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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (3 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

... und 1 weitere.
James Bon: Ein Quantum Trost auf Sky HD

ganz guter Actionstreifen mit ein wenig zu hektischen Bildwechseln. Ist zwar schon härter geworden aber leider immernoch ein Bond :ugly:


5/10


The Torunament auf Blu Ray

Also das war ja mal ein Scheißfilm.......mehr kann man dazu nicht sagen, kaum GUTE Action, extremste Logiklöcher.....
und noch ne Lovestory.....:sleep:

2/10
 
Dieses Wochenende einiges durchgebracht

Beginnen wir mit

416KEQVCW8L.jpg


Also ich fan d den erstaunlich gut! Klar er hat auch seine überzeichnetetn Hollywood Momente und teils schlägt sich auch der Kitsch durch aber alles in einem sind die Charakter Zeichnungen gar nicht so schlecht wenn teils auch ein wenig platt.

Da ich aber wohl grad in der Stimmung für den Film war und die Musikalische Untermalung gut passt gibt’s ne 8/10



DarkGlowOfTheMountains.jpg



Hier hab ich mir ehrlich gesagt mehr erwartet. Nach den Vorschusslorbeeren im Internet habe ich hier echt auf eine tiefgreifende Doku gehofft die die Psyche eines Menschen zerlegt. Leider muss man aber sagen das bis auf die bekannte Szene die Doku eher vor sich hin plätschert. Diese eine Szene ist zwar Eindrucksvoll da man miterlebt wie ein Mensch mit 2-3 gezielten fragen in seiner Fassung gebrochen wird das kann das gesamtwerk aber auch nicht mehr retten.

5/10




supermariobros-themovie.jpg


:lol:

10/10

Den Film kann kein Mensch ernsthaft bewerten.





Leben_des_David_Gale__Das-Plakat.jpg


Sehr guter Film. Hätte ich echt nicht gedacht. War eigentlich mehr als Lückenfüller gedacht. Wusste dan aber durch den gelungenen Einstieg von Beginn an zu überzeugen. Solide Story und teils hervorragend ausgearbeitete Charaktere , wo sich auch nicht gescheut wird diese in Ihrer verletzlichkeit ohne irgend welchen Kitsch und Heipopai zu zeigen. gegen Mitte nen Durchhänger zieht der Film danach wieder an und wartet mit nem ziemlich heftigen wenn auch glaubwürdigem Storytwist auf. Intelligentes Filmchen kann ich nur empfehlen.

8/10



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Weis der Film zu Beginn voll zu überzeugen und ich stellte mich auf tollstes Popcorn Kino ein, wurde mir dann doch klar das es hier einfach eine „andere“ Filmkunst zu bewerten gilt.

Am Anfang wird man sehr gelungen in die verschlagenen Nester der Hinterweltler eingeführt. Spätestens nach dem ersten aufeinander prallen der zwei Welten ist eine tolle Atmosphäre geschaffen und jeder wird sich fragen welches Schicksal wohl der Banjo spielende Junge hier noch erleiden muss. Die Story für Ihr Genre eine Klasse für sich könnte hier sogar schon zum ersten Stolperstein werden. So würde der Film zwar heutzutage in das Genre des „Survival Horror“ klassifiziert werden, doch könnten wohl 90% der Genre Fans nichts mit dem Film anfangen. Zum ersten wäre hier die Story die über das übliche „gut aussehende Teenis mit riesen Brüsten und Hang zum Exhibitionismus biegen falsch ab und werden Kamera gerecht zerlegt“ hinausgeht. Zum zweiten schlicht die Machart. Schnelle Schnitte kennt der Film lediglich zu Beginn. Er führt die Zuschauer mit „hektischen“ Schnitten praktisch AUS der Stadt und IN den Wald. Hier wird die Kamera aber fundamental verändert. Ja liebe jüngere Seher. Es gibt doch tatsächlich minutenlange Einstellungen ins Nichts. Das diese Einstellungen für unsere von ADS geplagte Generation die reinste Qual sein müssen muss hier nicht mehr erwähnt werden. Diese Szenen werden für die „MTV Video Schnitt auf einen Film ausgedehnter Film“ verwöhnte Kundschaft unerträglich sein, und für andere sind sie erstens eine willkommene Ablenkung und zweitens ein Stückchen „Heimat“. Spätestens wenn jedoch der Hauptakt vorbei ist werden hier dem geneigten Kinoseher die Unterschiede bewusst. Ist es bei modernen Filmen immer derselbe Ablauf wo sich ein Film 90 Minuten aufbaut um dann in einem Showdown zu enden sieht man hier richtiges Charakter Kino. Das „Herzstück“ des Films wird im ersten Drittel gezeigt. Von nun an geschieht nichts weiter als die psychologische Aufarbeitung.

