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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (1 Betrachter)

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Ich fand ihn sehr uninspiriert und langweilig. Effekte, Musik und Josh Brolin waren cool, der Rest leider mäh. Selten einen so gelangweilten und schlecht schauspielernden Will Smith erlebt, zudem ich dieses Mal überhaupt keine Sympathie aufbauen konnte. Leider haben auch die Gags bei mir kein bisschen gezündet.

Freut mich aber, dass er dir gefallen hat :)
Ich bin eh nicht der große MiB-Fan, vielleicht siehst du die Dinge daher etwas gnädiger.

So der Ultrafan bin ich auch nicht, finde den ersten in Betracht seines Erfolges auch überschätzt, aber der erste ist halt noch wirklich am kurzweiligsten. Teil 2 ist eine einzige Katastrophe, und der Dritte macht seine Sache wenigstens wieder anständig. Allerdings hätte ich lieber mehr von TLJ gesehen, obwohl ich nix gegemn Brolin habe.
 
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Kingsman: The Secret Service

"Es ist doch eine Bulldogge, oder?!" :lol:

Matthew Vaughn, ein Autor und Regisseur mit nur einem Ziel: Unterhaltung! Sein Regie-Erstlingswerk Layer Cake war sehr gut, Der Sternwanderer (seitdem hat er auch immer das Drehbuch seiner Filme verfasst) fantastisch, mit Kick-Ass lieferte er meinen Lieblingsfilm des Jahres 2010 und mit X-Men: Erste Entscheidung verhalf er der schwächelnden Mutanten-Franchise zu neuem Glanz. Nun folgt Kingsman: The Secret Service, ein weiterer Paukenschlag eines Mannes, der sein Fach verstanden hat und es tatsächlich schafft, sich mit jeder Produktion irgendwie noch zu steigern. Dabei folgt er auch diesmal seinem bewährten und spätestens seit Kick-Ass erfolgserprobtem Rezept: Überzeichnete Charaktere, harte Action, Comic- und Pop-Kultur-Anleihen, Witz, Charme, ein wenig gleichberechtigter Sexismus und eine audiovisuelle Komposition, die mir regelmäßig einen wohltuenden Schauer über den Rücken laufen lässt.

Damit hat man die Zusammensetzung von Kingsman prinzipiell auch schon erfasst. Ja, eigentlich beschreibt es der Film selber sogar am besten, wenn er sagt (sinngemäß zitiert), dass sich heutige Agentenfilme doch viel zu ernst nehmen und lediglich uralte Genrekonventionen verfolgen. Kingsman stattdessen ist laut, bunt, lustig, skrupellos, sexy und trotzdem eine Verneigung vor dem klassischen Spionagefilm. Eine wahnwitzige Achterbahnfahrt voller detailverliebter Kostüme und Kulissen, pointierter Dialoge, spritziger Witze, Film-Zitate und fulminanten, brutalen Action-Choreographien. Ich sage nur: Kirche. Allein diese einzelne Szene hat meiner Meinung nach den Kinoeintrittspreis gerechtfertigt. Ein bildgewaltiger Gewaltausbruch, der Anmut und Brutalität in einem Actiontanz vereint. Fantastisch. Vom einfallsreichen Gänsehaut-Finale ganz zu schweigen. Erwähnt sei an dieser Stelle auch der wieder mal hörenswerte und perfekt eingesetzte Lizenz-Soundtrack.

Aber nicht nur die Inszenierung ist bis ins kleinste Detail durchdacht. Auch der Plot spielt mit Genrebausteinen, beweist immer im richtigen Moment ungewohnte Drehbuchhärte und bringt Augenzwinkern, wenn es notwendig ist. Keine neue, aber eine erfrischend umgestellte und selbstironische Geschichte. Das untermauern auch die schrägen Charaktere, von denen vor allem Samuel L. Jackson als exzentrischer Internet-Milliardär mit Sprachfehler heraussticht und allein durch seinen unansprechenden Kleidungsstil für Lacher sorgt. Dazu noch Colin 'Was kann dieser Mann nicht spielen?' Firth, ein gewohnt souveräner Mark Strong und Michael Caine, sowie vielversprechende Neuentdeckungen. Perfekt. Was will man mehr?

