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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Gerade auch Traitor geschaut und bin echt begeistert. :dhoch:
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"Traitor" ist ein packender, hochspannender Polit-Thriller, der das Thema Terrorismus überraschend realistisch und glaubwürdig beleuchtet, ohne dabei auf einen hohen Unterhaltungswert zu verzichten.

Zur Handlung möchte ich garnicht viel sagen, da der Film von dieser lebt und ich keine der gelungenen Wendungen vorwegnehmen möchte. Daher nur folgende Worte: Don Cheadle mimt Samir Horn, einen ehemaligen US Sergeant, der vom FBI (u.a. Guy Pearce) gesucht wird, weil er verdächtigt wird einem Terrornetzwerk anzugehören.

Was auf den ersten Blick nach einem üblichen Genrevertreter aussieht, entpuppt sich als realistisches und durchweg spannendes Katz-und-Maus-Spiel zwischen FBI und Terroristen, das mit einigen überraschenden und dramatischen Wendungen punkten kann. Jede einzelne, der immerhin 110 Minuten Laufzeit, bietet harte, glaubwürdige Bilder, welche grandios inszeniert und von den Darstellern hervorragend gespielt werden, ohne, trotz realitätsnaher und somit nicht gerade Actionreicher Umsetzung, an Schauwert einzubüßen. Es gibt zwar allerlei ähnlich gestrickter Filme und Genrekenner werden die Twists sicherlich schon kommen sehen, aber insgesamt überzeugt die Handlung von "Traitor" von Anfang bis Ende. Was mich jedoch am meisten überrascht hat, ist die Tatsache, dass diese wirklich spannende Geschichte aus der Feder von Steve Martin stammt. Ja, Steve Martin, der normalerweise mehr durch mittelmäßige Komödien ("The Pink Panther") auf sich aufmerksam macht, als durch rasante Terrorismus-Thriller. Hut ab - hätte beim besten Willen nicht gedacht, dass Martin ein solches Gespür für Spannung hat.

Wie oben schon kurz erwähnt, können die Darsteller ebenfalls überzeugen. Hier passt jeder einzelne Schauspieler perfekt zu seinem Charakter und spielt hervorragend. Vor allem Don Cheadle liefert eine glaubhafte Darbietung ab und beweist, dass er, nicht ohne Grund, zum besten gehört, was Hollywood zu bieten hat. Mittlerweile freue ich mich sogar auf seinen Auftritt in "Iron Man 2". Der Mann kann einfach schauspielern! Sehr gut ist jedoch auch die Leistung von Guy Pearce ("Memento"), der von mir aus gerne häufiger Hauptrollen übernehmen dürfte. Auch die Nebendarsteller können, durch die Bank weg, begeistern. Weshalb ein so hochgradig besetzter Thriller lediglich eine Direct-to-DVD Veröffentlichung bekommt und somit zum Geheimtipp "verkommt", ist mir ein Rätsel.


"Traitor" ist spannende, intelligente und glaubwürdige Thriller-Unterhaltung, die der Genreliebhaber unbedingt gesehen haben sollte. Die Handlung hat man, in ähnlicher Form, vielleicht schonmal gesehen und die realistische Umsetzung wird am Ende vom ein oder anderen Hollywoodklischee abgelöst, aber insgesamt bleibt ein grandioser Film, der einem das Thema Terrorismus, verhältnismäßig neutral betrachtet, näher bringt, ohne auf ein hohes Unterhaltungsniveau zu verzichten. Grandiosen Darsteller und eine handwerklich einwandfreie Inszenierung tragen zusätzlich zum überaus positiven Gesamtbild bei.


Handlung: 8/10
Darsteller: 9/10
Inszenierung: 8/10
Unterhaltungswert: 8/10

Action (max. 3 Sterne): * Spannung: *** Humor: - Gefühl: * Anspruch: **


Gesamtwertung: 8.25/10 Punkte
 
Ich hab bei Mixxer manchmal den Eindruck, ihm gefallen Filme immer dann am besten, wenn sie total durchschnittlich sind. Alles was aus der Reihe fällt (abgesehen von Boll) scheint ihn zu irritieren. :D
 
FLip schrieb:
Du schaust echt jeden Dreck :D

Echt Krass.
Für so nen Schund würde ich nie und nimmer meine kostbare Zeit verschenken! :lol:

Blade Runner: Final Cut (Blu Ray)

Müsste schon 6 Monate her sein als ich Blade Runner zum letzten mal sah.
Hab mir vor ca. 2 Wochen die Blu Ray zugelegt und bin beeindruckt.
Ich hätte nie gedacht das man einen solch alten Film so gut in HD restaurieren kann. :dhoch:

Vor allem die Stadtszenen sind knackscharf, leichte Körnung ist vorhanden, trübt aber keinesfalls das Gesamtbild.

