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The Call

Das war doch mal wieder eine dieser wohltuenden "Absolut nichts erwartet, aber erstaunlich viel bekommen"-Filme. The Call ist ein temporeicher Entführungs-Thriller, der nahezu alles richtig macht, was man richtig machen kann. Das schießt in jetzt nicht automatisch auf den Genreolymp, da die Handlung auch nur auf altbewährte Bausteine setzt und im Finale kurzzeitig von der Bahn abkommt, lässt mich aber doch eine recht große Empfehlung aussprechen.

Dank überschaubarer 85 Minuten Laufzeit (exkl. Abspann), legt die nachvollziehbare Kofferraum-Entführungsnummer ein außerordentliches Tempo an den Tag, das keinerlei Ruhepausen zu- und den Zuschauer Nägel kauend an die Sofakante rutschen lässt. Dazu gibt's schweißtreibende Spannungsspitzen im Minutentakt, die - vor allem für Hollywood-Verhältnisse - verblüffend glaubwürdig geraten sind. Abgesehen von einigen Ausreißern im Finale, handeln die Beteiligten, sei es das entführte Mädchen im Kofferraum (die gar nicht mehr so kleine Little Miss Sunshine: Abigail Breslin), die Mut zusprechende Dame in der polizeilichen Notrufannahmestelle (routiniert: Halle Berry) oder unbeteiligte Dritte (Tankwart, etc.), nämlich ungewöhnlich rational und plausibel. Da tut die ein oder andere hinterfragbare Dämlichkeit im Schlussakt dann auch nicht mehr ganz so weh.

Insgesamt ist The Call ein sehr ansprechender Thriller, der einen gelungenen Spannungsbogen spannt, eine stichhaltige Story bietet und mit weitgehend intelligenten Charaktere überraschen kann. Dass er das Genre dabei nicht neu erfindet, auf bekannte, aber immerhin funktionierende, Spannungsmuster zurückgreift und die Hirne der Protagonisten am Ende dann doch den ein oder anderen kurzen Aussetzer haben, sei ihm somit verziehen. Rundes, geradliniges und unheimlich kurzweiliges Filmchen.

Bin ich eigentlich der Einzige, der es merkwürdig findet, dass ein ca. 8-jähriger Junge im Jahr 2013 mit einer Actionfigur aus den 90ern, nämlich Major Chip Hazard aus Small Soldiers, spielt? :D Gibt's da vielleicht irgendeine Geschichte, wieso gerade diese Figur genommen wurde, anstatt irgendein No-Name-Kinderspielzeug oder wenigstens eine "moderne" Actionfigur? Würde mich mal interessieren.

7/10 Rücklichter
 
Nun ja, umgehauen hat er mich nicht. Er fing sehr vielversprechend an, die Inszenierung hat die Gefühlwelt einer Depressiven sehr gut eingefangen. Im weiteren Verlauf wurde er mir aber immer abstruser. Gut, ich hab eh immer so meine Probleme mit vielen Psychothrillern. Je mehr von der verstecken Wahrheit aufgedeckt wird, desto unglaubwürdiger wirkt das alles auf mich. Geht mir sogar mit einigen Hitchcockfilmen so, wenn ein doppelter oder gar dreifacher Boden in die Story eingebaut wird. Und auch hier wirkt's auf mich alles ein bisschen zu sehr gestrickt und unrealistisch.

7/10 würde ich geben.
 
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Aladdin

Mein Lieblingsfilm von Disney. Der hat heute noch erstaunlich gute Action und Optik und die Geschichte ist klasse, auch wenn ich das Ende etwas lahm finde. Die Musik ist auch hervorragend, auch wenn ich die deutsche Übersetzung nicht mag. Man merkt es einfach, wer die Texte schreibt. Und bei Reimen können Synchronstudios einfach nicht überzeugen. Ob das an den Leuten oder in der Natur der Sache liegt, englische Reime in deutsche Reime zu verwandeln, ohne der Syntax zu schaden, weiß ich nicht. Ich empfehle den O-Ton bei Musicals wie den Disneyfilmen insbesondere.
Die Zwischenmenschlichen Konflikte sind bei Familienfilmen traditionell sehr seicht und darauf muss man sich einlassen können. Humor und Herz jedoch sind für jedermann. Aladdin ist ein Vorzeige-Familienfilm, der die Sinne und Emotionen berührt. Rasante Szenen mit dem fliegenden Teppich, wunderschöne Landschaften und herrlicher Slapstick. Eine Wonne für alle Altersgruppen, auch wenn ich nie behaupten würde, dass der Film genial ist. Dafür ist er zu seicht und zu kompatibel für alle Familienmitglieder. Dennoch: Lachen und schmachten. Ein wunderschönes, heiteres Märchen aus 1001 Nacht.

