel 2

Bin ich heute mal wieder faul und zitiere mich selber. :D Meine Meinung zu Person of Interest ist nämlich nahezu unverändert - nach Staffel 2 eigentlich sogar noch positiver. Von daher einleitend nochmals meine Kritik zur ersten Staffel:

Person of Interest
Staffel 1

Eine Hochglanz-Thriller-Serie, produziert vom Master of the Serien J.J. Abrams und dem überaus cleveren Hirn von Jonathan Nolan - ganz genau, dem Bruder von Christopher, der für grandiose Drehbücher wie Memento, die Dark Knight Trilogie oder Prestige verantwortlich ist - entsprungen: Das kann doch nur genial sein. Und das ist es auch! Person of Interest ist ein spannender Action-Thriller, der auf einem gerade sehr aktuellen Thema basiert: Nämlich einer Maschine, welche jede Kameraaufnahme analysiert, jedes Telefongespräch überwacht und jede E-Mail liest. Daraus erstellt sie ein Profil der Menschen und kann, mit ziemlich hoher Treffsicherheit, Terroranschläge vorhersagen, welche der US-Regierung mitgeteilt werden. Doch nicht nur großangelegte Anschläge "sieht" diese ominöse Maschine, sie erkennt auch "kleine" Verbrechen bevor sie geschehen. Da die Regierung an häuslicher Gewalt, Entführungen oder tödlichen Überfällen aber kein großes Interesse hat, hat es sich Informatiker und Maschinen-Erfinder Harold Finch (Liebenswürdig-nerdig: Michael Emerson) zur Aufgabe gemacht, eben diesen "uninteressanten" Menschen zu helfen. Und zwar mit der Unterstützung von Ex-Elitesoldat John Reese (Grandios: Jim Caviezel), der den bösen Buben ordentlich die Köppe einschlägt. Und wie!

Gleich nach dem ersten actionreichen Auftritt von Jim Caviezel, konnte ich nur noch fragen: Wer braucht noch James Bond, John McClane oder Batman? John vereint nämlich so gut wie alle Eigenschaften der großen Actionhelden. Er ist smart wie der britische 00-Agent, unverwüstlich wie unser langsam sterbender Unterhemdenträger und besitzt nicht nur das Aussehen, sondern auch die Schlagfertigkeit (in Form von Worten und Fäusten), das Geld und das technische Equipment von Bruce Wayne - wobei das Kleingeld und die Technik eher seinem kleinen Mann im Ohr, den oben bereits erwähnten Überwachungsmaschinenerfinder Finch, zu verdanken sind.

Ausgestattet mit diesem ansehnlichen Repertoire an Genreeigenschaften, schießen, prügeln, sprücheklopfen und kombinieren sich die beiden ungleichen Protagonisten nun also durch allerlei hochspannende und clever geschriebene Einzelfälle, die für sich betrachtet auch einen abendfüllenden Thriller darstellen könnten. So gut sind die Geschichten und so spektakulär ist die Inszenierung. Dazu gibt es geschliffene Dialoge und brillante Schauspieler. Jim Caviezel könnte von mir aus gerne der neue Bond oder Batman werden. Bei ihm ist jeder Zynischer Spruch und jeder "abgefeuerter" Faustschlag ein Actiongenuss. Unheimlich lässiger Kerl, der in Hollywood leider immer noch deutlich unter Wert verkauft wird. Und das, obwohl er sogar schon Jesus gespielt hat!

Einen roten Faden gibt es bei Person of Interest nicht wirklich. Die einzelnen Einsätze sind, von der ersten bis zur letzten Folge, eigenständig und abgeschlossen. Zusammengehalten werden sie jedoch von der interessanten und oft undurchsichtigen Vergangenheit der Charaktere, die erst mit und mit aufgedeckt wird und so für eine gute Portion Spannung, zwischen den ansonsten eher kurzweiligen Stories, sorgt.

Interessant finde ich übrigens die unzähligen Verbindungen zum kommenden Ubisoft Spielekracher Watch_Dogs: Schon das Storygrundgerüst, über einen Überwachungsstaat und einen, von der Polizei gesuchten, Rächer, erinnert verdächtig an den Ubi-Titel. Dazu kommt noch die High-Tech-Inszenierung (inkl. Überwachungskameraaufnahmen und dem Hacken nahezu jeder technischen Gerätschaft) und ein merkwürdiges Detail, das eigentlich kein Zufall sein kann: Am Ende des letzten Watch_Dogs E3 Videos, schießt der Spieler den ankommeden Polizisten gezielt in die Knie, um diese nicht zu töten (da er ja eigentlich zu den Guten gehört). Und genau das macht John in der Serie auch. Merkwürdig! Hat Ubisoft da wohl etwas zu viel Person of Interest geschaut? :D Hoffentlich, kann ich da nur sagen.