Nun mein kleiner Beitrag zum Film.

Blade Runner ist ein Film, der durch seinen Film Noir Aspekt, der tollen Atmosphäre, und seinem Stil Kultstatus erlangt hat. 26 Jahre ist es her, da erschien der legendäre Blade Runner in den Kinos, ging sang und klanglos unter, und im Jahre 1990 kam er wie aus dem Nichts zurück. Primär daran beteiligt war wohl Regisseur Ridley Scott (Gladiator, Black Hawk Down, American Gangster), der den Film einen Directors Cut spendierte, ohne lästigen Off-Kommentar und aufgesetztem Ende, und all das zusammen, machte Blade Runner zum Kult.

25 Jahre nach seinem Scheitern an den Kinokassen brachte Ridley Scott den Final Cut auf den Markt, digital überarbeitet (die Blu Ray Qualität ist wiegsesagt unfassbar gut) mit einer neuen Tonspur, und dem Schneiden einiger, unnötiger Szenen.

Aber um was geht es in Blade Runner?
Um was handelt der Film?

Viele meinen, der Film manipuliere ausschließlich durch seine pompösen Kameraeinstellungen, und den daraus resultierenden Bildern. Andere stempeln den Film als zu linear und langweilig ab.

Wenn ich mir Blade Runner anschaue, so sehe ich in ein fast schwarzes Bild, welches nur aus Hoffnung und Hoffnungslosigkeit, Vertrauen und Misstrauen, Paranoia und Einsamkeit besteht, all das in Verbindung mit dem epischen Soundtrack von Vangelis, entfaltet sich der Film für mich in ein dramaturgisches Meisterwerk, ein ernst zu nehmendes Zukunftsgemälde wo der Mensch isoliert und zurückgezogen in seinen Erinnerungen nur als Fassade eines großen, klaustrophobischen Stadtmolochs besteht.

Die Atmosphäre ist düster und beengend, verbreitet beim Betrachter eine seltsame Ruhe, man verschwimmt mit dem gezeigten, und dem was noch kommen wird. Es ist wohl einer der wenigen Filme, der gerade durch seinen Stil ein zuvor nie dagewesenes darstellt, im Meer der wenigen, künstlichen Lichter entsteht eine Fassade der Erinnerungen, der Täuschungen, und des Erkennens. Der Soundtrack begleitet und stets durch diese Welt, er ist ein Teil davon. Dreck, Regen und Überbevölkerung sind allgegenwärtig, es macht sich eine seltsame Verkommenheit breit, eine Verkommenheit mit der kein Mensch zurecht kommt, und sich aus diesem Grund isoliert, und in seinen Erinnerungen lebt. Es scheinen die Replikanten zu sein, die Lebensfreude ausstrahlen, die sich hinterfragen, und Sinn für Liebe, Emotionen und Kind zu sein hervorrufen. All das Dinge die uns Menschen menschlich machen, und hier von den künstlich erstellten Replikanten gefühlt werden. Der Kopf der Replikanten, Roy Batty, sucht nach Erlösung, er assoziert sich selbst als gefallener Engel und verlorenen Sohn, und ab dem Punkt wo Roy Batty sich den Nagel in die Hand bohrt, um seinen Verfall weiter hinauszuzögern, wird definitiv eine Assoziation zu Jesus Christus dargestellt. Letzendlich findet Roy Batty Erlösung, auf die Frage nach dem Sinn des Lebens, in seinem legendären Schlussmonolog.

Nachdem ich den Film vor ca. 1 1/2 Jahren sah, war ich von dem Stil und der Atmosphäre beeindruckt, man konnte sich gehen lassen. Erst nach mehrmaligen Anschauen wurden mir die ganzen spirituellen Aspekte bewusst, und ich verliebte mich in den Film.

Jeder der nur ein wenig mit Sci-Fi am Hut hat, sollte sich Blade Runner anschauen!

10/10
 
Gran Torino

10/10

Ohne Worte...das war ne Hammer-Performance von Eastwood!

