Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

The-Master-trailer.jpg


The Master

Ah, da haben wir ihn ja, den nächsten Academy-Skandal. Ohne die superbe Leistung von Lewis (Lincoln) in Frage zu stellen, denn er war grossartig, muss mir hier erstmal einer erklären, weshalb der Oscar nicht an Phoenix ging. Einen so facettenreichen und verstörten Charakter muss man erstmal spielen können und was der Mann hier abliefert, spielt ausnahmslos alle Nominierten gnadenlos an die Wand. Aber dass gute Schauspieler allein noch lange keinen guten Film ergeben, wird dem Publikum auch hier vor Augen geführt. Pressestimmen wie hochspannend sind entweder völlig aus der Luft gegriffen oder die Mannen haben einen anderen Film gesehen. Von Anfang bis Ende werden hier und da interessante Stränge aufgebaut, die aber spätestens nach 4 Minuten wieder auf der Strecke gelassen und im Verlauf nicht mehr wieder aufgenommen werden. Auch was die Message angeht, hätte er viel mehr sein können, als ein simples was bedeutet es, geliebt zu werden und was für einen Preis hat die absolute Unabhängigkeit?, die beinahe gänzlich der Eigeninterpretation überlassen wird, genauso die Charakterzeichnung - Beispiel, die geistige Störung von Phoenix: wie kam es dazu? Nachkriegstraumata? Am Ende wirkt der Film viel mehr wie ein Schauspielkabinett, in dem drei Hauptrollen brillieren, und genauso scheint, als würden die ganzen 140 Minuten nur diesem einen Zweck dienen.
Schade, echt, die Parallelen zu Scientology sind gegeben, die erkennt ein jeder Blinder, auch wenn es eben im Kern nicht um diese Thematik (Problematik) geht, da hatte Anderson wohl nicht die Lust, mit einem Namen klaren Tisch zu machen. Vielleicht auch gut so, denn die Absurdität der Vorschlaghammersymbolik erkennt man meist nur dann, wenn sie genutzt wurde, so bleibt aber dennoch ein Film zurück, der zwar durch grandiose schauspielerische Leistungen und der makellosen Ausstattung, samt Inszenierung, besticht, sich aber mit weit, weit weniger zufrieden gibt, als er mit etwas mehr Mut zur Konsequenz und einem Spannungsbogen hätte sein können.

In diesem Zuge fällt es mir schwer, eine Empfehlung auszusprechen, aber Hölle, allein die Chemie zwischen Phoenix und Hoffman wäre SO verdammt sehenswert.
 
Fand ihn auch klasse, wenn auch bei weitem nicht so intensiv wie "Magnolia", "There will be Blood" oder die anderen vorherigen Werke von Paul Thomas Anderson. Bin wirklich riesiger Fan seiner Filme, aber bei "The Master" fehlte mir irgendwie der rote Faden und die zusammenhaltende Inszenierung. Der Film hat zwar seine vielen magischen Momente, aber als großes Ganzes hat er kaum Eindruck bei mir hinterlassen, anders als bei seinen anderen Filmen, welche mich wirklich alle komplett weggeblasen haben.

Trotzdem ein toller Film, alleine wieder diese fast fieberhafte Vermischungen von Szene und Musik, welche ja mittlerweile zum Markenzeichen von P.T. Anderson geworden sind.

Und Phoenix sollte für seine Performance wirklich den Oscar bekommen, alleine die Körperaustrahlung bei seiner Figur...
 
