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1917 (OV im Kino)

War gestern spontan drinnen und hatte mich vorab nicht über den Film informiert (bis auf den ersten Trailer). Anfangs dachte ich noch, dass er relativ langatmig werden könnte, aber sobald es aus dem Schützengraben raus geht dreht der Film so richtig auf. Habe ihn als unheimlich intensiv empfunden, da hat für mich einfach alles zusammen gepasst. Die Story ist zwar "nur" zweckdienlich, dafür überzeugt das Zusammenspiel zwischen den Schauspielern, dem jederzeit hervorragend eingebundenen Soundtrack und der ganzen Soundkulisse. Der One Shot Stil hat mir auch super gefallen und hat unheimlich viel zur Atmosphäre des Films beigetragen. 1917 hat mich in seinen Ansätzen ein wenig an The Revenant erinnert, kam aus meiner Sicht aber ein wenig bodenständiger daher. Von mir gibt es also eine klare Empfehlung, fand die Kriegsthematik selten so gut eingefangen.
@Barry the Scary den müssen wir auch unbedingt noch schauen Brudi!:tip:
 
Plötzlich Familie (Amazon Prime) - Pete und Ellie (Mark Wahlberg und Rose Byrne) denken über eine Adoption nach. Schneller als ihnen lieb ist, sind sie eine Familie.
Herrliche Komödie mit ganz viel Situationskomik. Wirklich liebenswert und sehr unterhaltsam. Zum Ende natürlich auch etwas traurig, ohne es allzu sehr erzwingen zu wollen. Unbedingt gucken! 9/10
 
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Hatte ich auch auf meiner Liste aber dachte der ist eher unlustig. Werd ich dann doch mal reingucken.

so witzig ist er imo auch nicht, eher ne seichte Familienkomödie.

Stuber und Good Boys kitzeln da wesentlich mehr die Lachmuskeln :D

Ihr müsst aber auch bedenken, dass bei Trekkie quasi kein Film unter 8/10 davonkommt. :D Die letzten Wertungen:


Aladdin (2019, gesehen bei Google Movies per Leihe) - Ach ja, der war schön und unterhaltsam. Leider find ich den Flaschengeist tricktechnisch nicht besonders gelungen. Auch waren seine Songs auf deutsch irgendwie nicht so cool - im Gegensatz zu den anderen. 8/10

The Report (Amazon Prime) - Ist eine Amazon-Produktion, also eventl. sogar exklusiv. Im Auftrag des Senats soll Daniel Jones (Adam Driver) sich durch Millionen von CIA-Dokumenten wühlen. Das macht er auch. Jahrelang. Und findet Erschreckendes. Basiert auf wahren Ereignissen. Offensichtlich ist der Film sogar sehr nah dran an der Wahrheit.
The Report ist toll besetzt und imo wahnsinnig interessant. Sehr dialoglastig, fast schon eine Doku, aber unglaublich faszinierend. 10/10 Einer dieser Filme, die einem etwas länger im Gedächtnis bleiben. Der einzige Kritikpunkt: Nicht alle Darsteller haben ihre normale dt. Synchro, so auch Adam Driver.

Lost in Space S2 - Nach wie vor sehr cool. Hat eine Menge Spaß gemacht und so ganz dumme Entscheidungen wie zum Ende von S1 wurden nicht mehr getroffen - oder fielen nicht auf, weil das Tempo noch höher war. Die Charaktere sind zum Teil immer noch schwierig. :D 8/10 mit Tendenz nach oben. Jetzt wäre es aber Zeit für ein paar Hintergründe.




Ich fand S1 sehr stark, ebenso S2. Nur etwas schwächer, imo. Die meisten fanden S2 aber zum Teil deutlich schwächer wie S1. Also vermutlich eher nichts für dich :D

The Crown S3 (Netflix) - Ich musste am Anfang mit dem Zeitsprung ganz schön kämpfen, auch wenn sie sehr kurz aber amüsant drauf eingegangen sind. Irgendwann hat es mich aber wieder voll abgeholt. Es ist unglaublich gut gemacht wie die Geschichten für sich alleine stehen und trotzdem ein roter Faden erkennbar ist :dhoch: Das Maintheme ist übrigens immer noch eines der besten Stücke überhaupt. Würde 9/10 zücken, auch wenn das nicht ganz konsistent mit der Bewertung der ersten beiden Staffeln ist.