Für Freunde des Kinos abseits des Mainstreams sehr zu empfehlen.

9/10
 
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Da ist er also doch tatsächlich, der erste überdurchschnittliche Boll-Film. Lange hats gedauert und gerechnet hab ich damit in diesem Leben nicht mehr aber siehe da, er hat es doch geschafft einen halbwegs guten, weil vor allem nachgestellten Film zu drehen.
Die (wirklich geschehene) Story handelt von einem Gefängnisinsassen, der von seinen Zellenkameraden aufs Übelste drangsaliert und missbraucht wurde und anschließend den Tod fand.
Boll hatte eine gute Idee, nämlich den Vorgang in der Zelle immer wieder mit "Verhören" der Peiniger zu mixen. Die unterschiedlichen Reaktionen auf die Tat sind durchaus sehr interessant und halbwegs glaubhaft gespielt, verleihen dem Film zudem deutlich Realismus.

Warum hat das jetzt also geklappt? Meiner Meinung nach sicherlich nicht, weil Boll dazugelernt hat. Zum Einen ist der Film nicht sonderlich lang, der Schauplatz ist lediglich eine Gefängniszelle, es gibt nur 4 Darsteller und die Story war größtenteils ja vorgegeben, weil wirklich passiert. Da kann man schonmal nicht mehr soooo viel falsch machen. Die Off-Stimme am Anfang war wiedermal katastrophal amateurhaft, die Kameraarbeit bestenfalls okay und die Inszenierung für so einen Film durchschnittlich.
Trotzdem funktioniert der Film, weil die Darsteller ihre Sache wirklich gut machen und er einfach durch sein Thema schockt, so stellt man sich das wohl wirklich im Gefängnis vor.

Boll hat hier also tatsächlich seinen ersten gescheiten Film abgeliefert. Meiner Meinung nach aber been nicht weil er als Regisseur besser wurde sondern weil das Thema und die Ausgangslage dieses Mal deutlich weniger Fehler zugelassen haben. Dennoch muss man so einen Film natürich erstmal machen, von daher... nicht schlecht.

6/10
 
"Siegburg" hat mir auch ganz gut gefallen. :dhoch:

Ist die deutsche Version eigentlich geschnitten? Wirklich brutal war der Film ja nicht,
aber es gab schon einige heftigere und teils menschenverachtende Szenen.
 
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Ganz nett, aber ob ich das jetzt unbedingt weiterhin sehen muss weiss ich nicht. Mir fehlen jetzt noch vier Episoden bis zum Staffelende, und es fühlt sich mehr so an als würde ich die Episoden abarbeiten wollen. ;) Davor schaute ich die fünfte Staffel Stargate Atlantis, und da war das Gefühl ein ganz anderes, denn ich wollte eigentlich ständig weitergucken und freute mich immer wieder auf die Play-Taste.

Burn Notice erinnert mich an einen Mix aus MacGyver und Tropical Heat, an Twenty-Four jetzt weniger. Aber Michael kann auch ein bisschen basteln, und löst die Fälle auf ähnliche Art und Weise wie der gute Nick aus Tropical Heat. Das tropische Setting bietet auch gewisse Ähnlichkeiten.

