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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (1 Betrachter)

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Ich wünschte ja sie würden aus dem Film-Universum eine neue Star Trek Serie machen, mit den selben Schauspielern und allem, aber das wäre wohl zu teuer. Aber dann hätten sie zumindest mehr Zeit die Charaktere auszubauen und könnten es auch mal ruhiger angehen lassen.
 
Gestern zum ersten Mal Star Trek: Into Darkness gesehen, vorher noch zur Auffrischung den Vorgänger. Fand ich richtig klasse und diesmal sogar mit tollem Bösewicht. Zwar noch mehr Action als im vorherigen Film und noch weniger ruhige Momente als in der allgemeinen Film-Serie, aber die Figuren und Story sind halt auch nicht einfach mal so wanye wie in 90 Prozent aller aktuellen Actionfilme, sondern alles coole Charaktere, denen man gerne zuschaut. Ok, bis auf die blonde Wissenschaftlerin, welche wohl nur für die eine Umkleide-Szenen reingeschrieben wurde. Den Twist zum Original am Ende haben sie auch gut hinbekommen, da gab's schon ein wenig Gänsehaut auf dem Arm.

Hätte ich im Nachhinein gerne im Kino geschaut, aber bis auf den nächsten Avatar kann mich 3D einfach mal hart am Arsch lecken...

Ich bin auch kein 3D Freund aber bei dem Film habe ich eine Ausnahme gemacht, sind extra nach Düsseldorf um den Streifen in 3D und O-Ton zu sehen. Anlage war brutal aufgedreht und mein Bruder und ich wurden audiovisuell weggeblasen. Richtig geiler Shit war das. :waah: :headbang:
 
Ich wünschte ja sie würden aus dem Film-Universum eine neue Star Trek Serie machen, mit den selben Schauspielern und allem, aber das wäre wohl zu teuer. Aber dann hätten sie zumindest mehr Zeit die Charaktere auszubauen und könnten es auch mal ruhiger angehen lassen.

Das ist nicht zu teuer. Es ist im Moment einfach ein Lizenstreit zwischen Paramount und CBS.
 
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Godzilla (2014)

Nach Cloverfield und Pacific Rim musste ich dann auch Godzilla im Kino schauen. Im größten Kino von Köln, im größten Saal, in 3D, mit Bier und Nachos mit Käse und das war auch leider schon das Beste an dem Abend.

Der Film macht einen großen Fehler. Er nimmt sich selber zu ernst, obwohl er massive Logiklöcher besitzt.
Klar, in Action- oder gar Monsterfilmen braucht man keine großartige Logik. Trotzdem heißt das nicht automatisch, dass man am laufenden Band eine Dummheit nach der anderen veranstalten kann. Vorallem nicht, wenn diese Dummheiten meistens vom Militär ausgeht, die wiederrum einen großen Fokus im Film haben.

Ein einfaches Beispiel von vielen:
Recht früh wird klar, dass das böse Monster EMP Wellen auslösen kann. Es verlieren viele Piloten die Kontrolle über ihre Jets und Helis und stürzen ab, ähnlich wie @drizzt bei Battlefield. Aus Fehlern lernt man aber bekanntlich. Wie ja auch @drizzt, der kein Flugobjekt mehr in BF anfässt.
Die amerikanischen Streitkräfte schicken aber im Verlauf des Films immer wieder ihre Airforce (und ihre Army, und ihre Navy, und ihre...) gegen den Feind und erleiden dabei (oh Überraschung) massive Verluste...
Wie wäre es also mal mit so schönen Erfindungen wie Langstreckenraketen? Artillerie? Bunkerbustern? Hölle, die Amis haben sogar Waffen, um Berge zu durchbrechen!
Es wird sogar noch besser, als die ersten SWAT Einheiten abgeseilt werden, die auch noch auf die Monster schießen... mit ihren Handfeuerwaffen...

Ich bin ja echt kein Militär- oder Waffenexperte, aber mir kann keiner erzählen, dass die Amerikaner in so einem Fall, keine besseren Alternativen im Waffenschrank haben.

Dazu kommen dann wie gesagt noch weitere Logiklöcher (die Stadt wird zum Kriegsgebiet und selbst nach Stunden, sitzen Menschen noch in ihren Büros im Wolkenkratzer), paar Frechheiten gegenüber dem Zuschauer gibt es dann auch noch ("Hey, Godzilla! Endlich! Jetzt gehts lo.... what?! Das wars?!") und selbst ein Ken Watanabe wird im Film zur Witzfigure, da er ständig nur mit einem "D:" im Gesicht durch die Gegend rennt.

