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Gotham angefangen. Wusste gar nicht, dass die Serie auch über iTunes vertrieben wird. Bisher sehr, sehr geil. Fetter Cast. :dhoch:
 
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WolfCop

"Lou, du bist ein Wolf..."
"...Cop!"


In der US-Kleinstadt Woodhaven wird die Polizei nicht für voll genommen. Mitbürger begehen Straftaten vor den Augen der desinteressierten Gesetzeshüter und selbst die Zentrale ist außen beschmiert mit feindlichen Slogans.
Einer der vielen Gründe für diesen eher zweifelhaften Ruf sind Cops wie Lou Garou, der hauptsächlich verkatert und zu spät zur Arbeit erscheint. Eines Abends wird Lou mal wieder in die Wälder geschickt um betrunkende Jugendliche festzunehmen, doch findet er keine ausgelassene Party vor, sondern ein Blutritual eines Kults. Das Ergebnis? Lou kann absofort nicht nur noch mehr saufen, sondern verwandelt sich bei Vollmond zum Werwolf.

WolfCop ist von vorne bis hinten Trash pur. Die Story kann man in den ersten zehn Minuten voraussagen, die Charaktere sind so glaubwürdig wie Tweets vom Dorito Pope, rote Suppe und dumme Sprüche waren im Sonderangebot, eine Softporn Szene zwischen Sarah Lind und dem WolfCop gibt es auch noch und alles in allem kommt der Film gerade mal auf eine Spielzeit von ca. 75 Minuten.
Doch gehört WolfCop eher zu den guten Vertretern des Genres und man sollte ihn auf keinen Fall mit Trash vom Fließband ala Sharknado und sonstigen Asylum Produktionen in eine Schublade stecken, denn hinter dem Film steckt Arbeit und auch sowas wie Liebe zum Genre. Die Effekte sind größtenteils mit anständiger Maskenarbeit und Kunstblut vollbracht, die Schauspieler haben sichtlichen ihren Spass während des Drehs gehabt und der Soundtrack überzeugt mit einer Mischung aus Synthwave und Rock n Roll.
Kurz und knapp: WolfCop bietet knackige Unterhaltung und sollte unbedingt (wie ja eigentlich jeder Trash Movie) in einer Gruppe konsumiert werden. Bier dazu wäre von Vorteil.

7 von 10 leeren Donut-Schachteln

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Der Werwolf Themenabend war nach WolfCop noch nicht zu Ende...

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WER

Eine dreiköpfige Familie wird in der französischen Pampa brutal abgeschlachtet, doch statt einem wilden Tier, wird der Einsiedler Talan Gwynek der grausamen Tat beschuldigt. Schnell fühlt sich die Anwältin Kate Moore dazu berufen, die Unschuld des stark behaarten und großgewachsenen Mann zu beweisen.

Während WolfCop die ganze Werwolf Thematik mit einem großen Augenzwinkern serviert, versucht WER ein ernstes und realistisches Bild wiederzugeben. Dafür setzt der Film auf bekannte Found Footage Stilmittel, ohne dabei aber ein vollständiger Vertreter des Genres zu sein. Vorallem die Wackelkamera dürfte sofort auffallen, die leider mehr Szenen kaputt macht, als sie irgendwie atmosphärisch zu unterstreicht. Ähnlich sieht es mit den Effekten, wie z.B. der Gewalt aus, die in der zweiten Hälfte des Films immer häufiger und recht explizit zu sehen ist. Wo WolfCop im direkten Vergleich noch mit echte Masken, Prothesen und Kunstblut auftrumpft, setzt WER hauptsächlich auf eher unterdurchschnittliche CGI Effekte. Einschusslöcher, gebrochende Knochen, abgerissene Unterkiefer, die Verwandlung des Werwolfs, fast alles wurde am PC gemacht und das merkt man leider sofort. WER kann hier und da zwar so etwas wie Spannung aufbauen und hat interessante Standpunkte bezüglich der Thematik, doch scheitert er an den restlichen Dingen, die einen Film wirklich sehenswert machen.

4 von 10 Handschellen

Und wenn wir schon in Frankreich sind:

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Katakomben

Die Archäologiestudentin Scarlett Marlowe will in die Fussstapfen ihres verstorbenden Vaters treten und setzt sich deswegen als Ziel die Geschichte ans Licht zu bringen, an der ihr Vater damals gescheitert ist. Dieser Plan führt die junge Dame mit ihrem Team 300 Meter unter Paris, nämlich direkt in die alten Katakomben der französischen Metropole. Enge Schächte, Massengräber, alten Legenden und ihre tiefsten Ängste erwarten die jungen Forscher.