Hauptsächlich schaue ich seit Jahren nur Serien die ich halt auch seit Jahren kenne (von Staffel zu Staffel), daher wollte ich mal wieder etwas neues antesten. Es gibt solch eine riesige Anzahl an Serien dass man da kaum noch einen Überblick hat. Da ist es dann auch nicht immer so einfach sich mal etwas neues rauszupicken.

Habe noch ein Auge auf Chuck geworfen....

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Kenne ich auch nicht. Ist die gut?
 
straikar schrieb:
Da bin wenigstens nicht der einzige der Burn Notice langweilig findet. :bier:

Langweilig ist vielleicht ein wenig brutal, aber es hat mich nicht richtig gepackt. Oft weiss ich am Ende der Episode gar nicht mehr worum es eigentlich ging, weil mich die Geschichte der Episode nicht interessiert hat.

Zumindest Bruce ist immer wieder cool, wenn die Synchrostimme auch nicht optimal ist. Und Fiona zeigt echt zu 110% Nippelbereitschaft. :grins:

Daher, nicht unbedingt langweilig, aber auch nicht interessant. Eigentlich eine Art von Arschkarte. :D
 
Ja, Chuck ist grandios. Das beste was das Genre (Wobei es recht schwer ist die Serie einzuordnen. Gibt viel Humor, eine gesunde Portion Action, sowie ein wenig Drama und Liebe.) momentan zu bieten hat. :huldig:
 
2012film.jpg


- 2012 -

Also ehrlich, ich will wissen was der Emmerich da andauernd raucht. Ich finde seine Werke meist sehr gut, weil es einfach nur vor Effekten wimmelt, aber 2012 ist die Spitze des Eisbergs. Da fliegt ne U-Bahn umher und 'ne Antonov steigt in Sekunden um mehrere hundert Meter.

Emmerich hätte sich und den Film bisschen weniger Ernst nehmen sollen. Mit mehr Witz wäre der Film besser geworden, besonders wo man Cusack an Board hatte.

5/10
 
mit mehr witz? mir was das schon zu viel.......
ich fand den humor in independence day da besser.....und auch besser plaziert....
ich finde er hätte ihn ernster nehmen sollen....und etwas weniger "wirhauengradenochsovorderexplosionab" klischees....
 
Avatar in 3D

Also erstmal: :shock:

Der 3D Effekt selber war richtig richtig gut!
Allerdings kamen miene Augen wohl nicht so ganz damit klar und teilweise bei Bewegungen fand ich es verschwommen.
War aber in nem relativ kleinen Kino, gibts da verschied. Techniken um 3D umzusetzen?

Ansonsten der FIlm war sehr beeindruckend. Nie langweilig trotz 161min Laufzeit.
Selten solch beeindruckende Technik gesehen, zum ersten mal sahen computeranimierte Wesen wie echt aus, nicht wie in Star Wars :ugly:

Ein wenig zuviel Pathos und Vorhersehbarkeit aber insgesamt ein sehr guter Film!
Könnte gut sein das ich in 5 Jahren genauso über den Film lache wie heute über Independence Day, den ich damals sehr gut fand, aber meine jetzige Wertung:


8/10
 
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Wow. Hat mich total überrascht der Film. Anfangs wirklich sehr lustig, gegen Ende dann absolut traurig :traurig: Das Ende stimmte mich aber wieder recht fröhlich.
Klar, die Mittel, mit denen beim Zuschauer Trauer und auch Komik hervorgerufen worden sind waren nicht aussergewöhnlich und neu, aber sie erreichen ihr Ziel mit Bravour. Und Christopher Walken spielt auch ne herrlich abgedrehte Nebenrolle....von The Hoff mal ganz zu schweigen :lachweg:
Ausserdem hat der Film auch nen tiefen Sinn und ist eigentlich ne einzige tragische Metapher aufs wahre Leben. Hat mir sehr gefallen

8/10

Die Szene
wo er krampfhaft versucht die Fernebedienung loszuwerden, sie aber immer wieder am Körper klebt, war genial! "Oh, schöner Hut" :lachweg:
 
