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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (1 Betrachter)

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Das Forum überrascht mich doch immer wieder positiv. Wer hätte gedacht dass es hier neben mir noch weitere Fans des Belgiers gibt. :dhoch:

Klar, seit den 2000ern hat er auch sehr viel Extremmüll gedreht, aber zuletzt hat er zwar einen anderen Stil gefunden, aber der unterhält endlich wieder.

Wollte mir Enemies Closer auch immer mal kaufen, aber jetzt habe ich ihn spontan bei Sky entdeckt und dort geguckt. Gekauft wird der Film aber auch noch, den kann man sich echt noch mal geben.
 
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X-Men: Days of Future Past

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Joa, war ganz unterhaltsames Popcorn Kino. Bereue die ~130 Minuten nicht, aber so ganz vom Hocker gerissen hats mich dann aber doch nicht. Der letzte Biss hat dem Film irgendwie fehlt. Würde ich hinter X-Men 2 und First Class einreihen, ist aber besser als Teil 3 und um Welten besser als die Wolverine Machwerke.
 
Hab übrigens noch einen Film vergessen: Der Legionär kenne ich auch mit ihm. Der ist auch gut.

Der ist aber aus seiner Stinkphase. ;)

Aus meiner Sicht sind folgende Filme empfehlenswert:

Bloodsport
Kickboxer (wobei der deutlich schwächer als Bloodsport ist)
Leon (Lionheart)
Double Impact
Universal Soldier
Harte Ziele
Timecop
Sudden Death
Maximum Risk

Dann kam Double Team, sein letzter Kinofilm soweit ich weiss. Danach ging es dann ab in den DtV Markt, wo teils grausame Filme folgten. Der erste (Knock Off) gefällt mir noch, vieles danach ist aber grausam (Inferno, Derailed, Replicant, The Order u.a.)

Wobei, ich glaube Universal Soldier The Return war noch im Kino, der ist irgendwie ganz witzig, aber NICHT gut.

Von seinen alten Filmen mag ich aber auch nicht jeden. Mit stählender Faust ist nicht wirklich gut, und den vor kurzem erst wieder lang langer Zeit geguckten Ohne Ausweg fand ich auch recht schwach.

Und dann gibt es da noch Cyborg. :ugly:

Alles in allem hat er aber viele gute Filme gemacht.
 
Das Forum überrascht mich doch immer wieder positiv. Wer hätte gedacht dass es hier neben mir noch weitere Fans des Belgiers gibt. :dhoch:

Klar, seit den 2000ern hat er auch sehr viel Extremmüll gedreht, aber zuletzt hat er zwar einen anderen Stil gefunden, aber der unterhält endlich wieder.

Wollte mir Enemies Closer auch immer mal kaufen, aber jetzt habe ich ihn spontan bei Sky entdeckt und dort geguckt. Gekauft wird der Film aber auch noch, den kann man sich echt noch mal geben.

Also meine Lieblingsfilme von Van Damme waren ja immer
  • Bloodsport
  • Cyborg
  • Leon
  • Harte Ziele
  • Universal Soldier
  • Time Cop
  • Sudden Death
  • Double Team (yep, ich mag den ganz gerne :D)
Von den neueren Filmen hab ich nur Replicant gesehen, und den fand ich eigentlich auch ganz gut.
 
Den Originaltitel hat man ja schon für The Rundown verbraten. Gibt es den eigentlich auch auf BD? Bestimmt, bin gerade nur zu träge, um mal Amazon zu bemühen. :D
 
Mission Impossible 2

Teil 2 war der einzige Teil den ich noch nicht gesehen hatte, leider musste ich den Film nach 45 Minuten aber ausmachen. Absolut langatmig,langweilig und eine peinlich Szene nach der anderen. Alleine die Szene in der Badewanne oder die Verfolgungsjagd :fp: Für mich der erste Tom Cruise Film in der auch er mich überhaupt nicht überzeugen konnte. Im vergleich mit den anderen Teilen kommt er mir nie wirklich wie ein knallharter Geheimagent vor. Schnell vergessen und auf den 5. Teil freuen!

