Barbie
Barbie (Margot Robbie) hat das perfekte Leben: Sie wohnt im poppig-fröhlichen, von Barbies geführten Barbie-Land in ihrem Barbie-Traumhaus, umgeben von Barbie-Freundinnen sowie von Kens, die sie vergöttern und sonst eher wenig zu sagen haben in der Barbie-Gesellschaft. Kurz: Das Leben in Plastik ist fantastisch. Doch eines Tages wacht Barbie mit morbiden Gedanken, Zellulite und komisch flachen Füssen auf. Um dem Rätsel auf den Grund zu gehen, besucht sie «Weird Barbie» (Kate McKinnon), die am Rande der Barbie-Gesellschaft lebt und sich in solchen Fällen auskennen soll.
Leider ist die Lösung für Barbies Problem um einiges komplizierter als angenommen. Sie soll nämlich in der realen Welt das Mädchen suchen, das zuletzt mit ihr gespielt hat. Zusammen mit Ken (Ryan Gosling) macht sich Barbie auf den Weg ins sonnige Kalifornien, um ihr Mädchen zu finden. Doch der Trip wird schnell zum Katz-und-Mausspiel, als Spielzeug-Riese Mattel von einer Barbie-Anomalie Wind bekommt und Ken das Patriarchat entdeckt.
Ich habe mich im Vorfeld null über den Film informiert. Zum Glück! Die Story ist okay, aber nicht wirklich klasse. Aber der Film ist lustig, skurril und auch clever (ja, clever!). Hätte mir nie vorstellen können, dass er so viel Spass macht. Unbedingt im Kino anschauen gehen. Schon nur wegen den Leuten, welche in Pink kommen. Alles in allem ein tolles Kinoerlebnis.
8/10
The Flash
Barry Allen (Ezra Miller) ist Forensiker beim Central City Police Department und als «The Flash» auch Mitglied der Superheldengruppe Justice League. Doch dort hapert's etwas mit der Anerkennung seiner Kollegen. Denn während Batman (Ben Affleck) und Wonder Woman (Gal Gadot) die Bösewichte zur Strecke bringen, muss Barry Babys retten, die aus zusammenkrachenden Häusern fallen. Der «Putztrupp» der Superhelden zu sein, reicht ihm nicht, und deshalb rennt er nun im Frust drauflos. Wie er dabei feststellt, ist er so schnell, dass er in der Speedforce eine Blase schafft, die ihn zurück in die Vergangenheit bringen kann. Für Barry die perfekte Gelegenheit, den Tod seiner Mutter zu verhindern und somit eine bessere Zukunft zu schaffen!
Trotz der Warnungen von Batman geht's auf die Reise zurück in die Vergangenheit. Dabei wird Barry auf dem Weg dorthin von einer mysteriösen Gestalt aus der Blase geworfen und landet in einem Universum, das sich deutlich von seinem eigenen unterscheidet. Nicht nur, dass der dortige Barry (ebenfalls Ezra Miller) erst noch zu «Flash» werden muss, es gibt auch keine Supermänner, Wonder Women oder gar Aquamen. Und ausgerechnet jetzt greift der Ausserirdische General Zod (Michael Shannon) die Erde an und sucht nach einem Kryptonier. Barry (oder «die Barrys») suchen nun also den einzigen Menschen, der ihnen beim Lösen dieser Probleme helfen kann: Bruce Wayne (Michael Keaton). Doch der ist auch nicht so, wie ihn unser Barry in Erinnerung hat.
Hmm was soll ich sagen? CGI ist unter aller Sau. Für einen Film, welcher zu einem Grossteil aus CGI besteht, ist das eigentlich unterste Schublade. Da sehen Xbox 360-Spiele realistischer aus. Z. B. die Szene mit den Babys und dem Hund zu Beginn?!

Cool sind die Querverweise, Michael Keaton, Michael Keatons Batman und das ganze Zeug von Michael Keatons Batman. Dazu noch ein paar andere kleine Überraschungsauftritte. Also eigentlich alles, nur nicht die titelgebende Figur.
5/10