Wenn man überhaupt etwas ankreiden könnte - und das ist dann wirklich das an den Haaren herbeigezogene Haar in der Suppe -, ist es die etwas heterogen wirkende erste Filmhälfte, wo die einzelnen Versatzstücke (brutale Action, fast schon alberne Charaktere, mal todernst, dann wieder locker-leicht) noch wie Gegensätze erscheinen, die nicht so recht zusammenpassen und erst eingeordnet werden wollen. Hat man sich aber erst mal mit diesem, eigentlich typisch Matthew Vaughn'schen, Stil angefreundet und hat die Handlung ihre Beweggründe deutlich gemacht, gibt es kein Halten mehr.

Wer Kick-Ass mochte, wird Kingsman lieben. Ein irrwitziger, bitterböser, fast schon gewaltverherrlichender, charmanter, origineller, herausragend gefilmter und schlichtweg unterhaltsamer Ritt. Er ist eben (wieder ein Filmzitat) "keiner dieser Filme". Sondern etwas viel besseres. Vaughns nächster Film? Egal was es ist, ich nehme es! Der Mann hat sich spätestens mit Kingsman einen Freifahrtschein erkauft.

Um das auch nur ansatzweise toppen zu können, bedarf es schon einer ganzen Gruppe von rächenden Superhelden. :D Bin gespannt, ob da dieses Jahr in Sachen Unterhaltungswert überhaupt noch ein Film herankommt.

9/10 Happy Meals
 
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schon vor einer Woche:


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THE PURGE- ANARCHY

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Nachdem mir und meiner besseren Hälfte der erste Teil schon gut gefallen hat haben wir uns natürlich auch Teil 2 angesehen.

The Purge- Anarchy ist mE ein gelungener zweiter Teil.
Das Konzept scheint total surreal und bizarr aber leider ist es gar nicht so abwegig. Nicht abwegig in dem Sinne, dass wenn für eine Nacht Mord/ Vergewaltigung etc. ungesühnt bleiben würde gäbe es wohl genug Menschen die sich daran beteiligen würden. Da bin ich mir sicher ( leider).

Genug Moral meinerseits, doch die Geschichte ist auch wie Teil eins mal wieder von Moral geprägt. Menschen die sich dem abartigen Treiben verweigern kommen in Bedrängnis und müssen um ihr Leben fürchten. Anders als beim ersten Teil tut es dem Film sehr gut dass wir nicht nur einen Handlungsort haben sondern quer durch die Stadt streifen.

Neu ist das es einen bewaffneten Widerstand gibt der gegen die Purge ist und einen wesentlichen Teil zum Plot beiträgt.

Der Film ist stilistisch gut gemacht, er ist halt kein Splatterfilm und richtuge Schockmomente gibt es wenige. Der Film lebt von der Grundstimmung und der drückenden Atmosphäre. Man muss versuchen sich wirklich in die Lage der Protagonisten zu versetzen und ihre Verzweiflung nachempfinden. Sonst zieht der Film nicht.


Bild/Ton: 8/10
Handlung: 7.5/10
 
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Predestination (8/10)

Habe mir gestern den SciFi Thriller angeschaut, in dem es um Zeitreisen geht, damit ein Bombenattentäter überführt wird. Thematik interessiert mich schon seit meiner Kindheit und lässt viel Spielraum für die eigene Fantasie. Dies haben die Regisseure auch bewusst, im Film dargestellt, damit man am Ende sich nochmal Gedanken über alles macht und für sich sein eigenes Ende zusammenstellt.

Ethan Hawke gefällt mir ohnehin ganz gut und auch die Dame aus Australien hat gute Arbeit geleistet. Soundtrack erinnert stark an Inception und es gibt ein paar sehr interessante, wenn auch vorhersehbare Twists. Kann ich jedem empfehlen.

