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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich mag Drive. Allein die ersten 10 Minuten sind imo das coolste, was man im Bereich Spannung und
Verfolgungsjagd
in den letzten Jahren gedreht hat - und das mit relativ minimalen Mitteln. Dazu der grandiose Soundtrack und die tolle Kameraführung. Es passiert sicherlich nicht viel und es ist ganz klar ein Style over Substance Film. Das funktioniert eher selten, hier aber schon.
 
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Die Unfassbaren

Was für ein feuchter Hirnfurz. Nach den MTV-Hipster-Trailern habe ich ja beileibe kein The Prestige erwartet, aber das war einfach nur pseudo-intelligenter Magier-Gangster-Klamauk, der versucht mit seiner locker-lässigen Musikvideo-Optik und Coolness über den hirnrissigen Inhalt hinweg zu täuschen. Da ist das Motto ('Magie [hier: Kinomagie] ist nichts anderes als Täuschung') tatsächlich Programm.

Dabei ist die Ausgangssituation doch gar nicht so übel: Ein ganzer Haufen begnadeter Schauspieler, eine, wie gesagt, moderne Hochglanzinszenierung und eine vielversprechende Geschichte über vier Magier, die nicht nur ihr Publikum ver-, sondern auch enorme Geldbeträge aus Banken heraus zaubern. Was folgt ist jedoch eine an den Haaren herbeigezogene, unglaubwürdige und eindeutig über seine Substanz gestylte Schnitzeljagd. Während beispielsweise ein The Prestige die tatsächliche Illusion in den Mittelpunkt der Erzählung stellt und darum ein cleveres, wendungsreiches und trotzdem immerzu nachvollziehbares Storygerüst aufbaut, macht Die Unfassbaren diesbezüglich nahezu alles falsch: Das fängt schon bei den absurden Zaubershows an. Anstatt auf realitätsnahe, aber überraschende Tricks zu setzen, werden hier überdimensionierte Effektshows aufgezogen, die völlig und sichtbar an der realen Magierwelt vorbei schießen und dem Film damit bereits zu Beginn seiner Glaubwürdigkeit berauben. Kein Wunder, dass es genau so dämlich weiter geht und eine auf "Tada!" zwangs-gebürstete Entwicklung der nächsten folgt. So stehen etwa das Ziel der Magier und der Aufwand, den sie betreiben, um selbiges zu erreichen, in keinerlei Relation. Zudem scheinen alle Charaktere in diesem Film andauern über alles Bescheid zu wissen und sind sich gegenseitig immer einen Schritt voraus. Da weiß der eine eben schon, was der andere macht, der aber natürlich bereits eingeplant hat wie sein Gegenüber reagiert, was wiederum der erste natürlich wusste. Ziemlich ausgeprägte Erwartungserwartungen, die sie da haben müssen. Dazu kommt noch, dass jeder halbwegs logisch denkende Mensch jede (un)überraschende Wendung kommen sehen dürfte. Die eine früher als die andere, spätestens aber kurz vor dem Eintreten, was der Geschichte nahezu jegliche erzählerische Spannung nimmt.

Zu gute halten muss man Die Unfassbaren aber seine kurzweilige Aufmachung, die ordentlich nach Vorne treibt und das grandiose Schauspielerensemble, was jedoch schon so umfangreich ist, dass sich kaum ein Charakter wirklich entfalten kann. Nach den sehr guten Kritiken und seinen überwiegend gelungenen Genre-Brüdern, war meine Erwartungshaltung durchaus hoch. Ein Prestige-Light im modernen Gewand wäre wünschenswert gewesen. Geworden ist es leider eher ein Magier of Duty: Inszenatorisch hui, inhaltlich aber ein dämlich konstruierter, künstlich aufgeblasener und pseudo-cleverer Raubzug, der auf biegen und brechen originell sein will, im Endeffekt aber nur ein harmloser, zwanghaft überraschender Thriller ist. Und damit sind die Unfassbaren eine unfassbar große Enttäuschung. Die Blu-ray habe ich sofort wieder zurück nach Amazon gezaubert.

5/10 Seifenblasen
 
Der eigene Geschmack läßt sich nun mal nicht kategorisieren oder gar erklären. Ich hab da auch keine klar erkennbare Linie:

Vallhalla Rising,Donnie Darko, Django, Sucker Punch, The Road, fast alles von Soderbergh - ganz übler Schrott, der mich um meine Zeit trauern läßt
Magnolia, There will be blood, Last Samurai, Cloud Atlas, The Fountain, Fight Club, Old Boy, Children of men - Meisterwerke

:p

Bis auf The Road, den ich noch nicht kenne, sind ausnahmslos alle namentlich in deinem Post aufgeführten Filme sehr gut bis genial. :klopf:
 
Jop, bis auf Sucker Punch kann man sich die Filme wirklich geben (okay, Valhalla Rising habe ich nicht gesehen).

Ah, und weil das hier zur Sprache kam: Kick-Ass 2 und Machete Kills waren wirklich nach den genialen Vorgängern richtig miese Filme. Dabei habe ich mich auf beide gefreut. :(
 
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Die Unfassbaren

Was für ein feuchter Hirnfurz. Nach den MTV-Hipster-Trailern habe ich ja beileibe kein The Prestige erwartet, aber das war einfach nur pseudo-intelligenter Magier-Gangster-Klamauk, der versucht mit seiner locker-lässigen Musikvideo-Optik und Coolness über den hirnrissigen Inhalt hinweg zu täuschen. Da ist das Motto ('Magie [hier: Kinomagie] ist nichts anderes als Täuschung') tatsächlich Programm.