Einzig die Halo Jump Szene (die musikalische Untermalung mit Requiem for Soprano aus 2001: A Space Odyssey wurde zum Glück drinne gelassen) und der finale Kampf zwischen Godzilla und den Monstern war sehr gut.

Ne, sonst fühle ich mich als Zuschauer einfach vom Film verarscht und bevor mir noch Tausend andere Dinge einfallen (Hawaii > Abschussbasen für nukleare Sprengköpfe > Aloha?) beende ich das hier und geh ins Bett.

4 von 10 Idioten in Uniformen
 
was genau meinst du jetzt? dass das militär angreift? emp?
wirklich wichtige sachen erwähne ich gar nicht...
 
Schade, nach den Trailern war ich mir sicher, dass sie den Film doch gar nicht versauen könnten. Die vielen Negativ Reviews lesen sich aber nicht sehr prickelnd und sind überdies hinaus auch noch recht gut fundiert. Ansehen werde ich ihn mir dennoch, allerdings nicht mehr im Kino, sondern ausgeliehen auf Blu-ray, wenn er denn mal zu haben ist.
 
Godzilla

aka Eskimoküsschen unter Monstern
aka die 200 Mio Dollar Trailer Werbekampagne

Godzilla_Cranston_Scream_featured-618x400.jpg



Um das Fazit mal vorweg zu nehmen, das Bild oben zeigt Bryan Cranston nachdem er den Film zum ersten mal gesehen hat.

Für die GPLegends des Forums...

----------> Spoiler SPOILER! SPOILER!

Spoilerwarnung!

Nachstehend befinden sich Spoiler!


S

P

O

I

L

E

R


Beginnen wir am Anfang, man setzt sich ins Kino, sieht sich Trailer von komischen Filmen an, wartet noch damit die M&Ms auf zu reißen, denn immerhin will man Filme ja zelebrieren.

Und dieser Film bot sich ja auch an, immerhin bekam man mit den Trailern ja durchaus den Eindruck spendiert hier einen Atmosphärischen, düsteren Katastrophenfilmthriller zu bekommen.

Man mag es ein wenig mit den Thumbnails auf Youporn vergleichen. "petite girl takes on two monster cocks at once"

sOC7Y.png

Und geliefert bekommt man dann doch nur wieder eine öde neue Folge der German Goo Girls. Früher waren die echt nasty, aber heutzutage ist das auch nur mehr abliefern einer Mindestanforderung.

Nun gut, zurück zu Godzilla, Zerstörer der Welten und der Spannung in einem Kinosessel.


Um es mal auszusprechen, die ersten 15 Minuten fand ich toll! Beim Intro mit den Atombombentests dachte ich sogar an die Geschichte wie Godzilla, also die Saga damals entstanden ist und war frohen Mutes das hier gleich ein intelligentes und selbstreferenzielles Werk eintrifft.
Eben genau das was das Franchise brauchen würde. Das Batman - The Dark Knight der Monstergeschichten

Ich war komplett wuschig, das Mineralwasser zu öffnen eine schier unlösbare Aufgabe in diesem Moment der Ekstase und Anspannung.

- In Japan sprechen Amis sauber und Japaner die Muttersprache nur holprig -> geschenkt
- Brayn Cranstons typisches overacting -> geschenkt
- Der riesen Lümmel unter der Erde der Niemandem auffällt - > geschenkt
- und natürlich und selbstverfreilich schicke ich in das ungewisse und potentiell gefährliche Aufgabengebiet meine eigene Ehefrau, das mache auch ich immer so.

Wir überspringen nun einige Minuten.

Das AKW geht drauf, was übrigens optisch total toll aussieht. Ich muss zugeben, die Ästhetik eines in sich kollabierenden Kraftwerks ist mit nichts zu vergleichen. Andere mögen darauf starren wie sich Frauen räkeln,. aber sein wir uns einmal ehrlich, am ende ist es doch immer das Selbe.

Aber bei Kraftwerken,... Himmel,... wie sie sich unterscheiden in Ihrer Fragilität des Moments. Wenn die ersten Kühltürme sich neigen und die Gewissheit siegt dass sich dieses von Menschen geschaffene Werk nun wie ein Stern im Moment des Sterbens ein letztes mal aufbäumt und sich mit einer lauten Danksagung verabschiedet...

