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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

  • Collateral und Heat sind Meisterwerke!

    Ich fand Audioslave vom Debut an absolut enttäuschend kann mir aber kaum einen stimmigeren Song als "Shadow on the Sun" in dieser Szene vorstellen:

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    Und ja, Heat. 10/10. Der Shootout, Referenz. Der Sound des Kugelhagels. Irre. Für diese 2 Filme + "Insider" & "der letzte Mohikaner" werde ich Mann noch lange Zeit als brillanten Geschichtenerzähler in Erinnerung behalten.
     
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    Der Marsianer

    Eine der besten Romanverfilmungen, ein unterhaltsamer Sci-Fi Blockbuster und nach Mad Max und Kingsman eindeutig in meiner Top 3 der besten Kinofilme 2015.

    Zunächst der Buchvergleich: Selten hat eine Verfilmung die Essenz der Vorlage so gekonnt eingefangen. Der Marsianer sieht genau so aus wie ich es mir beim Lesen vorgestellt habe. Jedoch wurden auch viele der überschwänglichen Wissenschafts- und Technikbeschreibungen gekürzt bzw. komplett weggelassen. Als Beispiel: Die Wassergewinnung, deren chemischer Vorgang und Umsetzung im Buch viele Seiten einnimmt. Im Film wird diese Entwicklung auf einen kurzen Monolog, der den technischen Ablauf erklärt, verkürzt und der "Zwischenfall" sogar noch als Gag serviert. Andere Situationen, wie [kein Filmspoiler, weil es im Film nicht vorkommt] das Problem mit dem Rover am Kraterabhang wurden sogar komplett gestrichen. Das macht aber gar nichts, weil ein Film einfach anders funktioniert und ellenlange, ingenieurs-pornografische Detailbeschreibungen in einem visuellen Medium schlichtweg nicht funktioniert hätten. Und genau das schafft Ridley Scott sehr gut: Er fängt die Seele des Buches ein, der Film ist genau so technisch verspielt und "realistisch", verpackt sie aber in einem sehr unterhaltsamen, überraschend humorvollen und dadurch keine Sekunde langweiligen Blockbuster. Schön (für Kenner der Vorlage) auch, dass er Szenen teilweise 1:1 übernommen hat. So zum Beispiel wortwörtlich viele der Tagebucheinträge, die hier als Videobotschaften präsentiert werden und sich daher fantastisch einfügen ohne irgendwie unpassend zu wirken. Übrigens haben, anders als es einige Kritiken behaupten, NASA und Erde genau so viel bzw. wenig Screentime wie im Buch. Da wurde nichts ausführlicher gezeigt. Es ist einfach der Mars, der verhältnismäßig wenig zu sehen ist. Passt aber wie gesagt alles ganz hervorragend in das ausgewogene Gesamtbild. Ergänzt wurde die Vorlage schlussendlich noch durch einen kurzen Epilog im Film und einige, kleine Änderungen im Finale. Alles in allem kann ich nur sagen: Einwandfreie Verfilmung eines nicht unbedingt leicht zu verfilmenden, weil thematisch doch recht speziellen und naturwissenschaftlich ausufernden, Buches.

    Dann noch einige Worte zum Film an sich: Handwerklich grandios. Tolle, authentische Aufnahmen, eine satter Sound, ein lässiger Soundtrack (der, jetzt wo man ihn tatsächlich hören kann :D, sogar noch besser wirkt als im Buch) und ausnahmsweise noch mal sehr gutes 3D. Die Schauspieler sind auch durch die Bank weg spitze. Wobei Matt Damon natürlich besonders aufspielen darf und mit ordentlich Präsenz und gewitztem Charme überzeugt.

    Sauberer, erstaunlich kurzweiliger Sci-Fi Blockbuster. Mehr muss ich eigentlich nicht sagen. Wenn Mark Watney zu ABBAs Waterloo den marsianischen MacGyver raushängen lässt, dabei treffsichere Sprüche klopft und einem die glaubhaften Bilder Lust auf Raumfahrt machen, dann hat der Film alles richtig gemacht. Im Vergleich zur Vorlage dann doch stark gerafft, jedoch mit Verstand und gekonnten Handgriffen - mal ehrlich, eine detailgetreue Nacherzählung wäre wahrscheinlich unendlich langweilig geworden. Besser hätte man das Buch in einem zeitlich begrenzten Film kaum umsetzen können; als ähnlich aufwändig produzierte Serie vielleicht, aber nicht als Film. Fans des Buches: Anschauen! Fans von Sci-Fi: Anschauen! Fans von guten Filmen: Anschauen!

