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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (2 Betrachter)

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The Interview
Nach den Kritiken habe ich deutlich weniger erwartet. Dabei ist der Film ganz ordentlich. Bei Franco weiß ich nicht so ganz, ob er die Rolle so spielen wollte, oder ob er an einigen Stellen einfach gemacht hat was er wollte. Der Mann kann absolut geniale Filme abdrehen und in manchen Filmen hat er so grausame Leistung, dass man glaubt er hätte einen schlechten Zwilling. (und ich rede nicht vom eh besseren Dave Franco :p) Dabei bleibt der Film ja noch relativ human, denn ich hätte gedacht der Film wird noch paar Stufen abgedrehter. Bei den Jokes haben sie auch ein wenig gespart, wie ich finde. Dabei bietet das Thema Nordkorea genug Raum für härtere Jokes.
Der Film ist auf jeden Fall ordentlich. Da war aber deutlich mehr Potenzial dabei.

22 Jump Street
Besser kann es kaum mehr werden. 21 Jump Street war eigentlich schon der beste Comedy-Streifen der letzten Jahre und die schaffen es wirklich noch mal einen draufzusetzen. Die Chemie aller Beteiligten ist so grandios, dass selbst der kleinste Scherz direkt zündet. Der Film ist auch voll von vielen kleinen Sprüchen und Insidern. Die Macher nehmen sich auch selbst auf die Schippe und man merkt, dass sie die Stärken des ersten Filmes einfach beibehalten haben.
Besonders die Thematik um Hill/Ice Cube/Tochter Cube war der Brüller.

Ich habe danach auch noch die Deleted Scenes angeschaut und da merkt man, wie gut der Film auch geschnitten ist. Einige dieser Scenes hätten den Film ziemlich langwierig und langweilig gemacht.
Da war ja eine viel intensivere Story um die Tochter und Ice Cube geplant.
Gott sei Dank haben sie das im Film minimiert.
 
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Gone Girl

Erst noch einmal ein großes Danke an @Jehuty, der mit den Film geschenkt hat. :bussi:

Ich muss noch etwas über den Film nachdenken. Mir haben an sich die Geschichte und besonders die Atmosphäre des Filmes sehr gefallen, aber ich hätte ihn anders aufgebaut. Es ging in dem Film ja um die Beziehung zwischen den beiden und eben nicht um die Ermittlung des Verschwindens der Amy. Und das war im Mittelteil etwas schade, weil ich den Handlungsstrang der Cops irgendwie noch am interessantesten fand.
Ich mag einfach Krimithriller, aber der Film war ein Psychobeziehungsdrama und das von Anfang an, auch wenn es nicht so wirkte. Bin mir auch nicht sicher, ob mich die Entwicklung von Amy überzeugt hat.
Und der Film war für meinen Geschmack etwas zu aufgedröselt. Etwas mehr Fokus hätte ihm gut getan. Sehr schwierig den Film zu bewerten, weil er sich so stark vom Schema F im Storytelling löste. Ich spreche auf jeden Fall eine Guckempfehlung aus und gebe dem Film eine 8.5/10
 
Zuletzt bearbeitet:
Gone Girl

Ich mag einfach Krimithriller, aber der Film war ein Psychobeziehungsdrama und das von Anfang an, auch wenn es nicht so wirkte. Bin mir auch nicht sicher, ob mich die Entwicklung von Amy überzeugt hat.


Naja, irgendwie macht der imo durch die blöde letzte ~halbe Stunde eher einen auf schwarze Komödie. Ist ja voll nicht mehr ernst zu nehmen das Ganze letztendlich.
 
Weil es kein Xbox-exklusives Spiel dazu gibt, ich versteh dich schon.



Ne, fand den recht unterhaltsam, aber er blieb halt wirklich weit hinter den Erwartungen zurück. Weniger Sync-Bullshit und mehr Action hätte dem Film sehr gut getan.
 