Die Serie gehört nämlich zum Genrebesten, was ich in letzter Zeit gesehen habe. Ein kurzweiliger, hochspannender, lässiger und actionreicher Thriller mit tollen Darstellern und guten Geschichten. Und Amy Acker ist auch noch dabei. :liebe: Besser geht's eigentlich nicht. :D

8/10 Kameras


Eigentlich kann ich diese Eindrücke unverändert für Staffel 2 übernehmen, bis zu dem Absatz "Einen roten Faden gibt es bei Person of Interest nicht wirklich.", denn das stimmt nun nicht mehr. Im Gegenteil: Es gibt sogar einen fulminaten Story-Faden, voller Spannung, intelligenter Einbindung vergangener Ereignisse und gleich mehreren Bedrohungen, die für regelmäßige Höhepunkte sorgen.

Person of Interest ist mit Staffel 2 nicht mehr "nur" ein grandioser Action-Thriller, sondern bietet ebenfalls eine fantastische Cyber-Krimi-Geschichte, die zwar relativ geradlinig abläuft, jedoch den ein oder anderen Kniff bereit- und insgesamt schlichtweg hervorragend bei der Stange hält. Nicht zu unterschätzen sind aber auch die Einzelfälle, die nun sogar noch spannender und origineller geraten sind (Stichwort: das Kammerspiel in der Sturmfolge oder aber die Facebook-Geschichte :lol: ). Zudem entwickeln sich die Charaktere merklich weiter, werden feiner gezeichnet und von einigen gut geschriebenen Neuzugängen unterstützt.

Die temporeiche Vorzeige-Action, sympathischen Darsteller, der trockene Witz, sowie das heute sogar noch aktuellere Thema sind dabei auch weiterhin das wohlschmeckende Topping auf dem diesmal noch süßeren Thriller-Kuchen. Über vereinzelte Genrealbernheiten (genau, ist auch gar nicht merkwürdig, wenn ein emotionslos dreinblickender Anzugträger sich unauffällig-auffällig durch die Gegend schleicht und dabei auch noch regelmäßig sein Vorgehen in Selbstgesprächen bzw. im Dialog mit seinem Mann im Ohr erläutert - jedes normale Wachpersonal dürfte da ziemlich schnell stutzig werden :D) sehe ich da liebend gerne hinweg. Einen besseren Action-Thriller in Serienformat gibt es zur Zeit einfach nicht. Trotzdem lasse ich noch einen kleinen Wertungspuffer, kann ja sein, dass die Folgestaffeln noch besser werden. Ich bin jedenfalls bereit und freue mich auf Mehr.

9/10 Wallhacks

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Ich stelle mir gerade vor wie John Reese, Raylan Givens, Steve McGarrett und Jack Bauer aufeinandertreffen. Ich glaube da würde das Universum vor Coolness implodieren. :lol:
 
Zuletzt bearbeitet:
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Naja.
Man kann dem Film zumindest sein Pacing zugute halten. Da wird nicht lang gefackelt und es geht direkt zur Sache.
Das diese Sache schön auf 16 getrimmt wird erschließt sich mir nicht. Ob der Film jetzt mit 18er Rating besser gewesen wäre sei mal dahin gestellt, allerdings sind an Zombie Filme doch gewisse Erwartungen geknüpft und wo ein Walking Dead sicher auch ohne Blut auskommen würde, ist dieses auf Blockbuster getrimmte Erlebnis ja eigentlich fast auf Blut ausgelegt.

Die Story wiederrum ist nichts neues, geschweigedenn mitreißend. Brad Pitt mit bester Kelly Family Frisur kämpft sich von Katastrophe zu Katastrophe die er anscheinend magisch anzieht. Apropos anziehen, wenn der Film seine teils doch netten Szenen (grade der Flughafen in Korea) nicht immer mit angezogener Handbremse darstellen würde (man geht für das Rating wirklich unnötig stark auf nummer sicher) wäre da vielleicht auch mehr Spannung drin gewesen. So bleibt ein Film mit guten Potential bei dem man doch immer wieder das Gefühl hat das irgendwas fehlt.

6/10
 
Gestern endlich mal Snowpiercer gesehen!
Was für ein genialer Streifen! Amerikanischer Blockbuster trifft auf die Deepness, Radikalität und dem Einfallsreichtum des koreanischen Kinos! Das Ergebnis ist ein mitreissender Actionritt, der von vorne bis hinten ein Riesen-Kino-Spaß ist! Die Dramaturgie ist äussert clever und detailverliebt aufgebaut und sorgt mit konsequenter Unvorhersehbarkeit für eine angenehme Dauerspannung. Die Darsteller haben offensichtlich riesigen Spaß an dem Film und wirken nie wie eingezwängte Statisten einer großen Technik-Show, wie man das von Blockbustern mitunter gewohnt ist, sondern haben auch Luft für Ironie und Augenzwinkern. Genial-erwähnenswert wäre hier Tilda Swinton als durchgeknallte Repräsentantin des Systems. Tatsächlich spielen nur sehr wenige Koreaner in dem Film mit, die dafür aber in sehr coolen Rollen. Es gibt wunderbare Kampfszenen (einige leider in ner leicht nervigen Ruckelkamera) und jede Menge genialer Ideen und Details, die den Actionfilm zu einem besonderen Erlebnis machen.

