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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

@Urgs bin jetzt genau bei der hälfte von staffel 4 angelangt und bis jetzt war der fokus auf die schüler und dem wahlkampf immer noch auf einem sehr hohen niveau, aber den höhepunkt der serie habe ich da noch nicht für mich entdeckt.

wobei die geschichte mit omar im knast sicherlich dann nochmal einiges aus der staffel rausholt

persönlich sehe ich aber die zweite staffel ganz vorne.



ist ne großartige serie mit einem unglaublich sympathischen cast.
the wire wurde mir auch immer empfohlen als ich shield geschaut habe...der serie werde ich wohl nen platz einräumen
 
persönlich sehe ich aber die zweite staffel ganz vorne.



beste serie mit einem unglaublich sympathischen cast.
fixed.

Zweite Staffel war auch ziemlich gut. Ich finde es eigentlich ziemlich schwer eine der fünf als beste zu deklarieren. insbesondere da sie ja alles so gut zusammen verwoben sind.


the wire wurde mir auch immer empfohlen als ich shield geschaut habe...der serie werde ich wohl nen platz einräumen

Sei froh dass du the Shield davor gesehen hast. :D
Ich hab den großen Fehler begangen the Shield direkt im Anschluss an the Wire zu schauen und mir die ganze Serie damit ziemlich kaputt gemacht.
 
fixed.

Zweite Staffel war auch ziemlich gut. Ich finde es eigentlich ziemlich schwer eine der fünf als beste zu deklarieren. insbesondere da sie ja alles so gut zusammen verwoben sind.




Sei froh dass du the Shield davor gesehen hast. :D
Ich hab den großen Fehler begangen the Shield direkt im Anschluss an the Wire zu schauen und mir die ganze Serie damit ziemlich kaputt gemacht.
echt? wieso das?
 
Ganz kurz:


THE CROW


Gestern zum ersten mal gesehen auf Sky.

Das Setting fand ich klasse. Schön düster und apokalyptisch. Die Geschichte ist schnell erzählt. Ein von den Toten auferstandener will den Mord an seiner Verlobten und sich selbst rächen und bringt nach für nach alle am Mord beteiligten um. Die Krähe IST das Bindeglied zwischen dies und jenseits.


Was denn Film natürlich neben der Atmosphäre die die Story an sich erzeugt so interessant macht ist das Geschehnis beim filmdreh.


Es hat schon Gänsehaut Faktor wenn der Hauptdarsteller in dem Film ein Dämon ist der von den Toten zurück kehrt um seinen tot zu rächen und dieser dann beim filmdreh seiner Todesszene tatsächlich erschossen wird.


Brandon Lee spielt seine Rolle sehr gut und überzeugend. wirklich tragisch was damals vorgefallen ist.

7.5/10
 
Ich hege schon seit Jahren eine Abneigung gegenüber diesen typischen, immer nach Schema F funkionierenden Hollywood Blockbuster Filmen. Trotzdem hab ich mich die Tage im Flugzeug aus ner Laune heraus auf TNMT eingelassen.

Und 20 Minuten durchgehalten. Bay hat mal wieder ganz tief in die Klischee- und Stereotypen Kiste gegriffen. Ab der ersten Minute hat man das Gefühl den gleichen Film schonmal irgendwann gesehen zu haben. Als dann die ersten super schnell geschnittenen Action Szenen aufkamen und mein Board LCD Display nur noch eine sich hektisch bewegende schwarze Masse, zerteilt durch astreines Tearing darstellte, hab ich genervt ausgemacht. Nö Danke :D
 
Zuletzt bearbeitet:
@Urgs bin jetzt genau bei der hälfte von staffel 4 angelangt und bis jetzt war der fokus auf die schüler und dem wahlkampf immer noch auf einem sehr hohen niveau, aber den höhepunkt der serie habe ich da noch nicht für mich entdeckt.

wobei die geschichte mit omar im knast sicherlich dann nochmal einiges aus der staffel rausholt

persönlich sehe ich aber die zweite staffel ganz vorne.



ist ne großartige serie mit einem unglaublich sympathischen cast.

