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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (1 Betrachter)

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Men in Black

Vor kurzem das erste mal gesehen und was soll ich sagen, er wird dem Hype in keinsterweise gerecht.
Vielleicht ist es auch nur einer dieser Filme, die man zur Zeit gesehen haben muss wo sie aktuell im Kino liefen.
Ich fand ihn jedenfalls ziemlich öde. Will Smith haut wie gewohnt seine Sprüche raus und Tommy Lee Jones spielt den Obercoolen :sleep:
Die Story ist vorrausschaubar und reisst einen nie wirklich mit, man hat zu keiner Sekunde das Gefühl das der Menschheit etwas passieren könnte.
Immerhin sind die Computeranimationen für einen Film von 1997 auch heute noch recht anschaulich.


5/10 (inkl.)1997-Bonus
 
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Out of the Furnance - Auge um Auge

Hat mich sehr überrascht das ich von dem Film so gut wie nix mitbekommen habe. Dachte mir aber, Christian Bale geht immer, also mal gucken. Nun, ich wurde positiv überrascht. Der Cast (siehe Cover) allein ist schonmal über jeden Zweifel erhaben! Und wirklich alle machen ihre Sache verdammt gut! Vor allem Bale und Harrelson, welcher hier in einer absolut unsympathischen Rolle aufdreht! Plot brauch ich nicht viel zu erzählen, ist jetzt nix besonderes, aber bei dem Film geht es auch in erster Linie um die Charaktere und wie sie mit gewissen Ereignissen umgehen. Bales Ausstrahlung dabei ist so unfassbar gut.

Es gibt keine Hochglanz-Action, nix explodiert. Aber man ist trotzdem von Anfang an mitgerissen. So erging es jedenfalls mir. Das ist eine Milieustudie der alten Schule, solche Filme werden so gut wie gar nicht mehr gemacht, weswegen mir die ruhige Art auch nix ausgemacht hat.

Es gibt aber eine Sache in der Geschichte die ich nicht nachvollziehen konnte:

Warum hat Harrelsons Charakter beide umgebracht? Das machte nur Ärger uns sein Geld bekam er dadurch ja erst recht nicht wieder zurück, machte für mich überhaupt keinen Sinn.

8/10
 
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The Yellow Sea


Nach dem sehr enttäuschenden The Berlin File endlich mal wieder ein sehr guter Streifen aus Korea. 20 Minuten kürzer wären zwar nicht schlecht gewesen, immerhin geht der Film fast zweieinhalb Stunden, aber gab jetzt auch keine Stellen wo ich mich hab durchquälen müssen, von daher gehts in Ordnung. Die erste Stunde ist noch realtiv ruhig, aber trotzdem spannend. Danach kommen auch immer mal wieder Actionmomente vor, jedoch nicht zu oft und gut dosiert. Auf jeden Fall von Anfang bis Ende sehr unterhaltsamer Asia-Thriller, kann man sich geben.

Anzumerken wäre das es sich hierbei um die geschnitte Fassung handelt, trotz FSK 18, eine deutschsprachige Uncut gibt es nicht. Muss auch sagen das man es an manchen Stellen merkt das da rumgeschnibbelt wurde, jetzt nicht unbedingt am Gewaltgrad, aber manche Szenen enden plötzlich und die Sprünge fallen einem doch auf.

7,5/10
 
Into the Wild

Ich hatte im Voraus über den Film schon viel Gutes gehört und hatte deshalb natürlich eine gewisse Erwartungshaltung an den Film. Normalerweise passiert es gerade dann, dass man richtig enttäuscht wird, der Film war aber noch um vieles besser als gedacht.

Zu Beginn des Films begibt sich Christopher McCandless aka Alexander Supertramp in die Wildnis von Alaska. Er lässt sich am Ende einer Straße aussetzen und läuft dann einfach in das unbewohnte Gebiet, er überquert einen kleinen Bach und schließlich findet er den auf dem Cover abgebildeten verlassenen Bus. In diesem Bus richtig er sich dann sein Lager ein.

Zwischen der Handlung die in Alaska spielt werden immer wieder Rückblenden über seine Vergangenheit gezeigt die seine Persönlichkeit erklärt, es wird auch beleuchtet wie es dazu gekommen ist, dass er nach Alaska aufbrechen will. Hauptaugenmerk wird aber darauf gerichtet mit welchen Umwegen er es nach Alaska geschafft hat und welchen Personen er dabei begegnet ist.

