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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (9 Betrachter)

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Der große Weihnachts Countdown eingeläutet von einem meiner Lieblingsfilme. Wenn ich überlege wie unglaublich scheiße CGI selbst heute teilweise noch aussieht frag ich mich immer wieder warum animatronics kaum noch Thema sind.

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Muss man wohl nichts zu sagen. Wie Kevin sich als 8 jähriger Rambo gegen die großen behauptet ist jedes Jahr aufs neue Spaß pur. Könnte ich ehrlich gesagt morgen direkt wieder gucken. :D

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Das Bild sagt alles. Besser könnte der Film nur werden wenn er sich mit Kevin zusammen durch den Tower kämpft.


Weihnachten kann kommen, frohes Fest euch allen!
 
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Der Weihnachtsdrache ist mein Weihnachtsfilm, jedes Jahr. Eigentlich ist das garkein richtiger Weihnachtsfilm -jagut, Waisenkinder retten Weihnachten- so riiiichtig Weihnachtsfeeling kommt da kaum auf, dennoch mag ich den Film total.

Es handelt sich hier um einen Fantasy Film, es gibt Elfen, Zwerge, Kobolde, Orks - Ayden, ein Waisenmädchen, möchte mit ihren Freunden Weihnachten retten. Der Weihnachtsmann wurde schon lang nicht mehr gesehen, viele glauben nicht mehr an ihn. Elfen, Drachen usw sind hier völlig normal - an den Weihnachtsmann glaubt jedoch kaum jemand und das soll geändert werden.

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Der Weihnachtsdrache ist von der Filmschmiede

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Die machen Fantasyfilme "von Fans für Fans" und dementsprechend ist dann auch immer das Budget, (teil)finanziert über Kickstarter. Das geringe Budget sieht man auch hier recht deutlich, aber man versucht halt nicht Großes zu zeigen, was dann mangels Budget lächerlich aussieht. Dafür sieht man bei den guten Arrowstorm Filmen (hab fast alle gesehen) jederzeit, mit wieviel Herzblut man diese Filme geschaffen hat, teilw richtig gut :-)


Sehr zu empfehlen von Arrowstorm ist die Mythica Serie, wer mal pen&paper gespielt hat fühlt sich hier direkt gut aufgehoben - die haben vermutlich ihre Rollenspielkampagne verfilmt, lief auch sehr erfolgreich bei Kickstarter.
Die Mythica Serie ist klassische High Fantasy, gut gegen Böse klar definiert, symphatische Heldengruppe vs fieser Necromancer (-> Matt Mercer). Leider gibt es bislang nur drei der fünf Filme auf deutsch, gefällt mir auf englisch aber auch ganz gut. Die deutsche Synchro ist super.

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Kevin Sorbo hat durch Mythica einiges an Ansehen bei mir gewonnen. Arrowstorm sitzt in Utah, Kevin macht gerne dort Winterurlaub - die haben ihn einfach mal angequatscht und er hat nicht nur mitgemacht sondern sogar auch noch Kohle reingebuttert (habe von Anfang an alles über Mythica verfolgt, seit Jahren), er ist ja selber auch Fantasy Fan.



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Empfehlung an alle, die pen&paper mögen - Independent Produktionen weit fernab der Hollywood Budgets - mir gefällts!
Muss ja nicht immer AAA sein :-)
 
Wenn es die Filme mal auf Prime gibt, gucke ich mal rein. Aber im Fantasy-Bereich tue ich mich sehr, sehr schwer mit durchwachsener Produktionsqualität. Reißt mich einfach zu schnell raus.
 
Dann ist das höchstwahrscheinlich nichts für dich - "durchwachsene Produktionsqualität" klingt für mich wie ein billiger 10Millionen Budget Fantasy Film. Bei Arrowstorm reden wir von deutlich unter 1Mil...
 
Zuletzt bearbeitet:
Möglich. Andererseits kann ich auch mit Serien wie Merlin was anfangen, die ja auch nicht gerade die höchste Qualität liefern. In der Regel brauchst es für mich aber schon ein ordentliches Budget, um überzeugen zu können.
 