Teil 1,3 und 4 haben mich dabei so gut unterhalten, ne das war mal nix :drunter:
 
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Penny Dreadful - Season 1

Eigentlich lässt der Titel bereits sehr gut auf den Inhalt dieser Serie schließen: Penny Dreadful ist nämlich der Begriff für die, vor allem im 19. Jahrhundert in England, sehr beliebten Groschenromane, die fiktionale, meist gruselige Geschichten zum Thema hatten. Und genau das ist Penny Dreadful: Ein Konglomerat aus allerlei bekannter, zumeist europäischer Horrogestalten und Fantasywesen. Es ist so als hätte man Dracula, Frankenstein, Dorian Grey & Co in einen Topf geworfen, ein mal gut umgerührt und das Ganze über das London der 1880er Jahre ausgeschüttet. Heißt: In Penny Dreadful trifft man auf allerlei altbekannter Gruselgeschichten, die hier jedoch in einer einzelnen Szenerie zusammentreffen, interagieren, teils ein wenig uminterpretiert werden und daher immer wieder überraschen.

Während ich nach den ersten beiden Episoden noch von einer "Monster of the Week"-Serie ausging, zeigt sich im weiteren Verlauf schnell, dass Penny Dreadful eben keine 19. Jahrhundert-Version von Grimm oder Supernatural ist, sondern tatsächlich ein waschechter, auf Zelluloid (naja, heute wohl eher: auf eine Festplatte) gebannter penny-dreadful-Roman, der eine zusammenhängende, erwachsene Handlung erzählt. Mit verschiedenen, interessanten Charakteren und Monstern, die alle durchaus eigenen Interessen verfolgen und Hintergründe mitbringen, deren Storystränge sich aber doch immer irgendwo treffen und so ein großes Ganzes ergeben.

Dieses große Ganze ist düster, schmutzig, emotional und erotisch. Und damit eigentlich sehr genre-typisch inszeniert. Mit allen klassischen Motiven, die man aus Horror-Film und -Literatur kennt. Eingefangen in authentischen Aufnahmen voller detailverliebter Sets und Kostüme, die eine greifbare Atmosphäre erzeugen und den Spagat zwischen glaubwürdigem 1880er-London und fiktivem Fantasy-Grusel vortrefflich meistern.

Mit Charakterköpfen wie Josh Hartnett, Timothy Dalton und Eva Green ist die Serie zudem hervorragend besetzt. Vor allem Letztere sei nochmals gesondert hervorgehoben, da sie hier, teilweise in einer einzelnen Episode, eine emotionale Bandbreite vorgibt, die so mancher Oscarpreisträger nicht abliefern kann und einem den Schauer regelmäßig über den Rücken laufen lässt. Das ist schlichtweg großartig.

Penny Dreadful ist, im wahrsten Sinne des Wortes, unheimlich stimmungsvoller Fantasy-Horror in Serienformat. Eine erwachsene, sich langsam aufbäumende Gruselgeschichte und eine ehrwürdige Verbeugung vor der klassischen Horror-Literatur - glücklicherweise ohne pseudo-lässigen Humor oder unpassende Hochglanz-Action. Das ist logischerweise nicht unbedingt realistisch, wie kann es das auch sein, etwas kitschig und, wegen der vielen unterschiedlichen Figuren, manchmal ein wenig holprig, aber dafür spannend, gruselig-atmosphärisch und ein wahres Fest für Liebhaber eben genau dieser alten Horror-Geschichten.

8/10 Exorzismen

Habs irgendwie bisher nur bis zur 4ten Folge geschafft. Das ganze begann so gut, die Anfangsszene im Untergrund, der Auftritt von Frankenstein... Aber dann verliert es sich irgendwie in viel zu viel Gelaber. Keine Ahnung, aber Spannung kommt irgenwie nicht so recht auf. :| Hatte eigentlich gehofft, dass das ganze eine extrem düstere und vor allem extrem blutige Monsterjägerserie wird.

Aber nada. Ob ich dem ganzen noch mal eine Chance gebe und weitergucke bleibt abzuwarten.
 