Da es noch Frühling ist hat er Schwierigkeiten Essen zu finden. Im Sommer hat er keine Probleme an Nahrung zu kommen, als dann der Herbst anbricht geht das Essen wieder zu neige. Interessant finde ich die Darstellung seines Gewichtsverlust bzw. seiner Gewichtzunahme über das Stechen von neuen Löchern in seinen selbst gemachten Gürtel.

Als ihm dann endlich klar wird, dass er dort nicht mehr weiter überleben kann und er sich auf den Rückweg begeben will bemerkt er wie der kleine Bach aufgrund der Schneeschmelze zu einem riesigen Fluss wurde und er keine Möglichkeit hat diesen zu überqueren.

Es war von ihm einfach nur dumm keine Karte über die Umgebung mitzunehmen oder sich vor dem aufbrechen wenigstens gründlich die Karte einzuprägen. Was ich auch nicht verstehen kann ist warum er am Anfang nicht einfach das Gebiet gründlich erkundet hat? Denn das hat er ja offensichtlich nicht, dann hätte er nämlich Hütten finden können die zu seiner Rettung beitragen hätten, so steht es jeden Falls im Internet.

Da er nun festsitzt und keine Tiere mehr zum Jagen da sind, will er das Buch über Pflanzenkunde benutzen um essbare Pflanzen in der direkten Umgebung zu finden. Da er zu diesem Zeitpunkt schon lange nicht mehr ausreichend Nahrung zu sich genommen hat (was man an seinem extrem abgemagerten Körper sehen kann) und er schon ziemlich verzweifelt ist, ist er unachtsam und isst eine giftige Pflanze, wie er am nächsten Morgen feststellen muss. Das Gift der Pflanze sorgt dafür, dass er kraftlos ist und schnell an Gewicht verliert. Ob das auch die wirkliche Todesursache für den echten Supertramp war ist übrigens nicht erwiesen, tatsächlich eher unwahrscheinlich.

Wirklich dauerhaft interessant, mitreißend und eine verdammt gute Geschichte. Dass die Handlung wie ich am Ende erst erfahren habe auf einer wahren Begebenheit basiert macht das Ganze noch krasser.
 
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The Hours

The Hours spannt sich über drei unterschiedliche Zeitperioden. Während "eines Tages" fokussiert sich der Film in paralleler Vorgehensweise auf das Leben von drei Frauen, die bestimmte Gemeinsamkeiten haben: Depression, Fremdheit und Suche nach Liebe.
In der einen Ära wird man Zeuge eines Lebensabschnittes der berühmten Schriftstellerin Virginia Woolf (Nicole Kidman), die einen regelrechten Kampf mit ihrer geistigen Krankheit (= Depression) austragen muss, und schliesslich im Jahre 1941 ihrem Zustand durch Selbsttötung ein Ende setzt.
Eine weitere - diesmal hochschwangere - Frau namens Laura Browns (Julian Moore) lebt 1950 gut behütet in Kalifornien. Auch sie wird von Depressionen und Verzweiflung heimgesucht. Ihr Mann jedoch ignoriert ihren Zustand auf liebevolle Weise und ihr gemeinsamer Sohn klammert sich - wahrscheinlich die tragische Situation der Mutter erahnend - ständig an sie; dies umso mehr, da Laura ihrem Spross nur mässig Mutterliebe entgegenbringt. Lauras beinah apathische Verfassung wird am offensichtlichsten, als sie vergebens versucht, ihrem Mann einen einfachen Geburtstagskuchen zu backen... (Tja, die Geschichte der Mrs. Dalloway hat's wohl in sich.)
Die dritte Frau, Clarissa Vaughn (Meryl Streep) lebt im modernen Manhattan, zusammen mit ihrer Freundin Sally (Allison Janney) und ihrer Tochter (Claire Danes). Mit grosser Mühe und an Resignation grenzender Haltung bereitet sie eine Party für ihren Ex-Ehemann (Claire Danes) vor, der bald an AIDS sterben wird.