7,5/10 Wünschen.

A Whole New World:
[vid]http://www.youtube.com/watch?v=dUbi0NTrQBo[/vid]
Wer was damit anfangen kann. Schön kitschig, so muss das sein ;)
 
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Hentai Kamen - Forbidden Super Hero

Schon lange nicht mehr so hart Tränen gelacht. Völliger Schwachsinn hoch Zehn mal Eintausend, aber auch mit so viel Hingabe inszeniert und diese großartigen Dialoge. Als lose Parodie auf Spider-Man kloppt sich der Held, mit Schlüpper über dem Kopf als Superheld verwandelt, gegen allerlei skurrile Schurken. Der Erzfeind, der Vorsitzende des Karate-Clubs, ist wohl einer der besten Bösewichte seit langem, so ein bescheuerter Vogel und seine Dialoge erst. :lol:

Also ich war echt fertig nach dem Film, komplett ausgelacht, bitte mehr davon.

Man sollte allerdings schon was für übertriebenen, japanischen Humor übrig haben, sonst ist das wahrscheinlich für den ein oder anderen zu viel des Guten. Wer kein Problem mit halbnackten Männern hat, die sich permanent den Sack in's Gesicht strecken, sollte sich das allerdings unbedingt mal reinziehen, so'n Quatsch sieht man nicht alle Tage... :ugly:

[vid]http://www.youtube.com/watch?v=2A8bavUGqaM[/vid]
 
Nicht mein Tag

Nein, war absolut nicht meins. Ein typisches Beispiel für einen Film in dem die besten Szenen schon im Trailer verschossen wurden. Er hatte dadurch extreme Längen und an schauspielerischen Talent hat es auch an allen Ecken gefehlt. 08/15 Story die sehr vorhersehbar ist und mich in keiner weise überrascht hat.

4/10
 
Aristocats

War verschwendete Zeit. Dabei mag ich die Disneyfilme aus der Zeit eigentlich sehr. Der hier aber war lahm, platt, technisch unsauber und nicht mal musikalisch auf dem gewohnten Disneyniveau.
 
Source Code
Gestern gesehen. Ich freute mich auf den Film. Die Story klingt spannend, Jake Gylenhall sehe ich gerne.
Der Film ist aber Müll. Die Geschichte ist nicht spannend inszeniert, irgendwie ist alles einfach ziemlich lahm.
Das Ende ist dann auch nicht gerade logisch (ok, das ist nichts im Film, aber trotzdem) und man kriegt das Gefühl nicht los, dass viel mehr drin gelegen wäre. Schade.

5/10
 
Das ist das Ende

Alter Schwede was für ein kranker Scheiß :lol: Eigentlich müsste ich den Film Vollschrott finden, aber allein das Setting mit den Schauspielern die sich selbst spielen ist viel zu genial. Bei manchen Szenen habe ich echt lachen müssen. Leider hat man ständig das Gefühl dass da noch wesentlich mehr gegangen wäre. Gab es da überhaupt ein richtiges Drehbuch oder kamen die Gags spontan beim Drehen? Ich glaub das ist auch der erste Film, bei dem die Schauspieler mehr Spaß beim drehen hatten, wie die Zuschauer beim sehen. :lol: Hat mich unterhalten und dank den Backstreet Boys dann auch zufrieden zurück gelassen. Zwischendrin gab es dann aber doch ein paar Längen. Für Fans der beteiligten Zuschauer eigentlich ein Muss. Für alle anderen..... keine Ahnung. Bin froh dass ich den Film alleine angesehen habe, meine Frau hätte wahrscheinlich die Zustände bekommen. Wohl eher ein typischer KumpelsabendmitvielBier Film. Freue mich jetzt noch auf the world's end.
 
The Call

Das war doch mal wieder eine dieser wohltuenden "Absolut nichts erwartet, aber erstaunlich viel bekommen"-Filme. The Call ist ein temporeicher Entführungs-Thriller, der nahezu alles richtig macht, was man richtig machen kann.

