Gladbeck [Netflix]
Heiliger Pfeffer. Hab zwar in der Jugend von der Geiselnahme gehört aber mich nie richtig damit beschäftigt. Das ja Wahnsinn was und vorallem wie es abgelaufen ist. Da hat ja gefühlt jeder volle Kanne versagt. Aber was für Bilder, Reporter scherzen und witzeln mit den Geiselnehmern, die Polizei steht einfach da und weiß gar nicht richtig was sie machen soll. Richtig harter Tobak. Hab mir so oft an den Kopf gefasst bei den Verhalten aller Beteiligten. Wäre ja heute so unvorstellbar. Was ich bei der Doku aber gut fand war die Erzählweise. Das Ding kommt ja nur mit Originalaufnahmen aus. Keine Stimme aus dem Off, keine große Analyse, nichts. Fand ich extrem gut das die Geschichte nur durch die Aufnahmen erzählt wird. So ist man von Anfang an mit drin und auch gefesselt. Wer da mit Gladbeck nichts anfangen kann, muss das schauen.
Sörensen hat Angst [Netflix]
Sörensen hat Angst ist das Regiedebüt von Mädel. Ich mag den Schauspieler einfach. Fand ihn bei Stromberg schon überragend. Eigentlich habe ich den Film nur wegen ihm geschaut, bin normalerweise nicht so der große Fan von deutschen Filmen. Der hier hat mir gut gefallen, Film fängt etwas ruhig an und so richtig was Dramatisches passiert auch nicht aber das letzte Drittel reißt es dann nochmal raus. Der Film hat einen guten Flow und auch recht kurz, so dass man ihn recht easy an einem Abend wegschauen kann. Guter Krimi.
Spriggan [Netflix]
Spriggan kennen vlt einige der Anime Fans hier. Ich hatte früher schon Kontakt mit den Anime Büchern, keine Ahnung woher genau. Hatte das dann bei Netflix gesehen und plötzlich ist es mir wieder eingefallen das ich das vor über 20 Jahren schon mal gehört hab. Trailer sah auch geil aus, daher hab ich die Serie schnell weg geschaut. Laut Netz orientiert sich die Serie an den Büchern was für Fans ja ein Plus ist. Ich hatte damit Spaß, schön brutal, gute knackige Folgen und Geschichten, Sind auch nur 8 Folgen. Kann man also recht fix wegschauen.
Blood of Zeus [Netflix]
Was ein geiler Scheiß bitte… Kurz gesagt, dass ist Castlevania im Universum der griechischen Mythologie. Richtig brutal, geile Story, gute Wendungen und ein guter Spannungsbogen. Die ltzte Folge haut dann visuell nochmal richtig auf die Fresse. Ganz geiles Ding. Auch hier wieder, recht überschaubar wenig Folgen, kann man auch entspannt an einem Tag wegschauen.
Collin in Black & White [Netflix]
Die Serie basiert auf der Jugend des amerikanischen Footballspielers und Aktivisten Colin Kaepernick der durch viele Ereignisse geprägt wurde und wodurch er dann zum besagten Aktivisten geworden ist. Als Teenager hat Colin immer mit Klassen- und Rassenkonflikten zu kämpfen. Denn der afroamerikanische Jugendliche sorgt als Adoptivkind einer weißen Familie für Aufmerksamkeit. Dabei versteht er anfänglich noch gar nicht wieso er schräg angeschaut wird oder wieso ihm einige Türen verschlossen bleiben. Erst nach und nach merkt er was für viele das eigentliche Problem ist. Was mir an der Serie so gefallen hat ist erstmal das Thema Rassismus an sich. Es ist wichtig das sowas angesprochen wird, leider muss man das heute noch. Zweiter Punkt der mir so gefallen hat ist die Erzählweise. Der erwachsene Collin erzählt seine Geschichte, die dann mit den Bildern untermalt wird. Finde die Serie ganz stark gemacht und sollte man sich echt geben. Hab die Folgen auch recht schnell weg gesuchtet. Einfach mal den Trailer schauen und ein Eindruck machen von dem was da kommt. Kann ich jedem ans Herz legen.
Modern Family Staffel 11 [Netflix]
Hab endlich noch die Zeit gehabt die finale Staffel der Serie zu schauen. Ich bleibe dabei, für mich neben King of Queens und Eine schrecklich nette Familie die beste Sitcom die je gedreht wurde.Selbst nach 11 Staffeln werde ich einfach nicht müde von der Serie. Einfach ein runder Abschluss und hier wurde es auch geschafft ein würdiges, schönes Ende zu finden. Hab einfach nichts auszusetzen, keine der 11 Staffeln war wirklich schlecht. Konstant hohes Niveau, bissiger Humor, einfach eine rundum (für mich) perfekte Serie.
Hustle [Netflix]
Adam Sandler spielt hier einen Scout der für sein Basketball Team um die Welt fliegt um neue Stars zu finden. Doch dann bekommt er die Chance: Findet er den neuen Superstar für sein Team, bietet ihm sein Chef an als Co Trainer zu arbeiten, etwas was Stanley Sugerman, so ein Name im Film, sein ganzes Leben machen wollte. Irgendwann findet er in Spanien auf der Straße einen Ausnahmespieler der aber irgendwie Ecken und Kanten hat und der sich in den USA erstmal zurecht finden und integrieren muss. Der Film ist das was man erwartet. Ein typischer Adam Sandler Klischee belasteter Film bei dem man schon schnell den Plot erahnen kann. Aber das nicht schlimm, klar wirkt Sandler manchmal und freiwillig komisch und ja das „ich glaube so an den Typen das ich alles riskiere weil ich weiß er wird es schaffen“ Klischee ist Standard aber der Film hat mir einfach gefallen. Die 2 Stunden gehen schnell rum und ich muss Sandler auch mal loben. Er spielt seine Rolle gut. Mal wieder eine ernstere Rolle die er doch recht gut ausfüllen kann.
The Wicker Man (1973) [Amazon Prime]
Bin in einem Magazin das die besten Horrorfilme der 70er darauf gestoßen und laut der Kritik ist das wohl mit der beste Horrorfilm der 70er… Hatte damals das Remake gesehen und Gott war das rückwirkend eine Kacke wenn man das hier gesehen hat. Ob es der beste Horrorfilm der 70er ist kann ich nicht einschätzen aber Junge war der Film gut. Eigentlich passiert gar nichts, trotzdem bleibt es immer spannend und man merkt wie man die Spannung aufbaut um dann alles beim grandiosen Finale rauszulassen. Das schon ein starker Film, konstant spannend, verwirrend, fesselnd,
The Unforgivable [Netflix]
Sandra Bullock spielt hier Ruth die nach 20 Jahren wieder aus dem Gefängniss entlassen wurde. Sie erschoss vor 20 Jahren einen Polizisten weil dieser das Kind von Ruth abholen und dem Jugendamt übergeben wollte. Nun, wieder aus dem Knast raus, hat Ruth in diesem Drama mit den damit verbundenen Vorurteilen zu kämpfen. Neue Arbeit finden, die gesetzlichen Auflagen einhalten usw usw. Trotzdem kämpft sie darum das sie Ihre Tochter wieder sehen darf. Die Handlung war eig recht gut erzählt, die Story klingt erstmal auch klischee behaftet aber ich empfand es gar nicht so schlimm. Fand das alles recht rund und gut erzählt, Bilder und Spannung haben auch gepasst, Bullock hat ihre Sache meiner Meinung nach gut gemacht, alles tutti. Hatte ich auch gar nicht auf dem Schirm aber hat mich auch positiv überrascht.