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Californication, Season 7

Oh mein Gott, wie oft habe ich geheult vor Lachen. Die letzte Staffel ist nochmal absolute Sahne. Die Idee mit dem sozial völlig inkompatiblen Levon und seinen sexuellen Verirrungen ist der Hammer und vor allem Charlie und Stu haben mich auch wieder regelmäßig begeistert.

Wie konnte ich so lange brauchen, um die finale Staffel zu gucken? Im Nachhinein nicht nachzuvollziehen.

10/10, motherfuckeeeeer
 
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The Last Stand

In Las Vegas wird mitten in der Nacht eine heikle Operation durchgeführt. FBI-Agent Bannister (Forest Whitaker) will den brutalen Drogenboss Cortez (Eduardo Noriega) in einer Nacht- und Nebelaktion in ein Gefängnis verlegen, in dem ihn die Todesstrafe erwartet. Was auf dem Papier als riskante, aber kontrollierbare Situation gilt, wird in der Realität zum Fiasko. Cortez kann entkommen und macht sich im ultraschnellen Auto und mit Geisel auf den Weg nach Mexiko.
Im kleinen Städtchen Sommerton hat der lokale Sheriff Ray Owens (Arnold Schwarzenegger) gerade seinen freien Tag und verbringt diesen damit, seine Deputys vom Schiessen abzuhalten und in der Stadt die Leute zu verabschieden, die an ein Footballspiel reisen. Ein ruhiges Wochenende sollte bevorstehen, bis dann doch der erste Tote zu beklagen ist. Drogenboss Cortez muss auf seiner Flucht durch das Städtchen kommen und seine Schergen versuchen ihm den Weg frei zu machen. Für Sheriff Owens ist damit klar, dass er alles versuchen muss, um den Bösewicht an seinem Plan zu hindern.


Der Film ist wahrlich kein Meisterwerk. Arnie gibt eigentlich nur One-Liner von sich, die Dialoge etwa so gehaltvoll wie das Dschungelcamp und Spannung kommt nur zu Beginn etwas auf.
Nichts desto trotz, macht der Film Spass. Es gibt Ballereien und Verfolgungsjagden. Das reicht mir (und den meisten anderen) schon, um den Film zu mögen. Die Nebendarsteller sind ok, es gibt keine nennenswerten Ausbrüche nach oben oder unten.
Bezeichnend ist die letzte Szene im Film: Arnie sagt dem Bürgermeister, als er diesem sein demoliertes Auto zurückgibt „das passiert halt, wenn man vor einer Feuerwehrwache parkiert“. Oder jedenfalls so in der Richtung. Die Macher wollten zum Abschluss nochmal zeigen, dass Arnie ein verdammt abgebrühter, cooler und schlagfertiger Sheriff ist. Das Ganze wirkt dann aber so cheesy, dass es schon (fast) wieder gut ist. Das kann man auf den ganzen Film so übertragen. Gute Action, mittelmässiger Film. Arnie-Fans können sicherlich noch einen Punkt auf die Wertung knallen.

6/10
 
foxcatcher-1.jpg


Foxcatcher

Ein amerikanischer Alptraum

Ihr habt Lust, entspannt einen netten Film zu schauen? Geht nicht in Foxcatcher.
Ihr wollt mal wieder so richtig herzhaft lachen oder habt Bock auf knackige Action? Geht nicht in Foxcatcher.
Ihr seid nicht gut drauf und wollt durch einen Film auf schönere Gedanken kommen? Geht verdammt nochmal nicht in Foxcatcher.

Ist Foxcatcher trotzdem empfehlenswert? Unbedingt.

