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Tolle Monsterfilm Komödie mit einem wie immer großartigen Jack Black. Dessen Charakter ist ein Schriftsteller diverser Gruselromane, und öffnet man die Bücher, entkommen die Wesen aus den Büchern. Das sorgt in dem Kleinstädtchen dann für eine Menge Chaos. Das ganze erinnerte mich spontan an einen bunten Mix aus Ghostbusters, Jumanji, und Gremlins. Ein ziemlich abgefahrener Film mit vielen tollen Ideen, und ziemlich schicken Effekten. Hat mir wirklich sehr gut gefallen.
Und die 19 jährige Odeya Rush ist vom Aussehen her echt die neue Mila Kunis.
Wenn mich der neue Ghostbusters auch so gut unterhalten wird, wäre ich echt happy. Allerdings muss man sich da natürlich auf eine ganz andere Art des Humors einstellen. Dass mir Spy aber so gut gefallen hat, macht mir Hoffnung.
Hat jemand die IMDB-App? Kann man dort Filme, die man bereits gesehen hat, "abhaken"? Hätte gerne eine Übersicht, was ich gesehen habe und was mir noch (zumindest laut Wertungen) fehlt usw. Möchte natürlich 2016 dafür keine Worddatei anlegen
Independence Day 2 eben gesehen. Oh mein fuckin Gott. Ich bin fast gar keinen Erwartungen ran gegangen und selbst die wurden noch unterboten. Der Film ist so Standard langweilig das gibts nicht. Das wirkt wie gewollt und nicht gekonnt. Die Story is völlig hirnrissig und fast genauso wie im ersten Teil (obwohl die da besser war), die jungen Schauspieler wirken alle so austauschbar und nach ca. 1 Stunde weiß man was passiert. Auch wie sich die Personen verhalten im Film ist so albern.
Beispiel:
Die Jungen wilden fliegen wieder ins Mutterschiff um wieder eine Bombe reinzuwerfen. Es kommt schnell raus das die Aliens ne Falle gestellt haben und schießen die Jungs ab. Die stürzen im Raumschiff ab und sammeln sich dann um einen neuen Plan zu machen. Dabei wird gelacht, gescherzt, der Schwarze ist der Klischee Coole, der weiße pisst den Aliens vor die Füße und dann kommen bei der nächsten Flugsequenz ein haufen "cooler" Sprüche die rein gar nix mit dem Film zu tun haben.
Es wirkt auch alles so hingeklatscht und fertig. So Ideenlos. Wie? Naja Smith spielt nicht mit also räumt nun sein Sohn auf. Fertig. Keine große Erklärung wie was warum. Man wird einfach mit der Handlung konfrontiert und weiß schnell was passiert. Der Plott ist vorhersehbar und langweilig, selbst die Effekte sind lahm.
Ich weiß man soll es nicht machen aber man vergleicht den Film zwangsläufig mit dem ersten und der ist um Lichtjahre besser als das hier. Jeff Goldblum wirkt hier selbst wie ein Statist und hat nicht mehr diese Wirkung vom ersten. Meist sieht man den nur für 2 min staunend wo stehen ohne was zu bewirken. Die anderen alten Schauspieler machen ihre Sache gut obwohl man hier merkt das es einfach zu viele sind. Davids Vater im Film ist auch wieder dabei und auch er weißt keinerlei wichtige Handlung auf. Im Film hat er nicht mal richtig was mit seinem Sohn zu tun außer am Ende.
Das allerschlimmste ist für mich das Ende. Da wird einem sofort klar das die echt noch ein 3. machen wollen und das versteh ich nicht. Dieser Film hat weder die Magie noch das Flair vom ersten. Wer sich den im Kino anschauen will: Lasst es. Schaut es euch auf DVD an und gut. Ich weiß nicht was man da noch sagen soll also kopier ich mal das Fazit von moviejones.de rein, ohne Spoiler natürlich:
Zitat:
Mit zunehmender Laufzeit nimmt dann auch noch die Gagdichte spürbar zu und es ist irgendwann nicht mehr ersichtlich, ob sich Independence Day - Wiederkehr als Satire auf sich selbst versteht. Vor allem Brent Spiner nimmt hier eine unrühmliche Position ein: 1996 war es cool, ihn als Dr. Okun zu erleben, denn damals war er vor allem als Data aus Raumschiff Enterprise bekannt. Doch 2016 ist er nur noch Gaglieferant und es wird deutlich, dass nicht klar wird, an wen sich der Film richtet. Er ist überfrachtet mit alten Figuren, aber gleichzeitig ein lebloses und durchkalkuliertes Produkt, welches sich mit seinem Tempo vor allem an die YouTube-Generation richtet. Das Ende stößt gleichzeitig die Tür dermaßen weit für Fortsetzungen auf, dass man sich fragen muss, wo das alles hinführen soll. Spätestens hier wird jedwede Bodenhaftung verloren, denn es wird wild und bunt gemischt, was gerade hip ist. Superhelden und Star Wars!
Der Film ist kein Meisterwerk hinsichtlich Logik und Story, aber es hatte Charme und versprühte diese Art Magie, die einen Film zeitlos werden lässt. Es mag der Grund sein, warum wir den Originalfilm in den letzten 20 Jahren sicher 20 Mal gesehen haben. Dass wir dies in zwei Dekaden auch über Independence Day 2 sagen werden, bezweifeln wir. Nahezu spannungsfrei inszeniert auf dem Niveau eines sich selbst belächelnden Witzes wird mit Independence Day - Wiederkehr versucht, das Franchise wiederzubeleben und die Tür für Fortsetzungen aufzustoßen. Zwar ist es lobenswert, dass Emmerich nicht einfach nur die Nostalgie-Schiene fährt und die alte Story bloß aufwärmt, aber was hier abgeliefert wird, ist bitter.
Zitat Ende
Also ich bereue es echt den gesehen zu haben. Viel versucht und nix richtig gerissen.
Du wunderst dich wirklich, weshalb man die Weichen für einen dritten Teil gelegt hat? Weil man sich einen ähnlichen Erfolg wie beim Erstling erhofft hat, um dann zeitnah mit Teil 3 in den Startlöchern zu stehen. Ob der jetzt überhaupt kommt ist mehr als fraglich. Das Ergebnis wird deutlich hinter den Erwartungen liegen, die das Studio daran gestellt hat.
Ich fand den Film auch ziemlich enttäuschend. Entsprechende Zeilen hab ich im Film-Thread hinterlassen. War einfach alles extrem belanglos und effektheischend, ohne Seele und Charme. Reine Materialschlacht, die gestelzt versucht aus dem Vorgänger Kapital zu schlagen, ohne wirklich eine saubere Verbindung herzustellen. Da scheint Emmerich völlig aus den Augen verloren zu haben, was ID4 damals so unterhaltsam gemacht hat. Ich sag ja, dem sollte man nicht zuviel Budget in die Hand drücken, der buttert das einfach nur in die Effekte.
jepp so kann mans sagen. Wann hast du den gesehen? Finds immer schade wenn Leute denken sie können solche großen Sachen ausschlachten und dann kommt nix raus. Ging mir beim A-Team Film zb. auch so.