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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Beide sind in jedem Fall besser als die ominöse dritte Verfilmung, die in letzter Zeit dauernd auf ZDF lief.

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:drunter:
 
Der erste.

Ich weiß, viele bevorzugen den zweiten Teil, aber den fand ich ziemlich langweilig und uninteressant. Zum einen war da das Setting (ich meine 70er und 80er) für mich nicht mehr so stimmig wie die 40er und 50er des ersten, zum anderen fehlten viele interessante Charaktere aus dem ersten Teil (der alte Don, Sonny, der Türke). Ist natürlich verständlich, dass die fehlen :)

Ich empfand den zweiten als viel zu lang, hab mich stellenweise richtig gelangweilt. Der erste hingegen lässt mich von der ersten bis zur letzten Sekunde in diese Unterwelt der Mafia abtauchen, man fiebert mit und hofft dass alles gut wird, obwohl man eigentlich weiß, dass das Verbrecher sind denen man zuschaut. Außerdem finde ich im ersten Teil die Entwicklung des Michael Corleone perfekt inzseniert. Solch eine Charaktertiefe sucht wirklich seines gleichen. Der zweite Teil konnte so eine Entwicklung meiner Meinung nach nicht mehr bieten.

Vom dritten will ich gar nicht erst sprechen. Der hat mir zwar besser gefallen, als der zweite, einfach weil mehr passierte und der Film nicht ganz so lang ist, aber beim dritten habe ich das Gefühl, dass der ein Film zu viel ist. Es wirkt alles nicht mehr so stimming wie vor, irgendwo auch an den Haaren herbeigezogen.
 
Star Trek

Hammer Film das. Wie bei Batman ein absolut gelungener Neuanfang einer quasi totgelaufenen Reihe. Natürlich profitiert dieses Genre wie kein zweites von den exorbitanten Möglichkeiten der Computergrafik, die herrliche Bilder ermöglicht. Aber auch die Darsteller sind perfekt. Keiner wirkt in seiner Rolle deplatziert und zum Glück wurde trotz der Jugend darauf verzichtet, einen Teenie-Soap zu drehen. Auch finde ich sehr gut, dass die Jungdarsteller eben nicht durch jahrelange Serienrollen in ihren Möglichkeiten eingeengt sind (bei den alten Filmen hatte man ja immer den Eindruck eine verlängerte Serienepisode mit höherem Budget zu sehen). Jeder definiert seinen Charakter neu und jeder macht das richtig gut.
Einen Punkt ziehe ich ab, weil der Bösewicht arg unausgegoren war und weil ich die Story etwas wirr fand. Kudos gibt es für Leonard Nimoy, der zwar schon älter als die Steinkohle ist, den Spock aber immer noch mit links aus dem Ärmel schüttelt. Unterm Strich bin ich aber echt begeistert. Wenn noch mehr Filme dieser Qualität kommen, werde ich noch zum Trekkie. :ugly:

9/10

Tortured

Mitglied einer Gang kriegt vom großen unbekannten Boss den Auftrag, den Buchhalter der Bande wegen 10 Mio verschwundener Scheinchen zu foltern.
Klingt erstmal dämlich, ist aber ein durchaus nettes psychologisches Kammerspiel, bei dem man so wenig wie möglich über die Story wissen sollte. Der Twist ist ziemlich mutig, aber deswegen auch garantiert nicht vorhersehbar. Kennt man ihn allerdings, dürfte der Film mächtig an Reiz verlieren, weswegen er eigentlich zum Ausleihen prädestiniert ist.
Anhänger der Gorefraktion seien gewarnt: Auch wenn der Name etwas ähnliches suggeriert, haben wir es hier nicht mit einem Folterporno zu tun. Es geht zwar recht heftig zur Sache, aber sonderlich grafisch wird es dabei nicht. Vieles spielt sich auch offscreen ab. Hier steht nicht das Foltern im Vordergrund.

7/10

Diary of the Dead

Oh mein Gott! Kann mal bitte jemand Romero die Kamera wegnehmen und ihn ins Altersheim abschieben? Wie kann man bitte schön einen Zombie(!!)film drehen, bei dem ein Horrorfilmfan (meine Freundin) und ein Liebhaber abgedrehter Metzeleien, wenn's nicht gar so ernst gemeint ist (meine Wenigkeit), nach kanpp 2 Drittel der Laufzeit übereinstimmend "BOOOOOOORING!!" rufen und abschalten?
Diary hat keine erkennbare Story, keine Charaktere, die einem auch nur einen feuchten Furz bedeuteten würden und die Effekte reißen auch nix mehr raus. Die ach so grandiose Medien-/Gesellschaftkritik wird wieder großzügig mit dem Gummihammer verteilt und der blöde Blair-Witch-Ansatz, alles aus der Sicht eines Filmenden zu zeigen, ist absolut dilletantisch umgesetzt.