Jo, die Symbiose aus Bild und Ton kriegen wirklich die Wenigsten so meisterhaft hin, wie Anderson. J. Wright, Refn, aber mehr fallen mir aus dem Stegreif nicht ein.
 
jih0.jpg


Game of Thrones - Die kompletten Staffeln 2 & 3 10/10

Da gehen einem schlicht die Superlativen aus. Die Serie ist einfach so gut, so opulent ausgestattet, ich habe mit Ausnahme von Rome noch nie eine optisch solch herausragende Serie gesehen. Game of Thrones toppt Rome ansonsten aber in jeder Hinsicht. In Sachen Dialoge werden hier neue Maßstäbe gesetzt, ebenso was die Charaktere betrifft. Natürlich ist nicht jeder der unzähligen Schauplätze gleich interessant, aber langweilig ist keiner. Leider hatte ich insbesondere in der dritten Staffel aber oft das Gefühl, dass innerhalb der zehn Episoden einfach nicht genug Platz für all die Geschehnisse vorhanden war. Am Ende blieb vieles offen, hier hätten zwei weitere Folgen gut getan. Aber man muss ja sowieso glücklich über jede weitere Staffel sein, bei den Kosten die die Serie verschlingt. Hoffentlich ereilt sie nicht das Schicksal von Rome und Deadwood, das wäre wirklich enorm bedauerlich.

Game of Thrones setzt sich wahrlich auf den Thron der TV-Serien. Ich will nicht soweit gehen und behaupten es gäbe keine andere Serienstaffel die genauso gut unterhält, aber als Gesamtobjekt ist GoT wahrlich einmalig. Dagegen ist Herr der Ringe (so sehr ich die Trilogie auch schätze) wie ein Kindergeburtstag.

Jetzt heißt es ein langes Jahr warten! :nein:

5vgz.jpg


Und für die, die S3 schon kennen:

Das Ende von 3x04 war echt atemberaubend. Ich hatte die pure Gänsehaut. Die Geschichte um Daenerys Targaryen ist sowieso einer der interessantesten, und ihr Aufstieg einfach nur genial inszeniert. In Staffel 1 noch der Prellbock ihres Bruders, besitzt sie am Ende der dritten Staffel nun die gesamte Armee der Unbefleckten und Zweitgeborenen, dazu drei Drachen. Einfach nur geil! :huldig:

Und das krasse Gegenteil dazu bietet dann 3x09, wo ich am Ende echt fassungslos und übelst geschockt war. Damit hätte ich nun überhaupt nicht gerechnet. :traurig:


56jo.jpg


Parker 8/10

"Ich bin neutral... wie Schweden." :D

Man sollte hier keinen typischen Statham Actionfilm erwarten, viel mehr ist Parker ein Thriller mit kleineren Heist Elementen. Natürlich gibt es auch Action, die kommt während der zwei Stunden aber nur in relativ kleinen Dosen daher. Und dennoch ist Parker der beste Statham Film seit Jahren, vor allem nach dem enttäuschenden Safe.

Parker hat einen interessanten Plot, und bietet zwischendurch immer wieder guten Humor, Jelo bereichert den Film auch durch eine wirklich entzückende Rolle. Und die Frau ist immer noch ein heißer Ofen! :ruby: Und Florida als Schauplatz bietet auch sehr viel für das Auge. Definitiv eine sehr positive Überraschung!
 
Ich fand Parker irgendwie kacke. Bin aber auch vielleicht mit ganz anderen Erwartungen ran gegangen und wenn man sich vorher Crank 1+2 gibt, dann findet man Parker halt mal übelst langweilig.

Und Jennifer Lopez finde ich auch hässlich. *duck&weg* :schreck:
 
Ist einfach nicht mein Geschmack. Beim Anblick regt sich leider nichts in meiner Hose.

Karen Gillan finde ich z.B. sehr hübsch. Aber nur mit ihren wundervollen roten Haaren, welche sie ja nun nicht mehr hat. :traurig:
 
Ich denke, dass der Umstand deinem noch sehr zarten Alter geschuldet ist. Würden beide gleichzeitig an mir vorbeilaufen, würd ich die Karen nicht mal wahrnehmen. :D

J. Lo war schliesslich lange DIE Frau mit DAT ASS!!! :sabber:
 
the-avengers-05vakuh.jpg


The Avengers

Meine erste Sichtung seit dem Kinobesuch und ich bin immer noch bzw. aufs Neue begeistert. Für mich ist The Avengers einfach der wahrgewordene Traum eines jeden (Marvel) Comicfans. Kein überdramatischer, realistischer Comic-Thriller à la Nolans Batman, sondern kurzweilige, hochgradig unterhaltsame, auf den Punkt gebrachte Comicaction mit meinen Lieblingshelden.

