Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

  • upload_2015-10-1_20-40-26.png


    Ex-Machina

    Drei Persönlichkeiten, ein isolierter Gebäudekomplex und die Frage nach echter künstlicher Intelligenz. Ex-Machina bietet quantitativ nicht viel, überzeugt jedoch in jeder Hinsicht als intelligentes, spannendes und fantastisch umgesetztes Sci-Fi Kammerspiel.

    Keine Fortsetzung, kein Remake irgendeines alten Schinkens, kein schnöder Superheldenfilm, sondern tatsächlich etwas neues, ein Original. Allein das hebt dieses Werk schon vom Sci-Fi Einheitsbrei ab. Doch da wäre noch die Geschichte, die eine schnell erzählte Ausgangssituation mit tiefgreifenden Fragen garniert, über einen hervorragenden Spannungsbogen, sowie überraschende Momente verfügt und zudem einwandfrei erzählt wird. Eher leise, aber immer kurzweilig und ohne irgendwelche pseudo-intellektuellen und ermüdenden Ethik-Diskussionen. Er spricht solche Aspekte zwar an, drängt sie jedoch nicht auf und überlässt weitere Ausführungen diesbezüglich dem Zuschauer.

    Eingefangen in reduzierte Bilder, die auf jegliche Effekthascherei verzichten, dadurch eine geradlinige, glaubwürdige und zur beengten Sci-Fi Situation passende Szenerie erschaffen. Selbiges gilt für die Dialoge, bei denen ausnahmsweise jeder gesprochene Satz Substanz und Wichtigkeit besitzt.

    Schauspielerisch ist er ebenfalls über alle Zweifel erhaben. Da vermittelt jede Geste, jeder Gesichtsausdruck genau das, was er soll. Alicia Vikander sticht hier natürlich noch mal besonders heraus. Freut mich, dass sie gleich für den nächsten Bourne als weibliche Hauptrolle gebucht wurde.

    Wenn ich so drüber nachdenke, macht Ex-Machina alles richtig. Man kann sich natürlich darüber streiten, ob ein höheres Tempo, mehr Mindfucks oder irgendwie geartete Schauwerte den Film noch besser gemacht hätten. Ich denke nicht. Er ist ein ruhiges, cleveres und spannendes Gedankenexperiment. In mancher Beziehung sicherlich schon mal dagewesen, so wie er ist aber ziemlich perfekt.

    9/10 Zeichnungen
     
    Spartacus_Blood_and_Sand1.jpg


    Spartacus, Season 1.

    Man, ich liebe Netflix. Wie mir der Service nur so lange entgehen konnte. Nun kann ich alle Serien nachholen die mir in den vergangenen Jahren durch die Finger glitten. Und das in tadelloser, augenschmeichelnder Qualität. 1A Bitraten. Soviel dazu.

    Zwei Merkmale charakterisieren die Serie: Gewalt & Sex. Beides wird physisch völlig überzeichnet dargestellt was für einen sehr eigenen, surrealen Look sorgt. Klassische Serienelemente wie Intrigen, Neid & Missgunst sorgen für die immens wichtige Würze. Zum Ende hin werden einige Register gezogen, getragen durch eine clevere Inszenierung & einen beispielhaften Spannungsaufbau. Der Cast überzeugt nahezu komplett. John Hannah IST Batiatus. Wirklich eine brillante Staffel. Hat alles was ich von einer Serie erwarte. Und dabei wollte ich nach dem nicht gerade überragenden Piloten Spartacus schon fast bleiben lassen....

    9/10
     
    Hm, mal sehen. Stehe nun aktuell bei Staffel 2, Folge 2 (Netflix führt das Prequel als zweite...) und die bieten den selben Zunder wie die letzten Folgen der ersten Season. Außerdem mehr Batiatus! Ich kannte Whitfield davor überhaupt nicht & halte ihn jetzt auch nicht für einen begnadeten Schauspieler, aber für mich ist das Spartacus. Manche Leute kommen quasi aus dem Nichts für eine für sie maßgeschneiderte Rolle wo alles zusammenfließt. Bin da jetzt schon ein bisschen wehmütig über sein Schicksal. Wird mir garantiert schwerfallen den Neuen (McIntyre, richtig? Kenne ich genauso wenig) in dem Charakter zu sehen.
     
    Für mich war das nicht mehr Spartacus ab der zweiten Staffel, konnte mich zu keinem Zeitpunkt an den neuen Schauspieler gewöhnen, absolutes Minus-Gesicht der Typ, der vorher war wie für die Rolle gemeißelt. Dazu auch noch 'ne andere Naevia...hätten die Serie nach dem Prequel besser beenden sollen.