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Carrie

Nun ja, nicht schlecht aber auch nicht wirklich gut! An das Original kommt er bei weitem nicht ran! Ein solides Remake das es allerdings nicht wirklich gebraucht hätte!
 
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Interstellar

In einer nicht allzu weit entfernten Zukunft geht es den Bewohnern der Erde richtig schlecht. Die Ressourcen werden knapp und die Luft verschlechtert sich zunehmend, sodass es in ein paar Jahren unmöglich sein wird, auf dem blauen Planeten zu überleben. In dieser tristen Welt versucht der ehemalige NASA-Astronaut und alleinerziehende Vater Cooper (Matthew McConaughey) als Farmer seine Kinder durchzubringen. Seine Tochter Murph (Mackenzie Foy) hat dabei den Wissensdurst ihres Vaters geerbt und stösst eines Tages auf Koordinaten, die sie und Cooper zu einer unterirdischen Basis der NASA führen.
Dort werden sie in folgenden Plan eingeweiht: Vor 10 Jahren ist ein Dutzend Astronauten durch ein Wurmloch nahe des Saturns geflogen, um in einer anderen Galaxie für die Menschheit ein neues Zuhause zu finden. Ein vierköpfiges Team soll nun hinterherreisen und herausfinden, was dabei genau herauskam - Signale von der ersten Crew wurden auf jeden Fall empfangen. Cooper soll das neue Team anführen, ist aber gezwungen, seine Kinder zurückzulassen.


Kein Film wurde letztes Jahr im KT so gehyped wie Interstellar. Zum Glück zeigte ihn mein Kino am Wochenende nochmals. Er ist wirklich gut. Für mich zwar nicht der beste Film 2014, aber definitiv in meinen Top 3.
Ich würde mal sagen, dass der Film nicht für jeden ist. Manche Szenen sind schwer verständlich und man muss schon ein wenig konzentriert sein. Die Weltraumszenen sind toll und wirken „echt“. Hier sieht man für was das Budget draufgegangen ist. Aber auch der Beginn auf der guten alten Erde ist äusserst gelungen. Spätestens beim Baseballspiel kann man sich vorstellen, was mit der Menschheit passiert ist („Was sind das für Penner? Früher waren die mal richtig gut.“)…
Die Geschichte fand ich auch super. Sehr emotional und glaubwürdig gespielt. Wobei der gute Cooper eines seiner Kinder schon ein wenig favorisiert. Schwächen hat der Streifen auch, manche Szenen dauern einfach zu lange und das Ende fühlt sich ein wenig gehetzt an, obwohl es das ja nicht wirklich ist. Was mich aber am meisten gestört hat: Von all den Schweizern Automatikuhren, mussten sie wirklich eine Hamilton nehmen?

9/10


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Hector and the search for Happiness

Hector (Simon Pegg) ist mit seinem Leben eigentlich ganz zufrieden. Er besitzt als angesehener Psychiater eine eigene Praxis im Herzen Londons, und seine Frau ist die erfolgreiche Werbefrau Clara (Rosamund Pike), die dabei hilft, dass sein Alltag nicht durcheinandergebracht wird. Doch die Arbeit scheint Hector je länger denn mehr zu belasten. Seine Patienten sehen immer nur das Schlechte, und als dem Seelenklempner mal vor einer Patientin der Kragen platzt, erkennt er, dass er was ändern muss.
Er beschliesst, eine Auszeit zu nehmen und eine Weltreise zu machen. Er möchte herausfinden, was die Leute glücklich macht, damit er diese Weisheiten dann seinen Patienten weitergeben kann. So macht er sich alleine auf nach China, Tibet, Afrika und in die USA, wobei er jede Menge Lektionen fürs Leben sammelt, wunderschöne Erlebnisse hat, sich aber auch in grosse Gefahr bringt.


