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White Collar - Staffel 1
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Sehr sympathische, leicht verdauliche Krimi-Serie, die in Richtung von locker erzählten Genrevertretern wie etwa Leverage oder Castel geht, dabei aber nie deren Niveau erreicht. Jedenfalls noch nicht. Das Potential hat White Collar, mit seinen liebenswerten Charakteren und der amüsanten Umsetzung, nämlich. Zudem gibt es einen ordentlichen, gerade für eine Krimi-Serie überraschend dicken, roten Faden, der regelmäßig für kleine, aber feine Überraschungen sorgt.

Da können die Einzelfälle leider nicht ganz mithalten, die hier eher solide Genrekost darstellen. Wobei die teilweise an Ocean's Eleven erinnernden Handlungsstränge durchaus ihren Reiz haben und kurzweilig absolut unterhalten können.

Insgesamt fehlt White Collar in der ersten Staffel noch der letzte Kick. Der Funke an... Genialität, den Castle beispielsweise durch seine grandiosen Dialoge erlangt. Trotzdem einer der besseren Genrerepräsentanten, der mit jeder Folge besser wird und mich sicherlich auch in Zukunft weiterhin gut unterhalten wird.​

7/10 Spieldosen


The Muppets
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Ne, hat mir ganz und gar nicht gefallen. Ich muss aber auch zugeben, dass ich noch nie ein Fan der schrägen Puppen war und somit auch im neusten Film keinerlei Beziehung zu ihnen aufbauen konnte.

The Muppets ist für mich nicht mehr als ein netter Klamauk für das jüngere Publikum und Muppets-Fanboys. Fand den Film weder besonders lustig, noch sonderlich spannend oder in irgendeiner Form mitreißend. In meinen Augen handelt es sich dabei lediglich um eine Aneinanderreihung von zahmen Witzen, alberner Situationskomik und schlechten Gesangseinlagen. Gefallen haben mir hier eigentlich nur die unzähligen Gastauftritte bekannter Hollywood- und Musik-Stars. Außerdem kann ich den lebhaften Stoffpuppen einen gewissen Unterhaltungswert nicht absprechen.

Für alte Muppets-Liebhaber sicherlich eine sehenswerte, nostalgische Reise in ihre Kindheit und für die jüngeren Zuschauer eine sympathische Komödie. Für mich nur mäßiges, überwiegend langweiliges Puppentheater.​

5/10 schlechte Witze
 
Fanatic schrieb:
Cowboys vs. Aliens

Ähm , ein cooler, zu cooler Daniel Craig. Eine Geschichte die am Anfang noch ganz in Ordnung war, dann aber leider immer mehr abgedriftet. Hätte man mehr draus machen können.

5,5/10

den hab ich auch gestern gesehen... hätte mal besser L.A. Noire weitergezockt... -.-
keine frage: tolle schauspieler, ich hab auch jetzt nix großes von der story erwartet... aber der film plätschert irgendwie völlig ohne höhepunkte an einem vorbei.

geb dir bis auf nen halben punkt recht :D ... hätte man deutlich mehr draus machen können

5/10 ... aber gerade so...

edit: dank diesem film weiß ich nun wirklich was logiklöcher sind :ugly::ugly::ugly: ... wer hat eigentlich das drehbuch geschrieben? donald duck? :gerri:
 
Trayal schrieb:
und siehe da, Joss Whedon kann ja doch noch Drehbücher schreiben. Dessen war ich mir nach Avengers nicht mehr so sicher.

Bitte? :D. Mit Avengers hat er den perfekten Popcornfilm geschaffen, genau das was sich eigentlich jeder Fan der aktuellen Marvel Filme gewünscht hat. Einen anspruchsvollen oder tiefgründigen Film abzuliefern war da gerade nicht die Aufgabe.
 
Läuft gerade wieder Iron Man auf SyFyHD, keine Ahnung wie oft ich den schon gesehen habe, aber er ist einfach immer noch fett. :D
 
Die Tribute von Panem - The Hunger Games
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Die (Buch)Vorlage kenne ich nicht. Die Tribute von Panem ist also mein erster Kontakt mit dieser durchaus spannenden Zukunftsvision, in der, das von Kriegen und Naturkatastrophen zerstörte, Amerika in das regierende, gut betuchte Kapitol und 12 umliegende, ärmliche Distrikte eingeteilt wurde. Als Ermahnung für die Distrikte, hält das Kapitol jährlich die sogenannten Hungerspiele ab, in denen jeweils ein Mädchen und Junge, zwischen 12 und 18 Jahren, aus den Distrikten, in einer gigantischen Arena, um ihr Leben kämpfen. Sozusagen die Kinder-Gladiatorenkämpfe der (nicht näher datierten) Zukunft.

