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Spectre 5/10
Ich schwanke zwischen einer 5 und einer 6. Zu Beginn des Films dachte ich das könnte etwas werden, aber dann versinkt der Film wieder in dieser absoluten Trostlosigkeit, wie es bei den letzten zwei Bond Filmen auch schon der Fall war. Spectre ist mindestens eine halbe Stunde zu lang, hat in der Mitte einen stinklangweiligen Abschnitt voll von elendig langweiligen Dialogen, ganz schrecklich. Craig ist erneut ein Betonbond, physisch in der Rolle des kernigen Bonds brauchbar, ansonsten aber einfach nicht mein Fall. Die wenige Action hat mich auch nicht vom Hocker gerissen, und Waltz als Bloefeld war komplett für die Tonne.
Kurz gesagt, ich bin froh dass der Spuk nun vorbei ist. Ich kann die Art Bond der letzten drei Filme nicht mehr ertragen. Hoffentlich wird nicht nur der Darsteller gewechselt, denn allein an Craig lag es natürlich nicht. Und falls es jemand erwähnen sollte, mir ist bewusst dass die Craigs in Sachen Box Office extrem stark waren, aber das hat heute doch kaum mehr etwas zu sagen.
Interessant wie unterschiedlich der Film gesehen wird.
Ich werde die Tage Casino Royale nochmal sichten, aber momentan würde ich sagen Spectre ist der beste Craig Bond.
Ich war anfangs skeptisch, aber vor allem Waltz hat mich unerwartet wieder begeistert und jede Szene in der er auftrat dominiert. Der beste Craig Bond Bösewicht und für mich ein perfekter Bloefeld.
Skyfall hab ich die Tage auch mal gesehen, den fand ich deutlich schwächer.
Kein Fall für die Tonne, aber begeistert hat er mich auch nicht. Barden ist ein ordentlicher Bösewicht, aber man hätte aus dem Szenario noch so viel mehr machen können.

Paul Feig trifft bei mir ins Schwarze. Brautalarm finde ich klasse und Spy grandios. Nur Taffe Mädels ist etwas hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben. Er hat bei mir ein bisschen die Rolle der albernen Will Ferrell-Produktionen übernommen, die mich in den letzten Jahren leider immer weniger überzeugen konnten.