Aber das Ende hat mich gestört:

Klingt zwar doof, aber ich hätte es besser gefunden, wenn er noch nen paar Gangmitglieder mit in den Tod genommen hätte. Trotz seines Wandels und seiner neuen Sympathie für die Chinesen blieb er doch trotzdem innerlich ein Arschloch und war noch der "harte Kerl" von früher. Das er sich sogar komplett unbewaffnet abknallen lässt entsprach für mich nicht ganz seinem Charakter.
 
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Hui, sehr eigenwilliger und ungewöhnlicher Film. Das Original habe ich nie gesehen, erwartet habe ich einen Öko-Horrorthriller. Eins vorneweg, "Long Weekend" ist kein Survival-Horror, sondern ein Horror-Drama, wobei das Hauptaugenmerk auf zweiterem liegt.
Die Darsteller sind gut gewählt und spielen das verbitterte Ehepaar toll, die Ehekrise nimmt stetig größere Ausmaße an und endet auch in Gewaltausbrüchen. Wirklich fantastisch sind die Landschaftsaufnahmen bzw. generell das Setting. Das Bild der Blu-Ray läuft hier zur absoluten Topform auf.
Das Päärchen ist also in allen nur möglichen Situationen äußerst umweltschadend, schon bei der "Urlaubsfahrt" wird ein Känguruh überfahren, einfach so ein Baum gefällt oder Insekten weggesprayt. Die wohl spektakulärste Szene des Films
mit der Sehkuh
ist großartig, verstörend und stimmt nachdenklich.
Was dann die Umwelt am Ende so auffährt ist leider nicht ganz das was ich erwartet habe, auch wenn hier vor allem die Soundkulisse überzeugt.
Das Ende ist dann sehr gewöhungsbedürftig, auf der einen Seite bleibt es der Linie des Films treu, auf der anderen Seite hatte ich aber auch das Gefühl, dass das ziemlich unkreativ war.

Leider nur 6,5/10, trotzdem sehenswert.
 
The perfect Dark schrieb:
Gran Torino

10/10

Ohne Worte...das war ne Hammer-Performance von Eastwood!

Aber das Ende hat mich gestört:

Klingt zwar doof, aber ich hätte es besser gefunden, wenn er noch nen paar Gangmitglieder mit in den Tod genommen hätte. Trotz seines Wandels und seiner neuen Sympathie für die Chinesen blieb er doch trotzdem innerlich ein Arschloch und war noch der "harte Kerl" von früher. Das er sich sogar komplett unbewaffnet abknallen lässt entsprach für mich nicht ganz seinem Charakter.

Wenn er mit einer Waffe aufgekreuzt wäre, hätte die Gang aus Notwehr zurückgefeuert und so wären die nicht alle im Knast gelandet.
 
Spielor schrieb:
The perfect Dark schrieb:
Gran Torino

10/10

Ohne Worte...das war ne Hammer-Performance von Eastwood!

Aber das Ende hat mich gestört:

Klingt zwar doof, aber ich hätte es besser gefunden, wenn er noch nen paar Gangmitglieder mit in den Tod genommen hätte. Trotz seines Wandels und seiner neuen Sympathie für die Chinesen blieb er doch trotzdem innerlich ein Arschloch und war noch der "harte Kerl" von früher. Das er sich sogar komplett unbewaffnet abknallen lässt entsprach für mich nicht ganz seinem Charakter.

Wenn er mit einer Waffe aufgekreuzt wäre, hätte die Gang aus Notwehr zurückgefeuert und so wären die nicht alle im Knast gelandet.

hmm das ist auch wieder wahr.
er hätte aber auch einfach alle umnieten können :D
 
No country for old men
Fand ich sehr cool.
Schön verschrobene Charaktere, nett erzählt, Ende worüber man auch mal 2-3 Minuten nachdenken kann.
10/10

Identity
Interessante Story, leider stellenweise etwas flach, dafür aber recht prominente Besetzung.
Kann man mal gucken, muss man aber auch nicht.
7/10

Gothika
Würd ich jetzt ähnlich wie Identity sehen, hat aber an allen Ecken mehr Tiefe, ist weniger vorhersehbar und von der Atmosphäre eifach dichter und gelungener.
8.5/10
 
The perfect Dark schrieb:
Spielor schrieb:
The perfect Dark schrieb:
Gran Torino

10/10

Ohne Worte...das war ne Hammer-Performance von Eastwood!