Dann update mal deine Meinung, wenn du durch bist.
Aber wenn du die zweite bisher am besten fandest, dann vertrittst du ja eh ne Minderheitenmeinung! :p
Dann gefällt dir eventuell sogar die letzte am besten! :D

Für mich sind die erste und die vierte Staffel auf Augenhöhe. Aber klar, in der ganzen Serie gab es eigentlich keine Enttäuschungen und ein konstant hohes Niveau. Ich glaub, wenn die in der HD-Remastered hier auch erscheint, dann schau ich mir das Teil nochmal komplett an! Mach ich bei Serien sonst nie, ab hier würde ich es wohl machen. Weil da einfach so viel drin ist, das kann man eigentlich beim zweiten Durchsehen noch viel mehr genießen.
 
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22 Jump Street


21 Jump Street war damals eine sehr positive Überraschung. Aber nicht so positiv, dass ich in irgendeinen maßlosen 22 Jump Street-Hype verfallen bin. Nun muss ich jedoch sagen, dass die Fortsetzung seinem potentiellen Hype absolut gerecht geworden wäre, schlägt sie seinen eh schon unterhaltsamen Vorgänger doch um Längen.

Auch wenn sich am grundlegenden Plotgerüst nichts ändert, es wird ja sogar bewusst kopiert, und es zu Beginn des letzten Drittels kurzzeitig Anzeichen von Ermüdungserscheinungen gibt, überwiegen hier eindeutig die granatenmäßigen und unbeschreiblich dicht gezündeten Witze, sowie die hervorragende Chemie zwischen den sympathischen Schauspielern. Schon in den ersten 10 Filmminuten habe ich mich häufiger vor Lachen weggeschmissen als bei mancher Komödie über die gesamte Laufzeit hinweg. Albern und häufig plump, aber eben unheimlich spritzig und angehäuft mit charmanter Selbst- und Forsetzungsironie, sowie einer Menge an Film- und Pop-Kulturreferezen. Da gibt es so viele Schenkelklopfer, dass ich den Film gleich noch mal schauen und wahrscheinlich wieder genau so viel lachen könnte.

Wie gesagt, im Grunde nichts Neues und ein gewisse Vorliebe für deftigen Humor (= Penis-, Drogen-, Sexwitze, etc.) sollte auch vorhanden sein, insgesamt aber eine herrlich bescheuerte, treffsicher geschriebene und toll gespielte (Action-)Komödie ohne nennenswerten Leerlauf.

Jetzt weiß ich übrigens auch, wo Katy Perry die Idee für ihre Super Bowl Halbzeitshow her hatte (= Jenkos Trip). :lol:

9/10 Lambros
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein paar Filme nachgeholt, die lange auf meiner Platte schlummerten:

Marley und ich: Ich dachte bis kurz vor Schluss 'wieso soll der Film so traurig sein, das Vieh ist furchtbar' (bin kein Hundefreund), aber es hat mich dann am Ende doch erwischt :traurig: Film ist nett und amüsant, am Ende emotional, aber mehr auch nicht. 7/10

Defendor: Woody Harrelson spielt einen psychisch Kranken, der als Held verkleidet Böse zur Strecke bringen möchte. Ein kleiner Film mit einem großartigem Woody, toller Musik, aber wenig Spannung imo. 6/10

Haben sie das von den Morgans gehört? Zum Teil charmante, aber letztlich doch zu durchschnittliche RomCom. Schade, ich sehe Hugh Grant wirklich gerne. 6/10
 
Der Hobbit: Die Schlacht der 5 Heere
Schwacher Beginn (Die Stadtbewohner haben mich 0 interessiert), aber sobald es dann in die Schlacht geht wurd es wieder super, ich glaube kaum jemand kann so fantastisch Massenschlachten inszenieren wie Peter Jackson.
Ob das ganze nah am Buch ist, oder überhaupt noch was damit zu tun hat kann ich allerdings nicht beurteilen :D
Legolas' Klettereinlage war allerdings schon ein bisschen peinlich, genau wie die Riesenwürmer.
Das Ende war auch wirklich schön und fing nochmal den Mittelerde-Charme toll ein :)
4/5

Hoffe übrigens, dass sich mit dem Hobbit-Abschluss jetzt auch HFR aus dem Kino verabschiedet, finde die Technik für Filme absolut grausam, es sieht so künstlich und hektisch aus, schlimm.
 
Ganz kurz:


THE CROW


Gestern zum ersten mal gesehen auf Sky.

