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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Fand Taken 2 auch nicht soooooo schlecht, wie er hier gemacht wird. Würde dem eine 5.5/10 geben. Konnte man sich durchaus ansehen. :D
 
Beasts of Southern Wild

Bin da mit komplett anderen Erwartungen rangegangen und hab mich vom Trailer sowie Cover täuschen lassen. Mein Fehler, hab mich gar nicht über den Film informiert und dachte der geht in Richtung "Wo die wilden Kerle wohnen", aber das ist nicht der Fall. Die kleine war ja für den Oscar nominiert, aber mich hat sie mit ihren dämlichen Aktionen
Feuer in der Hütte
an den Rand des Wahnsinns getrieben. Wie gesagt, hatte andere Erwartungen und war in der falschen Stimmung, weswegen ich auch gegen Ende öfters vorgespult, da es so dermaßen langatmig war. Nicht mein Fall.

4/10

Silver Linings


Die erste Hälfte fand ich großartig, allein die Szene am Anfang

"WTF!!!" und aus dem geschlossen Fenster raus :lol:

Da musste ich wirklich gut lachen. Bradley Cooper spielt wirklich hervorragend. Nur mit Jennifer Lawrence konnte ich mich nicht anfreunden, keine Ahnung warum die dafür den Oscar bekommen hat, fand ich weder gut geschauspielert noch war sie passend für die Rolle. Meiner Meinung nach. Aber nun gut, bis auf das typische
Happy End
war der Film wirklich gut.

7/10

Chained

War sehr gespannt auf Jennifer Lynch (Tochter von David Lynch) neueste Regiearbeit. "Unter Kontrolle" fand ich ganz ok. Aber Chained war nix. Interessanter Ansatz und die ersten 20 Minuten waren auch wirklich vielversprechend aber der Rest konnte mich nicht mehr überzeugen.

4/10
 
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Insidious

Laaaaaaaaaaahm, und das sage ich als größter Angsthase der Welt. Mal ehrlich

Was ist das denn für ein Pussy Dämon der es nichtmal schafft einen kleinen Jungen zu fangen?


Hätten wohl besser Mama schauen sollen.
 
Jop der war wirklich lame. Ich hab den zweimal allein und nachts angeschaut weil ich dachte so viele finden den klasse dann liegts an mir, aber der ist überhaupt nicht gruselig sondern das Gegenteil. Das ist ja fast ne Parodie, übertrieben ausgedrückt jetzt.
 
dynosys schrieb:
Beasts of Southern Wild

[...] dachte der geht in Richtung "Wo die wilden Kerle wohnen", aber das ist nicht der Fall. [...] gegen Ende öfters vorgespult, da es so dermaßen langatmig war.

"Wo die wilden Kerle wohnen" war ja mal extrem langatmig.
 
Echt jetzt? Krass. Also wenn das wirklich der heftigste Gruselfilm sein sollte, was eben jeder anders sieht, wäre es ja echt sehr schlecht um das Genre bestellt :(

Aber wenn ich recht überlege taugen die Gruselfilme von heute echt nix mehr, Mama und Sinister hab ich noch nicht gesehen.

@ Mingo: Fand ich überhaupt nicht. Ganz toller und kurzweiliger Film :)
 
Mama ist deutlicher besser als Insidious. In allen Belangen. Wobei Mama auch für sich genommen ein interessanter Horrorfilm ist, während Insidious einfach nur scheiße ist.
 
Insidious ist wirklich unterirdisch. Warum der Streifen, der sich im ersten Drittel erstaunlich ernst nimmt, plötzlich zu einer lächerlichen Freakshow verkommt, in der nicht mal die Scooby Doo-Truppe der Marke Saudämlich fehlt, weiss wohl nur Wan selbst. Keine Ahnung, wie sich da so manche Leute einnässen konnten, wo ich doch nur kopfschüttelnd und mit einem breiten Grinsen vor dem TV sass. Meine Freundin fand ihn übrigens auch nicht gut und wir wollten ihn gegen Ende ausmachen - zumindest hätten wir uns dann das völlig überzogene Ende nicht antun müssen, aber was solls.
 
