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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (3 Betrachter)

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Bei Snowpiercer hatte ich vor lauter Atmosphäre, skurriler Bilder und intensiver Situationen gar keine Zeit, über Logik nachzudenken. :D

Natürlich ist das alles komplett an den Haaren herbeigezogen. Aber das sind so viele Geschichten. Mich hat der Film einfach komplett abgeholt und auf eine bizarre und spannende Reise mitgenommen, die so einzigartig war - vielleicht auch gerade, weil sie so unkonventionell und absurd ist -, dass ich sie so schnell nicht vergessen werde.
 
Ich mochte an Snowpiercer die Idee, die Bilder, die Skurrilität, den Kulturclash und so, aber das fügte sich nicht in eine gute Geschichte. Fand die Metapher ziemlich platt und gerade am Ende wirkte auf mich der Film wie eine Parodie seiner selbst. War mir irgendwie einfach zu blöd.
 
Vor allem war das mal wieder ein Film, der einfach nur nervt. Wie man ein skurriles Bühnenbild mit ebensolchen Charakteren ziert, zeigen Gilliam und, um in Südkorea zu bleiben, auch Chan-wook sehr eindrücklich. In Snowpiercer aber verhalten sich alle wie Elefanten im Porzellanladen und nerven, sodass ein Anker fehlt, mit dem ich sympathisieren könnte. Etwas (viel) weniger wäre da (viel) mehr gewesen.
Die Bildästhetik bleibt aber grossartig.
 
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Eddie the Eagle


Der kleine Eddie Edwards (wird als Erwachsener von Taron Egerton gespielt) träumt von Olympia. Im Hinterhof seines Quartiers übt er die verschiedenen Disziplinen, jedoch mit stetigem Kommentar des Vaters, der ihn runterputzt und seinen Willen zu brechen versucht. Deshalb will Eddie jetzt was anderes: weg von den Sommerspielen und hin zu den Olympischen Winterspielen! Das Skifahren klappt dabei schon ganz gut, jedoch wird Eddie von britischen Kommitte als ernsthafter Skifahrer ignoriert, worauf er seine letzte Chance in einer Disziplin sucht, bei der er die grösste Chance einer Olympiateilnahme erhofft: dem Skisprung! Denn aus England traut sich schlichtweg keiner auf die grossen Schanzen...
Doch für diese Dinger braucht man Mut, und den hat Eddie zur Genüge. Als er aber nach einem Sprung von der 40-Meter-Schanze schwer stürzt, findet er im Schanzenwart Bronson Peary (Hugh Jackman) auf einmal einen Unterstützer, der ihn versteht. Peary, seines Zeichens ehemaliger US-Skispringer und jetzt Trunkenbold, willigt nach permanentem Bitten seines neuen Freundes ein, diesen zu trainieren. Doch bis zur Olympia 1988 in Calgary ist's nicht mehr weit, und die Zeit läuft dem neuen Team davon. Werden die beiden das Wunder vollbringen und Eddie vor Millionenpublikum springen lassen?

Wer kennt Eddie the Eagle nicht?! Jedenfalls in der Schweiz, flimmern die Bilder von Eddie's Flugversuchen regelmässig zu den olympischen Winterspielen wieder über die Bildschirme. Der Engländer, welcher nicht gerade die besten Voraussetzungen für diese Sportart mitbrachte, avancierte zum Publikumsliebling.
Der Film beginnt sehr ulkig: Zu Beginn wurde für mich zu sehr in die Klamaukkiste gegriffen. Auch Taron Egerton war am overacten. Jedenfalls für mich. Schaut man sich aber die YT-Filme vom realen Vorbild an, dann scheint dies wohl nicht mal so der Fall zu sein. Eddie war wirklich ziemlich schrullig... Dazu kommt, dass man sich viele Freiheiten genommen hat (Hugh Jackman, Calgary in den Alpen etc.).
Zusammengefasst kann gesagt werden, dass es ein unterhaltsamer, manchmal etwas zu Slapstick-mässiger Film ist, welcher aber nie zu sehr abdriftet. Alles in allem ein guter Film, welcher das Herz am rechten Fleck hat. Genau wie Eddie the Eagle. Schöne Feel-Good Komödie.

7.35/10
 
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Eine reine Formalität (1994)

Der Film war mir bis vor kurzem nicht bekannt und umso überraschter (positiv) war ich davon was ich da eben gesehen habe.

Der Anfang ist nicht weniger mysteriös wie der Rest des Films. Es ist Nacht und der Regen peitscht um sich. Ein Schuss fällt und eine Person rennt durch die Nacht und wird wenig später von eine Polizeisreife aufgelesen und zur Wache, die sich in der tiefsten Provinz zu befinden scheint, gebracht. Um wen handelt es sich bei dem Unbekannten der sich zunächst an nichts erinnern kann? Und was hat er zu verbergen? Die Antworten darauf versucht der kurz danach eintreffende Hauptkommisar zu finden.