Es ist spät, ich kann nicht schlafen, mir ist langweilig und eigentlich würd ich dafür auch was eigenes aufmachen, damit es nicht untergeht, aber was solls :D

OxBlood sieht also miese alte Filme und heute Nacht guckt er:

The angry red planet / Abenteuer auf dem Mars

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Klassische Klischeenummer. Das Standartteam, bestehend aus dem ruhigen Professor, dem flapsigen Mechanikertypen, der die Knarre trägt, der Frau (das ist nunmal, was sie auszeichnet, kann ich nix für) und dem schmalzig-saloppen Anführer fliegt zum Mars.
Warum zum Mars? Man kann ja mal gucken, was da ist. Und so machen sich die tapferen vier in ihrem Büro Raumschiff auf den Weg dorthin. Sie brauchen 50 Tage dafür und beschäftigen sich auf dem Weg mit Comics, dusseligen Sprüchen über den Weltraum und Schreibmaschineschreiben. Zwischendurch muss selbstverständlich auf irgendwelchen Knöppen rumgedrückt werden damit irgendwo an der Wand eine Schalttafel lustig herumblinkt.

Angekommen auf dem Mars guckt man aus dem Fenster und wundert sich, daß nichts los und vor allem sehr still ist. Aber die Pflanzen sind toll, doch, die sind super, die Pflanzen auf dem Mars. Die. Mars. Pflanzen. Also raus und direkt alles anfassen, wir sind Wissenschaftler verdammte Hacke nochmal! Doch Mechanikerboy muss vorher noch seine Wunderwaffe mitnehmen, das tapfere Gewehr Cleopatra, von den besten Wissenschaftstypis der Armee aus nem Gewehrschaft, nem Ofenrohr und ner Taschenlampe nebst einigem eilig aufgetriebenem Draht zusammengekloppt und Sonic-Gun getauft. Das Ding macht denn dann auch einen Höllenlärm, wenn man damit ballert. Es piept ohrenbetäubend und das muss es auch, denn zu sehen gibt es sonst bei diesem Wunderwerk der Technik nüscht.

Aber wir waren beim Pflanzen-begrabbeln, also raus aus den Kartoffeln und rein in die SportRaumanzüge, komplett mit ausrangierten Pilotenhelmen ohne Visier. Zwar eher mäßig gegen die Marsatmosphäre, dafür kann man aber an den Blumen schnuppern - auch okay.

Der Film schaltet für die "Aussenaufnahmen" in eine seltsame Negativ-Rot-Optik um, die durchaus zu gefallen weiss, ebenso wie die mit großer Mühe handgemalten Bilder, die als Hintergründe und Closeups für allerlei Pflanzen herhalten und im großen und ganzen doch ziemlich beschissen aussehen.
Fräulein Frau (die natürlich was mit Captain Wow am laufen hat so nebenher) findet kurz darauf auch schon einen hoch interessanten Schlauch Wurzel und muss sich auch sofort angucken, wo der dicke Oschi denn herkommt. Von der beunruhigend großen Pappmascheepflanze kommt der, woher soll der sonst kommen? Schwuppdiwupp lernt die Pflanze die nette Dame etwas besser kennen, bis sie vom nervtötenden Gepiepse der terranischen Wunderwaffe in die Knie gezwungen wird. 1. Bossfight erfolgreich bestanden, XP gibts keine wegen fahrlässiger Blödheit bei der Arbeit.
Aber wir haben noch 4 Tage auf dem Mars, reichlich Zeit also, noch mehr Fauna und Flora mutwillig kaputtzumachen im Namen Terras und der Wisschenschaft und überhaupt, is ja nich unser Planet, was interessierts uns also.

