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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Vor 2 Tagen: Another Earth

Ich hatte bisher nur Gutes über den Film gehört/gelesen. Jetzt wollte ich mich selbst davon überzeugen. Der Film hat mir gefallen, aber das große Kopfkino danach ist ausgeblieben...

Heute: Melancholia

Another Earth fand ich echt gut. Daraufhin wurde mir aber gesagt, ich solle mir unbedingt "Melancholia" anschauen. Den fand ich noch besser, obwohl man die Filme nicht vergleichen kann. Egal. :D Melancholia hat mich gerade auf irgendeine besondere Art und Weise berührt, gefesselt und beeindruckt. Ein zauberhafter Film, wobei "zauberhaft" auch nicht das passende Wort ist.
 
Jo, Melancholia ist wirklich "außergewöhnlich" - stellenweise vielleicht ein wenig anstrengend ( :D ), aber man ist fast froh (oder fühlt sich befreit) wenn die Sinnlosigkeit des Lebens ausgelöscht wird. Fand das dann auch eigentlich schon ein "Happy End".
 
Ich treff ständig Leute die sagen "Melancholia - fand ich gut".
Dann ich: "Warum? Erklär mal!"
"Naja, ähhhh ... "
 
vielleicht weil sie ihn einfach gut fanden. ;)

gestern abend auf sky: Time Machine
nicht das original. auch nicht das remake. das war das remake-remake. aus 2011 oder 2012, weiß nicht genau. syfy eigenproduktion.

wertung: :ugly:

nein, ernsthaft:
:gerri:
 
thethreemusketeersoffic.jpg


Die drei Musketiere (2011) 5/10

Mal wieder so ein typisches Paul W.S. Anderson Machwerk. Optisch durchaus nett anzusehen, filmisch aber ziemlich dämlich. Würde ihn auf eine Stufe mit dem letzten Resident Evil Film stellen, ein mal sehen und vergessen. Schade dass er nie mehr die Qualität von Event Horizon erreicht hat. Wobei mir Death Race auch ziemlich gut gefallen hat.

Der Kampf der Luftschiffe war aber wirklich ziemlich klasse und vom Sound her eine wahre Freude. Da wackelte wirklich die Bude. Und das Ende schreit ja gerade zu nach einem Nachfolger.
 
The Thing (2011)
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Na, das ist doch mal ein lobenswertes Remake. Wobei Remake hier eindeutig das falsche Wort ist, denn The Thing erzählt die Vorgeschichte zur eigentlichen Creature-Horror-Story, die zuletzt John Carpenter im Jahr 1982 verfilmte und ihr damit zu Kultstatus verhalf. Dabei bedient sich auch das neue Ding bei klassischen Genretugenden und verbindet sie mit einer etwas flotteren, moderneren Inszenierung.

Heraus kommt ein hochspannender Horror-Streifen, mit herrlich fiesen Monstern, überzeugenden Darstellern und einer dichten Atmosphäre. Obwohl "Horror" hier eigentlich nicht wirklich passt. The Thing ist eher ein Creature-Thriller. Echte Schockmomente gibt es nämlich nur verhältnismäßig selten und wenn, dann erkennt man sie schon früh an typischen Genremustern, wie etwa unheimlicher Stille, Dunkelheit oder Nahaufnahmen der Gesichter. Trotzdem bin ich das ein oder andere Mal zusammengezuckt, obwohl ich genau wusste, dass ich gleich zusammenzucken muss, was eindeutig für den Film bzw. dessen mitreißende Stimmung spricht. Er funktioniert einfach, ungeachtet dessen, dass er sich auf wohlbekannten Horror-Film-Pfaden bewegt. Schnee, Isolation und gemeine Kreaturen ziehen halt immer. Zudem überzeugen die Schauspieler mit Glaubwürdigkeit und die Vorgehensweise der Kreatur (die ich hier bewusst nicht erwähne, obwohl jeder Kenner des Originals natürlich weiß, wie der Monster-Hase läuft) sorgt dafür, dass im weiteren Verlauf nicht nur die Filmfiguren merklich verunsichert werden. Man weiß schließlich nie mit wem man es gerade zu tun hat, was den angenehm klassischen Spannungsaufbau zusätzlich nährt. Leider nimmt sich der Film kaum Zeit für die menschlichen Charaktere. Diese bleiben austauschbar und dienen lediglich als Monster-Futter. Schade, denn die Ausgangssituation bietet einige Vorlagen für spannende Psychospielchen und Gruppenproblematiken.