Sicher, The Avengers ist weder ein dramaturgisches Schwergewicht noch eine oscarreife Charakterstudie, aber das will er auch gar nicht sein. Und dafür bin ich ihm sehr dankbar. Joss Whedon schnappt sich einfach die, in ihren jeweiligen Originfilmen glücklicherweise bereits vorgezeichneten, Heldenfiguren und wirft sie in eine pointierte Actionsause, die alles bietet, was ein guter Genrevertreter haben muss: Brillant geschriebene Dialoge, bei denen jeder Spruch sitzt, ruhig gefilmte, aber explosiv aufgezogene Comicaction, während der jeder einzelne Charakter seine eigenen Gänsehautmomente spendiert bekommt, und einen runden Spannungsbogen, der sich schnell entfaltet und in einem atemberaubenden Finale gipfelt.

Wenn sich Iron Man, Captain America und Thor im Nadelwald gegenseitig die Rüstungen verbeulen oder der Hulk die riesige Alienmonsterschlange locker-flockig über die Schulter wirft, dann muss ich nicht selten mit dem Freudentränen kämpfen. Das ist Comicfanservice auf höchstem Niveau.

Hach, aber was soll ich hier noch groß rumlabern? The Avengers ist der Hit! In meinen Augen der Comicfilm schlechthin, mit genau dem richtigen Mischungsverhältnis aus Humor, Action und Comicdrama. Dazu Whedons Gespür für Figuren und Dialoge, ein herrlich diabolischer Bösewicht, imposante Effekte und die wohl lässigste Superheldentruppe überhaupt. Da verzichte ich dann auch gerne auf eine geistreiche Story oder künstliche Gefühlsduseleien. Braucht eh kein Mensch. Jedenfalls nicht, wenn der Rest so spektakulär ausfällt wie in The Avengers.​

10/10 Runden Space Invaders
 
Pacific Rim

Ziemlich, ziemlich gute Sache das. Nah dran an den Anime-Vorlagen, großartige Mechs, vernünftige wenn auch löchrige Handlung, leider viel zu wenig verschiedene Jäger-Modelle, zuwenig Tiefe in Hinblick auf die Geistesverschmelzung und ähnliche Dinge, da hat man leider viel Potential verschenkt.

3D wie üblich teuer und ebenso unnütz wie Kopfschmerzinduzierend...ich freu mich, das Ding vernünftig auf BR zu sehen später.

8/10
 
Shootout

Mäßig spannende Profikiller-Geschichte, die aber durchaus zu unterhalten weiß und auch mit ziemlicher Härte aufwartet. Highlight ist zweifellos Stallone, der mittlerweile so geliftet ist, dass er permanent überrascht aussieht. Jason Momoa kann nicht wirklich glänzen, bringt aber genug Physis mit, um bedrohlich zu wirken.
Kann man sich durchaus ansehen.
 
Jehuty79 schrieb:
Ich denke, dass der Umstand deinem noch sehr zarten Alter geschuldet ist. Würden beide gleichzeitig an mir vorbeilaufen, würd ich die Karen nicht mal wahrnehmen. :D

J. Lo war schliesslich lange DIE Frau mit DAT ASS!!! :sabber:

Nee, liegt nicht am Alter, ich finde die auch nicht mehr heiß :D. Die ist zwar noch nicht so abgewrackt wie Jolie, geht aber stark in die Richtung.
 