    9/10 Kartoffeln
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Guter Bericht, auf den Film bin ich sowieso schon ziemlich rattig. Ich mochte das Buch sehr, bei all den Chemiefacts fühlte ich mich wie Jesse Pinkman. Und Watney ist eine der tollsten 20, 25 Romanfiguren überhaupt. In der Theorie passt Damon die Charakterisierung wie angegossen.
     
    Inside Out im O-Ton

    Endlich hat Pixar wieder gewohnte Qualität geliefert. Wunderschöner Film, tolle Ideen und Umsetzungen, bissl auf die Tränendrüse gedrueckt und kein obligater Sidekick. Technisch wieder mal Referenz und IMO auch tolle Synchronsprecher... auch/gerade weil man keine bekannten Schauspieler dabei hatte.

    Kommt mir definitiv auf Blu Ray ins Haus. Ich bin erwartungslos rein und mit nem dicken Lächeln wieder raus.

    9/10
     
    Timothy Olyphant VS. Walton Goggins = BOOOOOORING!!!

    Ich hasse es wenn die Rivalität zwischen 2 Darstellern völlig unnötig in die Länge gezogen wird. Ging mir schon im Verlauf der zweiten Staffel auf den Sack (muss zugeben das ich Walton nicht mag was auch an Shield liegt).
    Die Serie hätte so toll sein können wenn es bei Einzelepisoden geblieben wäre. Aber ständig Drama Drama Drama, was interessiert mich seine scheiß Frau oder der Befund des Proktologen, ich wollte nur sehen wie er mit seiner lässigen Art Fälle löst. Deswegen hab ich auch nach der 3. oder 4. Staffel aufgehört.
     
    Ich hasse es wenn die Rivalität zwischen 2 Darstellern völlig unnötig in die Länge gezogen wird. Ging mir schon im Verlauf der zweiten Staffel auf den Sack (muss zugeben das ich Walton nicht mag was auch an Shield liegt).
    Die Serie hätte so toll sein können wenn es bei Einzelepisoden geblieben wäre. Aber ständig Drama Drama Drama, was interessiert mich seine scheiß Frau oder der Befund des Proktologen, ich wollte nur sehen wie er mit seiner lässigen Art Fälle löst. Deswegen hab ich auch nach der 3. oder 4. Staffel aufgehört.

    Selbst schuld :)
    Außerdem ist nun mal eine Drama Serie. Bei The Shield ist/spielt er übrigens auch BOMBE.
     
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    The Voices

    Ich bin ja wirklich ein großer Fan von schwarzem Humor, insbesondere wenn er gut verpackt ist. Und der Film hatte wirklich seine bösen Lacher, die auch echt gut waren. Aber irgendwie hatte ich den ganzen Film über ein richtig mieses, mulmiges Gefühl im Magen. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich stark mit der Materie vertraut bin und mich viel mit psychischen Erkrankungen beschäftige (zwecks kommendem Studium), aber die Prämisse von diesem Film ist so ein harter Tritt in meine Hoden. Es ist leider eine traurige Wahrheit, dass es wirklich Personen gibt, die unsere Welt so wahrnehmen, wie sie in diesem Film dargestellt wird. Und Ryan Reynolds Charakter, welchen er nebenbei wirklich grandios verkörpert, ist ein solch kaputter und trauriger Charakter, wessen Leben durch seine Krankheit einfach mal gefickt wird. Und das in jeder Hinsicht. Das hat mich am Ende wirklich ein bisschen runter gezogen.

    Objektiv gesehen mag der Film wirklich gut sein und ich glaube auch im nachhinein, dass er mir gefällt. Aber meiner Meinung nach ist das schon ziemlich harter Tobak, der hier aufgetischt wird, insbesondere in der Art und Weise wie der Regisseur diesen hier darstellt.
     
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    Spy - Susan Cooper Undercover

    Ja ja, jetzt springen sie wieder alle aus ihren Büschen, die Hater. "Meh, Paul Feig, von dem guck' ich gar nichts, der tötet Ghostbusters!", "Boah, Melissa McCarthy, die dicke, die nur Dickenwitze macht. Wie kann man die nur lustig finden?", "Wieso gibt sich Jason Statham für so einen Film her?", Bliblablub... Ich kann nur eins sagen: Ich habe gelacht wie lange nicht mehr! Die ersten 30 Minuten war ich mehr oder weniger in einem einzigen Lachflash inklusive wasserfall-artiger Lachtränen gefangen. Beim Cupcake bin ich dann völlig zusammengebrochen. :lol:

