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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (5 Betrachter)

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Spider-Man 9/10

"Was immer mir im Leben bevorsteht, ich werde nie diese Worte vergessen: 'Aus großer Kraft folgt große Verantwortung!' - Dies ist meine Gabe, mein Fluch! Wer ich bin? Ich bin Spider-Man!"

Großartiger Einstieg in die Raimi-Trilogie und in jeder Hinsicht besser als der neue Film von Webb. Die komplette Entstehungsgeschichte, vom Biss bis zur ersten Action macht hier wesentlich mehr Spaß, und der Spagat zwischen Humor und Action ist ebenso um einiges besser gelungen. Tobey Maguire ist dazu viel glaubwürdiger in seiner Rolle, in der Hinsicht hat mit Garfield gar nicht gefallen. Auch wenn ich The Amazing Spider-Man eine 7/10 gegeben habe, so wird mir jetzt erst wieder bewusst wie viel besser der Erstling von Raimi gegenüber dem Reboot ist. Und was die Darsteller betrifft, muss man nur Franco und Dafoe nennen, und schon ist man auf einer komplett anderen Stufe als beim neuen Film. Für mich war aber auch Dunst als M.J. ziemlich gut, keine Ahnung was einige gegen sie einzuwenden haben.

Höchstens ein paar wenige CGIs sind etwas in die Jahre gekommen, das betrifft vor allem ein paar Green Goblin Szenen, der Rest überzeugt auch zehn Jahre später noch. Der Score von Elfman ist ebenfalls fantastisch.

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Spider-Man 2 10/10

"Intelligenz ist kein Privileg, sondern eine Gabe. Man sollte sie zum Wohle der Menschheit einsetzen!"

Die Vollendung einer Spider-Man Verfilmung. Traumhaft inszeniert, mit allen Zutaten die solch ein Film benötigt. Neben The Avengers und Sin City für mich die beste Comicumsetzung auf die große Leinwand. Alfred Molina als Octavius ist ein herausragender Schurke, die Action zwischen ihm und Spider-Man gehört mit zum besten aus den vergangenen zehn Jahren, das Drehbuch überzeugt, und die Effekte sind nach wie vor atemberaubend gut. Die Szene schlechthin ist die komplette Sequenz mit dem Zug, einfach riesig gemacht!

Des Weiteren mag ich es, dass Spidey in den Raimifilmen nicht solch ein Weichei ist, und einfach viel mehr auf dem Kasten hat. Hier erinnert er mich viel mehr an die großartige Marvel Zeichentrickserie New Spider-Man, wo er sich ständig mit allen möglichen Schurken kloppt. Im neuen Film kann er ja noch nicht mal ohne Hilfe von A nach B schwingen. :nein:

Klar, mit dem dritten Teil hat Raimi dann etwas zu viel gewollt (obwohl ich den mittlerweile auch mag), aber die beiden ersten Teile zeigen mir deutlich, wie bescheuert der Reboot doch ist. Man hatte durch die Raimifilme ein Fundament, welches man einfach so weggeschmissen hat. Wirklich schlecht ist der neue natürlich nicht, als Fan der Raimifilme wird man dennoch vor den Kopf gestoßen.
 
Kann mir jemand den Titel von einem Film verraten, den hier schon einige gepostet hatten? Der schien komplett aus der Sicht einer Person zu sein. Auf Youtube hatte ich irgendwann mal eine Drogenszene gesehen in der sich der Typ auf ein Sofa setzt und dann gehts los. Weiß jemand wovon ich spreche? Den wollte ich mir eigentlich unbedingt mal anschauen, habs aber immer versäumt!
 
FiscHwäcg schrieb:
Kann mir jemand den Titel von einem Film verraten, den hier schon einige gepostet hatten? Der schien komplett aus der Sicht einer Person zu sein. Auf Youtube hatte ich irgendwann mal eine Drogenszene gesehen in der sich der Typ auf ein Sofa setzt und dann gehts los. Weiß jemand wovon ich spreche? Den wollte ich mir eigentlich unbedingt mal anschauen, habs aber immer versäumt!

Wird Enter the Void von Gaspar Noe sein, einer meiner absoluten Lieblingsfilme...

[vid]http://www.youtube.com/watch?v=bKRxDP--e-Y[/vid]

Die Szene die du meinst ist die DMT-Trip-Sequenz...

[vid]http://www.youtube.com/watch?v=1Mb3mssgPhw[/vid]
 
Justified Staffel1

9.5/10

Die letzte Dvd hat es in sich und hat die Wertung nochmal um 1pkt erhöht !
Besonders über den Auftritt von Tom aka Mr.Friendly hab ich mich als lostnerd gefreut.

