Yzerman
Alle Konsolen sind grün
Notting Hill
William Thacker (Hugh Grant) führt als Besitzer eines Buchladens für Reiseführer ein ganz normales Leben in dem kleinen Stadtteil Notting Hill in London. Eines Tages kommt die weltberühmte Schauspielerin Anna Scott (Julia Roberts) in seinen Laden. Als William sie später mit Orangensaft bekleckert, lädt er sie zu sich nach Hause ein und die beiden küssen sich. Es entwickelt sich eine Beziehung zwischen William und Anna. Auch sein Mitbewohner Spike (Rhys Ifans), seine Freunde Bella, Max und Bernie (Gina McKee, Tim McInnerny und Hugh Bonneville) und seine Schwester Honey (Emma Chambers) sind völlig aus dem Häuschen wegen seiner neuer Freundin. Doch schon bald muss William feststellen, dass das Ausgehen mit einem Filmstar auch seine Schattenseiten hat und fragt sich, ob er damit umgehen kann.
Der Klassiker aus den End-90ern. Hugh Grant spielt die Rolle, welche er eigentlich immer spielt. Nur war es damals noch frisch und unverbraucht. Man leidet und fühlt förmlich mit ihm mit. Die Story macht wirklich Spass und so mancher träumte wohl nach dem Film mit einer Begegnung seiner Lieblingsschauspielerin / -sängerin etc. Obwohl die Geschichte etwas aufgesetzt wirkt, Julia Roberts, als Superstar etwas gar locker (und meistens ohne Entourage) unterwegs ist und das Ende zu einfach ist, verbreitet der Film doch sehr viel gute Laune. Während eine solche Liebesgeschichte schon früher (wie hier in den Neunzigern) so gut wie unmöglich war, wäre es in der heutigen Zeit noch viel schwieriger, sich als Star auf eine geheime Liebesbeziehung einzulassen (Smartphones/Facebook/Twitter/etc.).
Jedenfalls finde ich den Film sehr schön. Er versprüht viel Charme (London rund um das Millenium; Julia Roberts) und weiss auch mit einigen humorvollen Einlagen zu glänzen. Die Nebenfiguren sind alle - wie die Hauptperson – ein klein wenig Versager, aber sehr liebenswert. Toll gemacht.
9/10


