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Die nächsten Filme waren eine logische Konsequenz der vorher gesehenen und so durften sich nach den Predatoren die Aliens breitmachen.
Also mal wieder die wunderschöne Anthology Box aus dem Regal geholt und
Alien 1-4 geschaut.
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Die Gewichtung der einzelnen Filme ist dabei sehr interessant und setzt jedesmal den Focus auf etwas anderes.
Alien wurde als Directors Cut gesichtet und zeigt auch heute noch, was mit nur einem einzelnen Alien an Spannung und Horror möglich ist. Meine Kids waren jedenfalls begeistert und zuckten dann doch das ein oder andere Mal zurück. Daher auch heute noch verdiente
10/10.
Aliens hat, wie der Name schon vermuten lässt, ein paar mehr ekelhafte Viecher zu bieten. Dafür gibt es weniger Horror, der einem maximalen Output an Action zum Opfer gefallen ist, wobei es Cameron im Extended Cut so richtig krachen lässt. Und ich bin ganz ehrlich, ich mag das Original sehr, aber ich liebe den zweiten Teil. Deshalb bekommt auch dieser Teil die vollen
10/10.
Weiter ging es mit
Alien 3, den ich noch nie richtig leiden konnte. Das Ding war im Kinocut einfach unrund und teils unlogisch, aber ich war mit Prometheus ja Kummer gewohnt. Also wagte ich mal wieder eine erneute Sichtung, allerdings diesmal in der über 20 Minuten längeren Special Edition.
Und ich war ehrlich überrascht, denn es macht den Film zumindest endlich mal rund und die meisten Logikfehler aus dem Kinocut wurden ausgemerzt. Deshalb wird der dritte Teil nun nicht gleich mein Liebling, aber er ist meines Erachtens endlich mal problemlos anschaubar. Die Special Edition erhält dadurch zumindest eine
6/10.
Bei
Alien: Die Wiedergeburt favorisiere ich seit Jahren den Extended Cut, da er meines Erachtens das wesentlich bessere Ende zu bieten hat. Der Regisseur sieht den Kinocut aber quasi als seinen Directors Cut an. Deshalb und weil ich die Version lange nicht gesehen hatte, gab es dann auch bei uns mal wieder den Kinocut. Dieser weiß halt, bis auf das mir zu gefälligere Ende, sehr zu gefallen. Was man diesem Teil aber definitiv zu Gute halten muss, dass es hier die meiste Screentime für die eigentlichen Aliens gibt. Noch nie zuvor wurden die Viecher so exzessiv wie hier gezeigt. Rettet den vierten Teil allerdings nicht davor, ins Belanglose abzudriften. Manchmal ist halt weniger mehr und deshalb gibt es auch hier nur
6/10.