:dhoch:
 
Ich muss ja gestehen, dass ich bis dato noch nie wirklich irgendetwas von Star Trek gesehen habe, außer dem ersten Reboot-Film, der mir nicht sonderlich zusagt. Aufgrund von Nimoys Tod haben meine Partnerin und ich uns aber vorgenommen, zumindest einmal den ersten Star Trek-Film zu schauen. Man will ja ein bisschen mitreden können ... außerdem hoffen wir, dann endlich die ganzen Anspielungen bei Big Bang Theory zu verstehen :)

Star Trek - der Film (Kinofassung)

Ich bin ganz ehrlich, wenn ich sage, dass ich etwas baff bin. Ich hatte mit einer unterdurchschnittlichen Weltraumoper gerechnetinklusive billiger Effekte und langweiliger Handlung, die einem nur gefallen kann, wenn der Nostalgie- oder Kindheitsbonus greift.
Die zwei Stunden Laufzeit vergingen dann aber doch wie im Flug. Zuerst einmal konnte ich mich an den wunderschönen Effekten gar nicht satt sehen. Die Modelle sind so detailliert und liebevoll gestaltet, die Sets wirken anders als in der alten Fernsehserie überhaupt nicht billig und bei einigen Szenen weiß ich beim besten Willen nicht, wie die das 1979 umgesetzt hatten - vor allem die Szenen um und in V'Ger. Die blauen Wellen, das gigantische Raumschiff, dieses sich stetig öffnende und schließende Tor ... das wirkte alles sehr bombastisch ... und ein bisschen fühlte ich mich an Alien erinnert. Star Trek versprüht durch sein Design und die langsam, aber stetig hochkochende Spannungskurve Unmengen an Atmosphäre. Vor allem die kleinen Konflikte innerhalb der Crew haben mir gut gefallen. Leider, leider krankt Star Trek an dem für die 70er und 80er Jahre typischen Overacting. Aber gut, das kann ich dem Film kaum anlasten, so wurden Filme zu dieser Zeit nun mal gemacht.
Vor allem bin ich vom Drehbuch begeistert, das mit einer intelligenten Geschichte und schönen Dialogen punktet. Die ganze Zeit über haben wir mitgefiebert, was sich hinter V'Ger verbirgt, und diese ganze Sache mit der Sonde ... ich finde, die Macher haben in ihrem Film einfach tolle Ideen umgesetzt.
Ich bin auch überrascht, wie viel Spannung und "Action" ein Film haben kann, der beinahe komplett auf Gewalt verzichtet ...

Ich bin jedenfalls begeistert von Star Trek - der Film.
 
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Sweeney Todd

5 Jahre sind vergangen, seit der damals glückliche Barbier Benjamin Barker (Johnny Depp) mit seiner Frau Lucy (Laura Michelle Kelly) und dem Töchterchen durch den Markt spazierte und einmal mehr die Aufmerksamkeit des Richters Turpin (Alan Rickman) auf sich zog. Die Schönheit Lucys liess den verliebten Richter dazu bringen, den Barbier von Polizisten zusammenschlagen zu lassen und zu einer langjährigen Gefängnisstrafe in fernen Kolonien zu verbannen. Lucy nahm sich aus diesem Grund, so erzählte man sich, das Leben, und Töchterchen Johanna kam in die Obhut des Richters.
Nun kehrt ein Mann auf einem Schiff zurück in die Stadt seines Verderbens. Er nennt sich Sweeney Todd (Johnny Depp) und Rache treibt ihn an. Er will die Verantwortlichen des damaligen Vorfalls finden und bestrafen. Mit ihm kommt auch der junge Anthony (Jamie Campbell Bower) nach London, der sich bald in eine hübsche, blonde und junge Frau verliebt.
Sweeney Todd nistet sich bei Mrs. Lovett (Helena Bonham Carter) ein. Die macht zwar die ekligsten Pies in ganz London, aber oberhalb ihres Ladens findet der Meister seine alten "Freunde", die Rasiermesser, wieder, mit denen er seine Rache vollenden will.
Doch wie kommt man an einen Richter ran? Genau: Indem man sich selbst in den Mittelpunkt stellt. Das macht Todd mittels eines Duells mit dem Strassenhändler und Barbier Adolfo Pirelli (Borat Sacha Baron Cohen) und des sich daraus ergebenden Bekanntheitsgrades. Irgendwann muss der Richter auf diesen neuen und gnadenlos guten Barbier aufmerksam werden. Denn bisher hat sich noch niemand über ihn beklagt.
Kein Wunder, denn Sweeney Todd schneidet seinen Kunden mit Vorliebe die Kehle durch, und Mrs. Lovett findet so eine tolle Variante, ihre schlechten Pies aufzumotzen. Bis eines Tages tatsächlich Richter Turpin vor der Tür steht...