Monsieur Claude 2 (Amazon Prime) - Kann imo nicht ganz mit dem genialen Vorgänger mithalten, ist aber immer noch sehr unterhaltsam. Die Story war mir irgendwie zu zerstückelt. Es gab aber wieder jede Menge zu lachen :D 8/10

YOU S2 (Netflix) - Wow, mindestens genauso gut wie die hervorragende erste Staffel. :dhoch: Der Humor wurde noch mal nach oben geschraubt und die Serie wandert weiterhin gekonnt zwischen Wahnsinn und Sympathie. Die Rückblicke passen auch gut rein und die neuen Charaktere sind trotz anfänglicher Skepsis super. 9/10

Ich hatte oft wirklich Mitleid mit Joe, weil ich wirklich das Gefühl hatte, dass er sich ändern will. Und es auch an vielen Stellen geschafft hat. In S1 war an vielen Stellen einfach ausgeflippt. In dem Zustand hätte Love niemals den Freiraum gegeben. Oder Will gehen lassen.

Das Ende (also die letzten Sekunden) tritt dieser Entwicklung natürlich mit Anlauf in die Eier. Zumal das Ende an sich brillant war. Er fühlt sich gefangen, aber verpflichtet... Ich hoffe einfach auf eine weitere falsche Fährte. Das war ja auch schon zum Ende der ersten Staffel so.


The Expanse S4 (Amazon Prime) - Weiterhin eine tolle Serie, wobei ich S2 und S3 besser fand. Mich störte, dass die drei Hauptgeschichten wieder getrennt waren. Auch empfand ich das Tempo geringer, wobei zum Ende wieder ordentlich die Post abgeht. Nach wie vor aber die Perle unter den Sci-Fi-Serien. 9/10

Knives Out (Kino) - Ja, ich habe es nach Episode 8 gewagt in einen Rian Johnson Film zu gehen und nein, ich habe es nicht bereut. :D Knives Out ist ein waschechter Krimi im Stile eines "Mord im Orient Express". Er wirkt recht altmodisch, aber auf eine angenehme Art und Weise. Das Tempo ist gering, die Darsteller top. Die gute Geschichte wird am Ende bis ins kleinste Detail logisch aufgeklärt. Der Film nimmt sich manchmal selber nicht ganz ernst, ohne es zu übertreiben. So gut habe ich das in dieser Form noch nie gesehen. Ich hatte viel Spaß, es war spannend und der Humor saß. 9/10

1917 (Kino) - Anti-Kriegsfilm über zwei junge Soldaten, die schnell eine Botschaft quer durch das Kriegsgebiet tragen müssen. Die Besonderheit: der Film bietet nur maximal eine handvoll Schnitte, wobei selbst diese kaum erkennbar sind. Wie ist der Film? Packend und teilweise überraschend. Die Spannung nach dem Beginn ist wirklich stark. Alles wirkt bedrohlich. Zum Teil sind Elemente aus Mendes' Bond-Filmen erkennbar, diese passen aber sehr gut. 9/10
Vielleicht aber noch eine kleine Warnung: wer auf die Stars hofft, mit denen geworben wurde, wird bitter enttäuscht. Mehr als eine Minute sind diese jew. nicht zu sehen.

Unbelievable (Netflix) - Mini-Serie mit 8 Folgen a 40-60 Min. 2008 bis 2011 gibt es in den Bundesstaaten Washington und Colorado mehrere Vergewaltigungen. Die jeweiligen Ermittlerinnen tippen lange im Dunkeln bis sie zufällig aufeinanderstoßen und Gemeinsamkeiten finden.
Die erste Folge hat mir überhaupt nicht zugesagt, aber von da an wurde es imo richtig gut. Das Tempo ist gering, die auf einem wahren Fall beruhende Story ist an sich natürlich krass, aber wartet auch nicht mit großen Überraschungen o.Ä. auf. Die Ermittlerinnen bekommen nicht super viel Profil, aber sie sind es, die die Serie tragen und zu einem kleinen Highlight machen. Toll gespielt. Und eine durch und durch stimmige Krimi-Serie. Auch die Nebendarsteller sind durchweg gut gecastet. 9/10
 
Alles cool :) Habe auch schon einige Noten im Bereich von 4-6 vergeben. Glaube eine einzige 1 war auch mal dabei. War glaube ich der Film wo Scarlett Johansson ein Alien in Schottland ist. 7-10 überwiegt quantitativ aber.