Was war das bitte für ne geile Performance von Walton Goggins :shock: .Bis zur letzten Folge wusst ich nicht ob er den ganzen Religionsdreck ernst meint oder es nur Mittel zum Zweck ist. So eine unvorhersehbare Figur sah man im Serienbrei der letzten Jahre selten :dhoch:
 
Leverage - Staffel 2
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Eine gefühlte Ewigkeit hat es gedauert, bis die zweite Staffel von Leverage hier endlich auf DVD angekündigt wurde. Wieso eigentlich? Während das deutsche Publikum mit mittelprächtigen Crime-Serien zugeschüttet wird, werden erfrischende Vertreter meist nur stiefmütterlich behandelt. Gerade im Fall von Leverage ist das sehr schade, denn die Heist-Serie verbindet eine kurzweilige, selbstironische Inszenierung, die in gewisser Weise an die guten, alten 80er Jahre Serien erinnert, mit cleveren Geschichten und sympathischen Figuren.

Wie schon in Robin Hood, setzten sich auch in Leverage fünf ehemalige Gauner für hilfsbedürftige Bürger ein, indem sie, meist korrupte und reiche, Unternehmer ausnehmen bzw. deren hinterhältigen Machenschaften das Handwerk legen. In bester Ocean's 11 Manier planen, hacken, stehlen und prügeln sich die liebenswürdig-schrägen Klischee-Protagonisten also durch allerlei intelligente Handlungstränge, die zwar nahezu keinen roten Faden besitzen, dafür aber hervorragend unterhalten.

Der einzige Kritikpunkt ist, dass die einzelnen "Einsätze" alle nach ein und dem selben Muster ablaufen. So nett die Stories an sich auch sind, man weiß sofort wie der Hase läuft. In den ersten Minuten wird immer das Opfer eingeführt, welches daraufhin Kontakt zu unseren guten Gangstern aufnimmt, die wiederum einen perfekten Plan ausarbeiten. Dieser wird dann auch ausgeführt, bis, immer nach genau 20 Minuten Laufzeit, eine "überraschende Wendung" eintritt, welche das Quintett zum Umdenken zwingt. Zu guter letzt gewinnen dann aber natürlich immer die Guten. Egal wie auswegslos die Situation zuvor zu sein scheint. Dieses Erzählschema nutzt sich mit der Zeit doch merklich ab und wirkt in den schwächeren Folgen dann auch sehr ermüdent. Daran können leider auch sexy Leverage-Neueinsteigerin Jeri Ryan und mein Lieblings-Seriennebendarsteller Mark Sheppard nichts ändern.

Dennoch: Leverage ist eine leicht verdauliche, überzeichnete Heist-Serie, die sich glücklicherweise nicht zu ernst nimmt, mit cleveren Einzelfällen überzeugt und gut aufgelegte Schauspieler bietet. Anlass zur Kritik gibt nur der fehlende folgenübergreifende Handlungsstrang, sowie gerinfügige Ermüdungserscheinungen und daraus resultierende Spannungsarmut. Macht in Zahlen​

7/10 bescheuerte Kindernamen: Beth Riesgraf's und Jason Lee's Sohn heißt tatsächlich Pilot Inspektor Riesgraf Lee :ulgy:
 
Hotel Transylvanien

Also die Story ist ungefähr so alt wie das Animationsgenre und auch völlig frei von irgendwelchen Überraschungen. Man weiß, wie das Ganze ausgehen wird, bevor der Filmtitel über die Leinwand flimmert.
Was Hotel Transylvanien dennoch zu einem sehr sehenswerten Streifen macht, sind die tollen Monsterverulkungen und die Situationskomik. Die Technik ist nicht das Beste im Genre, überzeugt aber mit einem sehr charmanten Stil. Alles in allem kann ich den Film für Freunde von Animationsstreifen nur empfehlen. 2D-Version reicht aber völlig aus.

:dhoch:
 
Killer Joe
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William Friedkin, Regisseur von Klassikern wie Der Exorzist und French Connection und mittlerweile schon 77 Jahre alt, meldet sich mit einem fiesen, kleinen Paukenschlag zurück. Killer Joe ist ein bitterböses Neo-Noir-Drama, ein teils verstörender Genre-Film, irgendwo zwischen Tarantino und Trailerpark-Trash. In diesem Film - der übrigens auf einem Theaterstück basiert, was man zwischendurch, etwa an den eingeschränkten Schauplätzen, auch immer wieder merkt - gibt es keine Helden, sondern nur gescheiterte Persönlichkeiten, hervorragend gespielt von einem oscarwürdigen Cast.