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The Insider

Lowell Bergman (Al Pacino) arbeitet bei CBS für die Sendung "60 Minutes" als "Informationsbeschaffer". 60 Minutes gilt als die populärste und seriöseste Nachrichtsendung in Nordamerika. Mike Wallace (Christopher Plummer), seit 50 Jahren bei CBS, Nr.1 von "60 Minutes", steht vor seiner Pensionierung und möchte einen würdigen Abgang haben. Er und Bergman sind ein fast unersetzbares und gut funktionierendes Team. Jedenfalls bekommt Bergman von einem anonymen Absender Material von der Tabakindustrie zugespielt. Da er um diese Dokumente zu verstehen einen Fachmann braucht, wird er an Dr. Jeffrey Wigand (Russel Crowe) verwiesen. Dieser ist studierter Chemiker und ist Vizedirektor der Forschungsabteilung der 3. grössten Tabakfirma der USA. Oder besser gesagt, war. Denn er wurde von seinem Arbeitgeber aus fadenscheinigen Gründen entlassen. Wigand musste mitansehen, wie der Tabakkonzern seine Produkte mit Chemikalien anreichert, die die Wirkung von Nikotin verstärken, ohne dass der Nikotinanteil an sich erhöht werden muss. Als er daraufhin die Direktion auf die Gefahren dieses Zusatzes aufmerksam macht und sich äussert, dass er dies nicht mit gutem Gewissen zulassen könne, trennte man sich kurzerhand von Dr. Wigand. Grund: "Kommunikationsunfähigkeit". Bergman bekommt Wind von der Sache und sieht darin auch gleich eine Topstory. Er versucht Jeffery dazu zu bringen, vor Gericht auszusagen.
Allerdings hat die ganze Sache einen Haken: Der gute Dr. hatte einen Verschwiegenheitsvertrag unterschrieben. Dieser garantiert ihm eine Abfindung und (das wichtigste) Krankenversicherung für die ganze Familie. Bricht er diesen Vertrag wird er natürlich auf gröbste verklagt und seine Familie würde frühe oder später von der Sozialhilfe leben. Was nun folgt ist eine klasse Vorstellung von Crowe: Er muss sich entscheiden, ob er die Öffentlichkeit von den Machenschaften der Tabakfirmen informieren will, damit aber seine Zukunft und jene seiner Familie aufs Spiel setzen will oder ob er einfach sein Mund hält und schweigt. Wie man sich denken kann, sind die Tabakkonzerne aber auch nicht ganz ohne und wissen schon bald, dass ihr ehemaliger Arbeitskollege vielleicht aussagen wird. Nun folgt das Standartprogramm: Die Firma lässt Wigand beschatten, terrorisiert ihn auf eine schlafraubende Art und Weise und droht ihm mit der Streichung seiner Abfindung. Dies führt dazu, dass ihn seine Frau Liane (Diane Venora) und die Kinder auch noch verlassen - Das letzte was er noch hatte. Dr. Wigand scheint all seine Entscheide falsch zu treffen und fällt immer tiefer und tiefer....

Wirklich ein toller Film. Pacino und Crowe spielen klasse, die Geschichte basiert auf einer wahren Gegebenheit, was alles noch realer werden lässt. Man sieht, dass man gegen solche Multis arg untendurch muss und wieso ich es mir zweimal überlegen würde, ob ich sowas auf mich aufnehmen möchte. Dies führt dazu, dass man sich richtig in die Charaktere einfühlen kann und selber zu verspüren glaubt, was sie in dem Moment gerade durchmachen müssen. Sehr empfehlenswert.

9/10


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Insomnia

Will Dorner (Al Pacino) ist eine Legende in der Polizei. Zusammen mit seinem Partner Hap (Martin Donovan) führt ihn die Spur eines grausigen Mordes von Los Angeles in die Einöde von Alaska. Wieso eine solche Legende ausgerechnet nach Alaska einen Mordfall lösen gehen muss, ist schnell erklärt: Dorner hat die Dienstaufsicht um Rücken. Umso schlimmer ist es, dass sein Partner Hap nun auch noch aussagen will um seine Karriere voran zu bringen. Die Stimmung unter dem Duo ist aus diesem Grund nicht gerade dies beste. Trotzdem müssen sie nun einen Fall lösen. Im schönen Alaska angekommen, erhalten die beiden Hilfe durch die lokale Polizeichefin (Hilary Swank). Der Fall löst sich relativ schnell und dem Mörder wird eine Falle gestellt. Dann passiert ein Unglück. Im dichten Nebel verwechselt Will Dorner seinen Partner mit dem Mörder und erschiesst ihn.
Da der Zenit seiner Karriere schon lange überschritten ist und ihm die "Internal Affairs" auf den Fersen sind, nimmt er die Schuld nicht auf sich, sondern schiebt die Tat dem Mörder in die Schuhe. Doch der Killer kennt die Wahrheit. Der Autor Walter Finch (Robin Williams) beginnt den Cop zu erpressen. Beide sollen dicht halten und nichts wird passieren. Doch können sich wirklich beide an die Abmachung halten? Das Katz- und Mausspiel beginnt...