Es folgt ein erstklassiges Kammerspiel mit Roman Polanski und Gerad Depardieu in den Hauptrollen. Das Suchen und Finden von Antworten was am Anfang passiert ist, wird sehr spannend erzählt und das Ende habe ich so definitiv nicht erwartet. Starker Film!

9/10
 
Zuletzt bearbeitet:
Der letzte Samurai

Man mag über Tom denken was man mag, aber Filme kann er einfach. Ganz toller Film, mit klasse Score, der mir einfach nie langweilig wird. Und das obwohl ich mit Japan eigentlich nicht so viel am Hut habe. Aber Samurai sind natürlich doch ziemlich cool. Klar am Ende kommt selbstverständlich noch die üblich Ladung Hollywood Kitsch dazu, aber das empfinde ich nicht als störend. Dazu gesellen sich tolle Aufnahmen und Landschaften. Einer der Filme bei dem eigentlich alles passt. Sollte man gesehen haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der letzte Samurai

Man mag über Tom denken was man mag, aber Filme kann er einfach. Ganz toller Film, mit klasse Score, der mir einfach nie langweilig wird. Und das obwohl ich mit Japan eigentlich nicht so viel am Hut habe. Aber Samurai sind natürlich doch ziemlich cool. Klar am Ende kommt selbstverständlich noch die üblich Ladung Hollywood Kitsch dazu, aber das empfinde ich nicht als störend. Dazu gesellen sich tolle Aufnahmen und Landschaften. Einer der Filme bei dem eigentlich alles passt. Sollte man gesehen haben.

Gehört zu meinen liebsten Hollywood Blockbuster :dhoch:
 
Gestern "The Revenant" gesehen.
Ehrlich, liebe Academy, dafür bekommt Leo seinen heiß ersehnten Oscar? Ich lach mich schlapp.
Nicht dass er schlecht gespielt hätte aber es gibt Dutzende andere Rollen wo er ihn eher verdient hätte.Der Film selbst hat meiner Meinung nach die Lobeshymnen nicht ganz verdient. Dafür ist er einfach 20-25 zu lang. Die x-te Landschaftsaufnahme wird dann irgendwann zu viel. Der Zuschauer weiß wohl in welch rauher Umgebung sich die Geschichte abspielt.
Dafür passte der Score einfach perfekt und hat die Atmo gut unterstützt.
Die Story selbst war mir an ein, zwei Stellen nicht mehr glaubwürdig genug und ließ mich innerlich etwas den Kopf schütteln.
Absturzszene mit Pferd
Trotz aller Kritik ein guter Film aber ich hatte mir etwas mehr versprochen.

7,5/10
 
Ich freu mich schon sehr auf den Film und bin auch mal auf das Bild gespannt. Mit Leos bester Leistung hätte ich jetzt auch nicht gerechnet. Oscar bekommt man doch oft für frühere Leistungen. Crowe fand ich z.B. in Gladiator nicht so gut, wie in diesem Zigarettendrama. Aber da war dann Kevin Spacey dran, der ihn nicht für Usual Suspects erhalten hatte.

Ich bleibe gespannt und freu mich schon auf den Film (aber vielleicht hilft deine Rezension die Erwartungen nicht zu überhöhen ;) ). :popcorn:
 
Verrückt nach dir: RomCom mit Barrymore und Justin Long. Das Schöne ist, dass Barrymore mal nicht diese typische trottlige Kuh spielt :D Gefiel mir wirklich gut, da der Film nicht schmalzig, sondern ziemlich locker ist. Hat auch einige echt lustige Szenen. Dennoch etwas nach Schema F. 7/10

Gone:
Thriller mit Amanda Seyfried. Die erste Hälfte find ich wahnsinnig gut, da es sehr atmosphärisch ist und sich die Story nach und nach entfaltet. Am Ende hat man aber auch extrem viel Potential verschenkt. 7/10
 
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Bridge of Spies 8/10

Toller Film. Erstmal sieht der Film zu jeder Sekunde unglaublich authentisch aus, die Optik ist einfach top. Darstellerisch ebenfalls top, toll geschriebene Dialoge und über die Zeit immer spannend. Ist einfach ein interessantes Drehbuch. Hat mir sehr gut gefallen. Außerdem der letzte Hanks Film, den Arne Elsholtz synchronisiert hat.
 
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Roter Drache

Bei der Festnahme des gefährlichen Psychopathen und Massenmörders Hannibal "The Cannibal" Lecter entgeht FBI-Agent Will Graham nur knapp dem Tod. Grund genug für ihn, den Dienst zu quittieren. Doch schon nach kurzer Zeit ist das FBI erneut auf seine Hilfe angewiesen. Ein Serienkiller, der in Vollmondnächten schlafende Familien heimsucht, hinterlässt eine grauenhafte Spur des Schreckens. Graham nimmt den Auftrag an und versucht sich in die Psyche des Killers, der nur die Zahnfee genannt wird, hineinzuversetzen. Dabei ist er auf die Hilfe eines ähnlich genialen und gestörten Geistes in Form von Hannibal Lecter angewiesen. Doch dieser verfolgt seine eigenen Pläne...

