James Bond 007 jagt Dr. No
James Bond (Sean Connery) ist Geheimagent in Diensten ihrer Majestät, der Königin von England. Für seinen neuen Auftrag muss er nach Jamaika reisen, um dort die Eliminierung eines Kollegen zu untersuchen und ebenfalls in Erfahrung zu bringen, woher die Störungssignale kommen, welche die US-Raketen in ihren Flugbahnen stören.
Nachdem er sich einigen Schlägern und Attentätern entledigt hat, sowie eine Attacke mittels Vogelspinne überlebt hat, trifft Bond auf CIA-Agent Felix Leitner (Jack Lord), der ihn schon länger im Auge hat und nun Kontakt aufnimmt. Immer wieder wird von einem geheimnisvollen Dr. No (Joseph Wiseman) gesprochen, auf den sich unser Agent nun konzentrieren muss.
Als er auf der Insel Crab Key auf die Muschelsammlerin Honey Ryder (Ursula Andress) trifft, hat er nicht nur eine schöne Dame zum knuspern an seiner Seite, sondern eine Verbündete gegen den Bösewicht. Denn die Bikini-Schönheit ist überzeugt, dass Dr. No ihren Vater ermordet hat. Doch bis dieses Rätsel gelöst und Dr. No an seinem wahnsinnigen Plan gehindert werden kann, ist es noch ein langer Weg für James Bond.
Dr. No war, bekannterweise, der Start der Filmreihe rund um James Bond. Mit Sean Connery holte man sich einen attraktiven Mann an Bord, der die Frauen bezirzen und die Kerle beeindrucken konnte. Mit James Bond wurde der Anfang der Weltkarriere von Sean Connery gelegt.
Für die Schweizer (und auch alle anderen Männer) ist dieser Film natürlich vor allem durch eine Szene einen Blick wert. Nie danach konnte ein Bondgirl so punkten, wie das Ursula Andress (Ursi national) in ihrer ersten Szene tat.
Die Story von Dr. No ist recht spannend, wenn auch ruhig erzählt. Ausserdem wird einmal mehr niemandem getraut, alle sind verdächtig und wer nicht hören will, der kriegt die Faust ins Gesicht. So war der Bond.
Dem Film merkt man natürlich das Alter an. Die Actionszenen sind nicht gerade ausgereift, das Tempo eher gemächlich, aber das macht für mich auch den Reiz aus. Das Setting mit tollen Kulissen in Jamaika, das Leben in den 60ern… Schön. Jedenfalls ein toller Erstling für eine der wohl grössten und langlebigsten Filmfranchisen auf der Welt.
8/10 Muscheln