Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (4 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich mag mich erinnern dass da was war aber die Szene bzw. was genau passiert hab ich nicht im Kopf. Ist es denn physikalisch nicht korrekt was man dort sieht? Erklär mal was man da sieht und was dabei falsch ist. Dabei muss ich sagen dass ich keine Ahnung habe wie genau Fliehkräfte dort wirken, irgendwas damit hatte es doch zu tun denk ich.
 
Also Europa Report(von dem ich mir einiges erhofft hatte) ist mal leider gar nichts. :nein:

Da ist Gravity schon um Welten besser, geschmäcker sind aber verschieden, vielleicht gefällt er dir besser.
Schaue grad:
smiley090.jpg

Naja, eigentlich sitz ich vorm Rechner und poste hier was, sagt glaube ich alles. :D
Kann man knicken, zumindest die erste stunde. :sleep:
 
Heute wird evtl. noch Europa Report folgen, von dem ich mir etwas mehr erhoffe...

Europa Report fand ich gut. Ist auch relativ glaubwürdig, hat aber einen geringeren Realitätsanspruch als Gravity (wobei sich mein Vergleich auch nur auf deine Schilderungen stützt, da ich Gravity selber noch nicht gesehen habe) und schlägt zum Ende hin eine angenehme Sci-Fi-Mystery-Richtung ein, die mir sehr gut gefallen hat. Hätte sicherlich noch besser sein können, erzählt aber 'ne runde und spannende Geschichte.
 
Ich mag mich erinnern dass da was war aber die Szene bzw. was genau passiert hab ich nicht im Kopf. Ist es denn physikalisch nicht korrekt was man dort sieht? Erklär mal was man da sieht und was dabei falsch ist. Dabei muss ich sagen dass ich keine Ahnung habe wie genau Fliehkräfte dort wirken, irgendwas damit hatte es doch zu tun denk ich.

In der Szene wurde ja suggeriert, dass sie hier mit Zug in den Leinen des Fallschirms hängen. Hier hat man sich wohl viel zu sehr von den Seilschaften irgendwelcher Bergsteiger-Filme inspirieren lassen, den Matt hätte hier nicht sterben müssen. Er ließ los und irgendeine obskure Kraft hat ihn plötzlich hinfort gezogen. Die beiden wurden bereits durchs Seil gut ausgebremst (was alleine aber schon etwas...hrm...war). Wieso hat sie ihn nicht einfach zu sich herangezogen? Er wäre dabei einfach auf sie zu getrieben. Eine andere Möglichkeit wäre es gewesen, wenn sie sich einfach mehr Leine geschnappt hätte und ihn dann abgeholt hätte, wo er war. Im Grunde war sein Tod völlig sinnlos. :D

Da gabs aber sonst auch noch reichlich Fails in Gravity, besonders wenn man sich halt auf die Physik bezieht, aber der hier war halt dennoch eine Schlüsselszene, die unter dieser Betrachtung sinnlos erscheint.

Was halt auch großer Blödsinn war, ist wie die beiden zB mit hoher Geschwindigkeit quer über die ISS gekracht sind. Die würden wohl ziemlich zu Brei geschlagen werden: Vakuum, schwereloser Raum, keine Reibungskräfte, rigide Aufschlagsobjekte und hohe Geschwindigkeit -> BAM!)


Weitere Beispiele...

Wieso kannten sich Matt und Ryan kaum? Sah zumindest irgendwie so. Astronauten werden eigentlich mit ihrer Crew monatelang gemeinsam vorbereitet und nicht einfach spontan vor Abflug zusammen in ein Shuttle gesteckt.

Der indische Astronaut der da herumturnte, neben Matts Turnereien. Auch das ist ja vollkommen aus der Nase gezogen und eine reine Filmspielerei.

Matt hat Ryan trotz akutem Sauerstoffstand dazu angehalten mit ihm zu reden. Hatte er die Intention sie umzulegen und wieso dachte eine Ärztin nicht selbst daran, dass es in dieser Situation klug wäre möglichst wenig Sauerstoff zu verbrauchen?