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Das Bourne Vermächtnis

Das Bourne Vermächtnis ist wieder einer dieser Filme, die ich, wenn ich ihn nach der vorherrschenden Internetmeinung einschätzen müsste, wahrscheinlich nie geschaut hätte. Was habe ich in den vergangenen Monaten nicht für Verrisse über den neusten Serienableger gelesen. Einige halbwegs nachvollziehbar, viele aber auch maßlos übertrieben wie ich finde.

Der neuste Bourne ist Bourne ohne Bourne und seine Hintergründe, was logischerweise einen herben Verlust darstellt. Daher ist er wahrlich auch nicht der beste Teil der Reihe. Aber eben nur ein schwacher Bourne und nicht gleichzeitig ein mieser Film. Das Vermächtnis ist ein geradliniger und spannender Spionagethriller, dem es, vor allem im direkten Vergleich zu Greengrass' Überschallinszenierung, ein wenig an Tempo und Intensität fehlt, der ansonsten aber eine absolut brauchbare und routinierte Genrefigur macht. Das größte Problem ist meiner Meinung nach, dass der, die Vorgänger vorantreibende, Geheimnis-Verschwörungs-Rache-Faktor nun nahezu komplett wegfällt. Man kennt, jedenfalls wenn man die Matt Damon-Trilogie gesehen hat (was man auch sollte, um den teils unnötig wirren Verweisen folgen zu können), natürlich schon die Storystrukturen und unser Protagonist weiß zudem auch wer er ist. Der Überraschungseffekt bleibt diesmal daher aus. Es ist somit "nur" eine solide Spionage-Story mit einigen gelungenen Momenten, jedoch ohne wirkliche Handlungshighlights.

Zudem schaltet Bourne 4, wie oben bereits erwähnt, zwei Gänge zurück, nimmt sich mehr (teils unnötig viel) Zeit für seine (noch etwas unausgereift erscheinenden) Charaktere und wirkt fast schon wie eine Schlaftablette, wenn man die adrenalingeladene Hetzjagd der Vorgänger gewohnt ist. Nimmt die Action aber erst einmal Tempo auf, rappelt es auch in der Bude. Wenig originell und bei weitem nicht so packend wie bei Greengrass, insgesamt aber gewohnt ehrlich und überzeugend. Jeremy Renner ist übrigens ein hervorragender Bourne-Ersatz. Nicht umsonst gehört der gute Mann meiner Meinung nach zum Besten, was das Actionkino zur Zeit zu bieten hat. Außerdem besitzt er, neben seinen physischen Voraussetzungen, noch genügend Schauspieltalent, um seiner Figur die nötige Tiefe zu verleihen. Wobei ihm und seinen Kollegen letzteres drehbuchbedingt leider nicht immer gelingt. Aber wir befinden und ja auch erst in Teil 1 einer neuen Reihe und man möchte verständlicherweise noch etwas Charakterentwicklung für die Nachfolger übrig haben. Von daher kann ich die halbgaren Figuren verschmerzen. Matt Damons Bourne und seine Gegenspieler kamen auch erst mit den Fortsetzungen so richtig in Fahrt.

Alles in allem hat mich auch Das Bourne Vermächtnis sehr gut unterhalten. Was es an diesem Film wieder zu Tode zu kritisieren gibt, kann ich nicht nachvollziehen. Ja, er erfindet das Genre bestimmt nicht neu, macht im anspruchslosen Actionthrillerbereich aber auch nichts wirklich falsch. Bisschen zu lang ist er vielleicht und das Drehbuch hat einige Schwachstellen (hauptsächlich Spannungslöcher und Verwirrung stiftende Plotkonstruktionen). Trotzdem würde ich ihn als gelungenen Auftakt zu einer neuen Trilogie bezeichnen, die ein vorhandenes und weiterhin hochinteressantes Filmuniversum hoffentlich sinnvoll ausbauen wird. Freue mich auf die Fortsetzung.​

7/10 blaue Pillen
 
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