Als nächstes findet Rotlöckchen Frau 6 interessante Bäume auf einer gar staubigen Ebene. Und da nach oben gucken total scheisse ist und das sowieso keine Sau macht, wollen wir ihr mal die kleine Verwechslung nachsehen, daß diese Bäume die Beine der gefürchteten marsianischen Riesen-Spinnenmaus-Dingsbums [Rodentiarachnika bullshit] sind, die das auch gar nicht so prall findet, wenn man ihr was aus den Beinen rausschnippelt für Tests und so. Also druff auf die doofen Astronullen. Die setzen sich tapfer zu Wehr, bis - oh jeh! - Professor Zwirbelbärtchen sich wie degenerierter Gabelstapler zwischen zwei vollkommen freistehenden Schaumstoffklötzen Felsen verkeilt und irgendwie so ein bisschen festklemmt. Kann jedem mal passieren, Schwamm drüber, Professor. Das sieht natürlich die Maus sofort und grabbelt zur Abwechslung mal am Professor herrum, der sichtlich in Panik gerät über so viel Zuneigung. Zur Überraschung aller zeigt sich der vielbeinige Nager auch noch sehr resistent gegen die beste Waffe der Welt, doch Captain Triefnase hat eine Idee! Schiess halt mal auf die Augen...oder besser, piepse in ihre ungefähre Richtung. Durch einen kostspieligen Filmtrick verschwinden die Augen der Maus und - HURRA! Bosskampf 2 bestanden. XP? Sorry, Prof, sie ham´s verkackt, das Team Erde geht leer aus.

Doch auch das war noch nicht der Weisheit letzter Sockenschuss, denn, nachdem Professor Tollpatsch sich erholt hat, entdeckt die Gang einen schicken See. Den Mars-See, ihr wisst schon, den mit dem Wasser, der sich bis zum Horitzont erstreckt. Wird gemerkt und am nächsten Tag wird das Schlauchboot zu Wasser gelassen um mal abzuchecken, wie sich das so verhält mit dem See und so. Ja, sie haben ein Schlauchboot mit auf den Mars gebracht, ich fand´s charmant.
Eine offenkundige Ewigkeit später, denn die Crew ist sichtlich angekotzt von all dem Wasser und der generellen Tatsache, daß der Mars ja sooo tot und leer ist - abgesehen von irgendwelchen Pflanzengrapschern und Spinnenmausteilen natürlich, sieht unser Goldcaptain eine Stadt! Wow, eine Stadt auf dem Mars? Wie geht das denn? Weiss man nicht und man ist davon auch weniger beeindruckt als von den beiden letzten Bossen.

Wo wir bei Bossen sind, es ist Zeit. Zeit für die Nase mit dem Auge. Die lebt nämlich in dem See und will doch so gerne wissen, wie so ein scheiss Gummiboot schmeckt. Also nast sie hinter unseren strahlenden Helden her, die, obwohl sie ja Stunden gerudert waren, doch zack, sofort wieder da sind, wo sie zu Wasser gegangen sind. Ich möchte euch nicht zu lang auf die Folter spannen. Ja, die Nase bekommt das Gummiboot und findet es superlecker. So lecker sogar, daß sie fragen möchte, ob sie vielleicht noch eines bekommen kann und so rubbelt sie Richtung Rakete, wobei sie ihr seltsam platziertes Auge wie ein irres Blinklicht im Kreis rotieren lässt, um möglichst harmlos und freundlich zu wirken.
Doch in der Rakete ist unsere Bande sicher. Natürlich nur, wenn man die blöde Tür zumacht und so geht der Mechanikertypi nebst der unglaublichsten Waffe, die die Menschheit jemals in 2min zusammengeklebt hat, von dieser Welt und IN die Nase rein. Dort schwimmt er noch ein wenig herum, zieht eine Flunsch und verschwindet dann grußlos in den Weiten ihrer Verdauung. Tragisch.

