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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Edge of Tomorrow

Das nennt man doch mal ne positive Überraschung. Nach den ersten Trailern war ich doch etwas skeptisch ob der Film funktionieren kann. Aber er kann, und das sogar sehr gut. Die Geschichte ist wirklich schlüssig und sogar recht logisch aufgebaut und macht Spass. Überrascht bin ich, dass trotz der ernsten Story der Humor nicht zu kurz kommt. Die Action ist wie man es von Doug Liman gewöhnt ist von der ersten Minute an packend und krachend inszeniert. Die SFX sind wirklich toll und eigentlich nie wirklich als Solche zu erkennen. Und Tom Cruise trägt den Film gewohnt gut und wird dabei überzeugend unterstütz von einer tollen Emily Blunt. Find die Frau einfach immer toll und sie sieht einfach unglaublich sexy aus. :D Im Film kommt sie unglaublich badass rüber (Full Metal Bitch :grins: ) und ich bin froh wurde sie nicht nur zum Love Interest reduziert. Insgemsamt bin ich also wirklich sehr zufrieden mit dem gebotenen und der Film reit sich neben X-Men und Captain America 2 als bisher beste Blockbuster des Jahres ein. Gibt nur einen Punkt der mich stört und eine höhere Bewertung verhindert. Ich hätte mir gewünscht
die Macher hätten Eier bewiesen und die beiden wären am Ende tot geblieben. Das hätte perfekt gepasst und wäre auch nur konsequent gewesen. So wie es jetzt ist wirkt das Ende einfach nur auf Teufel komm raus auf Happy End getrimmt und ist imo auch nicht wirklich logisch.
Das zieht den Film für mich dann doch etwas runter, schade. Denke nicht, dass das vorher so geplant war. Ansonsten macht man aber als Fan von packender und kurzweiliger Sci-Fi Action nichts falsch.

8 von 10 Zeitschleifen

Kann das meiste von Zhadow nur bestätigen.

War eben im Kino.
Habe mich vorher null darüber informiert, lediglich einen Trailer dazu gesehen.
Ich bin sehr positiv überrascht, ein richtig gelungener Film seit langem mal wieder.
Der Film kam mir so als eine Mischung aus Titanfall / Halo / Gears of War vor ... echt abgedreht aber richtig fett !

Wenn euch der Trailer ein wenig zusagt dann geht auf jeden Fall rein!
Insgesamt 8,5 / 10
 
elementary_holmes.jpg


Elementary
Staffel 1

So sieht sie also aus, die amerikanische Sherlock Holmes Serieninterpretation. Und mit "so" meine ich "sehr gut".
Elementary ist eine von Anfang bis Ende durchmodernisierte und amerikanisierte Version des britischen Kult-Charakters: Sherlock ist ein lässiger, tätowierter, drogenabhängiger Brite und Ex-Scotland Yard-Berater in New York, Watson seine Suchtbetreuerin (richtig, Watson ist hier weiblich) und seine Fälle neumodische Kriminalgeschichten im schnelllebigen Internetzeitalter.

Heraus kommt ein, im Vergleich zu den meisten anderen Holmes-Varianten, erfrischender, fetziger und an heutige Serienerzählgewohnheiten angepasster Sherlock, der die meisten verbissenen Klassik-Holmes-Fanboys verschrecken, bei offenen Kriminalfreunden aber für überaus gute Unterhaltung sorgen dürfte. Die Kernelemente der Vorlage wurden dabei gar nicht mal verändert: Holmes ist gewohnt verschroben, drogenabhängig und besitzt eine nahezu übernatürliche Kombinationsgabe, die er bei den merklich durchkonstruierten Geschichten, auf deren Auflösung kein normaler Mensch kommen würde, auch dringend braucht. Watson ist nun weiblich, dient aber auch hier dazu, ihren kriminaltechnisch verblendeten Freund gesellschaftstauglich zu machen, ihn in gewisser Weise zu "erden" und muss zudem als Gegenpart in wilden Dialoggefechten herhalten. Ja, sogar Holmes' Nemesis und bösartiges Genie Moriarty hat es in die Serie geschafft, wurde ebenfalls gekonnt uminterpretiert und liefert sich im Staffelfinale sogar ein treibendes Kammerspiel mit unserem exzentrischen Berater.

Ankreiden kann man hier eigentlich nur das, mal abgesehen vom Moriarty-Finale und der Drogensache, Fehlen einer übergreifenden Handlung, sowie die extrem konstruierten Einzelfälle. Die sind zuweilen einfach derart gestellt, dass die Glaubwürdigkeit nahezu komplett verpufft. Wobei ich das persönlich gar nicht so schlimm finde, geht es bei der Figur Sherlock Holmes doch gerade um genau diese, anscheinend unlösbaren, wirren Fälle. Geschichten, die für Normalsterbliche keinen Sinn ergeben und deren Ausgang nur der Meister Holmes erkennen kann. Das mag häufig an der Realität vorbeigeschrieben sein, macht aber auch den Reiz dieser Kriminalfigur aus. Erinnert mich ein wenig an die Rätsel-Comics aus den Micky Maus Heften: die waren auch immer total an den Haaren herbeigezogen, aber ich habe sie als Kind geliebt, weil man mitraten konnte und immer wieder überrascht wurde.

