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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Mir hat definitiv Pacific Rim besser gefallen, weil dieser nutzlose und penetrante Hurra-Patriotismus vermieden wird, der Battleship in Teilen auszeichnet. Trotzdem ist es schon schade, dass das Drehbuch so bescheiden und vorhersehbar. Da legt del Toro normalerweise ein besseres Händchen an den Tag und setzt mehr Wert auf Figuren und lässt nicht die Technik das Rude übernehmen.
 
Na ja, wobei das Optimum halt immer beides ist. Bekommt man nur leider äußerst selten. :tip:

Battleship ging aber überhaupt nicht. Die Action war langweilig, inhaltlich wirklich strunzdumm und nervend patriotisch.
 
Muuhh schrieb:
sowas interessiert mich in solchen filmen nicht....in nem ernsten thriller würde ich es schon eher als negativpunkt heranziehen

Gut geschriebene Figuren würde ich nie als Negativpunkt sehen. Solch schablonenhafte Charaktere wie in PR hingegen schon...

@Frank
Geschmackssache.
 
Ich fand schon, dass da ordentlich Wucht hinter war. Gerade in Kombination mit der wirklich gelungenen Soundkulisse. Ich fand es hingegen ein wenig schade, dass man nicht häufig genug Kapital aus den Dimensionen der Jaeger und Kaiju geschlagen hat. Viel zu häufig passierten die Kämpfe auf hoher See, wo es überhaupt keine Referenzpunkte für die Ausmaße gab. Trotzdem hat mir die Action alles in allem ziemlich gut gefallen, besonders weil man überraschend verhalten mit den Schnitten war (mal im direkten Vergleich zur Bay-Konkurrenz).
 
Die letzten Tage alle Pirates of the Caribbean Filme gesehen, den 4. Teil zum ersten Mal.

Der 4. Teil ist ganz klar der Schwächste, immer noch unterhaltsam aber es fehlte die Handschrift von Gore Verbinski und vor allem fehlten Seeschlachten. Nicht eine einzige Kanonenkugel wird da abgefeuert, da komme ich mir bei einem angeblichen Piratenfilm schon etwas verarscht vor. :skep:

Die Ausstattung war zweckmäßig aber nicht so fantasievoll und detailreich wie bei den Vorgängern. Die ganze Opulenz und bildgewaltigen Szenen der Vorgänger fehlten dem Film (Seeschlachten verdammt nochmal oder so etwas wie die genialen Krakenszenen). Ich kann es nur schwer in Worte fassen aber es fehlte der Look und das Flair der Gore Filme.
Man könnte meinen, der Film habe nur um die 100 Millionen gekostet aber es waren 250 fucking Millionen. Wofür zum Teufel haben sie die ausgegeben, gesehen habe ich davon nicht viel. :lol: Aber vielleicht ist das in den ganzen dunklen Szenen untergegangen, davon hatte der Film definitiv zu viele. Wenn man den Film bei Sonnenschein guckt, sieht man die Hälfte des Films nicht. :ugly:

Die Action und das Skript waren sehr einfallslos, wenn man schon so viele Fechtszenen einbaut, sollte man sie wenigstens kreativ ausarbeiten. Sind alle weit entfernt vom genialen Kampf auf dem Mühlenrad des 2. Teils.
Was den Film rettet sind die Darsteller und ihre Rollen also hauptsächlich Jack, Barbossa und Blackbeard.

Teile 1-3 habe ich dagegen sehr genossen, vor allem Teil 2+3 gefielen mir besser als beim ersten Gucken. Mag an meiner Stimmung liegen aber ich denke, es macht schon viel aus, wenn man die Filme innerhalb weniger Tage guckt. Da ist dann auch der 3. Teil bei weitem nicht so verwirrend wie er von vielen empfunden wird. Ich persönlich fand das alles sehr schlüssig. :D

Teil 1: 8/10
Teil 2: 9/10
Teil 3: 9/10
Teil 4: 6/10
 
Und die fette Seeschlacht aus "Am Ende der Welt" ist doch einfach nur atemberaubend geil. Der Film ist insgesamt sicherlich etwas konfus, aber die Action ist im dritten oberfett. Davon will ich mehr!
 
