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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (2 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

  • Fand den klasse. Ist eben sehr ... speziell. :D Zitiere mich einfach mal selber:

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    John dies at the End

    Don Coscarelli, der Mann, der Ende der 70er die Phantasm Reihe erschuf und zuletzt (und das ist immerhin auch schon 11 Jahre her) in Bubba Ho-tep Elvis gegen eine, den Menschen die Seele durch das Arschloch aussaugende, Mumie antreten ließ, meldet sich mit einem kleinen, aber feinen Genrefilmknall zurück. John dies at the End ist eine hochgradig skurrile Horror-Komödie, in der unendlich groteske Einfälle (Wie wäre es beispielsweise mit einem fliegenden Killerschnurrbart?) im Minutentakt auf den Zuschauer einschlagen und nichts so ist wie es im ersten Moment zu sein scheint. Worum es in diesem, auf dem gleichnamigen Roman von David Wong basierenden, Film genau geht, ist schwer zu beschreiben. Ohne etwas von der schräg-schönen Story vorwegnehmen zu wollen, würde ich es am ehesten als bizarre Drogentrip-Variante von Supernatural bezeichnen, in der es zwei Kumpel mit allerlei abgefahrener Wesen, über-dimensionalen Kultisten und bewusstseinserweiternden Raum-Zeit-Drogen zu tun bekommen.

    Das ist herrlich verrückt, vor allem zu Beginn überaschend clever erzählt und ein Fest für Fantasyliebhaber. Leider übernimmt sich die Story nach ihrem grandiosen Einstieg ein wenig, verliert sich in unzähligen WTF?-Momenten und wirkt dadurch sehr sprunghaft und wenig greifbar. Und das, obwohl Coscarelli nur einen Bruchteil der im Buch beschriebenen Szenen umgesetzt hat. Im Gegensatz dazu ist die Auflösung dann (leider) erstaunlich bodenständig und insgesamt weit weniger "anders" als zunächst von mir erwartet.

    Effekttechnisch bewegt sich John dies at the End im heutigen Tele5-Samstagsnachmittagsprogramm-Bereich und scheint irgendwo in den frühen 80ern hängengeblieben zu sein. Klingt im ersten Moment schade, sorgt allerdings für einen ganz eigenen Charme. Eine Hochglanzinszenierung und 250 Millionen Dollar-CGIs hätten irgendwie am Ziel vorbeigeschossen. Es ist nunmal ein kleiner, persönlicher, trashiger und dementsprechend auch "hässlicher" Film. Mit bescheuerten Stop-Motion-Wurstkreaturen und mies animierten Tentakelmonstern. Sieht kacke aus, passt hier aber perfekt.

    John dies at the End ist ein (alb)traumhaftes Gruselkabinett in Filmformat. Unvorhersehbares Genrekino, gemacht von einem einstigen Genrekönig, für Genrefans. Sicherlich nichts für das breite Publikum, aber eine wundervolle, über weite Teile launige Absurdität für Freunde unkonventioneller Horror-Fantasykost, der lediglich sein schwaches letztes Drittel und die etwas holprige Erzählweise im Weg stehen.
    7/10 Penispeitschen
     
    Ich glaub ich habe den sogar auf Dein review hin gesehen.

    Gerade, dass sich die Story so verliert hat mich tierisch genervt. Ich habe nix gegen skurrile Filme und fand "a scanner darkly" klasse, aber der Film war einfach nicht konsequent. Er war nicht wirklich Trash und nicht wirklich gut.
     
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    Tequila Sunrise
    6/10

    Zum ersten mal gesehen, und die Vorfreude war relativ groß. Drei tolle Darsteller in einem 80er Jahre Actionkrimi vor einer schicken Kulisse, klingt alles richtig gut, leider zündet der Film aber nie richtig, und bleibt immer etwas blass, passend zu der recht kühlen Inszenierung. Sicherlich kein übler Film, aber meine Erwartungen konnten nicht erfüllt werden.

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    White House Down 7/10

    Da schaut man vor ein paar Wochen noch die Konkurrenz Olympus has Fallen, verspricht sich von Emmerichs White House Down dann eine ganze Ecke mehr, und bekommt eigentlich denselben Stuss noch mal serviert, nur mit besseren One-linern und besseren Shootouts. Keine Frage, White House Down ist der bessere Film, dafür ist er aber auch in Sachen Facepalm-Peinlichkeiten noch mal eine Stufe höher. Als die Tochter überall in den Nachrichten auftauchte, und man sogar ihren Namen nannte, dachte ich schon man wolle den Zuschauer verarschen.

    Und was ist bloß mit den Effekten los @ Hollywood? Sie waren bei Olympus richtig schlecht, gerade zu auf TV-Film Niveau, sehen aber auch in WHD nicht viel besser aus. Dadurch funktionieren die meisten Actionszenen auch nicht wirklich gut, wenn alles total künstlich und ins Bild kopiert aussieht. Außerdem ist der Film ein gutes Beispiel dafür, wie man CGI nicht einsetzen sollte. Hier hat man echt gar nichts mehr live realisiert, alles kommt aus dem Rechner. Wenn es wenigstens gut aussehen würde. Die Verfolgungsjagd auf dem Gelände des weißen Hauses war mir das übelste was ich in der letzten Zeit gesehen habe. Unglaublich das Emmerich mit Independence Day mal Maßstäbe setzten konnte in Sachen Tricktechnik, und 2013 dann solch einen Technikmüll fabriziert.

