Cool Runnings ist der Hammer!
„Fühlt den Rhythmus, fühlt die Musik, dieser Bob führt (oder fährt?) uns zum Sieg. COOL RUNNINGS!“
Oder die Szene, als die Jungs einen Namen für den Bob suchen.
Die Glücksritter
Als Geschäftsführer des "Duke & Duke"-Imperiums lebt es sich nicht schlecht. Louis Winthorpe, der Dritte (Dan Aykroyd), hat alles, was man sich wünschen kann. Einen Butler, Coleman (Denholm Elliott), der ihn am Morgen weckt, einen gut bezahlten Job, eine Verlobte und natürlich der Eintritt in den edlen "Heritage Club", in dem nur die Crème de la Crème der Wirtschaft verkehrt.
Ganz anders ergeht es da dem schwarzen Bettler Billy Ray Valentine (Eddie Murphy). Er mimt einen Kriegsveteranen ohne Beine, bettelt Leute an, wird erwischt und rennt auf der Flucht ausgerechnet den reichen Schnösel Winthorpe über den Haufen. Als er sich inmitten geladener Kanonenläufe sieht, wird er von der Polizei verhaftet.
Randolph (Ralph Bellamy und Mortimer (Don Ameche) Duke haben sich inzwischen auf eine spezielle Wette geeinigt. Sie sind sich sicher, dass der Mensch nicht von Grund auf schlecht ist, sondern durch seine Umwelt dazu gemacht wird. Also wetten sie, um den "üblichen" Einsatz von einem Dollar", dass sie Ziehsohn Winthorpe mit dem schwarzen Plauderer Valentine auswechseln können. Sie jubeln dem Opfer ein paar Drogen unter, lassen ihre Verbindungen spielen und schwupps, sitzt Valentine auf dem Chefsessel und Winthorpe landet in der Gosse.
Was sie aber nicht wissen, Valentine hat seine Ohren gespitzt und von der Wette Wind bekommen. Er macht sich auf die Suche nach Winthorpe, der inzwischen bei der Prostituierten Ophelia (Jamie Lee Curtis) wohnt und als Trio schmieden sie einen Racheplan, der die Gebrüder Duke in den Ruin stossen soll.
Ein Klassiker aus den 80ern. Nicht alles war früher besser, aber Eddie Murphy war es ganz bestimmt! Dürfte wohl einer seiner ersten „grossen“ Filme gewesen sein. Und er spielt neben Aykroyd wirklich sehr gut auf. Kein Vergleich zu den Filmen ab Ende 90er bis jetzt. Die Geschichte ist ziemlich simpel, kann aber trotzdem unterhalten. Klar ist Aykroys übertrieben hilflos, aber der Film fängt den Zeitgeist sehr gut ein. Auch die beiden Dukes sind nicht schlecht. Noch besser ist, dass sie in „Prinz aus Zamunda“ auch noch einen kleinen Cameo-Auftritt erhielten. Klasse.
Neben den beiden Stars sieht man auch noch eine sehr heisse Jamie Lee Curtis. In ihrem Haus ist sie fast dauernd oben ohne. Dazu hat auch noch James Belushi einen kleinen Auftritt als Gorilla im Zug.
Fazit: Toller Film mit lustigen Sprüchen und ein wenig Gesellschaftskritik. Dazu junge Schauspieler, welche danach gross Karriere machten, aber heute (leider) weg vom Fenster sind.
8/10