Boah ey, ich hätte und habe das genau anders gesehen. Der Film macht so ziemlich alles falsch was man falsch machen kann, ist zu 100% vorhersehbar, bietet die abgelutschesten Amerika-Patriot-hey-hey Klischees und endet mit einem grandiosen Selbstjustiz Bullshit, bei dem ich fast auf den TV gekotzt hätte.
 
Nicht mein Tag

Nein, war absolut nicht meins. Ein typisches Beispiel für einen Film in dem die besten Szenen schon im Trailer verschossen wurden. Er hatte dadurch extreme Längen und an schauspielerischen Talent hat es auch an allen Ecken gefehlt. 08/15 Story die sehr vorhersehbar ist und mich in keiner weise überrascht hat.

4/10
Das Buch war schon nix, für mich ist das nicht überraschend.
 
Wohl eher ein typischer KumpelsabendmitvielBier Film.

Definitiv. Das war auch der Rahmen in dem ich den Film gesehen habe. Unser Fazit war ähnlich. Eigentlich ein ziemlicher Schwachsinn von Film, aber dennoch sehenswert und unterhaltsam. :D


und dank den Backstreet Boys dann auch zufrieden zurück gelassen

Das fand ich um ehrlich zu sein ziemlich schwach. Da hätte ich mir am Ende dann noch einen Knaller gewünscht, aber so ließ mich das Ganze dann etwas unbefriedigt zurück...
 
20 Minuten von Ninja Hunt

Eins vorweg, ich war es nicht, der dieses Machwerk vorgeschlagen hat, von daher trifft mich keinerlei Schuld.
Typischer Gordon Ho-Blödsinn, bei dem man 2 Filme ineinanderschneidet und versucht, eine kohärente Handlung zu erzeugen. Klappt natürlich nicht. Wir haben einen mittelmäßigen Asia-Kloppfilm, dazwischengeschnitten ist irgendein unsinniger US-Ninja-Scheissdreck und nichts funktioniert. Ein Charakter aus Film A spricht ins Leere und natürlich ist die Illusion, er spräche mit einem Typen aus Film B perfekt! Nein ist sie nicht! Totaler Schwachsinn! :lol:

Ich hab Spass mit sowas, aber der Rest der Bande ist nicht hart genug für sowas ;)

Also

Get the Gringo

Und hier bin ich froh, mich zu irren. Ich hatte angenommen, der Film wäre Quatsch, aber er macht Riesenspass. Sehr positive Überraschung für mich :)

8/10 Gefängnissen, die eigentlich bloß "Brasilien" heißen könnten :P


Berlin Calling

Hm, weiss nicht. Interessant, aber groß bewegt oder beeindruckt war ich jetzt nicht. Die Musik war nicht meins (zumal sie nicht besonders gut war, selbst in ihrem Genre für meine Ohren) außerdem geht mir die Berliner Mundart fürchterlich auf den Nerv, grauenvoller Dialekt ;).
Als Bonus bekommt man dann eben noch einen Vollidioten als Hauptcharakter vorgesetzt und vermutlich erwartet dann jemand, daß man auf seiner Seite ist...ist nicht passiert und ich war auch etwas ärgerlich, als der Film dann einfach auf nem positiven Ton ausklang und zu Ende war.

5/10
 
Get the Gringo fand ich auch super :dhoch:

Gestern den neuen Riddick im Extended Cut gesehen und fand den wirklich ok. Erinnert zwar sehr an den ersten Teil, den ich gut finde, aber er war mir dann doch zu sehr daran angelehnt. Aber Abseits davon wurde ich gut unterhalten, gab einige coole Szenen und Sprüche.

Die Enthauptung von Santana, oder die Dialoge mit Sackhoff :grins:

6/10
 
Maniac

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Ich hab mich vorher nicht groß über den Film informiert und so war ich über die Machart und die Perspektive anfangs etwas erstaunt, nichtsdestotrotz hat mich Maniac enorm gefesselt.
Der Film lässt sich nicht auf die heftige Gewaltdarstellung reduzieren und zeichnet viel mehr ein verstörendes Bild des irren Mörders Frank, auf den man, trotz aller Perversionen, nicht ohne Mitleid blicken kann.
Eliah Wood schafft es mit seinen grandiosen Schauspiel einem Charakter, der prinzipiell simpel gestrickt ist, ambivalent darzustellen. Trotz (oder gerade wegen?) der wenigen Screentime...

Sehr empfehlenswert für Zuschauer, die mit den heftigen Gewaltausbrüchen klar kommen.
 
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