Kam am Freitag auf SRF. Habe den Film schon lange nicht mehr gesehen und wusste deshalb nicht mehr ganz alles. Der Cast ist sehr gut, die Story spannend, allerdings ist Ralph Fiennes als Bösewicht irgendwie ein wenig zu lieb. Klingt komisch, da er skrupellos Familien abschlachtet, aber im Film hat man dann eher fast Mitleid mit ihm... Das ist schade. Denn ansonsten gibt es nicht viel auszusetzen. Sogar die meisten Schauspieler (v. a. aus dem Gefängnis) aus Schweigen der Lämmer spielen mit.
7/10


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Das Schweigen der Lämmer
Die junge, psychologisch geschulte FBI-Agentin Clarice Starling wird auf den Fall eines Serienmörders angesetzt. "Buffalo Bill", wie sich der Psychopath selbst nennt, tötet zumeist junge Mädchen, zieht ihnen die Haut ab und versenkt sie in abgelegenen Seen. Um Hinweise auf Motiv und Täter zu bekommen, will Clarice einen anderen Serienkiller interviewen, den inhaftierten Dr. Hannibal Lecter. Der hochintelligente, aber gemeingefährliche Lecter durchschaut Clarices Absicht - und macht sie zum Spielball seiner kühl kalkulierenden, grausamen Lust...

Nachdem ich das Prequel gesehen habe, folgte der Klassiker. Und dieser ist, trotz des Alters (über 10 Jahre älter als der rote Drachen) unglaublich viel spannender, aufreibender und auch brutaler als der "Vorgänger". Zeitloser Klassiker.
9/10


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Ausgebremst - die Lance Armstrong Story
Ganz unerwartet sah ich heute diese Doku auf Netflix. Das versetzte mich wieder in die frühen 00er-Jahre zurück: Jan Ullrich löste einen Fahrradboom in Deutschland aus, Lance Armstrong war der Superman und der Radsport war so populär wie er es wohl nie wieder werden wird. Sogar ich schaute mir damals mit meinen Freunden manche Etappen an (welche 12-jährigen machen das bitte?!). Armstrong war ein Gott. Er bekämpfte den Krebs, war mit zig Hollywoodstars befreundet, kannte den Präsidenten und gewann die Tour de France siebenmal. Das war Unmenschlich. Und spätestens, als dann alle seine Konkurrenten dem Doping überführt wurden (jene Gegner, welche er oft mit Leichtigkeit abhängte), sollte es klar gewesen sein, dass auch bei ihm etwas nicht ganz koscher war. Erstaunlich spät kam dann die ganze Wahrheit 2012/13 ans Licht. Viel wurde danach geschrieben und gedreht.
Ausgebremst beleuchtet aber auch den Menschen Armstrong und viele seiner Weggefährten. Krasse Geschichte über einen durchwegs verdorbenen Mann. Lance ist wohl der grösste Psychopath von den drei bewerteten Filmen. :ugly:
Erschreckend. Spannender und gut bebilderter Dokumentationsfilm.
9/10
 
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Green Room

Eine junge und unbekannte Band ist zur falschen Zeit am falschen Ort und Cpt. Picard will für Ordnung sorgen.
Spannender Horror Thriller der nicht grad sparsam mit Gewalt umgeht. Mir fehlte leider der etwas der klarere Rahmen. Für den Gewaltschocker der er sein möchte hätte es ruhig etwas kontinuierlich derber zugehen können auf der anderen Seite blieb die Erzählweise ein wenig auf der Strecke. Macht aber alles nichts, hat auf jeden Fall gut unterhalten auch wenn ich glaube das er auf Englisch um Welten besser wirkt, Patrick Steward halt.

7/10 Rollen Gaffer Tape
 
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Er ist wieder da

Bin echt froh das ich mir den Film nur für 99Cent geliehen habe. Wollte erst schon nach 20 Minuten ausmachen, habe es dann aber doch noch durchgezogen. Ich kenne die Buchvorlage nicht und kann daher nur den Film an sich bewerten. Die Idee das Hitler plötzlich wieder in Berlin auftaucht ist durchaus interessant, auch die Pseudo-Dokumentationen gemischt mit echten Reaktionen gehören zu den Highlights des Films. Der Rest kränkelt aber besonders durch die schlechte schauspielerische Leistung der Darsteller. Und damit meine ich nichtmal den Hitler Darsteller Oliver Masucci sondern eher die Nebendarsteller. Christoph Maria Herbst und Michael Kessler nimmt man zu keiner Zeit ihre Rollen ab und die wohl größte Fehlbesetzung des Films ist die von Fabian Busch als Sawatzki.

Der Film hat sicherlich ein paar lustige Szenen, besonders als Hitler die NPD verarscht und halt die von mir schon angesprochenen Pseudo Dokumentationen. Der Rest fällt leider zu sehr ab.

4/10
 
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