Die Glücksritter 8/10
Tolle Komödie von John Landis, in welcher zwei arrogante Börsenmakler eine hinterhältige und böswillige Wette abschließen. Im Laufe der Handlung tauschen der obdachlose Billy Ray Valentine (Eddie Murphy), und der erfolgreiche Geschäftsführer Louis Winthorpeder (Dan Aykroyd) unfreiwillig die Rollen, dahinter stecken die Duke-Brüder, die sich uneinige darüber sind, ob der Erfolg in den Genen liegt, oder von der Umwelt und unerwarteten Ereignissen beeinflusst wird. Aus dem Grund spielen sie Schicksal, und das auf Kosten der beiden Ahnungslosen Spielfiguren. Daraus entsteht dann eine recht witzige Komödie mit gut aufgelegten Darstellern.
Transformers 4 - Ära des Untergangs 8,5/10
Was für ein geiler Ritt, Bay kann es noch! Nach dem für mich so enttäuschenden dritten Teil, hat man hier wirklich alles besser gemacht. Es fühlt sich nicht wie eine maue Fortsetzung an, sondern viel mehr wie ein besserer Neustart. Zuerst tut der ausgewechselte Cast dem ganzen gut, Wahlberg macht einfach eine sehr gute Figur, und muss sich zudem nicht mit selten dämlichen Eltern herumschlagen. Gut, es gibt einen etwas komisch anmutenden Bruder, aber der nervt nicht allzu sehr, und ist ja auch nicht so lange im Bilde. Das Eye-Candy hat Bay diesmal auch sehr viel besser in den Film eingebunden, sie ist nicht nur eine hin und her rennende Puppe wie die aus dem Vorgänger. Und das wichtigste, der infantile Humor wurde tatsächlich beinahe auf null heruntergefahren, keine Sicht mehr von dem ganzen Schrott aus den beiden Vorgängern, besser sogar noch, Wahlberg darf ein paar nette One-liner zünden, die allesamt besser sind als die Kindergartenkommentare des dritten Teils. Vor allem in Verbindung mit dem Freund seiner Tochter ergeben sich ein paar köstliche Situationen.
Hat mich der dritte Teil insbesondere in der völlig missratenden ersten Hälfte komplett gelangweilt, machte mir der vierte Teil von Beginn an Spaß, die ganze Atmosphäre ist tausend besser, und es kommt diesmal sogar eine Art von greifbarer Bedrohung auf. Lockdown ist ein klasse Schurke, und auch die neu geschaffene Transformers-Rasse gibt ein paar neue Impulse, inkl. ganz neuer Effekte. Klar schafft es Bay nicht die komplette Laufzeit ohne ein paar Dämlichkeiten über die Bühne zu bringen, die Ausfälle sind aber doch sehr gering, vor allem im Vergleich zum schwachen Vorgänger.
Der ganze Aufbau der Geschichte wirkt hier viel geschlossener, routinierter, einfach besser! Und holy shit, brennt Bay hier ein Actionfeuerwerk ab, ich sag nur Bilderbuch-Action. In der Hinsicht ist er immer noch der Pyromeister Hollywoods.
Ganz am Ende wirkt die Action zwar wieder ein wenig zu over the top und unübersichtlich, aber insgesamt hat Bay hier endlich wieder einen tollen und abwechslungsreichen Actionfilm abgeliefert. Die Effekte sind überragend, die Action top, und der infantile Part wurde deutlich reduziert. Selbst total nervige Autobots hat Bay aus dem Film entfernt. Zwar hat er sie auch im vierten Teil wieder vermenschlicht (einer raucht, der andere ist eine Art Samurai), das hat mich aber nicht weiter gestört.
Nach Teil 3 dachte ich schon Bay könne mich nicht mehr positiv überraschen, aber mit dem vierten Teil seiner Transformers Saga hat er mich wieder versöhnt, der Film machte mir wirklich fast drei Stunden lang Spaß, oft habe ich gefeiert, und zeitweise gar kleine Gänsehautmomente. Wieso in Asien plötzlich Tranformers heimisch sind die sich im Dinos verwandeln können fand ich zwar seltsam, aber scheiß drauf, es sorgte für geile Action.

Nur der Score wurde etwas zu selten eingesetzt.
Ich bin jedenfalls froh, dass das Desaster Namens Transformers 3 nicht das Ende der Reihe bildet. Aber was sag ich denn da, als käme nicht sowieso noch ein weiterer Teil.