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    Elysium 6/10

    Schon ein wenig uninspirierend ausgefallen, fesseln konnte mich das ganze nicht wirklich. Ich war zwar nicht komplett enttäuscht vom Film, zumal meine Erwartungen nicht allzu hoch waren, aber der Konflikt zwischen kaputter Erde und dem Garten Eden im All wurde etwas lahm inszeniert. Ich fand aber auch schon District 9 nicht wirklich toll. Die Effekte konnten sich aber hier wenigstens sehen lassen.
     
    Die Drehbuchautoren haben eh alle bei Uwe Bolls Operation Olympus - White House Taken abgeschrieben. :lol:

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    Dachte erst, das wäre die neuste The Asylum-Kopie, aber es ist ein waschechtes Bollwerk. Muss ich mir irgendwann auch noch zulegen. :ugly:

    WHD habe ich die Tage übrigens ebenfalls gesehen und fand ihn auch erstaunlich gut. Nach Emmerichs Totalausfällen (10.000 B.C., 2012, etc.) eine durchaus positive Überraschung. Nicht außergewöhnlich gut, angehäuft mit Genre-Kitsch und miesen Effekten, aber irgendwie doch ganz unterhaltsam. Kann man sich geben.
     
    The Wolverine

    Leider eine große Enttäuschung trotz des guten Settings. Hatte Aronofsky als Regisseur noch in Erinnerung und daher große Erwartungen gehabt aber dann rausgefunden dass er schon lange abgesprungen ist.

    3/10
     
    ich kann dir sagen was der schlimmste moment in whd war....und zwar als man einfach nicolas cage mit 2 fackeln gegen ein kleines mädchen, welches am anfang hätte sterben müssen, mit einer usa fahne getauscht hat...
     
    @Freezi

    Die Effekte in WHD waren echt auffällig schlecht für so einen Blockbuster, ich verstehe nur nicht wie der Film dennoch 150 Millionen $ kosten konnte. Die CGI Leute haben sich wahrscheinlich täglich Koks und Nutten gegönnt. :grins:
     
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    Arrow - Staffel 1

    Batman + Robin Hood + ein bisschen Tomb Raider (Videospiel Reboot) = Arrow. Heißt: Ein reicher Playboy, der auf einer einsamen Insel strandet, sich dort 5 Jahre herumschlägt und zum Kampfsport erprobten Pfeil und Bogen-Scharfschützen heranzüchtet, kommt in seine fiktive Heimatstadt zurück, wo er von nun an auf Verbrecherjagd geht.

    Originell ist diese Comicverfilmung also beileibe nicht, unterhaltsam aber sehr wohl, was vor allem an der comichaften Umsetzung liegt, die sich sehr an der Vorlage orientiert. Dabei meine ich aber nicht den Inhalt an sich - so wurden die Storygrundpfeiler des Ur-Comics zwar übernommen, jedoch modernisiert und auf Serien-Format umgeschrieben -, sondern vielmehr die Präsentation und Erzählweise. Arrow ist nämlich voll von Comicklischees und -motiven. Das fängt schon bei der Tatsache an, dass es anscheinend reicht, sich grünen Lidschatten aufzutragen und 'ne Kapuze überzuziehen, damit die Liebe deines Lebens dich nicht mehr erkennt, wenn du ihr wenige Zentimeter gegenüber stehst. Genau so verhält es sich mit nahezu allen Storyaspekten (etwa dem ewigen Liebes-Hin-und-Her und kitschigen Familien-Intrigen), Actionsequenzen und Charakteren. Arrow ist einfach komplett an der Realität vorbei geschrieben. Was aber gar nicht so schlimm ist, funktionieren die unrealistischen, fast schon albernen Comicelemente in ihrem beschränkten Universum doch sehr gut.

    So sind die "Verbrecher der Woche"-Folgen sehr kurzweilig, die erklärenden Rückblenden spannend und die übergreifende Rahmenhandlung nett - wobei sie schon sehr simpel in schwarz und weiß bzw. böse und gut eingefärbt ist und entsprechend vorhersehbar daherkommt. Ja, die Idee des grünen Rächers, der bei Nacht über die Hausdächer hüpft und spitze Pfeile in bösen Buben versenkt, ist weder neu noch sonderlich "cool" - jedenfalls im ersten Moment nicht. Dennoch oder gerade deswegen ist Arrow aber auch eine angenehm flotte und leicht zu verdauende Angelegenheit, bei der sich Comicfreunde gleich heimisch fühlen dürften. In Sachen übergreifende Handlung, Schauspiel - mehr als zwei Gesichtsausdrücke besitzt hier anscheinend kein Darsteller - und Effektarbeit ist noch Luft nach oben. Die rasante, überzeichnete Inszenierung, sympathischen Klischee-Figuren und spannende Insel-Nebenhandlung machen aber Laune. Außerdem gibt's hier ein Staffelfinale, das ausnahmsweise mal Eier hat und unvorhersehbar über den Zuschauer hereinbricht. Nach den eher billig wirkenden Trailern und der etwas ulkigen Comicvorlage, habe ich mit deutlich schlimmeren gerechnet. Von daher würde ich sagen: Positive, aber noch ausbaufähige Serien-Überraschung für comicaffine Schusswaffenverweigerer.

    7/10 Erdbeben
     
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