Das Setting fand ich klasse. Schön düster und apokalyptisch. Die Geschichte ist schnell erzählt. Ein von den Toten auferstandener will den Mord an seiner Verlobten und sich selbst rächen und bringt nach für nach alle am Mord beteiligten um. Die Krähe IST das Bindeglied zwischen dies und jenseits.


Was denn Film natürlich neben der Atmosphäre die die Story an sich erzeugt so interessant macht ist das Geschehnis beim filmdreh.


Es hat schon Gänsehaut Faktor wenn der Hauptdarsteller in dem Film ein Dämon ist der von den Toten zurück kehrt um seinen tot zu rächen und dieser dann beim filmdreh seiner Todesszene tatsächlich erschossen wird.


Brandon Lee spielt seine Rolle sehr gut und überzeugend. wirklich tragisch was damals vorgefallen ist.

7.5/10


Ich finde man sollte auch den wirklich hammermäßigen Soundtrack erwähnen, der mit seinem "Industrial" - Style den Film musikalisch wirklich hervoragend untermalt! :dhoch:
 
marvel_cinematic_univnxqyn.png


Heute habe ich, zur Vorbereitung auf The Avengers 2, meinen Marvel-Rewatch gestartet.

Iron Man
Den Anfang machte natürlich Iron Man 1. Immer noch ein fantastischer Superheldenfilm, der mir auch nach unzähligen Sichtungen regelmäßig eine nerdige Gänsehaut beschert (zum Beispiel während des ersten Flugversuchs). Die Schauspieler brillieren, die Origin-Story wurde hervorragend in die (mittlerweile auch schon einige Jahre alte) Gegenwart transportiert und das Mischungsverhältnis aus Witz, Drama und Action überzeugt. Interessant auch, wie bereits so früh im, seiner Entwicklung noch gar nicht absehbaren, Marvel-Filmkosmos dezente Pfade aufgetan wurden, um ein gesamtes Universum erschließen zu können (etwa SHIELD oder Furys Post-Credits Szene). Zum Glück muss man sagen, sonst hätten die weiteren Filme wahrscheinlich nicht so schön ineinander gepasst. Lediglich Obadhia bleibt ein wenig blass und es ist faszinierend, dass Iron Man tatsächlich noch im Vor-Smartphone-Zeitalter gedreht wurde. Schon merkwürdig in einer derart futuristischen Produktion (Stark als innovativer Entwickler, etc.) noch Klapphandys und Hologrammtechniken zu sehen, die Microsoft schon fast mit ihrer HoloLens hinbekommt. :D
Ansonsten aber 'ne immer wieder runde Angelegenheit und nicht umsonst einer meiner liebsten Marvel-Filme.

Nicht-chronologische Bonussichtung:
Guardians of the Galaxy
Außerdem gab es gestern wieder mal Guardians of the Galaxy. Nach drei 3D-Sichtungen erstmals in 2D. Mal davon abgesehen, dass ich den Film abgöttisch liebe und er mittlerweile eindeutig auf Platz 1 meiner Marvel-Rangliste steht, will ich nur erwähnen, dass das ausnahmsweise noch mal eine Produktion ist, bei der ich unbedingt 3D empfehle. Man (vor allem die 3D-Kritiker) mag es ja kaum glauben, weil sich das Hirn natürlich recht schnell an den Effekt gewöhnt und daher gleich mit "Unspektakulär!" kommentiert, aber in 3D wirkt das Weltraumspektakel einfach deutlich beeindruckender. Passiert nicht häufig - seit Avatar 3D eigentlich sogar gar nicht mehr -, dass ich die 3D-Version eines Films derart bevorzuge, aber bei den Guardians entsteht dadurch noch mal ein ganz anderes Erlebnis. Farbenfrohe und fantasievolle Weltraumszenen aus dem Computer wirken in 3D eben doch noch mal ein ganzes Stück imposanter. Geiler Film, referenzwürdige (3D-)Präsentation. Habe es mir nun zur Aufgabe gemacht, bis zum Kinostart der Fortsetzung, jeden Monat ein mal die Guardians zu schauen.