Burton und Depp. Ein Evergreen. Hier arbeitet das Traumduo in einer Adaption des Musicals Sweeney Todd: The Demon Barber of Fleet Street zusammen. Vom Stil her ist es ein typischer Burton-Film. Skurrile Charaktere und ein sehr düsteres, aber irgendwie authentisches Bühnenbild. Genauso dreckig stelle ich mir London zu dieser Zeit vor.
Ich bin kein grosser Fan von Musicals. Auch hier sehe ich den Zweck nicht ganz. Die Story hätte für mich, ohne die ganzen Songs, um einiges besser funktioniert. So gibt es immer wieder Unterbrüche in der Handlung, weil die Darsteller wieder etwas vorträllern müssen… Für Johnny hat dies immerhin funktioniert, er bekam für seine Darstellung als Mr. T eine Oscarnominierung. Die anderen Nebendarsteller fügen sich auch gut ins Bild ein, es gibt einige bekannte (britische) Schauspieler zu sehen. Die Story fand ich gut, das Bühnenbild klasse und die Songs nun ja. Es wäre ohne packender gewesen. Aber das sehe wohl nur ich so, die Einspielergebnisse für den Film waren jedenfalls ziemlich gut. Ein blutiger Spass, der leider etwas zu träge vorankommt. Eine Verfilmung dieser Geschichte, ohne Singeinlagen (à la Sleepy Hollow) wäre mir um einiges lieber gewesen.

5/10
 
Chicago

super stylisch, auch wenn Musicals eigentlich nicht so mein Ding sind.
Fantastische Schnitte und Übergänge, tolle Kostüme, starke Schauspieler, Musik (natürlich) top.
Story war vielleicht nicht unbedingt überragend, aber das verzeiht man dem Film, bzw. braucht er es auch nicht.

4.5/5
 
Ich schaue derzeit die dritte Staffel von House of Cards. Bin zwar noch nicht ganz durch, aber ein wenig enttäuscht bin ich schon. Eigentlich ist die Qualität weiterhin hoch und die Schauspieler sind top, aber es gibt merkwürdige Brüche innerhalb der Episoden (sowohl bei der zeitlichen Abfolge, als auch bei der Handlung, als auch bei einigen Schauspielern - einer
(Hector)
ist z.B. plötzlich einfach weg und wird ersetzt, keine Ahnung, ob der keinen Bock mehr hatte oder andere Verpflichtungen) und man tritt storymäßig überwiegend auf der Stelle. Und die Einbindung realer politischer Themen in eine fiktionale Serie ist imo ein richtiger Abtörner
(Stichwort Pussy Riot).
 
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Gestern der Richter gesehen mit Robert Duvall und Robert Downey Jr.
Was soll ich sagen ?

Top besetzt (auch Nebenrollen) , Top gespielt und der Film war u.a. zu keiner Sekunde langweilig.
Echt klasse, habe ich nicht erwartet.

Insgesamt 8/10
 
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