Foxcatcher basiert - zumindest im Kern der Handlung - auf wahren Ereignissen, die sich in den 80er (und in der Realität auch 90er) Jahren in den USA abgespielt haben. Regisseur Bennett Miller erzählt die Geschichte des Brüderpaars Mark (Channing Tatum) und Dave Schultz (Mark Ruffalo), beide Olympiasieger im Ringen, und Ihrer unheilvollen Beziehung zu Multimillionär John du Pont (Steve Carell). Foxcatcher ist schwer verdaulich und dabei auch durchaus zäh und anstrengend; ein größtenteils ruhiger Film, langsam in seiner Erzählweise, der in langen Einstellungen mit z.T. wenigen Worten und sparsam eingesetzter Musik die Entwicklung dieser drei Charaktere zueinander aufzeigt. Und das ist es, was den Film ausmacht.
Die drei Hauptdarsteller tragen den Film, beeindrucken in jeder noch so kleinen Szene in ihrer Mimik, Gestik, ihren Bewegungen.
Tatum spielt seinen Part großartig, er zeigt die Unsicherheit, Einsamkeit, Verletzlichkeit seines Charakters in Verbindung mit seiner körperlichen Präsenz absolut glaubwürdig. Ruffalo hat ja schon in der Vergangenheit gezeigt, was er im Charakterfach drauf hat, und überzeugt auch hier wieder auf ganzer Linie. Die Sensation ist aber ganz klar "The Office" Star Steve Carell, den man in seiner Rolle des Soziopathen John du Pont nicht wiedererkennt, und das nicht nur aufgrund der beeindruckenden Maske. Sein Wechsel ins ernste Schauspiel ist beängstigend gut gelungen, die Oscarnominierung nur allzu gerechtfertigt. Warum Foxcatcher neben bestem Hauptdarsteller, bestem Nebendarsteller und bester Regie übrigens keine Nominierung als bester Film erhalten hat, bleibt mir ein Rätsel. Verdient wäre dies allemal.

Anspruchsvoll. Anstrengend. Absolut sehenswert.

9/10
 
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The Last Stand

In Las Vegas wird mitten in der Nacht eine heikle Operation durchgeführt. FBI-Agent Bannister (Forest Whitaker) will den brutalen Drogenboss Cortez (Eduardo Noriega) in einer Nacht- und Nebelaktion in ein Gefängnis verlegen, in dem ihn die Todesstrafe erwartet. Was auf dem Papier als riskante, aber kontrollierbare Situation gilt, wird in der Realität zum Fiasko. Cortez kann entkommen und macht sich im ultraschnellen Auto und mit Geisel auf den Weg nach Mexiko.
Im kleinen Städtchen Sommerton hat der lokale Sheriff Ray Owens (Arnold Schwarzenegger) gerade seinen freien Tag und verbringt diesen damit, seine Deputys vom Schiessen abzuhalten und in der Stadt die Leute zu verabschieden, die an ein Footballspiel reisen. Ein ruhiges Wochenende sollte bevorstehen, bis dann doch der erste Tote zu beklagen ist. Drogenboss Cortez muss auf seiner Flucht durch das Städtchen kommen und seine Schergen versuchen ihm den Weg frei zu machen. Für Sheriff Owens ist damit klar, dass er alles versuchen muss, um den Bösewicht an seinem Plan zu hindern.


Der Film ist wahrlich kein Meisterwerk. Arnie gibt eigentlich nur One-Liner von sich, die Dialoge etwa so gehaltvoll wie das Dschungelcamp und Spannung kommt nur zu Beginn etwas auf.
Nichts desto trotz, macht der Film Spass. Es gibt Ballereien und Verfolgungsjagden. Das reicht mir (und den meisten anderen) schon, um den Film zu mögen. Die Nebendarsteller sind ok, es gibt keine nennenswerten Ausbrüche nach oben oder unten.
Bezeichnend ist die letzte Szene im Film: Arnie sagt dem Bürgermeister, als er diesem sein demoliertes Auto zurückgibt „das passiert halt, wenn man vor einer Feuerwehrwache parkiert“. Oder jedenfalls so in der Richtung. Die Macher wollten zum Abschluss nochmal zeigen, dass Arnie ein verdammt abgebrühter, cooler und schlagfertiger Sheriff ist. Das Ganze wirkt dann aber so cheesy, dass es schon (fast) wieder gut ist. Das kann man auf den ganzen Film so übertragen. Gute Action, mittelmässiger Film. Arnie-Fans können sicherlich noch einen Punkt auf die Wertung knallen.