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Paterson

In Jim Jarmuschs Film "Paterson" spielt Adam Driver einen Mann namens Paterson, der zufällig in Paterson, New Jersey lebt und in welchem er Bus fährt, auf welchem sein Nachname prangt.

Wenn man Paterson in einer Bar in der Nachbarschaft trifft, um z.B. jeden Abend sein Bier zu trinken und jemand würde ihn auf diesen Zufall mit Paterson hinweisen, würde er nur lächeln, ohne groß Aufhebens darum zu machen oder es für wichtig oder interessant zu nehmen. Paterson ist philosophisch und er ist kein großer Redner. Doch er hört zu. Er ist fasziniert von den Menschen und belauscht das Geplauder seiner Passagiere im Bus, als ob er von jedem etwas dazulernen wollen würde.

Paterson hört zu – und er schreibt. Methodisch komponiert er Gedichte in sein Notizbuch, welches er jeden Tag mit zur Arbeit nimmt. Das erste, was man hört, beginnt als eine Ode an Ohio Blue Tips Streichhölzer und Schritt für Schritt entwickelt sich daraus ein anmutiges Liebesgedicht an seine Freundin. Patersons Handschrift flimmert über den Bildschirm und man bekommt eine Idee, wie er sich fühlt und was ihn im vorgeht.

Der Film zeigt genau eine Woche in Patersons Leben, es ist strukturiert, beinahe mantraähnlich verläuft alles nach dem selben Muster. Ganz anders dagegen seine Frau Laura, die nicht nur gerne verschiedene Muster auf Kleidung, Wände, Vorhänge etc. malt und die Wohnung damit schmückt. Sie bäckt Cupcakes und will damit die Queen of Cupcakes in Paterson werden, wenige Tage später bestellt sie sich aber eine Gitarre und möchte der neue Country Star werden.
Sie ist eine Frau der Taten, sie packt gerne an. Paterson dagegen braucht nur sein Notizbuch und selbst das Notizbuch erachtet er für vergänglich. "They are just words, written on water."

Der Film ist wirklich etwas besonderes. Eine atemberaubende Lektion im Alleinsein, die Paterson absichtlich gewählt hat, trotz der liebevollen Beziehung zu seiner Freundin. Einmalige Begegnungen, alltägliche Zufälle.
"Paterson" besteht eher aus Versatzstücken, als dass er eine richtige Handlung hätte: Unterbrechungen, kleine Missgeschicke, glückliche Zufälle. Wie ein Gedicht eben.
Was Jarmusch (und Driver) hier geschaffen haben, ist wirklich bemerkenswert.

"Sometimes an empty page presents more possibilities."

9/10
 
Kann mich noch ganz ganz dunkel an "Coffee and Cigarettes" und "Broken Flowers" erinnern.
Man könnte "Paterson" daher schoneigentlich als meinen ersten Jarmusch bezeichnen. :D

Wieso?

Du solltest dir seine restlichen Werke auch mal anschauen. Ist einer meiner Lieblingsregisseure, der seinen ganz eigenen Stil hat.
Down by Law, Only Lovers Left Alive, Mystery Train und Stranger Than Paradise sind besonders empfehlenswert.
 
Jarmusch hats also drauf? Habe von dem auch noch nichts gesehen/gehört. Ich sollte aber? Ja?!

Eine bestimmte Einstiegsempfehlung?

Ist wohl der renommierteste Independent-Regisseur überhaupt, also ja, kann man so sagen.

Coffee and Cigarettes ist wohl sein bekanntestes Werk, aber jetzt kein richtiger Spielfilm, sondern einfach Gespräche zwischen unterschiedlichen Celebrities ganz unterschiedlichen Ursprungs. Ghost Dog und Dead Man sind die wahrscheinlich zugänglichsten Filme und bestimmt ein guter Einstieg. Ich persönlich liebe Down by Law mit Tom Waits und Benigni.
Broken Flowers mit Bill Murray läutete dann als erster Farbfilm von ihm eine neue Ära von Jarmusch ein. Ich würde aber erst mit den älteren Filmen anfangen, die irgendwie bezeichnender für ihn sind.
 
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