Der Film ist an sich nicht schlecht. Allerdings verbreitet er sowas von schlechter Laune, da muss man selber aufpassen nicht depressiv zu werden… Der Film basiert auf übrigens auf einem Buch, welches die Novelle von Autorin Virginia Woolf "Mrs. Dalloway" als Inspirationsquelle nimmt. Keine Ahnung wem ich den Film empfehlen soll, die Schauspieler sind jedenfalls alle klasse und die Geschichte zumindest denkwürdig. Ach ja: Nicole Kidman hätte ich nicht erkannt…

6/10



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Lachsfischen im Jemen

Der Scheich Muhammad ibn Zaidi bani Tihama (Amr Waked) beauftragt eine Firma, um herauszufinden, ob Lachsfischen im Jemen realistisch ist. Für die Abklärungen verantwortlich ist die junge und frisch verliebte Harriet Chetwode-Talbot (Emily Blunt). Engagiert geht sie ans Werk und kontaktiert schon bald mal den Fischexperten Dr. Alfred Jones (Ewan McGregor). Der hält das Vorhaben aber erstmals für einen Scherz und zeigt deshalb nur wenig Begeisterung. Als dann in Afghanistan eine Moschee gesprengt wird, braucht die britische Regierung schnell eine positive Nachricht aus dem mittleren Osten.
Da kommt Patricia Maxwell (Kristin Scott Thomas), PR-Chefin des englischen Premierministers, das Projekt des Scheichs natürlich gerade recht. Um Dr. Jones zur Mitarbeit zu zwingen, wird er vor die Wahl gestellt: Entweder hilft er oder er ist seinen Job los. Auch weil es in seiner Ehe nicht mehr wunschgemäss läuft, willigt er ein. Während dem Projekt kommt er dabei auch Talbot näher, die aber schon bald weniger ihre Arbeit im Kopf hat, sondern das Verschwinden ihres Freundes in Afghanistan.

Die Geschichte ist zwar etwas an den Haaren herbeigezogen, allerdings haben Scheiche ja schon für Dümmeres Geld ausgegeben. Als ich mal Ausschnitte vom Film sah, dachte ich zuerst, dass es in den 60ern oder 70ern spielt. Vor allem die Szenen am Fluss Jemen könnten aus einem anderen Jahrzehnt stammen… Aber anders als erwartet, spielt mindestens die Hälfte des Films in London bzw. Schottland. Und eines kann man dem Film lassen: Die Landschaftsaufnahmen sind klasse. Dagegen fällt die Story etwas ab. Die Charaktere sind zwar alle gut (vor allem der Boss von Ewan McGregor und die Kristin Scott Thomas haben ein paar Lacher auf ihrer Seite), aber ihnen fehlen etwas die Ecken und Kanten. Genauso wie der Story, die so ausgeht wie man es schon zu Beginn erahnt. Trotzdem ist es ein schöner Film, der ganz zu Schluss etwas zu sehr in eine Liebesgeschichte abdriftet. Ich fand die Lachsansiedlung spannender.

7/10



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The Good Girl

Justine (Jennifer Aniston), 30 Jahre, Angestellte in einem Supermarkt, verheiratet mit einem häufig trinkenden und/oder Marihuana rauchenden Gelegenheits-Handwerker namens Phil (John C. Reilly), ist genau an dem Punkt, wo nur noch eine große Leere herrscht. Ein besonders erfüllendes Leben lag bisher nicht hinter ihr und was sich für die Zukunft abzeichnet, ist eine Monotonie auf Basis der schnöden Gegenwart. Sie nimmt ihre Frustration aber noch mit ein bisschen Humor und ihr guter Charakter hat sich durch die ausweglos scheinende Situation auch noch nicht verbogen. Im Zuge der großen Belanglosigkeit beginnt sie eher halbherzig eine Affäre mit dem acht Jahre jüngeren Holden (Jake Gyllenhaal). Was Justine und Holden verbindet, ist, dass sei beide deprimiert und frustriert sind, nur aus unterschiedlichen Gründen. Während sich Justine aber noch mit einer gewissen Gelassenheit über Wasser hält, sieht Holden die Welt bereits so düster, dass für ihn die Beziehung zu Justine eine besondere Wertigkeit erreicht.