Hier eines meiner immer wieder gern gesehenen Highlights:

http://youtu.be/MsL_cFr6GWA?t=1m45s

Aaaaaaaaand... its gone


Nun, Kraftwerk tot, Frau tot, Handlung tot, Liebe des Sohns zum Vater tot

Und nun beginnt eine 2 Stündige Odyssee der Dümmlichkeiten.

Mag man bei den einzelnen Punkten noch den Mantel des Actionkinos werfen können, sind es zum einen schlicht teils derart blöde Situationen die einem vorgeworfen werden, und zum einen die pure Masse. Hier müssen extra Personen an der Produktion beteiligt gewesen sein die Schwachsinn ins Drehbuch gepackt haben. Anders ist die schiere Anzahl, ja diese Gewalt an Hirnverbranntheit nicht mehr zu erklären.

Selbst aus purem Zufall hätte der Film in sich logischer sein müssen, Daniel der Zauberer zeigt wie sowas geht.

Mal sehen was mir noch alles einfällt...

-Warum beim heiligen Kanonenrohr glühen die ganzen Viecher?

-Das Militär weiß nun also dass sich die Monster von Atomarem zeug ernährt, wo hüten wir also das Monsterbaby? Klar, In einem Atommüll Lager. Wo sonst? Dass ich mich überhaupt fragen trau.

- Es schwappen millionen Tonnen Wasser durch die Strasse aber die Schaufensterscheiben bieten natürlich einen idealen Schutz. Muss wohl Carglass dahinter stecken.

-Am Flughafen stampft Zilla mal eben nen halben Meter neben der Glasfront vorbei, und die Menschen sehen dem völlig entspannt zu. Druckwelle und Erschütterungen die das Glas zerbersten lassen? natürlich nicht, Carglass ist auch hier am Start.

-So ab dem 30. Hubschrauber hätte das Militär evt. auch raffen können dass Flugzeuge und anderes Zeugs durch der Monster EMP Fähigkeit nicht sooo der Bringer sind. Egal, es hat 30 mal nicht funktioniert, irgendwann wirds schon passen.

- Ein Typ wird zig mal eingebuchtet weil er verbotenes Gebiet betritt, aber mein zichsten und ein mal darf er dann dort bleiben und wird nicht wie vorher abgeschoben.

Und vieles habe ich auch schlicht bereits vergessen. Und das ist das Schlimmste, Das Schlimmste überhaupt! Schlimmer noch als die Filme von @Freezi Wenn es ein Film nicht mal schafft das man richtig wütend ist auf Ihn, sondern er so belanglos ist dass man Ihn trotz all der Enttäuschung nach drei tagen quasi zur Gänze wieder vergessen hat.


Haben wir schon über die Langeweile des Streifens gesprochen? Wie unfassbar langweilig ein Film sein kann, das ist mir jetzt wieder bewusst.
Ich bin eingeschlafen als der Plan mit der Bombe geschmiedet wurde. Als ich gegen Ende aufgewacht bin war der Film noch nicht viel weiter.

Und dann das Eskimoküsschen zwischen den Monstern! Alta WTF! WTF MAAAAAAAAAAAAAAAAAN?
Das kann doch niemand durchwinken.

Und am Ende stapft Zillie nach einem derart ödem Showdown winkend von der Stadt weg. Soviele Drogen kann ich gar nicht nehmen um den Film für voll zu nehmen.

Ich muss auch noch einen Satz zur Musik des Streifens anbringen, die ist dermaßen furchtbar dass sie mir während des Films nicht egal war, sondern permanent auf den Sack ging. Und zwar nicht das liebliche auf den Sack gehen einer Katze wenn Sie neben dem eigenen Kopf auf dem Kissen Ihr Nest baut, sondern das auf den Sack gehen eines Vogels der einen um 4 Uhr früh dank seines Gezwitschers mit gefühlten 870 db in den Wahnsinn treibt.

Das Fazit des Films ist demnach ganz klar, Godzilla muss man gesehen haben! So schlecht ist der gar nicht!
Und damit meine ich den 1998er Godzilla. Denn nach diesem "Ding", Film kann man diese Ansammlung an Dummheit nicht mehr nennen, ist mir erst bewusst geworden wie fantastisch der 98er Godzilla doch war.

Der wischt mit dem 2014er GINO mal derart den Boden... da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich.
 
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