Aber das Ende hat mich gestört:

Klingt zwar doof, aber ich hätte es besser gefunden, wenn er noch nen paar Gangmitglieder mit in den Tod genommen hätte. Trotz seines Wandels und seiner neuen Sympathie für die Chinesen blieb er doch trotzdem innerlich ein Arschloch und war noch der "harte Kerl" von früher. Das er sich sogar komplett unbewaffnet abknallen lässt entsprach für mich nicht ganz seinem Charakter.

Wenn er mit einer Waffe aufgekreuzt wäre, hätte die Gang aus Notwehr zurückgefeuert und so wären die nicht alle im Knast gelandet.

hmm das ist auch wieder wahr.
er hätte aber auch einfach alle umnieten können :D

Das wäre aber sehr unrealistisch gewesen und hätte den Film dann nachhaltig zerstört. Ich fand es natürlich auch traurig, aber es passte einfach zu der Entwicklung, er hatte ja eh nicht mehr lange zu leben wegen der Diagnose. Und er war zwar innerlich ein Arschloch und dazu ein Rassist, aber er war da wohl auch stark vorbelastet durch den Krieg. Dennoch sieht man im Film deutlich dass der Mann ein Herz hatte, und den ollen Rassist oft auch nur spielte, vielleicht schon aus Gewohnheit.

Auch, dass er noch mal seinen Sohn angerufen hat zeigt dass ihm nicht alles egal war. Dass er die Kinder und Enkel beim Testament hat trotzdem leer hat ausgehen lassen fand ich aber cool, denn im Film sah man deutlich wie gleichgültig ihnen selbst der Vater bzw. Opa war.
 
Freezi schrieb:
The perfect Dark schrieb:
Spielor schrieb:
The perfect Dark schrieb:
Gran Torino

10/10

Ohne Worte...das war ne Hammer-Performance von Eastwood!

Aber das Ende hat mich gestört:

Klingt zwar doof, aber ich hätte es besser gefunden, wenn er noch nen paar Gangmitglieder mit in den Tod genommen hätte. Trotz seines Wandels und seiner neuen Sympathie für die Chinesen blieb er doch trotzdem innerlich ein Arschloch und war noch der "harte Kerl" von früher. Das er sich sogar komplett unbewaffnet abknallen lässt entsprach für mich nicht ganz seinem Charakter.

Wenn er mit einer Waffe aufgekreuzt wäre, hätte die Gang aus Notwehr zurückgefeuert und so wären die nicht alle im Knast gelandet.

hmm das ist auch wieder wahr.
er hätte aber auch einfach alle umnieten können :D

Das wäre aber sehr unrealistisch gewesen und hätte den Film dann nachhaltig zerstört. Ich fand es natürlich auch traurig, aber es passte einfach zu der Entwicklung, er hatte ja eh nicht mehr lange zu leben wegen der Diagnose. Und er war zwar innerlich ein Arschloch und dazu ein Rassist, aber er war da wohl auch stark vorbelastet durch den Krieg. Dennoch sieht man im Film deutlich dass der Mann ein Herz hatte, und den ollen Rassist oft auch nur spielte, vielleicht schon aus Gewohnheit.

Auch, dass er noch mal seinen Sohn angerufen hat zeigt dass ihm nicht alles egal war. Dass er die Kinder und Enkel beim Testament hat trotzdem leer hat ausgehen lassen fand ich aber cool, denn im Film sah man deutlich wie gleichgültig ihnen selbst der Vater bzw. Opa war.

War auch eher nur ein Joke :D
Ich fand einfach den Abgang unwürdig. Die ganze Zeit redet er von Vietnam und man merkt, dass er ein harter Hund ist...und wartet nur sehnlichst auf den "Showdown"...und dann steht der da unbewaffnet rum :ugly: Das war bei "Erbarmungslos" besser gelöst :grins:
 
The perfect Dark schrieb:
Freezi schrieb:
The perfect Dark schrieb:
Spielor schrieb:
The perfect Dark schrieb:
Gran Torino

10/10

Ohne Worte...das war ne Hammer-Performance von Eastwood!

Aber das Ende hat mich gestört:

Klingt zwar doof, aber ich hätte es besser gefunden, wenn er noch nen paar Gangmitglieder mit in den Tod genommen hätte. Trotz seines Wandels und seiner neuen Sympathie für die Chinesen blieb er doch trotzdem innerlich ein Arschloch und war noch der "harte Kerl" von früher. Das er sich sogar komplett unbewaffnet abknallen lässt entsprach für mich nicht ganz seinem Charakter.

