Babadook
Mein Gott. Was ein Schrott. Mein Gott, ey. Ich habe selten bei einem Horrorfilm so viel gelacht. Erst war der Film ja trotz des nervigsten Weirdo-Kids überhaupt noch ganz cool - und dann kam der Babadook. Da hat man einen menschenähnlichen oder gar menschlichen Boogeyman, aber hey, das Budget reicht nicht für einen weiteren Schauspieler. Also wird einfach schwarze Pappe(?!?!?!) auf Schienen hin und her gefahren und die einzige Bewegung des Typen ist es die Arme auszuklappen. Ja, ausklappen. Aber gut, Horrorfilme leben ja von der Atmosphäre und nicht unbedingt von den Special Effects, aber wie soll ein Film Atmosphäre aufbauen, wenn neben der peinlichen Technik das Drehbuch völlig unlogisch und hanebüchen ist. Erst ist das eine wahr gewordene Märchenfigur und dann plötzlich ein Dämon, der die Mutter als Wirt nimmt um keine Ahnung. Und dann sieht es noch plötzlich so aus als würde sie nur den Tod ihres Mannes verarbeiten. Aber hey, egal, der Film muss zum Ende kommen, also nimmt der Sohnemann seine selbstgebastelten Waffen und beschießt seine besessene Mutter mit Plastikkugeln, die er mit seinem Powerrucksack abfeuert. Clever wie er ist baut er dann noch eine Stolperfalle, damit die Mamadook in Kevin-allein-zu-Haus-Manier die Treppe in den Keller runterkullert, um sie dort zu exorzieren. Whatever. You can't get rid of the Babadook. Also sieht das Happy Ending so aus, dass die nun glückliche kleine Familie im Garten zusammen eine Schale Würmer sammelt, um den Babadook zu füttern, der jetzt im Keller des verfluchten Hauses lebt. Ehrlich? Ehrlich. /Spoilerende
wtf/10