Nachdem ich jetzt Land of the Dead (auch schon nicht der Bringer) und Diary of the Dead (viel schlechter als Land) gesehen habe, stellt sich mir ernsthaft die Frage, ob Romero alles verlernt hat, was er je konnte, oder ob das eher einer der am meisten überbewerteten Regisseure ever ist. Ich kenne sein Dawn/Day of the Dead nicht. Aber wenn die nicht extrem viel besser sind als die anderen beiden, dann frage ich mich, woher sein Ruhm kommt. Evl. wurden da ja doch wieder ein paar billige Machwerke von den Fans zum Kult hochstilisiert und einfach ein paar hochgradig intellektuelle Ansätze von Gesellschaftskritik hineininterpretiert, weil man einfach nicht zugeben wollte, dass man beim Anblick von ein paar Laiendarstellern mit idiotischem Makeup, die auf Schweineinnereien herumkauten, einen Ständer bekam.

Diary of the Dead ist auf jeden Fall Schwachsinn galore und nicht mal zum Ausleihen empfehlenswert. :drunter:

1/10

Ghost Rider

Ähmm....joa...sicher keine Großtat unter den Comicverfilmungen, tut aber auch nicht weh. Der Charakter ist sicher obercool und mal was ganz anderes. Allerdings kann sich der Film nicht ganz entscheiden, ob er denn eher Jux (á la Fantastic 4) oder doch lieber Drama (Spiderman) sein möchte. Die Effekte speziell beim Ghostrider himself sehen auch arg künstlich aus.
Aber im Großen und Ganzen unterhält das Teil über die Laufzeit. Kann man sich durchaus geben.

5/10

Transporter 3

Wisst ihr, was ich an Jason Statham so mag? Dass er sich voll und ganz der Tatsache bewusst ist, dass er High Budget-Actionschwachsinn dreht und dass er das ganz offensichtlich richtig genießt. Es haben schon einige versucht, dass Erbe von Stallone, Willis und Schwarzi anzutreten. Ich denke, Statham hat das jetzt endgültig geschafft. Kein anderer bringt so abgedrehte Actioneinlagen mit einer derart stoischen Coolness rüber wie der kleine Engländer mit dem zurückgehenden Haaransatz.
Klar, die Story ist Bobonana und die Schauspielerei nicht gerade der Rede wert. Aber der Streifen drückt permant das Pedal bis zum Boden durch und ist edel gefilmt. Wer mehr will, der meckert sich auch bei Rambo über Plattheit und Daueraction und ist ergo definitiv im falschen Film.
Punktabzug gibt es für Statham's Körperbau, der einen Mann echt in Minderwertigkeitskomplexen zerfließen lassen kann. :skep:

7/10

Oxford Murders

Raffinierter Krimi um einen Serienkiller, der in Oxford rumrennt und neben einer Spur aus Leichen auch eine Spur mathematischer Rätsel hinterlässt, die ein Student und ein kauziger Professor lösen müssen.
Auch hier sollte man möglichst nix über die Story verraten. Der Twist ist gut ausgearbeitet, die Schauspieler überzeugen - passt

7/10

PS: Falls sich jemand wundert - ja, ich war am langen WE viel zu Hause. :ugly:
 
Romero ist meiner Meinung nach einer der am meisten überbewerteten Regisseure überhaupt. Die Gesellschaftskritik ist in den ersten Filmen zwar irgendwie vorhanden, allerdings auch nicht sonderlich intelligent. Ansonsten hst mich noch keiner seiner Filme begeistern können.
 
MiXeR schrieb:
TCRS schrieb:
kA, das ist glaub ich der einzige Batman film, den ich gesehen hab. weiss also net, wie der im vergleich zu den anderen ist. und was habt ihr gegen der action? da ist doch alles dabei, verfolgungsjagd, explosionen. :deal:

Dann unbedingt noch "Batman Begins" nachholen! Der ist mindestens genau so gut, wie TDK. :deal:

Und wenn du den gesehen hast, dann weißt du auch, was ich an der Action zu meckern habe. :D Bei "Begins" gibt es die minutenlange Verfolgungsjagt mit dem Tumbler (göttlich!), Faustkämpfe, Schießereien, das Finale auf dieser Gefängnisinsel/im Zug und mehr.

In "TDK" gibts dagegen eigentlich nur zwei echte Actionszenen.
Die Szene mit dem Batpod, die den Tumbler aus "Begins" ablösen sollte, dagegen aber derbe abstinkt. Und dann das Final, wo Batman durch das Haus rennt und per Superkrasser-Hightech-Spionage-Sonar-Technik durch die Wände gucken kann. :D
Ist im Vergleich eindeutig die schwächere Action.