Iron Man 2
So, Iron Man 2 Abspann läuft. Und ja, es ist und bleibt (leider) der schlechteste Marvel-Film. Sogar mit einem gewissen Abstand. Heißt jetzt nicht, dass er ein tatsächlich "mieser" Film ist - ich finde ihn wahrscheinlich sogar besser als die meisten anderen -, aber er wirkt einfach total zerfahren. Für sich genommen sind die einzelnen Plot-Bausteine gar nicht mal so übel: Whiplash wird visuell nett eingefangen und bietet interessante Anhaltspunkte. Genau so wie die Konkurrenz-Situation mit Hammer, der zudem noch grandios überzeichnet von Sam Rockwell verkörpert wird. Tony Starks "Krankheit" und das Verhältnis zu seinem Vater sind ebenfalls spannende und eigentlich sogar sehr wichtige Punkte. Und die SHIELD Nebenhandlung verknüpft die Vorkommnisse gekonnt - auch wenn Scarlett Johansson hier in nahezu jeder Szene falsch besetzt wirkt. Problem ist einfach, dass all diese Versatzstücke nicht zu Ende gedacht und in einem einzelnen Film verwurstet wurden, was schlicht zu viel ist. So erscheinen die Entwicklungen unausgegoren, oberflächlich, teilweise sogar albern und unglaubwürdig (vor allem die ganze Vater-und-sein-alle-Probleme-lösende-neue-Element-Geschichte). Es fehlt eine klare Linie, ein Ziel, eine greifbare Bedrohung. Wirklich schade um die ganzen vielversprechenden Teilelemente. Immerhin gibt es auch in Teil 2 wieder einige unterhaltsame Momente und ein fetziges Finale. Von daher: Schlechtester Marvel, aber immer noch ein solider bis guter Actionfilm.

Thor
Thor gehört für mich immer noch zu den größten Überraschungen. Die kitschig-abgehobene Götter-Heldenfigur in eine massentaugliche Form und zusätzlich noch das bereits bestehende Filmuniversum zu pressen, war nämlich sicher nicht einfach. Um so überraschender ist das runde Endprodukt. Die güldene, ehrfürchtige Götterwelt kontrastiert stark mit der bodenständigen mexikanischen Kleinstadtkulisse, erzeugt komischerweise aber ein hervorragendes Gesamtbild, da immer zum richtigen Zeitpunkt der Schauplatz gewechselt wird und der Film so den Anschein einer vielschichtigen Story erweckt - was bei näherer Betrachtung zwar nicht unbedingt den Tatsachen entspricht, potentielle Drehbuchschwächen damit aber gekonnt überspielt. Der Humor basiert ebenfalls auf dem Götter-Menschen-Konflikt und funktioniert dadurch sehr gut. Gefällig ist auch der immer dicker werdende SHIELD-Faden, der die einzelnen Filme zunehmend verknüpft. Die Besetzung überzeugt gleichermaßen und begeistert mit starken und vor allem passenden Figuren bis in die letzte Nebenrolle (Kat Dennings als humoristischer Stichwortgeber ist Zucker). Nur das Finale enttäuscht mit einer viel zu schnell abgefrühstückten Bedrohung. Besonders in Anbetracht der Vorlage ist und bleibt Thor eine gelungene Verfilmung. Da Marvel in den folgenden Jahren aber dazugelernt hat und sich mit nahezu jedem Film noch etwas mehr steigern konnte, rangiert Thor mittlerweile eher im soliden Mittelfeld meiner persönlichen Marvel-Rangliste.

Captain America
Ja, der Captain. Von vielen verhasst, bei mir auch eher im unteren Drittel angesiedelt, aber eigentlich gar nicht so mies wie er häufig gemacht wird. Im Grunde erzählt er nämlich eine ganz klassische Heldengeschichte und das sogar halbwegs vernünftig. Er hat jedoch zwei Probleme: Es ist Captain America. Ich mag ihn, ich habe als Kind sogar gezielt Cap Comics gelesen, aber er ist (jedenfalls in seinem ersten Film) eben nicht der schillernde, locker-lässige, Sprüche klopfende Heldenzyniker und Publikumsliebling, sondern ein patriotischer Freiheitskämpfer aus dem zweiten Weltkrieg. Das ist angestaubt, manchmal langweilig und etwas albern. Gehört jedoch zu seinem Charakter und der hat durchaus seine Daseinsberechtigung. Zweites Problem: Er nimmt sich zu ernst. Captain America ist der einzige Marvel-Film, der nahezu komplett ohne Humor auskommen muss. Im Gegensatz zu seinen spritzigen Brüdern ist das ein berechtigter Dämpfer, macht die Geschichte so einfach weniger Spaß. Er wird nun mal sehr (um es positiv auszudrücken) klassisch bzw. (um es negativ auszudrücken) lahmarschig erzählt. Dazu kommt noch die austauschbare Action und verschenkte Charaktere, wie zum Beispiel Agent Carter - was Marvel mittlerweile aber glücklicherweise gemerkt und die Spin-Off Serie produziert hat. Rückwirkend, nach den Ereignissen in The Avengers und Winter Soldier, betrachtet ist Captain America ein notwendiger und gar nicht mehr so unpassend erscheinender Film mehr. Für sich genommen ist er aber eindeutig eine der schlechteren Marvel-Fabrikationen.