6/10
ich hätte dem Film sogar 7/10 gegeben. Bin echt mit Null Erwartungen an den Film aber insgesamt von ich den echt unterhaltsam. Hab ihn sogar schon 3 mal geschaut. Echt nicht verkehrt da gibts weit aus schlimmeres
 
Die letzten Filme hier nur noch Meisterwerke. :D
C-C-C-Combobreaker!

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Stromberg – Der Film

Die Capitol-Versicherung feiert ihr 50-jähriges Bestehen. Anlässlich dieses freudigen Ereignisses werden alle Mitarbeiter aus ganz Deutschland für eine Jubiläumsfeier in ein Landhotel eingeladen. So auf jeden Fall die Vorstellung der Chefetage. Doch Bernd Stromberg (Christoph Maria Herbst), Leiter der Schadensregulierung, will mal wieder den Chef raushängen und weigert sich, sich und seine Mitarbeiter für den Event anzumelden. Doch als Stromberg ausgerechnet von einem Bauarbeiter erfährt, dass seine Niederlassung geschlossen und allen Mitarbeitern gekündigt werden soll, überlegt er es sich nochmals anders.
Dies tut er aber nicht etwa, um seinen Mitarbeitern einen letzten Spass auf Firmenkosten zu gönnen - die lässt er nämlich im Dunkeln über die bevorstehenden Kündigungen. Nein, Stromberg möchte bei der Feier den hohen Tieren zeigen, was er wirklich draufhat, sodass diese ihn dann für eine gutbezahlte Position im Hauptsitz vorschlagen. Nur dumm, dass sich der Mann mit der Halbglatze über die Jahre auf allen Geschäftsebenen schon einige Feinde gemacht hat und sein Mitarbeiter Ernie (Bjarne I. Mädel) ähnliche Ziele verfolgt. Doch so einfach gibt ein Stromberg nicht auf.


Stromberg wurde vor über 10 Jahren auf Anhieb zu meiner Lieblingsserie. Sie war frisch, lustig und oft auch böse. Dazu kam sie eigentlich überall gut an (Medien, Areaxbox -> oder war es damals schon AG? Etc.). Die ersten beiden Staffeln habe ich mir dann auch gleich auf DVD gekauft. Mit der dritten Staffel verlor ich aber ein wenig das Interesse und die letzten Staffeln habe ich gar nicht mehr gesehen (ich wusste gar nicht, dass es fünf gibt!). Für mich immer noch erstaunlich, wie Pro7 überhaupt sowas auf die Beine stellen konnte…
Alter Zeiten willen, schaute ich mir den Film an. Denn sind wir ehrlich: Christoph Maria Herbst als Bernd Stromberg ist eine Wucht. Dem könnte ich stundenlang zuschauen und hören.
Der Film bietet einen guten Fanservice: Man sieht viele bekannte Gesichter wieder, es wird auf vergangene Episoden angespielt. Die Stimmung passt jedenfalls. Trotzdem hat der Film mich nicht restlos überzeugt. Es gibt einfach zu viele Dinge die zu sehr an den Haaren herbeigezogen sind und das Ende kam mir zu schnell, bzw. es wurde alles viel zu schnell abgehandelt. Da geht viel vom Charme verloren (in den Credits holen sie sich dann zwar wieder ein paar zurück).

Sicherlich empfehlenswert für Stromberg-Fans und Leute die keine Probleme mit sexistischen und manchmal auch rassistischen Sprüchen haben. Eigentlich verwunderlich, dass der Papa im KT so gut ankommt… Ist ja auch egal, für den normalen TV-Konsument ist der Film wohl nichts. Genau wie die Serie, spricht auf solche Produktion leider nur ein kleines Grüppchen darauf an. Schlussendlich ist es trotzdem ein gelungener Abschluss einer grossartigen Serie.

7/10 (wegen dem Papa)
 
C-C-C-Combobreaker!