Konfus nur in der Hinsicht, daß die Chars ständig die Seiten wechseln. :ugly: Aber das überrascht mich bei Piraten nicht wirklich, die richten sich immer nach dem Wind aus. Die Story selbst ist überhaupt nicht verwirrend, gerade die Story rund um Davy Jones und Calypso wurde sehr schön zu Ende gebracht.
Die Action ist natürlich über jeden Zweifel erhaben, im 2. Teil die Krakenszenen und im 3. Teil die Schlacht am Ende, wo sie das eine Schiff zum Schluss zerballern, unbeschreibliche Augenweide. :sabber:

Man darf nun mal keine große Pause zwischen den Filmen machen, die Leute vergessen maßgebliche Dinge und stellen sie dann als Kritik dar. Hab z.b. ein User Review gelesen, indem kritisiert wurde, daß Jack am Anfang des 4. Teils

ohne Schiff dasteht und man anscheinend einen Film ausgelassen hat um das zu erklären. Barbossa segelt ja nur am Ende des 3. Teils ohne ihn weg, das kann man schon mal außer Acht laßen. :lol:
 
Point Break - Gefährliche Brandung

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Eine Bande von Bankräubern terrorisiert die Stadt. Mit Plastikmasken als Ex-Präsidenten der USA verkleidet, schlagen sie immer wieder blitzschnell, rücksichtslos und professionell zu. Die Polizei ist absolut ratlos. Bis der junge FBI-Agent Johnny Utah (Keanu Reeves) durch seinen Partner Angelo Pappas (Toll: Gary Busey)auf die Idee kommt, sich als Undercover-Agent in das Surfer-Milieu einzuschleichen. Dort trifft er nicht nur auf die attraktive Tyler, sondern auch auf den charismatischen Surf Guru Bodhi (Patrick Swayze) und seine Clique, mit der er sich schnell anfreundet. Bald bemerkt er, dass seine neuen Freunde mit den Banküberfällen zu tun haben ...

Klasse Film. Einigermassen gute Geschichte mit Wortwitz, tollen Bildern und auch ein wenig 90er Gewalt. Der Film funktioniert auch noch heute prächtig und kommt einem nicht so outdated vor, wie andere Erzeugnisse die 20 Jahre auf dem Buckel haben. Auch das Cast ist toll. U.a. spielen auch John C. McGinley (Scrubs) und Anthony Kiedis (Red Hot Chili Peppers) mit. Und obwohl der Film oftmal lässig wirkt und humorvolle Szenen nicht zu kurz kommen,
überlebt am Ende eigentlich nur Keanu Reeves und Lori Petty von den Hauptpersonen. Der Rest segnet das zeitliche). Sieht man heute nicht mehr in solchen Filmen. :shock:

8/10


Pleasentville

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Der fantastische Autor Gary Ross (Big, Dave) macht ein vielversprechendes Debüt mit dieser begeisternden und seltsam anrührenden Komödie über zwei Kids der 90er Jahre (Tobey Maguire und Reese Witherspoon), die in die schwarzweiße Fernsehwelt von Pleasantville gestoßen werden, eine Art von Leave it to beaver, einer amerikanischen Sitcom, gepaart mit Gartenzäunen, dem kleinen Laden an der Ecke und warmen Schokoladenkeksen. Als eine etwas ungewöhnliche Fernbedienung (besorgt vom Fernsehmechaniker Don Knotts) sie aus der faden realen Welt in das ohne Altersbeschränkung freigegebene Fernsehland transportiert, sind Maguire und Witherspoon dazu gezwungen, gute Miene zum bösen Spiel zu machen und Bud und Mary Sue, die gehorsamen Kinder von George und Betty Parker (William H. Macy und Joan Allen) zu spielen. Maguire, ein begeisterter Fan der Serie, versteht, dass die natürliche Balance der Geschichte nicht kippen darf; Witherspoon auf der anderen Seite beginnt damit, die Stadt durcheinanderzubringen. Dies wird am deutlichsten, als sie den Footballspieler Skip (Paul Walker) in moderne Spiele und Spass einführt. Es dauert nicht lange, bis die Teens aus Pleasantville Sex und - oh Schreck - Rock and Roll, freies Denken und das alles verändernde Technicolor entdecken.

Für mich bereits ein Klassiker. Ich mag den Film einfach. Dieser ewig gleicher Mikrokosmos in Pleasentville, die "heile Welt", die Risse bekommt. Einfach nur herrlich.

8/10
 
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Gesprengte Ketten 8/10

Toll gefilmter Thriller über einen Massenausbruch aus einem Gefangenenlager im zweiten Weltkrieg. Der Aufbau der Handlung mit all den Protagonisten, jeder auf seinem Gebiet ein kleines Genie, dazu der dezente Humor (wenn McQueen dauernd in den Bunker muss :D), machen den Film über weite Strecken äußerst unterhaltsam. Auch wenn The Great Escape fast drei Stunden geht, gibt es nur sehr wenige Längen. Der ganze Ausbruch ist aber definitiv der Höhepunkt, dem letzten Drittel geht dann etwas die Puste aus. Höhepunkt hier ganz klar, die halsbrecherische Jagd mit McQueen auf dem Motorrad!
 
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