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Forever - Staffel 1

Standard-Crime-Serie mit einem Kniff: Der Gerichtsmediziner Dr. Henry Morgan ist unsterblich. 200 Jahre alt, sieht aber aus wie 35 und wenn er doch mal das zeitliche segnet, wird er einfach im nächsten Gewässer wiedergeboren.

Während der ersten Folgen war ich mir noch nicht sicher, ob diese Idee alleine ausreichen kann, um eine ansonsten eher beliebige Krimi-Serie aufzuwerten. Fazit: sie kann. Forever revolutioniert nun nicht das Genre, aber die Sache mit der Unsterblichkeit bringt eben doch so viel Frische mit, um sich von der Konkurrenz abzuheben. So geht Henry natürlich ganz anders an Mordfälle heran. Er schöpft beispielsweise aus seinem beeindruckenden Wissen, das er in den letzten Jahrhunderten ansammeln konnte und damit fast schon wie ein moderner Sherlock Holmes wirkt. Oder er verfolgt auf eigene Faust einen bewaffneten Verbrecher, egal wie gefährlich die Situation ist - sterben kann er ja eh nicht. Dazu sind die Fälle häufig historisch angehaucht und beschäftigen sich vielleicht sogar mit Persönlichkeiten und vergangenen Ereignissen, die Henry in seinen 200 Jahren selbst erlebt hat. Zu guter letzt möchte er sein Schicksal natürlich vor seinen Kollegen geheimhalten, hat er in der Vergangenheit doch schon viel schlechte Erfahrung mit der Wahrheit gemacht, was immer wieder zu komplizierten Situationen führt, vor allem wenn die übergreifende Story einsetzt.

Im Kern nichts neues, sondern nur solide Kriminalarbeit, durch den unsterblichen Gerichtsmediziner aber so weit aufgewertet, dass ich die 22 Folgen mit Genuss verschlungen habe. Die Morde an sich sind meistens austauschbar, das Drumherum ist jedoch zeitlich etwas ausschweifender und wird humorvoll präsentiert, Rückblenden in Henrys langes Leben beleuchten die symapthischen Charaktere und die Rahmenhandlung macht Spaß. Letztere wird glücklicherweise halbwegs zufriedenstellend beendet. Was nicht unwichtig ist, da die Serie bereits nach dieser einen Staffel abgesetzt wurde. Schade. Hätte ich lieber weitergeschaut als die drölfhunderste Folge NCIS & Co.

8/10 Tode


Musste übrigens jedes mal lachen, wenn Creator Matt Miller im Vorspann zu lesen war. Matt Miller... der von Saints Row... höhö... :O_o:

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Es ist einfach nur ein Jammer, dass diese tolle Serie abgesetzt wurde. Da steckte durch den besonderen Kern so viel Potential drin, etwas davon wurde ja bereits in Staffel 1 eingeführt. Darüber hinaus war Henry ein perfekter Sherlock. Gefiel mir deutlich besser als alle richtigen Sherlocks die derzeit laufen. Wie du sagst, CSI und Navy CIS bekommen dauernd Ableger, und unbedingt Forever scheitert. Ebenso ein Jammer dass die Serie kein neues zu Hause gefunden hat. Unforgettable hat bereits 2x ein neues zu Hause gefunden, und läuft trotz mehrfacher Absetzung bereits in der 4. Staffel, und die Serie ist lange nicht so gut wie Forever.

War nach der letzten Folge richtig traurig.
 
Spotlight

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Wäre zwar inhaltlich grundsätzlich ganz interessant gewesen, jedoch zu naheliegend, handzahm angefasst und befreit von jeglicher Spannung. Schauspielerisch unbedeutend, kinematografisch höchstens durchschnittlich und seine ~120 Minuten kamen mir eher wie ~180 vor. War in Ordnung, würde ich mir aber kein zweites Mal ansehen oder gar weiterempfehlen. In einer Zahl ausgedrückt wäre es wohl eine 6/10.
 
