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My Octopus Teacher (Netflix)

Wunderschöner, entschleunigter und intimer Dokumentarfilm über die seltsam-faszinierende "Freundschaft" eines Tauchers (und Regisseur des Films) zu einem Oktopus. Über 80% der Lebenszeit des Meeresbewohners besucht ihn der Filmemacher Tag für Tag und lernt so immer mehr über das Tier, sein Verhalten und seine Umgebung. Kann ich nur wärmstes empfehlen!

8/8 Tentakel
 
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Der Spion von Nebenan 8/10

Sympathische und lustige Familienkomödie, am Anfang und Ende gibt es auch ein wenig Action. Der Film ist ganz klar ein Kindergarten Cop Ripoff, aber ein wirklich guter. Die Kleine ist herzallerliebst, und die Beziehung im Film zwischen ihr und Bautista funktioniert super. In den 80er Jahren waren es Bodybuilder und diverse Kampfsportler, heute sind es Wrestler. Dave Bautista hat mir bisher in jeder seiner Rollen gut gefallen.

Habe überraschend viel lachen müssen, und mir den Film eigentlich nur wegen der 97 Cent Aktion geliehen. Aber ich hätte auch den Kauf nicht bereut.
 
Genau. Weil die deutsche Serienlandschaft ausschließlich nur crap hervor gebracht hat. Muss man wissen.
Das wollte ich damit nicht sagen, es gibt durchaus ein paar wenig wirlklich gute Serien aus Deutschland ("Hindafing" oder "Babylon Berlin" zum Beispiel). Aber im Großen und Ganzen kann man da gegen die Konkurrenz nicht wirklich anstinken, vor allem nicht gegen die aus dem Hause HBO.
 
Tenet

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Puh, also Nolan hat in meinen Augen auf jeden Fall ein Problem. Schon Dunkirk hat mehr von seinen Schauwerten als von allem anderen gelebt und Tenet schließt sich da an. Audiovisuell ist der Film extem stark aber inhaltlich konnte er mich nicht überzeugen, auch wenn er sich mit einigen pseudo-coolen Twists zu retten versucht aber die sind halt leider auch alle offensichtlich und müssen aufgeklärt werden, damit das Ding nicht wie ein Kartenhaus in sich zusammenfällt bzw. werden auch lückenlos aufgeklärt. Da ist man meilenweit von der Klasse eines zB Inception entfernt, der eben nicht alles aufschlüsselt und das auch nicht muss, um zu funktionieren.

Die Charaktere waren leider auch fast allesamt langweilig, wobei das nicht nur für die Charaktere gilt, ihre Schauspieler selbst konnten auch nicht mit einem DiCaprio, einem Bale, McConaughey, Pacino oder Williams aus früheren Filmen mithalten. Einziger Lichtblick war da für mich Pattinson, der hier noch die Kartoffeln aus dem Feuer holte und den Rest weit überragte.

Tenet ist ein vermeintlich komplexes Konstrukt, mit einem hohlen Kern. Einmal gelöst, was vollautomatisch passiert, ohne viel Zutun des Zusehers, entblößt Tenet seine Konstruktion und zurück bleibt nicht mehr Komplexität als bei einem Avengers oder Bond. Im Grunde ein etwas intelligenterer und sehr opulenter Actionthriller. Durchaus tolles Popcorn Kino, für einen Abend aber schnell wieder vergessen und das ist nicht gerade was ich mir von einem Nolan erwarte.


Bill & Ted Face the Music

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Scheiße, was für ein geiler Film. Ich habe durchgehend Tränen gelacht. Immer wenn ich dachte mich wieder gefangen zu haben, hat man mir die nächste Breitseite verpasst.

Das war alles so verdammt dämlich, dass es schon wieder zutiefst geil ist. Einen würdigeren dritten Teil kann ich mir nicht vorstellen. Kanns nur jedem Bill & Ted Fan empfehlen, sich diesen Teil zu geben. Sollte man Bill & Ted nicht kennen, muss man sich unbedingt die Vorgänger ansehen, denn der dritte Teil ist eine durchgehende Hommage an seine Vorgänger und funktioniert denke ich nur mit der Kenntnis darüber, in Anbetracht dieser Barrage an Anspielungen.

Fängt den Charme seiner Vorgänger perfekt ein und ist ein erstklassiger Tribut an jene. Habe ich wirklich nicht erwartet. A most excellent adventure!
 
Zuletzt bearbeitet:
Blue is the Warmest Color (Netflix)

Mitreißendes Liebesdrama mit großartiger Schauspielleistung. Bei 3 Stunden Laufzeit gefühlt vielleicht eine Stunde zu lang, allerdings hätte dann womöglich auch einfach etwas gefehlt. Generell wirkt der Film aber sehr natürlich, vor allem bei seinen Figuren und besonders der Protagonistin. Da wird geschmatzt beim Essen, die fettigen Haare gekratzt oder durch den Mund geatmet. Und wenn Leute weinen und streiten, dann wird Rotz und Wasser geheult und nicht nur eine einzelne Hollywood-Träne aus dem Auge gepresst.

Wir haben den Film an den letzten beiden Abenden gesehen.