Ich muss gestehen, dass mir Elementary, nach anfänglicher Skepsis, überaus gut gefallen hat. Wer hätte gedacht, dass das amerikanische Sherlock-Rezept so gut aufgeht? Elementary fühlt sich "modern" an, eben so wie sich ein heutiger TV-Krimi anfühlen soll (kurzweilig, gewitzt, sauber gefilmt, spannend), ohne aber den Kern der Vorlage zu verfälschen. Es ist nämlich eindeutig ein Sherlock Holmes, in seinem Fundament sogar ein ganz klassischer, jedoch zeitgemäß aufbereitet, mit Kriminalfällen aus dem Internetzeitalter, (geschlechtlich) verdrehten, aber gerade deswegen auch interessante, Rollen, einer routinierten Crime-Serien-Inszenierung und tollen Schauspielern. Gutes Format, werde ich weiter verfolgen.

Wer übrigens keine Lust hat, bei der lächerlichen deutschen Release- und Preispolitik (jeweils ~ 35€ für eine Halbstaffel) mitzumachen, dem sei die italienische DVD ans Herz gelegt - die ist komplett auf Deutsch, umfasst alle 24 Episoden und kostet nur ~ 20€. ... Der deutsche Titel der letzten Folge ist übrigens selten dämlich, da er bereits die finale Wendung verrät. Also besser nicht durchlesen, sondern einfach ansehen. :D

8/10 Bienenköniginnen
 
Habe damals zwar nur kurz reingeschnuppert aber das hat mir persönlich schon gereicht. Ich komme eigentlich mit fast allen Holmes-Darstellern zurecht, aber Jonny Lee Miller ist für mich definitiv nicht Sherlock (Downey Jr. übrigends auch nicht) und wenn ich einen modernen Sherlock sehen will dann bleibe ich auch weiterhin beim BBC Sherlock.
 
Tja, wir zitieren dafür heute noch aus Der Mann mit den zwei Gehirnen, UHF oder Bachelor Party. Aber wir hatten halt damals noch Anspruch! :grins:

*Ameisenfarmschüttel* "Guck...die haben jetzt ´ne Stink Wut!"

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Dragonball meets Kickers!
War eigentlich ganz unterhaltsam und manche Gags echt gut! ...wenn man auf flachen Humor steht!?
Von den Effekten her ganz ok und so ein "Super-Duper-Feuer-Wirbel-Kick" wäre unser WM-Sieg! :D
Kann man echt gucken, wenn man 1,5 Stunden nicht weiß was man tun soll oder mit paar Leuten zusammen ´nen Trash-Abend macht!

6/10
 
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Tjoa, das er auch nur ansatzweise mit dem Original mithalten kann war ja zu bezweifeln.
Wieder so ein glatt gebügeltes Remake, war nicht wirklich schlecht aber auch nicht wirklich gut.
6/10

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Fand den spitze! Tolle schauwerte, gute Effekte und Reeves is einfach ne coole Sau, der kann ruhig mal wieder mehr ins Rampenlicht rücken.
Die ganze Atmo von dem Film ist klasse, stimmungvolle Setpieces.
Nur die Story kommt kaum in Fahrt, eigentlich der einzige Negativpunkt, da hätte man schon mehr draus machen können.
8/10
 
Zuletzt bearbeitet:
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Tjoa, das er auch nur ansatzweise mit dem Original mithalten kann war ja zu bezweifeln.
Wieder so ein glatt gebügeltes Remake, war nicht wirklich schlecht aber auch nicht wirklich gut.
6/10

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Fand den spitze! Tolle schauwerte, gute Effekte und Reeves is einfach ne coole Sau, der kann ruhig mal wieder mehr ins Rampenlicht rücken.
Die ganze Atmo von dem Film ist klasse, stimmungvolle Setpieces.
Nur die Story kommt kaum in Fahrt, eigentlich der einzige Negativpunkt, da hätte man schon mehr draus machen können.
8/10

Kann ich beides so bestätigen :)
 
Habe damals zwar nur kurz reingeschnuppert aber das hat mir persönlich schon gereicht. Ich komme eigentlich mit fast allen Holmes-Darstellern zurecht, aber Jonny Lee Miller ist für mich definitiv nicht Sherlock (Downey Jr. übrigends auch nicht) und wenn ich einen modernen Sherlock sehen will dann bleibe ich auch weiterhin beim BBC Sherlock.

Ich habe auch zwei, drei Folgen gebraucht, um Jonny Lee Miller zu akzeptieren. :D Fand ihn dann aber mit jeder Folge besser. Bin aber auch Fan der Downey Jr.-Interpretation.

Den BBC Sherlock mag ich (leider) gar nicht. Damals die erste Folge gesehen und danach nie wieder eingeschaltet. Ist mir einfach zu "britisch". Kann nicht dafür, aber ich habe eine natürliche Abneigung gegen die meisten UK-Produktionen. Die Cornetto-Trilogie und einige wenige Filme sind da die Ausnahme.
 
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