Die Szene wo Ryan aus der Kapsel springt, mit dem Feuerlöscher bewaffnet, um sich in Richtung Tiangong zu stürzen. Auch wieder einfach nur WTF?!! ...vor allem im Bezug auf oben genannte High-speed Crashes. Dazu kommt noch, dass das alles andere aber kein Space Walk Anzug war, den sie da anhatte. :ugly:

Dann auch der Punkt wo sie einfach aus der gefluteten Kapsel taucht und ihren Anzug ablegt, gerade wieder vom All zurückgekommen und nun mit unserer tollen Erdanziehungskraft konfrontiert.

Laste ich dem Film aber alles nicht so schwer an, da er ziemlich oft und teils auch hart abseits der Realität war, weshalb ich ihn auch nicht als realitätsbezogen betrachte und ihm diese Dinge nicht ganz so schwer auslege, wie sie nun klingen. Sind halt nur eine Teilkritik, neben Dingen die ich als viel kritischer erachte. Ist aber auch ein Grund, weshalb ich Gravitys Ende, seiner Logik nach, für absolut plausibel halte, da der Film sonst teils auch wenig auf die Wirklichkeit gab, sondern diese nur als ein weiteres Stilmittel verwendete.


Europa Report fand ich gut. Ist auch relativ glaubwürdig, hat aber einen geringeren Realitätsanspruch als Gravity (wobei sich mein Vergleich auch nur auf deine Schilderungen stützt, da ich Gravity selber noch nicht gesehen habe) und schlägt zum Ende hin eine angenehme Sci-Fi-Mystery-Richtung ein, die mir sehr gut gefallen hat. Hätte sicherlich noch besser sein können, erzählt aber 'ne runde und spannende Geschichte.

Bei Europa Report soll ja, was ich so gehört habe, mehr Science (in Scien-Fiction) steckten, als in Gravity. Zumindest hat er aus dieser Richtung sehr viel Lob erhalten, wo ja Gravity zerlegt wurde (und nun weiß ich auch wieso - hab mir zuvor extra nicht großartig was durchgelesen, um mir den Film nicht bereits im Vorhinein zu versauen). Werde ich mir aber dann doch erst morgen ansehen. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei Europa Report soll ja, was ich so gehört habe, mehr Science (in Scien-Fiction) steckten, als in Gravity. Zumindest hat er aus dieser Richtung sehr viel Lob erhalten, wo ja Gravity zerlegt wurde (und nun weiß ich auch wieso - hab mir zuvor extra nicht großartig was durchgelesen, um mir den Film nicht bereits im Vorhinein zu versauen). Werde ich mir aber dann doch erst morgen ansehen. :)

Also Ars Technica waren zumindest vom Look&Feel recht angetan
(auch wenn es da eben viele filmische eh.. Freiheiten gibt)
http://arstechnica.com/science/2013/10/poking-holes-in-the-gravity-trailer-with-nasas-help/.

Ich selber habe den Film aber noch nicht gesehen


Edit: Physik mit Look&Feel ersetzt.
Hatte den Inhalt vom Artikel nicht mehr wirklich genau im Hinterkopf
 
Zuletzt bearbeitet:
@AncalagoN

Ja, teils war er besonders technisch auch rechts nah an der Wirklichkeit dran (zumindest wenns um die Optik und Detailtreue ging - was die Funktionsweise angeht ist wieder eine andere Geschichte), wofür er ja sein Lob einfuhr, ebenso wie ja das Debris Problem existiert und die Analyse betrifft ja auch nur den Trailer. Da wurde aber tatsächlich wirklich viel Mumpitz gebaut (halt auch nur wenn man den Film jetzt mehr als Science als Fiction betrachten möchte - was ich weniger tue, ich habs aber aufgezählt, da er ja gerne von vielen als solcher hingestellt wurde, was halt nicht der Wahrheit entspricht). Nachlesen empfehle ich aber nur wenn man den Film schon kennt oder einem Spoiler egal sein.

Ansonsten aber besonders diese zwei Quellen...
Astronaut Leroy Chiao: 'Gravity' Works, If You Don't Focus on the Physics
16 things Gravity got wrong (and some things it got right, too)


Physik mit Look&Feel ersetzt.