Wenn er mit einer Waffe aufgekreuzt wäre, hätte die Gang aus Notwehr zurückgefeuert und so wären die nicht alle im Knast gelandet.

hmm das ist auch wieder wahr.
er hätte aber auch einfach alle umnieten können :D

Das wäre aber sehr unrealistisch gewesen und hätte den Film dann nachhaltig zerstört. Ich fand es natürlich auch traurig, aber es passte einfach zu der Entwicklung, er hatte ja eh nicht mehr lange zu leben wegen der Diagnose. Und er war zwar innerlich ein Arschloch und dazu ein Rassist, aber er war da wohl auch stark vorbelastet durch den Krieg. Dennoch sieht man im Film deutlich dass der Mann ein Herz hatte, und den ollen Rassist oft auch nur spielte, vielleicht schon aus Gewohnheit.

Auch, dass er noch mal seinen Sohn angerufen hat zeigt dass ihm nicht alles egal war. Dass er die Kinder und Enkel beim Testament hat trotzdem leer hat ausgehen lassen fand ich aber cool, denn im Film sah man deutlich wie gleichgültig ihnen selbst der Vater bzw. Opa war.

War auch eher nur ein Joke :D
Ich fand einfach den Abgang unwürdig. Die ganze Zeit redet er von Vietnam und man merkt, dass er ein harter Hund ist...und wartet nur sehnlichst auf den "Showdown"...und dann steht der da unbewaffnet rum :ugly: Das war bei "Erbarmungslos" besser gelöst :grins:

Man ist in deinen Augen also kein harter Hund, wenn man sich zugunsten seiner Freunde über den Haufen schießen lässt, damit eine nervige Gang aus der Gegend verschwindet? :D
 
Freezi schrieb:
The perfect Dark schrieb:
Freezi schrieb:
The perfect Dark schrieb:
Spielor schrieb:
The perfect Dark schrieb:
Gran Torino

10/10

Ohne Worte...das war ne Hammer-Performance von Eastwood!

Aber das Ende hat mich gestört:

Klingt zwar doof, aber ich hätte es besser gefunden, wenn er noch nen paar Gangmitglieder mit in den Tod genommen hätte. Trotz seines Wandels und seiner neuen Sympathie für die Chinesen blieb er doch trotzdem innerlich ein Arschloch und war noch der "harte Kerl" von früher. Das er sich sogar komplett unbewaffnet abknallen lässt entsprach für mich nicht ganz seinem Charakter.

Wenn er mit einer Waffe aufgekreuzt wäre, hätte die Gang aus Notwehr zurückgefeuert und so wären die nicht alle im Knast gelandet.

hmm das ist auch wieder wahr.
er hätte aber auch einfach alle umnieten können :D

Das wäre aber sehr unrealistisch gewesen und hätte den Film dann nachhaltig zerstört. Ich fand es natürlich auch traurig, aber es passte einfach zu der Entwicklung, er hatte ja eh nicht mehr lange zu leben wegen der Diagnose. Und er war zwar innerlich ein Arschloch und dazu ein Rassist, aber er war da wohl auch stark vorbelastet durch den Krieg. Dennoch sieht man im Film deutlich dass der Mann ein Herz hatte, und den ollen Rassist oft auch nur spielte, vielleicht schon aus Gewohnheit.

Auch, dass er noch mal seinen Sohn angerufen hat zeigt dass ihm nicht alles egal war. Dass er die Kinder und Enkel beim Testament hat trotzdem leer hat ausgehen lassen fand ich aber cool, denn im Film sah man deutlich wie gleichgültig ihnen selbst der Vater bzw. Opa war.

War auch eher nur ein Joke :D
Ich fand einfach den Abgang unwürdig. Die ganze Zeit redet er von Vietnam und man merkt, dass er ein harter Hund ist...und wartet nur sehnlichst auf den "Showdown"...und dann steht der da unbewaffnet rum :ugly: Das war bei "Erbarmungslos" besser gelöst :grins:

Man ist in deinen Augen also kein harter Hund, wenn man sich zugunsten seiner Freunde über den Haufen schießen lässt, damit eine nervige Gang aus der Gegend verschwindet? :D

Nein :D
 
Marcello schrieb:
No country for old men
Fand ich sehr cool.
Schön verschrobene Charaktere, nett erzählt, Ende worüber man auch mal 2-3 Minuten nachdenken kann.
10/10

Was soll man da nachdenken? Das Ende ist einfach nur total wirr. :ugly:
 
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