Tür zu, Nase bleibt draussen, doch was tun? Die Nase entpuppt sich nach einem hochwissenschaftlichen Disput als gigantische Amöbe und droht, die Aussenhülle unseres Raumschiffes zu zersetzen! Schnell ist klar: Gegen so etwas hilft nur eines: Elektratitrizitität. Die hilft in anderen Filmen schnell und zuverlässig, also soll sie bitte auch hier helfen, soviel Zeit muss ja wohl sein. Ratzfatz ist irgendein zufälliges Panel aus der Wand gerissen, und verkabelt, es wird ein hübscher kleiner Umlegschalter auf den Schreibtisch die Kommandokonsole gelegt, schnell noch ne fiese Fratze gezogen und dann gibt ihm aber. Die Nase kann über diese feige Gummibootverweigerung absolut nicht lachen und schmilzt schmollend kaputt.
Doch der Professor schämt sich immernoch so wegen seiner blöden Nummer mit den Felsen, daß er nen leichten Herzkasper bekommt und sich entschuldigen lässt. Okay, dann halt nich, gucken wir was Captai-GOTT JUNGE! Was hast du da am Arm?! Kommander Ultra hat sich nen fiesen Fall von Marsschleim von der Nase geholt! Was für eine Sauerei aber dafür ist jetzt keine Zeit, ebensowenig wie für Trauer um Mechaknarrenträgermann oder die Knarre. Weg ist weg, scheiss drauf, gibt´s noch mehr von.

SCHNITT! Wir sind im Weltraum irgendwie. Die Rakete fliegt wieder zurück zur Erde und Frau Frau erwacht, denn sie fiel mehrfach in Ohnmacht im Laufe der Aktion "Naseputzen". Wie sie sehr schnell feststellt, hat der Prof den Start und die damit verbundenen Gravitationskräfte in seinem StrampelanzRAUMANZUG nicht so doll überstanden. Könnte damit zusammenhängen, daß die Herren der Schöpfung im Raumschiff feine Lackschuhe tragen. Sieht zwar ziemlich stilvoll aus, ist aber nunmal keine Technik aus der Raumfahrt. Vielleicht hatten sie sich auf einen Tanzabend auf dem Mars eingestellt, das versäumt der Film leider zu transportieren. Wie auch immer, der Prof ist kaputt, Trauer gibt´s auch für ihn nicht wirklich, keine Zeit für sowas offenbar, kaltherziges Pack! Aber so sind sie, die Astronauten, immer am Limit, immer den Schnitter im Tornister und immer bereit sich-GOTTVERDAMMT DER SCHLEIM IST ÜBERALL AUF DEINEM ARM! Ja, die Nase macht noch von sich hören mit ihrem schleimigen Vermächtnis und der Captain ist ziemlich im Eimer im Moment, also lassen wir ihn in Ruhe und erwähnen, daß bis jetzt alles ein Rückblick der werten Dame war, den sie uns aus ihrem Krankenhausbett zukommen lies.
Die Rakete wird denn dann auch per Fernsteuerung gelandet und nach und nach presst man im Armeekrankenhaus auch den ganzen kranken Marsquatsch aus der Frau raus. So haben die intelligenten Marsianer den Astrovandalen noch eine Botschaft auf ihr fortschrittliches Magentbandaufnahmeding gesprochen, doch zuerst gilt es, Captain Sonnenschein zu retten, dessen Armverband nimmt nämlich langsam wirklich lächerliche Ausmaße an. Doch Dr. Frau wäre nicht Dr. Frau, wenn sie nicht eine Lösung parat hätte. Na? ELEKITARITIZITÄZT! Schonwieder. Der Plan ist also, den Amöbennasenbefall durch leichte Schocks zu überreden, den Scheiss mal sein zu lassen. Klappt auch, sehen wir nur nicht. Kapitän Nutzlos ist also wieder okay und so hören wir in den letzten Sekunden des Films noch die ominöse Nachricht aus einer Fremden Welt, die sich im Grunde so anhört:

"Macht euren Scheiss bitte zu Hause, sonst schallerts, daß die Brille fliegt!"


Und so enden also die Abenteuer auf dem Mars. Ein großer Film, ein wichtiger Film. Ein Film, der uns zeigt, daß wir, wenn wir uns der Größe und Schönheit des Kosmos bewusst we-*fnnnnch*meine Nase läuft.
 
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