Spectre

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Ich war gestern Abend restlos begeistert, denn endlich gab es alle Antworten auf die Fragen, die Casino Royale schon vor einigen Jahren hinterließ. Dazu die Reminiszenzen an die alten Bonds inkl. der Gags und Autos, die Skyfall schon einläutete. Ich erwähne das deshalb, weil ich Spectre nicht als einzelnen Film sehe und sogar behaupten würde, dass er ohne seine drei Vorgänger nicht mal im Ansatz funktionieren würde. Muss er meines Erachtens bei der Vorgeschichte auch nicht und so gab es eine perfekte Fortsetzung zu Skyfall, die wieder einmal sehr düster daherkommt. Vorbei die knalligen Farben eines Casino Royale oder Quantum Trost. Hier kriegt der Zuschauer sofort eine bedrohliche Grundstimmung serviert und das dann gleich mit einer fulminanten Auftaktszene in Mexiko. Ansonsten ist der Film ähnlich ruhig, nicht zu verwechseln mit langatmig, wie schon Skyfall. Es wird sich mittlerweile wieder mehr Zeit für die eigentliche Geschichte gelassen und ich persönlich mag das sehr, zumal wirklich viele Anleihen aus alten Bondfilmen für die Fans zu entdecken sind.

Bis auf das teilweise extrem gefilterte und nicht immer knackscharfe Bild, war das für mich ein perfekter Abschluss der Quadrilogy. Und das trotz Lord Voldemort als M. :D

Nach dem ersten Sichten vergebe ich daher 8,5/10 Octopussys.
 
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It Follows
7/10

Minimalistischer aber dichter Grusel-Mystery-Film, der mich öfters an Carpenter und Argento erinnert hat. Vor allem die Cinematographie, mit all den langsamen Schwenks und diversen Einstellungen erinnerte stark an die 70er und 80er Jahre. Der Soundtrack wirkte wie eine Hommage an Carpenter.

Am Ende nutzt sich das Konzept zwar etwas ab, und der Film lernt einem auch nicht das blanke Fürchten, dennoch hat mir die Atmosphäre gefallen. Hin und wieder hatte ich sogar eine Gänsehaut, weil dieses leise Verfolgen des mystischen Wesens doch mitunter spooky ist. Ein paar Script-Ungereimtheiten sollte man allerdings verzeihen.
 
Bin schon 2x mit Staffel 1 angefangen und habe es jedes mal nicht bis zu der 2. Staffel geschafft. Die Serie packt mich einfach nicht.

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Der Marsianer

Gefiel mir sehr gut, vor allem die tolle Bilder. Das Ende hätte man in meinem Augen pompöser gestalten können - dies fand ich beim Interstellar besser.

8/10
 
Interstellar ist aber auch eine ganz andere Art von Film.

Wir haben gestern 5 Zimmer Küche Sarg gesehen, eine Mockumentary über eine neuseeländische Vampir WG.
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Hier wird kein Vampir Klischee ausgelassen, die Hauptdarsteller sind Klasse und die meisten Gags zünden. Leider sind die Nebenrollen teilweise etwas seltsam besetzt, tut dem Spaß beim Film aber keinen Abbruch.
Ideale Komödie für einen Filmabend und eine der besten die ich die letzten Jahre gesehen hab.
Wer kann, sollte Englisch vorziehen.

Außerdem: Kill the boss 2. Totaler Schund. Bin nach der Hälfte absichtlich eingeschlafen. Unglaubwürdig dumme Charaktere, nerviges Rumgelaber... War Teil eins noch ganz nett und ist erst gegen Ende überdreht, ist das hier ein absoluter Rohrkrepierer.
 
Zuletzt bearbeitet:
Taffe Mädels - ne, das war nix. War leider viel zu viel verschenktes Potential und selten wirklich witzig. 5/10

Krieg der Götter
- Sehr eigenwilliger Stil, aber interessant. Actionszenen waren bis zum Ende etwas rar gesät, waren aber ziemlich geil. Sehr blutig. Story hat mich nicht überzeugt. Fans von mythologischen Filmen können KdG ruhig eine Chance geben. 7/10
 
Gerade eben dank @Jehuty 007
Spectre
gesehen. Wollte mir den Film eigentlich im Kino ansehen, hatte aber nach Skyfall der mir überhaupt nicht gefallen hat so meine Bedenken.
Zu unrecht wie ich eben herausgefunden habe :D Der Film hat wirklich Spaß gemacht und war zu keiner Sekunde langweilig. Super Drehorte, klasse Besetzung, wenn auch Christoph Waltz mich als Bösewicht nicht wirklich überzeugen konnte. Jetzt hoffe ich ehrlich gesagt schon darauf das Craig noch einen weiteren Bond Film macht!