Habe von diesem Film noch nie was gehört. Von den Schauspielern her ist er jedenfalls sehr gut besetzt. Den Film fand ich allerdings nicht so toll. Jennifer Aniston spielt eine miese Schlampe, die zwar irgendwie alles gut meint, allerdings nur lügt und hintergeht. Kann man sich mal geben, aber nur wenn man absolut keine Alternativen hat.

5/10
 
Einen hab ich noch vergessen:

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Goon

Doug (Seann William Scott) ist nicht der hellste Kopf unter der Sonne und hat sich dadurch von seinen Eltern entfernt, die ihn gerne an einer Universität gesehen hätten. Stattdessen arbeitet der gute Junge als Rausschmeisser in einer Bar. Als er eines Nachts in einen Kampf mit einem Eishockeyspieler verwickelt wird, entscheidet er diesen in wenigen Sekunden für sich. Für das Team der "Halifax Highlanders" scheint dieser Grobian der perfekte Prügler zu sein.
Doug wird zur Helden der Mannschaft, prügelt sich regelmässig mit den Gegnern, schlägt Zähne aus und ist in seinem Element. Und seit der Mann die Fäuste sprechen lässt, gewinnt auch das Team. Doch wie in jeder Sportlerkarriere ist auch hier irgendwo ein Mann, der Dougs Spezialitäten noch besser beherrscht und sich bald unserer Mannschaft stellt. Das grosse Duell gegen Ross Rhea (Liev Schreiber) steht an und wird darüber entscheiden, wohin die Karriere von Doug "The Thug" Glatt läuft.

Ich mag Eishockey. Ich mochte American Pie (bin in dieser Generation aufgewachsen). Kein Wunder, habe ich mir „Goon“ auch gleich zum Release gekauft. Trotzdem war ich absolut nicht davon überzeugt. Denn sind wir ehrlich: Wie viele gute Hockeyfilme gibt es?! Nur sehr wenige sind zumindest unterhaltsam (Slapshot mit Paul Newman oder die Disneyfilme Mighty Ducks und Miracle), die meisten sind grenzdebil (Slapshot 2 + 3 und der Love Guru mit Justin Timberlake und Mike Myers) oder einfach nicht so spannend (Bodycheck mit Keanu Reaves oder Mystery, Alaska mit Russel Crowe). Deswegen waren die Erwartungen sehr, sehr niedrig. Und immerhin wurden sie nicht noch untertroffen. Das Cast geht in Ordnung (ein bisschen American Pie plus Liev Schreiber) und die Story folgt der üblichen Handlung. Trotzdem verbreitet der Film ab und zu Laune. Für Hockeykenner gibt es ab und zu kleine und toll gemachte Insiderwitze bzw. Infos, aber um den Film anzusehen, muss man nichts über den Sport wissen. Wie dem auch sei: Mit ein bisschen Feinschliff hätte es ein wirklich guter und lustiger Sportfilm geben können. Dazu war aber das Budget wohl nicht da… So ist es eine 08/15 Sportkomödie ohne grosse Low- und Highlights.

6.9/10 :grins:

Ist mit 1.9 Punkten Fikka-Bonus... :ugly:
 
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Homeland Staffel 1 und Staffel 2

Klasse Serie. Jede Episode hatte quasi Ihren persönlichen Wow-Effekt zum Ende. Wenn ich das nicht zeitnah am Stück gesehen hätte und immer erst im Wochenrythmus, dann wäre ich wohl vor Spannung geplatzt.
Im September kommt Staffel 3 als Blu Ray. Freut mich :)

Zum Ende von Staffel 2:
So recht glauben will ich das noch nicht, dass Brody nun rein gar nichts mit dem Attentat zu tun hatte.
Dafür war seine Reaktion auf den Tot dieses Terroristen sehr mitgenommen, seine Doppelagententätigkeit war denen auch noch nicht bekannt und ganz besonders seine verhaltene Reaktion auf die Entscheidung von dieser Carrie, wegen ihm das CIA sausen zu lassen.

Ich bin gespannt.


Game of Thrones Staffel 1

Bin die ersten Folgen noch nicht so ganz warm geworden mit der Serie, aber es gibt sehr interessante Charaktere und mittlerweile bin ich leicht begeistert. Demnächst folgen die anderen Staffeln.
 
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