Der zweite Teil von Iron Sky hätte übrigens eine verdient. Die versprechen Dinos auf dem Plakat aber die ersten 30 Minuten sieht man nichts davon. Hab ich deswegen aber abgebrochen :|
 
Knives Out - Mord ist Familiensache

Ich mag gerne Agatha Christie oder Durbridge Krimis und dachte, da könne Knives Out was sein, außerdem hatte er ziemlich gute Kritiken. Der Film war gut, hat mich aber nicht vom Hocker gerissen. Solide inszeniert und, für einen Film dieser Art sehr wichtig, keine größeren Logiklöcher. Das Loch im Donut wurde gut kaschiert. Einen solchen Film kann man aber auch getrost zu Hause schauen, der braucht keine große Leinwand. Wir mussten allerdings das Haus verlassen, da meine Tochter in ihren Geburtstag reingefeiert hat. Ich würde eine solide 7,5/10 vergeben.
 
Jojo Rabbit

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Eindeutig ein Waititi. Trägt durch und durch die Handschrift des Regisseurs und bewältigt die Gratwanderung zwischen absurdem, schwarzen Humor und der Ernsthaftigkeit seines Themas bravourös. Fand ihn sehr stark :dhoch:

Kann ich so unterschreiben, ein unfassbar guter und wertvoller Film. Eine der besten Satiren seit langem und genial umgesetzt mit keiner einzigen Länge und extrem emotional.

10/10
 
Toy Story 4 geschaut (Amazon geliehen), fand den toll wie alle anderen Teile auch, kann ihn noch nicht wirklich einordnen, dazu muss ich ihn öfters sehen, die Technik ist ziemlich gut gewesen, hat man schon ein Update zum 3er sehen können, Porzelienchen sieht nun wirklich nach Porzellan aus. :D Ich brauch jetzt mal nen 4er Pack digital, Toy Story ist jährliche Pflichtlektüre.
 
Habe über die Jahre das gucken von Filmen etwas schleifen lassen. Das will ich aber ändern und mir das eigene Ziel gesetzt, jeden Tag mindestens einen Film zu gucken. Das nutze ich natürlich, um die Filme nachzuholen, die ich schon immer gucken wollte. Habe am 23. Januar angefangen.

What Did Jack Do? (Netflix)
Okay. Ist nur 17 Minuten lang, aber trotzdem zählt das! David Lynch verhört einen Affen. That's it. That's the movie. It's glorious.

No Country For Old Men (Netflix)
Vor Ewigkeiten schon Mal gesehen. Es ist ein perfekter Film.

Sicario (Amazon Prime)
Ich wollte seit langem schon die Filme von Denis Villeneuve nachholen, nachdem er mich mit Blade Runner 2049 so weggeblasen hat. Prisoners fand ich schon sehr gut und Sicario bestätigt meine Annahme, dass dieser Mann jeden Film machen kann.

Moonlight (Netflix)
Wusste ehrlich gesagt nicht, was ich genau erwarten sollte. Es dauerte aber nicht lange, bis der Film mich hatte. Starkes Ding.

Sorry To Bother You (Amazon Prime)
Das war tatsächlich ziemlich spontan. Hab Lakeith Stanfield gesehen und hab's einfach angemacht. War gut. Nichts weltbewegendes oder gar sensationelles, aber trotzdem stellenweise unterhaltsam.

Dunkirk (Netflix)
Ich fand ihn super. Er ist jetzt nicht das Magnum Opus von Nolan oder wirklich einzigartig, aber die Mach-Art und Atmosphäre alleine tragen den Film für mich.

Mad Max: Fury Road in Blau, stark entschleunigt und mit einem 3-Perspektiven-Gimmick.
 
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Ein Holocaust-Film. Zufällig in der ARD Mediathek entdeckt und gestern angeschaut.

Der Film ist brillant und bewegt mich auch noch am Tag danach.

Man nehme den Holocaust und das Schicksal einer Familie, viel mehr derer Kinder.

Das ist natürlich keine leichte Kost.

Die zwei unterschiedlichen Erzählstränge haben mich etwas gestört.
Die Gegenwart hat mich nicht sonderlich interessiert aber in Summe ein toller Film.
 
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