Mondknallschlumpf schrieb:
Jehuty79 schrieb:
Ich denke, dass der Umstand deinem noch sehr zarten Alter geschuldet ist. Würden beide gleichzeitig an mir vorbeilaufen, würd ich die Karen nicht mal wahrnehmen. :D

J. Lo war schliesslich lange DIE Frau mit DAT ASS!!! :sabber:

Nee, liegt nicht am Alter, ich finde die auch nicht mehr heiß :D. Die ist zwar noch nicht so abgewrackt wie Jolie, geht aber stark in die Richtung.

Jelo ist ja wohl um einiges sexier als das Knochengerüst Jolie. Zu Tomb Raider Zeiten war die Jolie mit das hotteste in Hollywood, aber heute?

Die Lopez hat aber immer noch einen absolut geilen Body, und ihr Gesicht hat zwar eine gewisse Reife erreicht, ist aber immer noch heiß! :sabber:
 
Heute war Spaßtag mit dem G.I. Joe Double-Feature!

s8hc.jpg


G.I. Joe: Geheimauftrag Cobra 7/10

Nach wie vor ein unterhaltsamer Actionfilm, der mir am Ende aber etwas zu over the top daherkommt. Ansonsten aber wirklich spaßig und mit 2-3 tollen Actionszenen bestückt, und mit Sienna Miller und Rachel Nichols auch äußerst attraktiv besetzt.

he1n.jpg


G.I. Joe 2: Die Abrechnung 8/10

Mit dem Nachfolger wollte man so einiges verändern, und irgendwie ist auch eine Art Neustart, auch wenn man die Geschehnisse des ersten Teils aufgreift. Der Film genießt erst mal einen komplett anderen Grundton, und kommt wesentlich realistischer und auch eine Spur düsterer daher, was mir ziemlich gut gefallen hat. Der bunte Look des Vorgängers ist komplett verschwunden, das gilt auch für die Gefechte und deren Artillerie, CGI wurde auch weitaus weniger verwendet. Auch der Cast hat auch eine Generalüberholung bekommen, was in Anbetracht von Dwayne Johnson und Bruce Willis durchaus als Pluspunkt zu verstehen ist.

Hat mir insgesamt etwas besser gefallen, und anscheinend hat Paramount ja auch schon grünes Licht für einen dritten Teil gegeben. :)
 
Die Frau in Schwarz

Absolut empfehlenswert. Redcliffe mit einer bärenstarken Schauspielleistung. Mit seinem Schauspiel unterstreicht er die düstere und beängstigende Atmosphäre. Der Film revolutioniert nichts, aber das bekannte Haunted House Flair wird sehr atmosphärisch transportiert. Bei 2 "Jumpscares" habe ich mich sogar wirklich leicht erschreckt. Keine Ahnung, wann das das letzte Mal passiert.
Das ganze Zusammenspiel der Geschichte, Szenerie, musikalischen Untermalung, des Schauspiels und eben der Atmosphöre sorgen im Gesamtpaket für einen sehr guten Horrorfilm.

Die Kunst zu gewinnen - Moneyball

Sportdramen sind ja eine Kategorie von Film die ich sehr mag. Moneyball erfüllt dahingehend meine Hoffnungen auf einen vernünftigen Film deutlich. Brad Pitt gefiel mir überaus gut. Was mir ebenso zuspricht ist, dass der Höhepunkt nicht unnötig überdramatisiert wurde. Ich finde das wurde in einem passenden Rahmen abgehandelt. Viele Sportdramen neigen dazu die entscheidenden Szenen unnötig zu überstrapazieren.
Wirklich ein interessanter Film. Trotz der 2 Stunden Spieldauer gibt es kaum einen Hänger.
 
Hugo Cabret
Rein optisch gesehen ist der Film wirklich ein Meisterwerk, leider ist die Story selbst sehr langweilig erzählt und entfaltet so weder Spannung noch Rührung. Von daher bleibt ein fader Beigeschmack.

5/10
 
Zurück
Oben