Das triffts wirklich sehr gut. Look & Feel war definitiv da, vor allem der Look. Das Feeling auch, wenn man sich halt nicht zu sehr an physikalischen Gesetzen aufhängt. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
beetlejuice_article.jpg


Beetlejuice 8,5/10

Fantastischer Film. Wusste bis vor kurzem gar nicht, dass es diesen Film gibt. Und was auch immer die Leute damals geraucht haben, sie haben auf jeden Fall das richtige geraucht. Ich steh einfach auf diesen total abgedrehten, skurrilen Burton-shit. Und genau das gibt der Film auch in höchsten Maße wieder. Der Film beinhaltet zwar jetzt nicht die Über-Gags, glänzt aber einfach durch seinen Charme. Und Michael Keaton als Beetlejuice ist höchst genial, auch wenn er meiner Meinung nach viel zu wenig Screentime hat, erst ab der zweiten Hälfte bzw. Richtung Ende haut er nochmal richtig auf die Kacke. Und lustig zu sehen, wie viele Dinge aus dem Film auch in anderen Burton-Werken zu sehen sind, insbesondere natürlich einen meiner Lieblinge "Nightmare before Christmas".

Hoffentlich kommt da nochmal ein zweiter Teil, wovon im Moment sogar die Rede ist.
 
Den fand ich geil. :D

@Topic:

mama-cover-c-universal-pictures.png


90% des Films:

amazedcat.gif


Die letzten 10%:

1126.gif


Aber lecko mio Jessica Chastain ist scharf in dem Film :sabber:

012213mama_dngnk.jpg
 
Gravity-2.jpg


Gravity (in 2D)
7/10

Nach all den Lobeshymnen, guten Kritiken etc. hatte ich wohl zu hohe Erwartungen.
Auf den Film will ich jetzt nicht mehr all zu gross eingehen, das wurde auf den vorderen Seiten bereits zu genüge getan. Die Geschichte bzw. deren Struktur ging mir aber schon ziemlich schnell auf die Nerven:
Egal was Sandy macht, es trifft meistens das schlechteste ein. Schafft sie es sich einigermassen in Sicherheit zu bringen, hat es keinen Sauer- oder Treibstoff mehr, die Trümmerteile kommen mal wieder vorbei oder was auch immer.
Mit der Zeit hat sich das ein wenig ausgelutscht.
Visuell ist der Film klasse. Im 3d Kino war der sicherlich der Hammer. Zu hause vor dem eigenen (2d) LCD dann nicht mehr so. Sieht zwar immer noch toll aus, aber ich denke er verliert schon sehr viel.
Noch was zu den Logiklöchern. Davon soll es ja einige geben. Mir ist eigentlich nur einer aufgefallen, denn wenn ich solche Filme schaue, gebe ich nicht auf solche unwesentliche Dinge acht. Kann schon sein, dass das Feuer falsch dargestellt wurde oder dass man länger hat einen Raumanzug an- auszuziehen etc. Aber ehrlich: Who cares? Das einzige was mich störte, war eine Schlüsselstelle im Film. Dort ist mir sogar was sauer aufgestossen:
Wieso muss sie Clooney loslassen? Irgendwie total unlogisch. Er ist ja bereits abgebremst und hängt am Seil. Also hat er ja auch kein Gewicht und kann dann auch nicht "weg gesogen" werden. Sie hätte ihn ja nur ganz leicht an sich ziehen müssen, dann wäre er mit 1 km/h Richtung Raumstation geflogen. Oder nicht?
Jedenfalls war diese Szene irgendwie unlogisch. :O_o:
Alles in allem ein guter Film, der aber nicht der erhoffte Überhammer geworden ist. Da ziehe ich mir lieber nochmals Apollo 13 rein.
 
The_Way_Way_Back_38305.jpg


The Way Way Back
Ganz weit hinten
(die US Blu-ray ist Region free und hat dt. Ton)


The Way Way Back ist einer dieser herzergreifenden Loser-Filme. Eine Tragikkomödie, in der der zurückhaltende, von allen belächelte Duncan (Liam James) mit seiner Mutter und ihrem neuen, unsympathischen Freund (Steve Carell) im Ferienhaus am Strand den Sommer verbringt. Während die Erwachsenen ihren eigenen Spring Break feiern, vertreibt sich der schüchterne 14-Jährige die Zeit meistens alleine, bis er Owen (Sam Rockwell), einen Mitarbeiter des naheliegenden Wasserparks, kennen lernt, unter dessen draufgängerischer Anleitung er aufblüht.