Dabei ist die Ausgangssituation doch gar nicht so übel: Ein ganzer Haufen begnadeter Schauspieler, eine, wie gesagt, moderne Hochglanzinszenierung und eine vielversprechende Geschichte über vier Magier, die nicht nur ihr Publikum ver-, sondern auch enorme Geldbeträge aus Banken heraus zaubern. Was folgt ist jedoch eine an den Haaren herbeigezogene, unglaubwürdige und eindeutig über seine Substanz gestylte Schnitzeljagd. Während beispielsweise ein The Prestige die tatsächliche Illusion in den Mittelpunkt der Erzählung stellt und darum ein cleveres, wendungsreiches und trotzdem immerzu nachvollziehbares Storygerüst aufbaut, macht Die Unfassbaren diesbezüglich nahezu alles falsch: Das fängt schon bei den absurden Zaubershows an. Anstatt auf realitätsnahe, aber überraschende Tricks zu setzen, werden hier überdimensionierte Effektshows aufgezogen, die völlig und sichtbar an der realen Magierwelt vorbei schießen und dem Film damit bereits zu Beginn seiner Glaubwürdigkeit berauben. Kein Wunder, dass es genau so dämlich weiter geht und eine auf "Tada!" zwangs-gebürstete Entwicklung der nächsten folgt. So stehen etwa das Ziel der Magier und der Aufwand, den sie betreiben, um selbiges zu erreichen, in keinerlei Relation. Zudem scheinen alle Charaktere in diesem Film andauern über alles Bescheid zu wissen und sind sich gegenseitig immer einen Schritt voraus. Da weiß der eine eben schon, was der andere macht, der aber natürlich bereits eingeplant hat wie sein Gegenüber reagiert, was wiederum der erste natürlich wusste. Ziemlich ausgeprägte Erwartungserwartungen, die sie da haben müssen. Dazu kommt noch, dass jeder halbwegs logisch denkende Mensch jede (un)überraschende Wendung kommen sehen dürfte. Die eine früher als die andere, spätestens aber kurz vor dem Eintreten, was der Geschichte nahezu jegliche erzählerische Spannung nimmt.

Zu gute halten muss man Die Unfassbaren aber seine kurzweilige Aufmachung, die ordentlich nach Vorne treibt und das grandiose Schauspielerensemble, was jedoch schon so umfangreich ist, dass sich kaum ein Charakter wirklich entfalten kann. Nach den sehr guten Kritiken und seinen überwiegend gelungenen Genre-Brüdern, war meine Erwartungshaltung durchaus hoch. Ein Prestige-Light im modernen Gewand wäre wünschenswert gewesen. Geworden ist es leider eher ein Magier of Duty: Inszenatorisch hui, inhaltlich aber ein dämlich konstruierter, künstlich aufgeblasener und pseudo-cleverer Raubzug, der auf biegen und brechen originell sein will, im Endeffekt aber nur ein harmloser, zwanghaft überraschender Thriller ist. Und damit sind die Unfassbaren eine unfassbar große Enttäuschung. Die Blu-ray habe ich sofort wieder zurück nach Amazon gezaubert.

5/10 Seifenblasen
Hätte damit nicht gerechnet das der Film bei dir so schlecht abschneidet.
Ich muss wieder ganz ehrlich sagen mir hat der Film sehr gut gefallen, ich suche auch nicht nach Logik, ich lass mich von der tollen Kulisse und den superben Schauspieler einfach verzaubern.

Ich hatte diese Woche auf irgend einem Sender einen Tom Hanks Filmabend.
Angefangen hat es mit Forrest Gump und geendet hat es dann nach Mitternacht mit dem Soldaten James Ryan. Normale schlafe ich immer ein bei den Werbeunterbrechungen überhaupt bei Filmen die ich schon kenne.
Aber bei beiden kein Anzeichen davon, Forrest Gump besticht durch einen Tom Hanks in Höchstform und durch Super onliner Bist du schon mal mit einem Mädchen zusammen gewesen?" - "Im Kurs für Hauswirtschaftslehre sind Mädchen und ich sitze daneben." oder "Wir waren dauernd auf der Suche nach einem gewissen "Charly".
Forrest Gump kann ich einfach nur eine 10 von 10 geben.

Über den Soldaten James Ryan brauche ich nicht viel Worte verlieren da den Film wahrscheinlich schon jeder hier im Forum kennt, aber ich sehe mir den Film immer wieder gerne an. Auch bei diesen Film gibts für mich nichts zu meckern.
Also der Soldat James Ryan bekommt von mir auch eine 10 von 10

 
Bei Sucker Punch ist allein der Soundtrack Weltklasse. IMO Snyders bester Film. Und The Road ist auch ganz toll.

@ Topic:

The Bling Ring

Okay das Thema basiert ja auf wahren Ereignissen, den echten Fall kann man sich auch bei den Extras geben. War jetzt nicht so mein Ding. Na gut hab mir den Film auch nur wegen Emma Watson angesehen und da gibts schon paar nette Szenen, aber noch immer viel zu wenig Screentime. Joa, insgesammt war es jetzt nix was man sehen muss.

5/10
 
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Bigger Stronger Faster: The Side Effects of Being American

Dokumentation über anabole Steroide und dem amerikanischen Sport. Einige Sportler und Ärzte kommen zu Wort, darunter auch die Steroidenkonsumenten und Brüder des Regisseurs.
Interessant gemacht, nur irgendwie war das Bild von Steroiden am Ende dann doch etwas zu positiv für meinen Geschmack. Todesfälle wurden kleingeredet, Nebenwirkungen für ganz natürlich empfunden und andere Mittel für deutlich gefährlicher erklärt. Ironischerweise ist einer der Brüder einige Monate nach der Veröffentlichung des Films an einem Herzversagen verstorben...

6,5 von 10 Anabolika-Spritzen im Hintern
 
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