    Nö, ich finde es gut dass sie es richtig zu ende gebracht haben. Eine Absetzung wäre sehr unschön gewesen. Leider war der neue Spartacus Darsteller wirklich keine gute Wahl, aber gescheitert ist die Serie daran nicht.
     
    rückblickend finde ich den neuen spartacus in Ordnung. es ist eben nicht whitfield. aber schlecht ist er auch nicht. und er hat sich wirklich reingehängt in seine rolle. die letzten folgen der Serie waren schon epic.
     
    Muss ja jeder selber wissen, aber ab der zweiten Staffel wirkte die Serie nur noch billig. Das begrenzte Setting der Gladiatorenschule ist der Produktion immer entgegengekommen, die größere Skalierung hat zu viele Löcher gerissen, durch die das geringe Budget geblitzt hat. Wirkte auch dank der neuen Schauspieler eher wie 'ne schlechte Kopie.
     
    Spartacus_Blood_and_Sand1.jpg


    Spartacus, Season 1.

    Man, ich liebe Netflix. Wie mir der Service nur so lange entgehen konnte. Nun kann ich alle Serien nachholen die mir in den vergangenen Jahren durch die Finger glitten. Und das in tadelloser, augenschmeichelnder Qualität. 1A Bitraten. Soviel dazu.

    Zwei Merkmale charakterisieren die Serie: Gewalt & Sex. Beides wird physisch völlig überzeichnet dargestellt was für einen sehr eigenen, surrealen Look sorgt. Klassische Serienelemente wie Intrigen, Neid & Missgunst sorgen für die immens wichtige Würze. Zum Ende hin werden einige Register gezogen, getragen durch eine clevere Inszenierung & einen beispielhaften Spannungsaufbau. Der Cast überzeugt nahezu komplett. John Hannah IST Batiatus. Wirklich eine brillante Staffel. Hat alles was ich von einer Serie erwarte. Und dabei wollte ich nach dem nicht gerade überragenden Piloten Spartacus schon fast bleiben lassen....

    9/10
    was für ein zufall :D ... hab die erste auch nach ewigkeiten gestern nochmal beendet... und "vengeance" angefangen...
    die erste staffel ist schon der hammer. da stimmt fast alles, aber bei vengeance tu ich mich noch etwas schwer... bin da auch erst bei der 2. folge. komisches gefühl die synchro von whitfield mit dem neuen gesicht zu hören.

    aber ich bleib mal dran und schau wie es weitergeht...
     
    Spartacus Blood on the sand und Gods of the arena waren richtig richtig gut.

    Vengeance war ok und War of the damned imo ne Katastrophe.

    Leider.
     
    Gerade Daredevil zuende gesehen, doch hat mir sehr gut gefallen. Hoffe für die zweite Staffel nur, das es mit dem Punisher und Elektra noch etwas turbulenter wird...

    Außerdem gestern Narcos beendet. Vom Setting fand ich die Serie echt erfrischend, auch vom halb-dokumentarischen Stil und dem authentischen Look, allerdings kommen die Charaktere zwischen all den Storyfäden und Fronten etwas zu kurz.

    Heute neu angefangen auf Netflix, Penny Dreadful. Gefällt mir richtig gut. Bin ja eigentlich kein großer Fan vom Viktorianischen, aber das ist echt 'ne einzige Kulissen und Kostüm Orgie, super-detaillierte Szenenbilder, sehr atmosphärische Schauplätze, dazu die gesunde Portion Gore und Horror. Auch wieder so 'ne Serie wo ich mich frage: "Wer braucht da noch Filme?". Außerdem der Cast mit Dalton, Green und Hartnett...2 Staffeln, ich komme.
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Hab mich die Tage mal an das Hochgelobte "True Detective" heran getraut, bisher "nur" 4 Folgen geschaut, der Retro-Stil gefällt mir auf jeden Fall aber schon mal richtig gut. Gute Schauspiel Arbeit bisher, bin gespannt wie es weiter geht!

    Ansonsten heute auf Netflix noch ein Film reingezogen. Coach Carter, netter Basketball Streifen :D
     
    gestern die erste stunde von a beautiful mind gesehen und ich fand ihn ziemlich dämlich.. vielleicht geb ich dem rest heute noch mal ne chance.. muss ja nen grund geben warum der so viele oscar gekriegt hat
     
    Zurück
    Oben