8/10
 
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Agent Carter - Season 1

Weniger Superhelden-Krachbumm, mehr Spionage und Verschwörungen, eine erfrischende Epoche und tolle Darsteller. Peggy überzeugt als starke, aber von ihren männlichen Kollegen nicht ernst genommene Agentin, der reale Jarvis ist nicht weniger charmant als Iron Mans künstlicher Computerbegleiter und dann wäre da noch Lyndsy Fonseca, die zwar weniger zur Story beiträgt, durch ihre bloße Anwesenheit aber schon genug verzaubern dürfte. Humorvoll, gelungen in das Marvel Film- und Serienuniversum integriert, ein unverbrauchtes Setting und eine runde, kurzweilige Intrige. Hat mir sehr gefallen. Für den kleinen Marvel-Hunger (sind auch nur acht Episoden) zwischendurch gut zu gebrauchen.

7/10 Erfindungen
 
Wird Agent Carter irgendwo gestreamed?

So weit ich weiß noch nicht. Habe die UK Blu-ray hier. In Deutschland lief die Staffel aber schon vor einiger Zeit auf SyFy. Kommt also vielleicht demnächst irgendwo rein. Bisher ist sie jedenfalls nur gegen Bezahlung bei den üblichen Verdächtigen (Amazon, iTunes & Co) zu streamen.
 
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Spectre
5/10

Ich schwanke zwischen einer 5 und einer 6. Zu Beginn des Films dachte ich das könnte etwas werden, aber dann versinkt der Film wieder in dieser absoluten Trostlosigkeit, wie es bei den letzten zwei Bond Filmen auch schon der Fall war. Spectre ist mindestens eine halbe Stunde zu lang, hat in der Mitte einen stinklangweiligen Abschnitt voll von elendig langweiligen Dialogen, ganz schrecklich. Craig ist erneut ein Betonbond, physisch in der Rolle des kernigen Bonds brauchbar, ansonsten aber einfach nicht mein Fall. Die wenige Action hat mich auch nicht vom Hocker gerissen, und Waltz als Bloefeld war komplett für die Tonne.

Kurz gesagt, ich bin froh dass der Spuk nun vorbei ist. Ich kann die Art Bond der letzten drei Filme nicht mehr ertragen. Hoffentlich wird nicht nur der Darsteller gewechselt, denn allein an Craig lag es natürlich nicht. Und falls es jemand erwähnen sollte, mir ist bewusst dass die Craigs in Sachen Box Office extrem stark waren, aber das hat heute doch kaum mehr etwas zu sagen.
 
So weit ich weiß noch nicht. Habe die UK Blu-ray hier. In Deutschland lief die Staffel aber schon vor einiger Zeit auf SyFy. Kommt also vielleicht demnächst irgendwo rein. Bisher ist sie jedenfalls nur gegen Bezahlung bei den üblichen Verdächtigen (Amazon, iTunes & Co) zu streamen.

Kay. Danke. Dann heißt es erstma warten...:tip:
 
Gerade mit Staffel 5 von Walking Dead angefangen und festgestellt, das ich kaum noch was von der letzten weiß und gar nicht mehr drin bin...fang jetzt noch mal bei Staffel 1 an. :O_o:

Bin jetzt letzte Folge der ersten Staffel (sind ja nur 6) und so geil ich die Serie auch finde, aber ich kann schon verstehen, wenn Leute in den ersten Folgen abgesprungen sind. Da ist schon Einiges an Quatsch dazwischen (die Gangster im Altenheim...)und wenn diese Zombie-Serie ein Problem hat, dann ganz klar mit seinen Zombies.

Erst mit Staffel 2, wenn man sich wirklich auf die Charaktere fokussiert und die Zombies in den Hintergrund rücken, läuft The Walking Dead auf Hochtouren, aber die Zombies sind einfach albern. Das funktioniert vielleicht in manchen großen Film- und Effekt-Produktionen der Vergangenheit, mit den wilden, rasend schnellen Zombies neuzeitlicher Filme, aber hier sind's halt offensichtlich nur verkleidete Menschen die sich komisch bewegen.
 
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