Von den 3 Stunden wird gefühlt 1 Stunde gebumst, die zweite Stunde geht fürs Spaghetti (fr)essen drauf (wissen die Franzosen nicht, dass man die Dinger auch aufrollen kann...?) Geschlürfe, Geschmatze, unterbrochen vom ständigen "mmmmmmmmhhmm". Wenn das "natürlich" wäre, könnte ich gar nicht zum Italiener gehen. :D

Aber ansonsten netter, unaufgeregter Film, der mich aber nicht vom Hocker haut.
 
Die Sexszenen hätten sie auf jeden Fall verkürzen können, das stimmt schon.

Ansonsten mag ich es aber eigentlich immer, wenn im Film auch richtig gefuttert wird, und die Schauspieler nicht nur auf dem Teller rumstochern. Und vielleicht sind die Nudeln ja auch einfach richtig lecker... :D
 
Nachdem ich festgestellt hatte dass Sky die dritte Staffel westworld bis Sonntag Nacht im Angebot hatte, die 8 folgen in drei Tagen geschaut.

Die Geschichte weiß immer noch zu fesseln und Aaron Paul ist eine super Bereicherung für die Serie. Wieder alles richtig gemacht von den Produzenten.

Kann kaum die nächsten Staffeln erwarten
 
Ich hab mir gestern völlig zufällig „I‘m thinking of ending things“ auf Netflix angeguckt, ohne jemals etwas darüber gehört zu haben. Ziemlich durchgeknallter Scheiß vom „Being John Malcovic“-Regisseur, wie ich im Nachhinein erfahren habe. Abstruse Mischung aus Traum, Grusel, Komödie und Psycho-Film, wie ich sie in der Form noch nicht gesehen habe. Alles spielt im wilden Schneegestöber und beginnt mit einer anstrengenden, überlangen Autofahrt, in dem sich ein kürzlich erst zusammen gekommenes Pärchen auf ne mehr oder weniger bedrückende Art und Weise unterhält. Sie denkt von Anfang an daran, mit ihm Schluß zu machen. Als sie dann auf der Farm seiner Eltern ankommen, dreht der Film komplett ab. Hat mich auf jedenfall ziemlich abgeholt. Auch wenn ich gerade anfangs ständig dachte, och nee, was soll das, musste ich bis zum Schluss dranbleiben.

8/10
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich hab mir gestern völlig zufällig „I‘m thinking of ending things“ auf Netflix angeguckt, ohne jemals etwas darüber gehört zu haben. Ziemlich durchgeknallter Scheiß vom „Being John Malcovic“-Regisseur, wie ich im Nachhinein erfahren habe. Abstruse Mischung aus Traum, Grusel, Komödie und Psycho-Film, wie ich sie in der Form noch nicht gesehen habe. Alles spielt im wilden Schneegestöber und beginnt mit einer anstrengenden, überlangen Autofahrt, in dem sich ein kürzlich erst zusammen gekommenes Pärchen auf ne mehr oder weniger bedrückende Art und Weise unterhält. Sie denkt von Anfang an daran, mit ihm Schluß zu machen. Als sie dann auf der Farm seiner Eltern ankommen, dreht der Film komplett ab. Hat mich auf jedenfall ziemlich abgeholt. Auch wenn ich gerade anfangs ständig dachte, och nee, was soll das, musste ich bis zum Schluss dranbleiben.

8/10

Habe ich heute auch bei Kino+ gesehen und direkt auf meine Watchlist gepackt. Hab zwar noch nie einen Film von Charlie Kaufman gesehen, klang aber wirklich ganz interessant.
 
Ich hab mir gestern völlig zufällig „I‘m thinking of ending things“ auf Netflix angeguckt, ohne jemals etwas darüber gehört zu haben. Ziemlich durchgeknallter Scheiß vom „Being John Malcovic“-Regisseur, wie ich im Nachhinein erfahren habe. Abstruse Mischung aus Traum, Grusel, Komödie und Psycho-Film, wie ich sie in der Form noch nicht gesehen habe. Alles spielt im wilden Schneegestöber und beginnt mit einer anstrengenden, überlangen Autofahrt, in dem sich ein kürzlich erst zusammen gekommenes Pärchen auf ne mehr oder weniger bedrückende Art und Weise unterhält. Sie denkt von Anfang an daran, mit ihm Schluß zu machen. Als sie dann auf der Farm seiner Eltern ankommen, dreht der Film komplett ab. Hat mich auf jedenfall ziemlich abgeholt. Auch wenn ich gerade anfangs ständig dachte, och nee, was soll das, musste ich bis zum Schluss dranbleiben.

8/10
Danke für den Tipp. "Synecdoche, New York" von ihm liebe ich.
 
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Sozusagen ein Italo-B-Film aus dem jahr 1973. Die Ausstattung und die Kostüme sind dafür sogar relativ gut, man hat keinen einzigen den Moment das Gefühl dass es sich dabei nur um eine Low Budget-Sache handelt. Adolfo Celi ist hier als richtig widerlicher Bösewicht zu sehen. Die Effekte, die für die Zeit teilweise sogar recht brutal sind, können sich sehen lassen. Und gespickt ist das Ganze mit einem leicht ironischen Humor. Solide!



(7/10)
 
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