The Avengers
Tja, was soll ich da groß sagen? Ich weiß gar nicht genau wie oft ich diesen Film mittlerweile durchgekaut habe, aber er schmeckt noch genau so vorzüglich wie beim ersten Bissen. Joss Whedon wird spätestens seit diesem Projekt nicht nur von einigen Fanboys seiner abgesetzter Serien, sondern der gesamten Blockbusterzuschauerschaft bejubelt. Nun könnte man meinen, dass das übertrieben ist, aber nein, es ist absolut gerechtfertigt. Wieso? Weil Whedon es wie kaum ein anderer versteht, bunte Charaktere zu zeichnen, sie clever aufeinanderprallen zu lassen und mit ihnen daraufhin pointierte Geschichten zu erzählen. Diese sind zwar nicht immer innovativ, unterhalten aber ungemein. Eigentlich ist The Avengers ja nur ein aufgeblasenes Buffy, Angel oder Firefly mit Superhelden. Und das ist auch gut so. Die ausgewogene Mischung aus imposanter Comicaction, nachdenklich stimmenden Momenten und cleverem Witz ist nahezu perfekt. Dazu wird jeder einzelne Charakter gekonnt weiterentwickelt, obwohl sie es wegen ihrer Solo-Filme eigentlich gar nicht nötig hätten, und bekommt seine eigene, ausreichend große Bühne spendiert. Die Chemie zwischen ihnen stimmt (bzw. eben nicht, falls es das Drehbuch wünscht), die Dialoge sind gewohnt verspielt und die Actionchoreographie (ich sage nur: schnitt-freie Kamerafahrt im Finale) ist fulminant - wovon nicht unbedingt auszugehen war, hat Whedon bisher doch eher im kleinen (Serien-)Rahmen gedreht. Für mich der perfekte Superheldenfilm. Winter Soldier hat es vielleicht noch etwas imposanter und Plot-technisch fesselnder gemacht und die Guardians sind noch eine Nummer kurzweiliger, weil witziger, aber das Zusammentreffen der einzelnen Helden hätte man trotzdem nicht besser umsetzen können. Ein wahnwitziges und ehrwürdiges Finale der ersten Phase im Cinematic Universe.


Iron Man 3
Ein Film, der von vielen als schlechtester Iron Man, von manchen sogar als einer der schlechtesten Marvel-Produktionen überhaupt gesehen wird. Für mich ist IM3 hingegen der perfekte "Abschluss" der Iron Man-Trilogie. Er mag anders sein, ist insgesamt ernster, gefühlbetonter, eher ein Selbstfindungstrip von Tony Stark und daher auch deutlich weniger Iron und dafür mehr Man als seine Vorgänger. Etwas, das ich jedoch als überaus positiv aufgenommen habe, weil er die Geschichte, nach den übernatürlichen Ereignissen aus The Avengers, wieder erdet und den peinlichen Klamauk in IM2 fast vergessen lässt. Das ist angenehm und gerade in Verbindung mit Drehbuchautor und Regisseur Shane Black eine überaus charmante Angelegenheit, versetzt er dem ansonsten so egozentrischen Superhelden doch eine gewisse Buddy-Movie-Note, mit weihnachtlichem Kleinstadtcharme, reichlich Wortwitz und ruhigeren Momenten, in denen auch vermehrt zwischenmenschliche Interaktionen (Tony und Pepper, Happy, der Junge) Einzug halten.