News-Stromberg-Film.jpg


Stromberg – Der Film

Die Capitol-Versicherung feiert ihr 50-jähriges Bestehen. Anlässlich dieses freudigen Ereignisses werden alle Mitarbeiter aus ganz Deutschland für eine Jubiläumsfeier in ein Landhotel eingeladen. So auf jeden Fall die Vorstellung der Chefetage. Doch Bernd Stromberg (Christoph Maria Herbst), Leiter der Schadensregulierung, will mal wieder den Chef raushängen und weigert sich, sich und seine Mitarbeiter für den Event anzumelden. Doch als Stromberg ausgerechnet von einem Bauarbeiter erfährt, dass seine Niederlassung geschlossen und allen Mitarbeitern gekündigt werden soll, überlegt er es sich nochmals anders.
Dies tut er aber nicht etwa, um seinen Mitarbeitern einen letzten Spass auf Firmenkosten zu gönnen - die lässt er nämlich im Dunkeln über die bevorstehenden Kündigungen. Nein, Stromberg möchte bei der Feier den hohen Tieren zeigen, was er wirklich draufhat, sodass diese ihn dann für eine gutbezahlte Position im Hauptsitz vorschlagen. Nur dumm, dass sich der Mann mit der Halbglatze über die Jahre auf allen Geschäftsebenen schon einige Feinde gemacht hat und sein Mitarbeiter Ernie (Bjarne I. Mädel) ähnliche Ziele verfolgt. Doch so einfach gibt ein Stromberg nicht auf.


Stromberg wurde vor über 10 Jahren auf Anhieb zu meiner Lieblingsserie. Sie war frisch, lustig und oft auch böse. Dazu kam sie eigentlich überall gut an (Medien, Areaxbox -> oder war es damals schon AG? Etc.). Die ersten beiden Staffeln habe ich mir dann auch gleich auf DVD gekauft. Mit der dritten Staffel verlor ich aber ein wenig das Interesse und die letzten Staffeln habe ich gar nicht mehr gesehen (ich wusste gar nicht, dass es fünf gibt!). Für mich immer noch erstaunlich, wie Pro7 überhaupt sowas auf die Beine stellen konnte…
Alter Zeiten willen, schaute ich mir den Film an. Denn sind wir ehrlich: Christoph Maria Herbst als Bernd Stromberg ist eine Wucht. Dem könnte ich stundenlang zuschauen und hören.
Der Film bietet einen guten Fanservice: Man sieht viele bekannte Gesichter wieder, es wird auf vergangene Episoden angespielt. Die Stimmung passt jedenfalls. Trotzdem hat der Film mich nicht restlos überzeugt. Es gibt einfach zu viele Dinge die zu sehr an den Haaren herbeigezogen sind und das Ende kam mir zu schnell, bzw. es wurde alles viel zu schnell abgehandelt. Da geht viel vom Charme verloren (in den Credits holen sie sich dann zwar wieder ein paar zurück).

Sicherlich empfehlenswert für Stromberg-Fans und Leute die keine Probleme mit sexistischen und manchmal auch rassistischen Sprüchen haben. Eigentlich verwunderlich, dass der Papa im KT so gut ankommt… Ist ja auch egal, für den normalen TV-Konsument ist der Film wohl nichts. Genau wie die Serie, spricht auf solche Produktion leider nur ein kleines Grüppchen darauf an. Schlussendlich ist es trotzdem ein gelungener Abschluss einer grossartigen Serie.

7/10 (wegen dem Papa)
fand ich auch unglaublich super. Dacht mir am Anfang eig das die Serie super ist aber ob das auch als Film funktioniert? Aber ja es kann und hab mich super unterhalten gefühlt... Werd ich vllt nicht mehr so oft schauen aber ab und zu kann man sich den ruhig geben
 
Habe gestern mit einem Rewatch von Nolans Batman Trilogie gestartet.
Daher gleich einmal Batman Begins angesehen.

Zum dritten Mal nun insgesamt und er büßt einfach nichts von seiner Klasse ein. Zählt für mich zu den besten Comic Verfilmungen (zu denen imo die anderen Nolan-Batmans, Watchmen und Sin City gehören). Comic Verfilmungen, besonders die Marvels, sind für mich eher Fast-Food-Ware, mit denen ich mich mal berieseln lasse und kaum einen ein zweites Mal sichte. Ist einfach nicht mein Ding.

Interessant ist auch was für einen Stilwechsel Nolan nach Teil 1 eingelegt hat. Teil 2 und 3 sind in ihrem Stil imo recht homogen, während sich Begins noch anders anfühlte.
 
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