Hectors Reise ist ein Feel-Good-Movie, welches den Mut hat, auch die etwas düsteren Stellen nicht zu kaschieren, sondern sie in aller Härte zeigt. Dies macht den Film jedoch nicht deprimierend, sondern bereichert ihn eher. Das totale Glück wird mit diesem Film zwar nicht erreicht, sehenswert ist er aber vor allem dank des sympathischen Simon Pegg trotzdem.

Hectors suche nach dem Glück, ist so etwas wie die europäische Antwort auf Walter Mitty. Doch während der Film von Ben Stiller eher wie ein 90 Minütiges Werbejoint-Venture von Tourismusorganisationen der verschiedenen (schönen) Ländern wirkt (am Schluss fehlt nur noch, dass Mitty eine Coke Zero oder ein Red Bull trinkt), bietet Hector mit seiner etwas dreckigeren Bildsprache und einem realistischeren Ansatz etwas anderes. Dafür sind die Bilder in Mitty um einiges eindrücklicher, wobei ich keinen der beiden Filme uneingeschränkt weiterempfehlen kann.
Auf seiner Glückssuche fällt Simon Peggs Hector ein paar Mal ganz übel auf die Schnauze. Es gibt eine düstere und auch unangenehme Szene, welche jedoch dem Gesamteindruck nicht schadet, sondern dazu beiträgt, dass wir dem guten Hector das Finden seines persönlichen Glückes auch wirklich gönnen.
Im Gegensatz dazu gibt es aber auch einiges an Kitsch und an unnötigem Drama durchzustehen. Rosamund Pike (die Szene, als Hector in Afrika mit ihr am skypen ist) als Karrierefrau macht dabei eine etwas unglückliche Figur, sodass gefragt werden kann, wieso Hector überhaupt zu ihr zurück möchte und ob seine Frau nicht vielleicht auch einer der Gründe ist, warum er sich schon seit Längerem nicht mehr so wohl fühlt. Auch ist Hectors verlangen nach ihr, zumindest im Film, etwas fragwürdig. Als sie ihm einmal mitteilt, dass sie ausgehen wird, ist er niedergeschlagen. Dass er aber in der ersten Nacht seiner Reise eine chinesische Prostituierte flachlegen will, tut da wohl nichts zur Sache. Solche Spannungsfelder werden im Gegensatz zu anderen Dingen etwas gar schnell unter den Teppich gekehrt.
Schlussendlich lebt der Film von Simon Pegg. Seine schrullige Art macht ihn in jeder Situation sympathisch und man hofft, dass er sein Glück finden wird. Kein Film den man gesehen haben muss.

6/10
 
Johnny Handsome
cooler Film, starker Mickey Rourke, der mittlerweile tatsächlich aussieht wie Johnny der Schöne.
Morgan Freeman und Forest Whittaker seh ich auch immer gerne.

3.5/5
 
Ist eigentlich bekannt, wann Interstellar auf BD erscheint? Auf Amazon hab ich noch keine Möglichkeit zum vorbestellen gesehen.
 
Danke. Wobei die Schweiz häufig einen früheren Release hat, als Deutschlad. Aber selbst wenn es hier auch der Fall ist, dürfte das so weit auseinander auch nicht liegen.
 
ich hab @eape-wochen! :grins:

eigentlich fand ich den ganz okay

nur dieser kobe ging mir gewaltig aufn sack, vor allem als er dann mit 2 M60 dualwield aufm gaul rumreitet :O_o:
und generell waren da ein paar richtig dämliche sachen bei. warum wird das waffenlager der menschen z.b. nur von 2 dämlichen rednecks bewacht? und warum knallen die menschen die affen nicht einfach alle über den haufen, als sie mit ihren speeren vor den toren standen? was hätten die affen schon unternehmen wollen?!

wobei das natürlich auch den film dann obsolet gemacht hätte :D an sowas häng ich mich aber immer auf...
 
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