Ansehnliche Comic-Action gibt es trotzdem noch genug und die Extremis-Bedrohung gefällt mir auch sehr. Wieso? Einfach weil es endlich mal ein andersartiger Gegenspieler und keine lediglich anders eingefärbte Protagonisten-Kopie ist, die unserem Helden hier einheizen will. In IM1 war es ein größerer Iron Man, in IM2 waren es viele kleine Iron Mans, in Thor war es ein anderer Halbgott, in Captain America ein weiterer Supersoldat, in Hulk ein böser Hulk - meistens ist der Antagonist doch nur ein - im Endeffekt billiger - Abklatsch des "Originals". Hier ausnahmsweise nicht (auch wenn seine Beweggründe genau so klischeehaft und altbacken sind wie immer), was mir sehr zugesagt hat und weswegen ich auch gerne über die Mandarin-Uminterpretation hinwegsehe - der ist meiner Meinung nach eh nicht mehr zeitgemäß. Ankreiden kann ich da eigentlich nur das gewohnt plumpe Effekt-Finale, bei dem vor allem Peppers aktives Eingreifen etwas negativ, weil dezent lächerlich, heraussticht. Ansonsten ist IM3 für mich nach wie vor ein gelungener Film. Er ist witzig, charmant, angenehm ernst und schließt Tony Starks Geschichte vernünftig ab. Von daher: Haters gonna hate. Ich feiere in der Zeit weiter - zwar alleine, aber ich feiere. "I'm blue da ba dee da ba die ..." :D
 
ja, iron man 3 war kacke. richtiger bullshit. teil 2 war noch total cool, ac/dc, Mickey Rourke usw. aber drei war richtig dreckig.

erst diese verarsche mit dem Mandarin, der sich letztenendes als fake herausstellt und gegen diesen aalglatten, charakterlosen spinner ausgetauscht wird, und dann diese komischen x-men artigen leuchtmutanten... einfach lächerlich


gestern gesehen: Lucy

hat mir gefallen. ich mag luc Besson, und dies war einer seiner besseren filme.
 
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22 Jump Street


21 Jump Street war damals eine sehr positive Überraschung. Aber nicht so positiv, dass ich in irgendeinen maßlosen 22 Jump Street-Hype verfallen bin. Nun muss ich jedoch sagen, dass die Fortsetzung seinem potentiellen Hype absolut gerecht geworden wäre, schlägt sie seinen eh schon unterhaltsamen Vorgänger doch um Längen.

Auch wenn sich am grundlegenden Plotgerüst nichts ändert, es wird ja sogar bewusst kopiert, und es zu Beginn des letzten Drittels kurzzeitig Anzeichen von Ermüdungserscheinungen gibt, überwiegen hier eindeutig die granatenmäßigen und unbeschreiblich dicht gezündeten Witze, sowie die hervorragende Chemie zwischen den sympathischen Schauspielern. Schon in den ersten 10 Filmminuten habe ich mich häufiger vor Lachen weggeschmissen als bei mancher Komödie über die gesamte Laufzeit hinweg. Albern und häufig plump, aber eben unheimlich spritzig und angehäuft mit charmanter Selbst- und Forsetzungsironie, sowie einer Menge an Film- und Pop-Kulturreferezen. Da gibt es so viele Schenkelklopfer, dass ich den Film gleich noch mal schauen und wahrscheinlich wieder genau so viel lachen könnte.

Wie gesagt, im Grunde nichts Neues und ein gewisse Vorliebe für deftigen Humor (= Penis-, Drogen-, Sexwitze, etc.) sollte auch vorhanden sein, insgesamt aber eine herrlich bescheuerte, treffsicher geschriebene und toll gespielte (Action-)Komödie ohne nennenswerten Leerlauf.

Jetzt weiß ich übrigens auch, wo Katy Perry die Idee für ihre Super Bowl Halbzeitshow her hatte (= Jenkos Trip). :lol:

9/10 Lambros


den fand ich richtig mies. ist einige Wochen her das ich ihn gesehen habe, aber ich musste gefühlt null mal lachen. wie eigentlich bei allen hollywoodkomödien. die sind so platt und stumpf das selbst bud spencer und terence hill in ihren besten Zeiten nicht wüssten wie sie das hätte toppen sollen (die waren aber wenigstens lustig).
 
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