Das Ganze klingt für ein Jugendbuch doch überraschend gewaltsam und ist es auch in der Verfilmung. Da werden dann auch schon mal kleine Mädchen aufgeschlitzt und Jungs von blutrünstigen, hundeähnlichen Wesen gefuttert. Überhaupt besitzt Die Tribute von Panem eine erstaunlich düstere emotionale Färbung. Die Bilder in den verarmten Distrikten und der Arena sind überwiegend realtistisch gehalten, spartanisch ausgeleuchtet und wirken insgesamt sehr schmutzig. Die actionreiche Wackelkamera tut ihr übriges und lässt die Arena-Szenen wie eine Mischung aus Rambo und Ausgesetzt in der Wildnis erscheinen. Wohlgemerkt mit (mehr oder weniger) hilflosen Kindern in den Hauptrollen. Dem gegenüber steht das prunkvoll ausgestattete Kapitol. Es ist bunt, laut, schrill und wirkt fast wie aus einer anderen Welt bzw. einem anderen Filmgenre.

Diese Gegensätze und die überraschend ausgeprägte Ernsthaftigkeit, sorgen für ein etwas "anderes" Seherlebnis, das ich so nicht erwartet hätte. Anstatt einer kindgerechten, klischeehaften Romanverfilmung, bekommt man hier eine erwachsene, teilweise sehr ruhig erzählte, dann aber wieder erstaunlich brutale Dystopie geboten.

Dennoch ist auch Die Tribute von Panem nicht frei von Fehlern. So ist es genau diese emotionale, düstere Ausrichtung, die sich mit der Altersfreigabe von 12 Jahren beißt. Da geht der Film einerseits sehr glaubwürdig an das durchaus brisante Thema der Kinder-Gladiatoren heran, nur um in den entscheidenen Momenten den Schwanz einzuziehen. Blut sieht man beispielsweise nur sehr selten und auch sonst wirken die Auseinandersetzungen relativ weichgespült. Da hätte man besser die 16er Freigabe genommen und dafür mehr Härte und Zynismus eingebracht.

Auch kommt es mir so vor, als ob einige wichtige Handlungsstränge der Vorlage nur stiefmütterlich behandelt werden. So erhält man über die Welt von Panem nur sehr oberflächliche Informationen und, bis auf die Protagonistin, bleiben nahezu alle Charaktere nur blasses Kinder-Kanonenfutter. Auch war mir bis zum Ende nicht ersichtlich,
ob die Romanze nun echt oder lediglich Mittel zum Zweck war. Da sie zudem noch ein sehr wichtiges Storyelement ist - schließlich lassen sich die Veranstalter der Spiele nicht gerne verarschen - hätte man diesen Aspekt (und noch einige weitere) auf jeden Fall deutlicher ausarbeiten müssen.


Überaus gut gefallen haben mir hingegen die Darsteller, die hier, egal ob jung oder alt, Mädel oder Junge, unbekannter Neuling oder alter Hollywood-Hase (Täusche ich mich oder was das tatsächlich Elizabeth Banks? Die sah irgendwie aus wie Enie van de Meiklokjes. :ugly: ), einen sehr guten Job machen. Allen voran die bezaubernde Jennifer Lawrence, die ihre Schauspielkollegen hier locker-flockig an die Arenawand spielt. Dass viele der Figuren schlussendlich doch eindimensional bleiben, ist dabei natürlich nicht die Schuld der Stars, sondern eher die der Drehbuchautoren.


Insgesamt hat mich Die Tribute von Panem positiv überrascht. Die geschaffene Zukunft ist spannend und interessant, die Charaktere haben Potential, der realistische Look gefällt und die Erzählweise ist, gerade für einen Junge-Leute-Blockbuster, erstaunlich mitreißend und düster-stimmig. Mit einer 16er-Freigabe und daraus resultierender Härte, sowie mehr Liebe zum (Story)Detail, wäre das Teil ein echter Hit. So bleibt immerhin noch ein sehr gutes Sci-Fi-Action-Drama, das eindeutig Lust auf die Fortsetzung macht. :dhoch: Wie gesagt, die Vorlage kenne ich nicht und bewerte daher nur den Film, der mir, so wie er ist, ausgezeichnet gefallen hat.​

8/10 Hungerspiele
 
ich kenn das buch auch net, aber dem film fehlt an allen ecken und enden etwas...würde dem nicht unbedingt ne empfehlung aussprechen....fanatic hat das gut auf den punkt gebracht
 