Neben einem absolut überzeugenden Emile Hirsch, einem sympathisch-dummen Thomas Haden Church und einer undurchsichtigen Gina Gershon, sind es vor allem zwei Schauspieler, die diesen Film tragen: Zum einen Newcomerin Juno Temple, welche nicht nur wegen ihrer Freizügigkeit im Gedächtnis bleibt, sondern auch wegen der herausragenden Darbietung eines naiven, psychisch angeschlagenen Mädchens, das zugleich jedoch die einzige positive Person in ihrer verzweifelten Filmfamilie darstellt. Zum anderen ist da Matthew McConaughey, der nach Jahren der Sunnyboy-Darstellungen, endlich zeigen darf, dass er ein abartig guter Schauspieler ist. Er verleiht der titelgebenden Figur des mordenden Cops eine einschüchternde Ruhe, die er zwischenzeitlich immer wieder aufbrechen und in makaberen, fast schon perversen Momenten gipfeln lässt. Beispielsweise im unbeschreiblich intensiven Finale, das dann auch ganz anders endet als man es sonst so von Hollywood gewohnt ist.

Killer Joe ist ein gemeiner, kleiner Genre-Film. Eine deprimierend-mitreißende Trailerpark-Familientragödie voller Sex, Gewalt und miesem Fernsehprogramm. Hier gibt es weder Gutmenschen, noch auflockernden Hollywood-Zynismus, sondern nur ehrliche, manchmal vielleicht sogar grenzwertige Südstaaten-Noir. Herausragend bebildert, genial gespielt und glücklicherweise an nahezu jedem Klischee vorbeierzählt. Sicherlich kein Gute-Laune-Film für zwischendurch, aber ein fabelhaftes Charakterdrama, das, trotz wenig überraschender, manchmal gar absurd wirkender Handlung, immerzu leicht zu schauen bleibt, in gewisser Weise sogar unterhält und eigentlich schon wegen McConaughey's Schauspiel geguckt werden muss.​

9/10 Chicken Wings "Nimm ihn in den Mund!" :grins:
 
Lone Wolf & Cub (Kozure Okami) Pt. 1 & 2

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Ein Mörder und sein Kind... Ist dir klar, dass das unser Schicksal ist?

Brachial, blutig, super cool und meisterhaft inszeniert. Vor Ewigkeiten mal zwei der insgesamt sechs Teile auf Arte (afaik) gesehen und nun wird dieses Juwel endlich komplett nachgeholt. Ich bin gespannt, denn der solide Grundstein für ein Meisterwerk wurde schon in den ersten Minuten gelegt.

[vid]http://www.youtube.com/watch?v=A1754jblrLs[/vid]
 
MPW-68692


Ganz toller, spannender, interessanter, ruhiger, stellenweise witziger und cooler Film über den mitunter schönsten Sport ever! Ich kann gar nicht verstehen, wieso Baseball hierzulande so quasi nichtexistent ist.
Brad Pitt ist in dem Streifen wieder ein echt cooler Typ, passend besetzt für diesen interessanten Charakter.

Absolut empfehlenswert, auch, wenn es wohl kein klassischer Sportfilm ist; die meiste Action spielt sich hier eben nicht auf dem Spielfeld ab.

[10/10 wenn man denn Baseball mag
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]


:dhoch:
 
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Der Soldat James Ryan 8/10

Eigentlich ist der Film so gesehen ja "nur" eine riesige Schnitzeljagd im WWII Szenario, durch die wirklich sehr guten Darsteller, allen voran Tom Hanks, den stimmungsvollen Score, und insbesondere die phänomenal inszenierte Action, bietet der Film trotz seiner Einfachheit eine sehr intensive Stimmung. Das Sounddesign setzt dem ganzen dann noch die Krone auf!

Und Castle (die Serie schaue ich seit einiger Zeit täglich in den Staffeln 1-3), ist tatsächlich der falsche Ryan. Ich habe nicht schlecht gestaunt als ich den jungen Nathan Fillion in der kurzen Szene sah. :lol:

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Salt 7/10

Nette Fast Food Agentenaction mit Jolie, die eine Kreuzung aus Bond, Bourne und MacGyver spielt, und es gibt nichts was die Frau im Film nicht kann. Ob das zu der spindellürren Jolie passt sei mal dahingestellt, aber glaubwürdig möchte der Film mit all seinen überzogenen Actionszenen sowieso nicht sein. Auf jeden Fall unterhaltsam, und ebenso wie bei James Ryan ist auch bei Salt das Sounddesign auf Referenzniveau!

Wie gut dass derzeit die Nachbarn unter und über mir im Urlaub sind. Das muss ausgenutzt werden! :D
 
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