Worum geht's?

Die letzten Überlebenden der Menschheit rasen 18 Jahre nach dem Beginn einer neuen, von menschenhand erzeugten Eiszeit, in einem Hightech-Zug um die Welt. Hinten leben die Armen und Unterdrückten, vorne die Priviligierten. Doch es bahnt sich ein weiterer Aufstand an und mit den Protagonisten erlebt man als Zuschauer eine Reise durch die einzelnen Waggons des Zuges, bis ganz nach vorne, wo der legendäre Führer ein geheimnisvolles Dasein fristet.

Es ist quasi ein Roadmovie innerhalb eines Zuges und viel von seiner Faszination ensteht vor allem durch den Entdeckungsfaktor, wie diese Gesellschaft funktioniert. Die anfangs absurde Vorstellung, die Welt in einem einzigen Zug unterzubringen, entwickelt sich recht schnell zu einer fabelhaften Metapher für das von begrenzten Ressourcen abhängige Leben auf der Erde. Der ironische, aber sehr genaue Blick des Regisseurs entlarvt dabei die Degeneriertheit der Fahrgesellschaft. Jede Szene sitzt auf den Punkt genau und dieser faszinierende Spirit ist heute nur im koreanischen Kino möglich. Dabei erinnert der Film, allein schon was seine Ausstattung angeht, durchaus an die Filme von Terri Gilliam. Ich könnte mir vorstellen, Gilliam hätte seinen Spaß an Snow Piercer.

Fazit: Der Film ist ein Muss, nicht nur für Fans des koreanischen Kinos. Ich war mit einer Freundin im Kino, die überhaupt nichts vom koreanischen Kino weiß und die war auch hin und weg.

Wir hatten uns die deutsche Synchronfassung angeschaut und die ist durchaus empfehlenswert. Stört überhaupt nicht, da der O-Ton eh englisch ist und die wenigen Koreaner eh sehr wortkarg sind, meistens durch einen Übersetzer sprechen oder untertitelt sind.

10/10

[vid]https://www.youtube.com/watch?v=fx5OHsX46HE[/vid]
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das liest sich doch hervorragend! :dhoch: War damals, nach der Ankündigung, ziemlich heiß auf den Film, fand die ersten Trailer aber eher mies, weshalb meine Vorfreude dann auch etwas abgenommen hatte. Schön zu hören, dass der Film dann doch so überzeugen kann.
 
war bei mir keine 10/10, aber als der letztens in der blackbox lief, war ich auch positiv überrascht.
kreative, postapokalyptische filme fehlen eh in der kinolandschaft und da kommt snowpiercer genau recht.
 
[vid]https://www.youtube.com/watch?v=qpytssIPAC4[/vid]

In dem Video ist eine tolle Szene mit der herrlichen Tilda Swinson, in der sie das System des Zuges erklärt. Is im Grunde kein Spoiler, kann man sich auf jedenfall anschauen, bei Interesse!
 
pacific-rim-clawhand.jpg



Pacific Rim

Immer wieder AWESOME!

10/10 Containerschiff-Keulen


Das Sprechen überlasse ich meinem Erstsichtungs-Ich aus der Vergangenheit:
Ein wahr gewordener Traum! Beileibe nicht sonderlich intelligent, vorhersehbar und auch weniger verspielt als del Toros andere Produktionen, aber verdammt, dieser Film fühlt sich "massiv" an und unterhält grandios. Hier kloppen sich, in bester Godzilla- oder von mir aus auch Power Ranger-Tradition, riesige Mechs mit riesigen Monstern. Das ist zwar eine stumpfe Geschichte, die so alt ist wie das japanische Kino, lässt die Glückshormone des japanophilen Mecha-Blockbuster-Fans aber nur so sprudeln. Pacific Rim ist dabei aber kein Versuch, ein Spielzeug möglichst glaubwürdig auf den Schirm zu bringen, wie es Transformers & Co in den letzten Jahren immer anstrebten, sondern ein Geschenkt an alle Liebhaber asiatischer "Großraum-Actioner", Kind gebliebene Filmfreunde und Mech-Fetischisten. Eine bewusst comichaft überzeichnete, daher teilweise auch etwas schräg und für manch einen sogar dämlich anmutende, Actionsause mit abgefahrener, weitläufiger Action, Herz und einer geradlinigen Story, die ohne Umschweife beginnt, mit einem Knall endet und dazwischen glücklicherweise kaum Zeit für uninteressante Zwischenmenschlichkeiten verliert, sondern einfach nur brachiale, teils originelle, humorvolle und insgesamt absolut unterhaltsame Mecha-Monster-Action bietet.