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Resident Evil Retribution 3D

Seit langem wieder mal einen Resident Evil Film gesehen, zum Glück wird am Anfang die Story und Geschehnisse der letzten Filme nochmal kurz zusammengefasst, sodass man sich den Streifen auch ansehen kann, ohne die Vorgänger kennen zu müssen. Kam mir zu gute :)

Die Story an sich ist recht dünn und flach, dafür geht es aber ratz fatz zack zack zack Action ohne Ende, es gibt kaum mal Verschnaufpausen und falls doch, kann man sich in Ruhe den geilen Hintern von Milla anschauen in ihrem sexy Kostüm :dhoch:
Ein bisschen kommt man sich so vor als würde man mitten in einem Videospiel stecken - das fand ich ganz gut, die Zeit verging schnell und wurde eigentlich ganz gut unterhalten.
Dialoge und Story sind halt nicht so pralle, damit hab ich aber gerechnet, Action war aber überaus in Ordnung. Popcorn Kino halt - hätte ihn mir schlechter vorgestellt.

6/10
 
Der Film war ja auch billig. :D Ein Budget von ~ 70 Millionen ist für einen derartigen Blockbuster schon recht knapp bemessen. So viel hatte ja sogar Boll für Schwerter des Königs am Start. :ugly:

Lieblos fand ich ihn aber nicht. Dank der Altersfreigabe vielleicht ein wenig "glatt" bzw. zahm, ansonsten aber schon sehr ordentlich.
Für mich, als Nicht-Buch-Kenner, auf jeden Fall gute Unterhaltung.
 
Trayal schrieb:
Zhadow schrieb:
Lord EKKA schrieb:

Und das absolut berechtigt. Ich fand "Hunger Games" klasse. Und das sage ich als Kenner der Vorlage. :deal:

Der völlig entstellte Klimax, die weich gespülten Bestien, das im Film stark verdrehte Verhältnis von Katniss und Peeta,...die Liste an Kritik ist eigentlich endlos lang, wenn man die Vorlage kennt. :D

Die Bestien sind natürlich essentiel für die Geschichte. ;) Der Film hält sich eigentlich sehr eng an die Vorlage, viel enger als viele andere Buchumsetzungen der letzten Zeit. Das man aber gewisse Abstriche machen muss ist klar. Eine 1:1 Unsetzung ist einfach nicht möglich. Und wo war das Verhältniss zwischen Peeta und Katniss stark verdreht? Man lässt sich nicht so viel Zeit wie im Buch, dass ist klar. Dort passiert ja auch das meiste in Kats Kopf. Aber es lässt sich trotzdem erahnen,
dass das Ganze nur vorgespielt ist.
Aber Geschmäcker sind nun mal vetschieden. Ich war sehr zufrieden mit der Umsetzung. Und das obwohl die Geschichte bei mir noch sehr präsent war, da ich das Buch erst kurz vor der Sichtung des Filmes gelesen habe.
 
Zhadow schrieb:
Und wo war das Verhältniss zwischen Peeta und Katniss stark verdreht? Man lässt sich nicht so viel Zeit wie im Buch, dass ist klar. Dort passiert ja auch das meiste in Kats Kopf. Aber es lässt sich trotzdem erahnen,
dass das Ganze nur vorgespielt ist.

Das Problem dabei...
Im Buch ist es von Anfang an klar gestellt, dass Katniss nur spielt, aufgrund der von Haymitch angetragenen Strategie. Sie dachte bis zum Schluss auch, dass Peeta nur schauspielert, was sich als Irrtum herstellt. Kommt im Film zu keiner Zeit richtig heraus und ist durchaus ein tragendes Element der Story.

Klar, die Biester waren nicht essentiell für die Story, aber ein Einfluss nehmender Faktor auf den Klimax. Im Film waren es nur x-beliebige Bestien, im Buch hingegen so etwas wie "Werwölfe", geschaffen aus den sterblichen Überresten der Tribute, was Katness doch spürbar zu schaffen machte. Im Buch waren sie auch eine richtige Bedrohung, während sie im Film fast schon zahm rüber kamen.

Selbiges gilt auch für Cato, der wegen seiner Rüstung stundenlang wehrlos ums Überleben kämpfte, bevor ihn Katness erlöste.

Allgemein war der Klimax bzw. das Finale ein einziger Witz, im Vergleich zum Buch. Da fehlte jegliche Spannung und Dramatik. Ist so gesehen für mich auch der größte Kritikpunkt am Film - dafür aber ein umso vernichtenderer, neben den ganzen kleinen Problemchen.
 
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