Habe den Film das erste Mal gesehen. Gedreht ist er sehr gut. Die Landschaftsaufnahmen, die Ruhelosigkeit des Will Dorners, alles wirklich genial gemacht. Die Story ist auch in Ordnung, aller Dings habe ich irgendwie mehr erwartet. Williams sieht man nur sehr wenig. Leider. Denn er hat einige gute Szenen. Trotzdem hat man zu oft das Gefühl, dass Dorner mehr gegen seine Schlaflosigkeit kämpft, als gegen den Groschenromanautor. Der Film erinnerte mich oft an Alan Wake. Das Setting, die Thematik (jedenfalls zum Teil) dienten sicherlich als Vorlage zum Actionspiel von Remedy. Alles in allem ist er zwar sehr spannend, aber man hätte noch mehr herausholen können. Obwohl das natürlich Kritik auf einem hohen Niveau ist.

8/10


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The Descendants

Der auf der hawaiianischen Insel Oahu lebende Anwalt Matt King (George Clooney) wird konfrontiert mit dem Bootsunfall seiner Frau Elisabeth (Patricia Hastie), die dabei ins Koma fällt. Er versucht mit allen Mitteln, seiner Frau beizustehen und das Verhältnis zu seinen beiden Töchtern Alexandra (Shailene Woodley) und Scottie (Amara Miller) zu verbessern. Matt wird erst jetzt bewusst, wie sehr er sich in den letzten Jahren von seiner Familie distanziert hat. Dass er nun noch Verwalter über ein seit Dekaden im Familienbesitz stehendes Stück Land (riesig!) auf der Nachbarinsel Kauai ist, überfordert die Entscheidungskraft des Familienvaters. Allerdings warten die behandelnden Ärzte schon früh mit der Hiobsbotschaft auf, dass es keinen Sinn mehr mache, Elisabeth weiterhin an den lebenserhaltenden Maschinen angeschlossen zu halten. Für Matt ist die Zeit gekommen, seine Familie in den Vordergrund zu rücken und eine Entscheidung zu treffen. Bei einem Streit mit Tochter Alexandra, erfährt er von einem schrecklichen Geheimnis. So wird der Abschied von um einiges schwieriger…

Das Drama punktet erwartungsgemäss mit seinen feinfühligen Charakteren, einem grandiosen und im Kontrast zum Thema stehenden Setting und dem lebensnahen Stil, der die Aufmerksamkeit des Zuschauers von Anfang an gewinnt. Einige Szenen beinhalten grossartige Dialoge, andere wiederum ziemlich banal. Gegen Ende triumphieren, wie erwartet, der Herzschmerz und die positive Wirkung familiärer Eigentherapie. Dazwischen gibt es aber einige wirklich tolle Filmminuten zu sehen. Sei es der verbitterte Schwiegervater, der dämliche Freund von Alexandra oder die Szenen von Scottie. Es macht einfach Spass Clooney beim Lösen seiner Probleme zuzusehen, obwohl der Hintergrund ein tragischer ist. Dazu die schönen Hawaiibilder, und eine gute Story.

9/10
 
Habs irgendwie bisher nur bis zur 4ten Folge geschafft. Das ganze begann so gut, die Anfangsszene im Untergrund, der Auftritt von Frankenstein... Aber dann verliert es sich irgendwie in viel zu viel Gelaber. Keine Ahnung, aber Spannung kommt irgenwie nicht so recht auf. :| Hatte eigentlich gehofft, dass das ganze eine extrem düstere und vor allem extrem blutige Monsterjägerserie wird.

Aber nada. Ob ich dem ganzen noch mal eine Chance gebe und weitergucke bleibt abzuwarten.

"Besser" (von deinem Standpunkt aus :D) wird es nicht. Wird sogar noch laber-lastiger. Kann schon verstehen, dass man gelangweilt ist, wenn man eine rasante Monster-Serie erwartet. Ich bin nach den ersten zwei Folgen auch von einer Art düsterem Supernatural ausgegangen, mit Blut, paar lockeren Sprüchen und in jeder Folge wechselnden Monstern, die dann actionreich fertig gemacht werden. Ist es aber gar nicht. Das meine ich auch damit, wenn ich von "klassisch" spreche. Ist eben ziemlich "altbacken" inszeniert, mit schwülstigen Dialogen, Kitsch, vielen Literaturzitaten, ganz klassischen Monstern und Horror-Film-Szenen. Ich empfinde das eigentlich als sehr positiv, gerade, weil die Serie das Genre ernst nimmt, es "ehrwürdig" behandelt und einen netten, dramatischen Kontrast zur ansonsten eher kurzweiligen Serienlandschaft darstellt. Kann aber auch gut nachvollziehen, wenn einem das nicht zusagt.
 
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