Ja, diese "From Zero to Hero"-Nummer ist unendlich alt, aber eben auch immer wieder unendlich sympathisch. Mit dem charmanten Loser kann man mitfühlen, sich vielleicht sogar identifizieren, genau so wie mit der rahmenden Coming-of-Age Geschichte und der schönen Nachbarstochter (ist die entzückend: AnnaSophia Robb), die man sich nicht anzusprechen traut. Das geht mitten ins Herz - wenn man denn eins hat - und ist wunderschöner Balsam für die Seele. Trotzdem ist The Way Way Back frei von Kitsch und Schmalz. Die Dramaanteile halten sich angenehmen zurück bzw. werden zynisch verpackt (Stiefvater zu Sohn: "Auf einer Skala von 1 - 10, was für 'ne Nummer bist du, Duncan?" - "...eine 6?!" - "Für mich bist du 'ne 3."), die Teenie-Romanze wird erstaunlich locker vorgetragen und dazu gibt es noch einen ordentlichen Schuss Humor, für den überwiegend ein grandios aufgelegter Sam Rockwell (und nicht zu vergessen: Jim Rash, Dean Pelton aus 'Community', der hier sogar das Drehbuch geschrieben und Regie geführt hat) verantwortlich ist.

Die perfekte Gewichtung der Genreelemente ist natürlich eine Frage des Geschmacks. Der eine hätte vielleicht lieber mehr Herzschmerz gehabt, der andere noch mehr oder eben auch viel weniger Humor. Ich für meinen Teil kann nur sagen, dass The Way Way Back ziemlich genau meinen Nerv getroffen hat. Der Humor ist spritziger als in anderen Genrevertretern (Juno, Little Miss Sunshine, etc.), Emotionen werden gezielt eingesetzt und mit Leichtigkeit serviert, sodass man, trotz klassischem Dramateil, immer ein Lächeln im Gesicht hat, die Lovestory wird dezent eingebunden und die Schauspieler sind wundervoll. Ganz, ganz liebenswertes Feel-Good-Movie, dessen Geschichte zwar schon häufiger erzählt wurde, das, vor allem so wie es hier umgesetzt ist, aber hervorragend funktioniert. Da habe ich persönlich nichts dran auszusetzen.

9/10 Geisterkrabben
 
Zuletzt bearbeitet:
Den wollte ich auch unbedingt noch sehen, weil der überall gute Wertungen hatte und ich Sam Rockwell total gerne sehe.

Sam Rockwell ist aber auch 'ne sichere und sehr sympathische Schauspielbank. Sehe ihn ebenfalls unheimlich gerne.
Gehe mal davon aus, dass dir The Way Way Back dann auch gefallen dürfte, da Rockwell echt gut aufspielt. Außerdem wird der Film nicht umsonst mit Little Miss Sunshine verglichen - den du ja sehr gut findest, wenn ich mich recht erinnere. Wobei er mir sogar noch besser gefallen hat als LMS, weil er einfach "leichtgängiger" und nicht ganz so melodramatisch ist.


Us Scheibe mit dt. Ton, wicked.

Absolut. Vor allem, weil die US Scheibe zwei Monate vor deutschem Kinostart veröffentlicht wurde. Keine Ahnung was die geritten hat, da bereits dt. Ton mit drauf zu pressen. Naja, gut für uns. :D



Gerade die Moviemaze Kritik dazu gelesen. Die watschen den mit 5% und dem Fazit "'Wir sind die Millers' für Arme!" ab. Irgendwie haben die den Film bzw. das Genre nicht verstanden oder auch zu viel da hineininterpretiert. :lol:
 
@MiXeR
Als Rockwell-Fan(?) kannst du dich ja mal über Choke schlau machen. Ist eine low budget Verfilmung von Chuck Palahniuks gleichnamigem Buch (Choke, dt. Der Simulant) und auch wenn er insgesamt nicht an das Genie der Vorlage rankommt, liefert Rockwell eine verdammt sehenswerte Show ab.
 
Choke finde ich auch sehr gut (die Romanvorlage kenne ich leider nicht). Die DVD habe ich natürlich im Regal. Sam Rockwell + Gillian Jacobs' Brüste haben die zu einem Pflichtkauf gemacht. :lol:
Mhm, glaube, ich habe hier noch nie was zu dem Film geschrieben. Muss ich beizeiten mal nachholen.
 
Zurück
Oben