WTF?
Die Aufholjagd ist in meinen Augen um einiges besser geraten.
Vor allem wo der Tumpler sich ins Batpod verwandelt, heroischer geht es nicht.

Eine Dramatik entsteht da durch den Joker, unglaublich!
 
MiXeR schrieb:
Blackacidevil138 schrieb:
Ich hab die Tage gelesen das Nolan für den 3ten Teil mehr Action geplant hat. :deal: :dhoch:

Gute Entscheidung! Wenn ich Batman schaue, dann will ich kein Drama, sondern ÄCKTSCHÖÖN! :dhoch:

Das sehe ich nicht so. Gerade Burtons Batman besticht durch eine schöne melancholische Stimmung. Noch mehr Action? Auweia. Nolan hat doch schon gezeigt, was er atmosphärisch draufhat.
 
Der neue Batman ist viel mehr als nur ein Action-Film. Ich hoffe, dass Nolan seinen Kurs beibehält. Aber warten wir es ab, mehr Action heißt ja nicht gleich, dass die Atmosphäre flöten geht.
 
Zerfikka schrieb:
Der nette Mann schrieb:
Vor allem wo der Tumpler sich ins Batpod verwandelt, heroischer geht es nicht.

Um nen Knöpfchen zu drücken muss man kein Held sein :grins:

Nein, aber das ganze drumherum, die Musik, die Szenen davor, und keiner hat wirklich gedacht das es für Batman noch weiter geht, und dann kommt das Batpod.

Ich war selten so (wahrscheinlich noch nie) gefesselt im Sitz gehockt, wie in The Dark Knight.

War definitiv mein Highlight des letzten Jahres!

Wobei Batman Begins auch grandios ist, hab mir den nach dem ersten mal anschauen auch gleich ein weiteres mal gegeben. :D

Back2Topic!

Der Mann der niemals lebte (Blu Ray):

War ein ganz unterhaltsamer Film, aber lang nicht der beste von Scott, hätt mir noch ein wenig mehr Action gewünscht.

7/10
 
You kill me

Nachdem er vor einiger Zeit sogar dem Bollmeister in die Hämde gefallen ist und sich dort mit einer "Kann mich mal bitte jemand kneifen"-Attitüde über die Leinwand schnarchte, kann Ben Kingsley hier mal wieder begeistern. Als alkoholabhängiger Profikiller, der von seinen Auftraggebern nach San Francisco geschickt wird um dort bei den Anonymen Alkoholikern eine Therapie zu machen, ist er einfach nur eine Wucht. Der Film ist relativ still, bietet aber sehr schwarzen Humor, herrliche Dialoge und glänzend aufgelegte Darsteller. Kingsley rockt einfach die Hütte. Sollte man sich echt ansehen. :dhoch:

8/10
 
Weasel1988 schrieb:
Der erste.

Ich weiß, viele bevorzugen den zweiten Teil, aber den fand ich ziemlich langweilig und uninteressant. Zum einen war da das Setting (ich meine 70er und 80er) für mich nicht mehr so stimmig wie die 40er und 50er des ersten, zum anderen fehlten viele interessante Charaktere aus dem ersten Teil (der alte Don, Sonny, der Türke). Ist natürlich verständlich, dass die fehlen :)

Also Teil 2 spielt aber in den 50ern und Teil 3 in den späten 70ern. Deshalb wirken imo Teil 1 und 2 sehr homogen, da sie beide dieses 40er 50er Feeling haben.

Timeline der Pate
 
Saw V Unrated

Ui...da wird ja wieder mächtig das Kotelett geschwungen. Eine Falle soll der neunjährige Sohn von einem der Macher gemalt haben. Weist den bitte ganz schnell ins Nuthouse ein. Das könnte sonst später nach hinten losgehen. :ugly:
Auch sonst werden da wieder ganz üble Effekte aufgefahren. Aber ähm...macht das Ganze eigentlich noch irgendeinen Sinn? :? So richtig doll viel Handlung scheint ja für Saw VI nicht mehr übrig zu sein. Im Grunde gibt es ja nur eine Person, die da noch die Handlung weiterführen kann (+ natürlich die obligatorischen Hacksteaks).
Ist halt Saw. Love it or hate it. Ich kann's nicht so recht mögen, aber mittlerweile ist die Serie wie ein leicht nerviger Freund, der immer wieder kommt. Und irgendwie will man ja nun auch wissen, was da am Ende für Kappes bei rauskommt. :ugly:

5/10 Pendelschwünge
 
Der tag an dem die erde......usw.

oh man..... 4/10

von der aufmachung ordentlich....aber der schuss auf das alien wirkte soooo aufgesetzt....unglaublich...und der rest vom film auch...irgendwie ideenlos
 
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