    Ja, der Humor ist nicht intelligent, eher plump, setzt auf Slapstick, lustige Dicke und einige sexistische Sprüche, hat bei mir aber genau ins schwarze getroffen. Weil er nie beleidigend, sondern sehr sympathisch präsentiert wird und McCarthy genau weiß, was sie tut. Dazu dann noch ein Jason Statham, der sein ganzes Actionheld-Image so hervorragend überspitzt verdreht. "Ich habe zugesehen, wie sie meine Mutter aus einem Flugzeug geworfen haben. Vor ein anderes Flugzeug. In der Luft." :lol:

    Doch Spy ist nicht nur eine Schenkelklopfer-Komödie, sondern zeitgleich auch noch waschechter Actionfilm. Da gibt es einige richtig handfeste Auseinandersetzungen mit Kopfschüssen und fiesen Messerstechereien. Die sind handwerklich alle sauber inszeniert, mit passendem Witz gespickt und bilden einen überraschend harten Gegenpol zu den Comedy-Zoten.

    Ich kann mich den vielen positiven Kritiken nur anschließen. Spy ist für mich die größte Action-Komödien-Überraschung seit Die etwas anderen Cops. Selten so gelacht und zu keiner einzigen Sekunde gelangweilt. "Unausstehliche, unlustige McCarthy" my ass, die Frau ist spitze und der Film richtig gut!

    8/10 geflügelte Ratten


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    :ugly:
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Inside Out im O-Ton

    Endlich hat Pixar wieder gewohnte Qualität geliefert. Wunderschöner Film, tolle Ideen und Umsetzungen, bissl auf die Tränendrüse gedrueckt und kein obligater Sidekick. Technisch wieder mal Referenz und IMO auch tolle Synchronsprecher... auch/gerade weil man keine bekannten Schauspieler dabei hatte.

    Kommt mir definitiv auf Blu Ray ins Haus. Ich bin erwartungslos rein und mit nem dicken Lächeln wieder raus.

    9/10

    War eben drin, ja ein wenig hart für nen Pixar aber einfach ein toller Film. Er zeigt einem wie simpel eigentlich alles ist :D
     
    Justified S1-6

    Nachdem mir Staffel 1 noch nicht so gefallen hat, muss ich sagen eine super Serie. Tolles setting, gute Charaktere, tolle und ein superber Timothy Olyphant.

    Gibt ne glatte 9.5/10

    Ich unterscheide gerne zwischen Serien mit rotem Faden, d.h. man kann keine Einzelepisode zwischendrin schauen (z.b. The Shield, Sons of Anarchy, True Detective) und Serien ohne diesen Faden (bzw. mit schwachem), man kann also bei jeder Episode reinschalten (The Mentalist, Navy CIS, CSI blabla, etc.).

    Imo ist 1. Kategorie um Meilen besser. Justified fällt bei Staffel 1 imo unter Kategorie 2, ab Staffel 2 dann unter Kategorie 1.
     
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    Alien 3 - Special Edition

    Vor Jahren hatte ich mal die Kinofassung gesehen und die fand ich richtig, richtig schlecht. Gestern hab ich mir dann erstmals die SE angeschaut und es ist, als würde man einen anderen Film gucken.
    Alien 3 hat mir in der SE wirklich sehr gut gefallen. Die Story ist toll und Sigourney Weaver ist eine unglaublich präsente Schauspielerin, die die Rolle der abgebrühten und irgendwie doch zerbrechlichen Ripley perfekt spielt.
    Der Film beginnt auch ganz, ganz stark, viele der Gefangenen sind toll besetzt und tragen wirklich zu der depressiven, gruseligen Atmosphäre des Films bei. Leider lässt Alien 3 im Verlauf etwas nach, und die finale Hatz mit dem Alien empfand ich dann sogar als sehr langweilig/uninspiriert. Irgendwie ideenlos.
    Das Ende ist allerdings großartig.
    Auch mit den Computereffekten verhält es sich so: Anfangs sehen die richtig Bombe aus, wie z.B. das Alien aus dem Kuhkörper platzt. Im Laufe des Films werden die aber irgendwie immer schlechter und am Ende sieht das Vieh fast aus wie mit Paint eingefügt. Schade, dass auch viele Szenen am PC verwirklicht wurden, die man hätte mit einer Puppe umsetzen können.

    Insgesamt aber ein toller Film mit vielen epischen Momenten!
     
    Traurigerweise sind die "paint" Szenen tatsächlich eine abgefilmte Puppe, die dann in die Szenen kopiert wurde. Aber insgesamt genau meine Meinung. Schade, dass der Film so verhasst ist, ich finde ihn grandios.
    Gerade wenn man den Nachfolger bedenkt...
     
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