Habe in den letzten Tagen ein paar Serien bzw. Staffeln beendet:
Terminator: The Sarah Connor Chronicles - Season 2
Meiner Meinung nach eine rundum gelungene Serie. Die Charaktere sind allesamt interessant und wurden von den Darstellern gut rübergebracht, die Action ist, gerade für eine TV-Produktion, sehr ansehnlich geworden und lockert, ebenso wie vereinzelt eingestreuter Humor, den ernsten Grundton dieser Drama-Serie gekonnt auf. In der zweiten Staffelhälfte gibt es ein wenig Leerlauf, wo die Hauptstory über mehrere Episoden kaum weiterentwickelt wird. Die diesbezüglich häufig geübte Kritik kann ich durchaus nachvollziehen, jedoch haben mich auch diese "zusammenhangslosen" Folgen gut unterhalten, sodass ich schlussendlich nur sagen kann: Staffel 1 war, in meinen Augen, schon sehr gut, Staffel 2 ist besser! Für mich ein Highlight im Sci-Fi-Drama-Genre, das sich nahtlos in das Terminator-Universum einreiht (bis auf den 3. Film, der komplett ignoriert wird). Hoffentlich gibt es einen Direct-to-DVD Film, der auch noch die letzten offenen Fragen beantwortet. Die Serie wurde nämlich leider nach der 2. Season abgesetzt. War dem Durchschnittsamerikaner wohl zu intelligent. Dafür gibts dann halt die 267. Sitcom, 623. Teenie-Drama-Serie oder 96. CSI Staffel.
8/10 Punkte
My Name is Earl - Season 4
Auch in der vierten (und leider letzten) Staffel von "My Name is Earl" konnte ich keinerlei Ermüdungserscheinungen ausfindig machen. Ganz im Gegenteil: für mich persönlich gab es in Season 4 die besten Folgen der kompletten Serie zu bestaunen. Verrückte Charaktere, wunderbare Darsteller, viele schräge Gags und spaßige "Fälle", aus denen am Ende jeder Folge immer eine passende Lehre gezogen wird, machen "Earl" zu meiner neuen Lieblingscomedy. "Scrubs" (war bis zur 5. Staffel lange Zeit mein Genrehighlight) hat endlich einen würdigen Nachfolger gefunden.
9/10 Punkte
Eureka - Season 1
Harmlose, nicht wirklich anspruchsvolle, aber dafür umso unterhaltsamere Sci-Fi-Serie, die durch ihre sympathischen Figuren und abgedrehten Einfälle überzeugt.
Einfach genau das richtige, um Abends ein wenig abzuschalten. Der, nahezu komplett fehlende, rote Faden hätte gerne etwas dicker sein dürfen und den teilweise eindimensionalen Charakteren würde ein wenig mehr Tiefe gut tun, dennoch bin ich wirklich positiv überrascht. Auf Pro7, wenn ich beim Durchschalten schonmal kurz dran hängengeblieben bin, kam mir die Serie immer sehr "trashig" vor. Bis auf die durchschnittlichen Effekte ist das aber garnicht so. "Eureka" nimmt sich nicht wirklich ernst und versucht auch garnicht eine spannende Dramaserie zu sein, sondern möchte lediglich unterhalten. Das schafft Staffel 1 auch mit Bravour.
7/10 Punkte