Jo, Django ist klasse. Und was die verzerrte Darstellung der Sklavenhaltung angeht - ich denke, der Film war da noch ziemlich gnädig.
Zero Dark Thirty
Abteilung "Filme, die die Welt nicht braucht - trotzdem sehr gut". Haben wir jetzt wirklich auf den Film über die Ergreifung Osama Bin Laden's gewartet? Waren irgendwelche handlungstechnische Überraschungen möglich? An und für sich nicht wirklich. Zig Millionen für etwas verpulvert, was alle, die es interessiert schon in zigfacher Ausfertigung in den Medien gelesen haben.
Ist ZDT deswegen ein schlechter Film? Ganz und gar nicht. Das liegt schon mal daran, dass die Darstellung hier fernab von amerikanischem Heldenpathos und Buddy-Fistbumps erzählt wird. Genaugenommen ist der Streifen für die USA alles andere als schmeichelhaft. Es wird sehr eindringlich gezeigt, wie sich die CIA systematisch durch die Ränge der Al Kaida foltert, um an die gewünschten Infos zu kommen. Dabei wird aber Augenmerk auf Realismus gelegt und kein SAW-Scheiß aufgefahren. Für die Agenten ist diese Vorgehensweise völlig normal. Sie beginnen sogar, sich zu beschweren, als die politische Stimmung im Land kippt und Folter zunehmend in die Kritik gerät. Da muss man dann schon aufpassen, dass man nicht mit einem Hundehalsband in der Hand erwischt wird, wenn die Aufsichtsbehörde kommt.
Auch die finale Mission kommt überraschend nüchtern daher. Die Seals sind 100%ige Profis ohne Sprüche und Mätzchen. Das Gefecht ist hart aber eben genau das, was zu erwarten ist, wenn ein hochspezialisierter Sturmtrupp ein Haus mit ein paar verschlafenen Hanseln angreift. Und - und das ist auch ein ziemlich dicker Brocken - der Film lässt darüber hinaus im Grunde keinerlei Zweifel darüber zu, dass es nie eine Option war, Bin Laden lebendig zu fangen.
Inszenatorisch, schauspielerisch etc. ist das alles sehr gut gemacht. Man kann es sich wirklich ansehen, da macht man nix verkehrt. Aber im Grunde ist es überflüssig, weil so ziemlich alles bekannt ist.
House at the End of the Street
Jennifer Lawrence ist schon ein recht netter Blickfang. Ansonsten ein eher mittelmäßiger Film, der allerdings im zweiten Drittel einen ziemlich netten Twist zu bieten hat. Zwar ist die finale Erklärung dann doch schon ziemlich bescheuert (das soll niemandem aufgefallen sein?), aber 'ne gute Idee ist das allemal. Hilft nur leider nicht, den Film zu etwas Besonderem zu machen. Kann man sich aber trotzdem gut anschauen.
Zero Dark Thirty
Abteilung "Filme, die die Welt nicht braucht - trotzdem sehr gut". Haben wir jetzt wirklich auf den Film über die Ergreifung Osama Bin Laden's gewartet? Waren irgendwelche handlungstechnische Überraschungen möglich? An und für sich nicht wirklich. Zig Millionen für etwas verpulvert, was alle, die es interessiert schon in zigfacher Ausfertigung in den Medien gelesen haben.
Ist ZDT deswegen ein schlechter Film? Ganz und gar nicht. Das liegt schon mal daran, dass die Darstellung hier fernab von amerikanischem Heldenpathos und Buddy-Fistbumps erzählt wird. Genaugenommen ist der Streifen für die USA alles andere als schmeichelhaft. Es wird sehr eindringlich gezeigt, wie sich die CIA systematisch durch die Ränge der Al Kaida foltert, um an die gewünschten Infos zu kommen. Dabei wird aber Augenmerk auf Realismus gelegt und kein SAW-Scheiß aufgefahren. Für die Agenten ist diese Vorgehensweise völlig normal. Sie beginnen sogar, sich zu beschweren, als die politische Stimmung im Land kippt und Folter zunehmend in die Kritik gerät. Da muss man dann schon aufpassen, dass man nicht mit einem Hundehalsband in der Hand erwischt wird, wenn die Aufsichtsbehörde kommt.
Auch die finale Mission kommt überraschend nüchtern daher. Die Seals sind 100%ige Profis ohne Sprüche und Mätzchen. Das Gefecht ist hart aber eben genau das, was zu erwarten ist, wenn ein hochspezialisierter Sturmtrupp ein Haus mit ein paar verschlafenen Hanseln angreift. Und - und das ist auch ein ziemlich dicker Brocken - der Film lässt darüber hinaus im Grunde keinerlei Zweifel darüber zu, dass es nie eine Option war, Bin Laden lebendig zu fangen.
Inszenatorisch, schauspielerisch etc. ist das alles sehr gut gemacht. Man kann es sich wirklich ansehen, da macht man nix verkehrt. Aber im Grunde ist es überflüssig, weil so ziemlich alles bekannt ist.
House at the End of the Street
Jennifer Lawrence ist schon ein recht netter Blickfang. Ansonsten ein eher mittelmäßiger Film, der allerdings im zweiten Drittel einen ziemlich netten Twist zu bieten hat. Zwar ist die finale Erklärung dann doch schon ziemlich bescheuert (das soll niemandem aufgefallen sein?), aber 'ne gute Idee ist das allemal. Hilft nur leider nicht, den Film zu etwas Besonderem zu machen. Kann man sich aber trotzdem gut anschauen.
auf Blu-Ray!