Klassischer Found Footage Film mit allem was man sich darunter vorstellt. Jumpscares, viel gewackel, schlechte Schauspieler usw. Trotzdem gewinnt der Film dank seinem frischen Setting (wieso gabs vorher noch keinen Horrorfilm in den Katakomben von Paris oder hab ich da was verpasst?) und netten Ideen noch einige Pluspunkt. Freunde dieser Machart sollten einen Blick reinwerfen.

6 von 10 Taschenlampen
 
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The Raid 2

Der Beste Action-Film aller Zeiten? Sein Vorgänger wurde diesem Ruf nicht gerecht, wie ich finde. Anlauf und Teil Nummer 2 kommt dem Prädikat aber schon verdammt nahe. Sehr, sehr beeindruckend und mit Dredd das beste, was man aktuell in diesem Bereich finden kann. Da kann man als Liebhaber handgemachter Action nur den Hut ziehen.

Top!
 
Den hab ich tatsächlich auch gestern gesehen und kann mich deinem Urteil nur anschließen. Neben der krassen Action haben mir vor allem die tollen Darsteller gut gefallen.

Ich finde es auch immer wieder komisch, dass in einem indonesischen Film CGI-Bluteffekte absolut realistisch und heftig aussehen, während Hollywood in dem Bereich mit dem zehnfachen Budget nur Schweiße produziert.

Eigentlich hab ich an dem Film auch nur einen einzige Kritikpunkt, und das ist die Schnittmethode in schnellen Actionszenen, bei denen gerne mal ein paar Frames herausgeschnibbelt werden. Das soll natürlich bewirken, dass die Schläge etc noch härter wirken, ich finde aber, dass es durch diese Methode vor allem unangenehm ruckelt.
 
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Castle
Staffel 6

Hhhnnnggh! Soo~ gut! Nach einem kleinen Durchhänger in Staffel 4 und der bereits wieder aufblühenden Staffel 5, ist Castle mit Staffel 6 nun endgültig zurück (noch nicht ganz so stark wie in Staffel 2 und 3, aber es geht in die richtige Richtung). Die Rahmenhandlung wird glücklicherweise auf ein gut verträgliches Minimum zurückgefahren, die Kurve nach den Ereignissen am Ende der letzten Staffel wird hervorragend genommen und im Mittelpunkt stehen wieder herausragend geschriebene Kriminalgeschichten, voller Spannung, Witz und Charme. Einfallsreiche Highlights waren diesmal u.a. Das Vermächtnis der Tempelritter, die Miley Cyrus-Folge, Carrie, die Ninjas, der Ausflug in die 70er und die Zeitreise-Episode. Letztere hat mich besonders begeistert, da der geheimnisvolle Mystery-Aspekt hier ausnahmsweise bis zum Ende durchgezogen wird, anstatt die übernatürlichen Elemente bereits während der Ermittlungen aufzuklären. Eindeutig eine meiner staffelübergreifenden Lieblingsfolgen.

Ansonsten verläuft auch in Staffel 6 alles wie gehabt: Intelligente, hochgradig unterhaltsame Fälle, angehäuft mit Einfallsreichtum, Pop-Kultur-Referenzen und spritzigen Dialogen, ein illustrer Cast, der fulminant harmoniert und eine ebenso gelungene Inszenierung. Passt! Ich kenne einfach keine Krimiserie, die häufiger ins Schwarze (d.h. das Unterhaltungszentrum des Hirns) trifft. Abgesehen von vielleicht zwei, drei (im Vergleich zum originellen Rest) "normaleren" Folgen, ist Staffel 6 wieder mal eine Ansammlung von 23 tadellosen und cleveren Krimigeschichten. Schon bemerkenswert, dass ich hier nach mittlerweile 139 Episoden immer noch keine nennenswerten Ermüdungserscheinungen verspüre. Da ziehe ich den Hut vor den Drehbuchautoren und Schauspielern. Es ist nämlich nicht einfach, das Niveau einer Krimiserie, die gerne schnell ihren Reiz verlieren, da ja im Grunde immer das selbe passiert, derart lange so konstant hoch zu halten.

8/10 Mangosteaks
 
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