Das ist schlicht und ergreifend geil! Genau das habe ich erwartet. Auch wenn es nicht del Toros cleverster Film ist, es ist ein Projekt, das so zuvor noch niemand umgesetzt hat. Ich finde es super und könnte mir den Film gleich noch mal geben. Allein schon das Main-Theme... *Gänsehaut* Hat mich ein wenig an den Track "Driving with the Top Down" erinnert, zu dem Iron Man in Teil 1 seine ersten Flugversuche unternimmt. Überhaupt sind das Sounddesign (jeder Jaeger hat bspw. sein eigenes Theme), die Kostüme und auch Effekte erste Sahne. Sogar die Actionchoreographie ist grandios, weil sich die Mechs, wegen ihrer Größe, schon fast in Zeitlupe bewegen und so alles immer übersichtlich bleibt. Perfekt! Für mich eindeutig der Actionfilm des Jahres, noch vor Superman, Iron Man und Star Trek, weil er es geschafft hat, meine Erwartungen zu erfüllen und meine Vorstellungen fast noch zu sprengen. Hoffentlich können sie zeitnah die Fortsetzung angehen.

Von daher kann es von meiner Seite nur die Höchstpunktzahl für Pacific Rim geben. Und jetzt bitte nicht aufregen, Wertungspolizei :D. Ich weiß, dass der Film lange nicht perfekt ist - bisschen mehr Handlung wäre wünschenswert gewesen, die schwülstigen Reden sind (bewusst) überdramatisiert, die meisten (physikalischen) Ereignisse gekonnt an der Realität vorbei geschrieben, etc. pp. -, aber er hat eine ziemliche Punktlandung gemacht, was meinen Geschmack und meine Vorstellungen angeht. Und wenn mich ein Streifen dermaßen begeistert (Anmerkung nach der dritten Sichtung: und das immer und immer wieder), dann hat er auch die 10/10 verdient. Wenn Teil 2 noch besser wird, kann ich die immer noch abwerten. :D

10/10 Hautparasiten
 
Komme grad aus Xmen: Days of Wursterpast

kann mich ur aus dem offiziellen Xmen Thread selbst zitieren:

"Komme grad aus dem Film in 3D.
Fand ihn ausgesprochen gut.
Auf Niveau des ersten und zweiten Xmen Films, wenn nicht sogar noch viel besser, dank Michael Fassbender und der neuen schlanken Mystique.

Die 3 D effekte waren sehr gut, wenn auch nicht auf Hobbit ebene.
Damit mein ich nicht untere ebene aufgrund der größe eine Hobbits, sondern auf technischer Basis.

Es hat sich auf alle fälle gelohnt und Xmen Fans kommen auf ihre kosten!
Ausserdem wurde er humoristisch sehr gut durch die Darsteller von Wolverine und Quicksilver untermalt, es gab immer gute lacher, bei deren aktionen und Sprüche.

Ich geb dem Film mal 9/10 Mutanten, da ich schon seeehr lange nicht mehr im Kino war aufgrund des neumodischen Filmprinzips, nur effekte, krach bum, schlechte computeranimationen und grottigen soundtracks.
Den Letzen Film den ich im Kino sah war wirklich "Hobbit: Smaugs Einöde"

Xmen: "Zukunft ist das heute von morgen, schon gestern"= 9/10 Mutanten"

Geiler Streifen, lohnt sich!
 
Zuletzt bearbeitet:
Hab mir gestern noch The Hurt Locker angeschaut.
Ziemlich guter, aber etwas zu lang geratener Film über Bombenentschärfer im Irak. Kathryn Bigelow ist ne wahre Meisterin in punkto Glaubwürdigkeit und Authenzität. Man zweifelt keine Sekunde daran, dass es so passiert ist und hat fast das Gefühl ne art Doku zu sehen. Woran dann leider auch ein bisschen der Spannungsbogen leidet. Dennoch bekommt man spannende Bombenentschärfungsszenen zu sehen und die stärkste Szene des Films ist eine zufällige Gefechtsszene mit Scharfschützen, bei der die Anspannung der Beteilgten fast spürbar wird und man wirklich den Eindruck bekommt, die Jungs altern in diesen paar Minuten um Jahre.

Dennoch hat mir ihr Zero Dark Thirty noch ein ganzes Stück besser gefallen.

8/10
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
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