Gelungen finde ich aber das Monsterdesign und dessen Umsetzung. Im Gegensatz zum Carpenter-Vorbild, hat man - wie sollte es im Jahre 2011 auch ander sein - auf CGI-Kreaturen, anstatt Plastik-Monster gesetzt. In meinen Augen eine gute Entscheidung, da die Bewegungsabläufe und Verwandlungen so noch glaubwürdiger und fieser aussehen. Die Gestaltung der Alien-Ekel orientiert sich dabei stark am alten The Thing, welche jedoch noch heute zu den abscheulichsten Monstern zählen, die ich je in einem Film gesehen habe (auch wenn die Gummi-Fratzen heutzutage natürlich eher unfreiwillig komisch, als wirklich bedrohlich wirken). Einfach abstoßend-schön. Dank guter Effektarbeit auch im 2011er.

Ein wenig Flammenwerfer-Action darf da natürlich nicht fehlen und im Finale gibts dann sogar noch einen etwas größeren Sci-Fi-Einschlag. Das gefällt den Freunden der wissenschaftlichen Fiktion.

Das neue Ding ist ein rundum gelungener Genre-Film. Ein spannender, geradliniger Horror-Thriller-Vertreter, der weitesgehend auf neumodischen Schnickschnack verzichtet und stattdessen ohne Umschweife zur Sache kommt und Raum für Atmosphäre und absolut überzeugende Filmmonster lässt. Schönes Ding.​

8/10 Keramikfüllungen
 
The Grey

jaws mit wölfen triffts ganz gut. ist natürlich keine tierdoku und ich halte das verhalten der wölfe für sehr unrealistisch aber realismus ist ja nicht das hauptkriterium eines guten thrillers. das ende ist ewas esoterisch.

ich kann mir nicht vorstellen, das wölfe nah ans feuer gehen oder rückwärts laufen. aber sieht im film halt gut aus.

und dem seine braut sah für ne tot kranke auch ziehmlich vital aus.

und wieso haben die die schrot munition mitgenommen?

taken ist aber besser.

1/1
 
Freezi schrieb:
Fanmake schrieb:
Deadwood: Staffel 1-3

Gewöhnungsbedürftig aber auch reizvoll, ist die Darstellung von Morden und Alkohol. Noch nie habe ich gesehen, wie "normal" der minütliche Genuß von Alkohol damals war (echt, ich hab noch nie bei einer Serie die Leute so viel Saufen gesehen) und wie bedeutungslos das Töten eines Menschen ist. Jeder kann Jeden töten und es schert sich niemand drum. Aber gut, das passt zu Deadwood, weil es ja als unabhängig von gesetzlichen Normen galt.

Was den Alkohol betrifft, sieh dir mal How I met your Mother an. :D

Kenne ich und gebe Dir recht, dass auch da viel getrunken wird, aber selbst dort ist es verglichen mit Deadwood ein Kindergeburtstag :ugly:
 
Gestern "the grey-unter Wölfen" gesehen. Wenn man sich drauf einlässt dass die Wölfe mordende Bestien sind, dann macht der Film richtig Spaß. Tolle Landschaftsaufnahmen, eine teils melancholische Stimmung und eine gute Portion Spannung machten den Film doch sehenswert.
Realistisch war das alles eher weniger, zumal ich nicht glaube, dass man auch nur ein paar Stunden bei Minus 30 grad unter einer Decke eingekuschelt überleben kann, aber wenn man sich drauf einlässt ist "the grey" zu empfehlen.
 
Reine Fellsache
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:fp:

Ich habe nichts gegen seichte Unterhaltung. Ich bin ein Freund des platten Humors und ja, sogar sprechenden Tieren kann ich, wenn sie gut gemacht sind, etwas abgewinnen. Reine Fellsache ist jedoch einfach nur schlecht. Abgrundtief mies. Und das in jeder Beziehung.

Die Geschichte, über intelligente Tiere, die die Rodung ihres Heimatwaldes durch eine Baufirma verhindern wollen, wurde schon unzählige Male in ähnlicher Form durchgekaut. Das ist vorhersehbar, uninspiriert und scheiße langweilig. Ok, wäre ja halb so schlimm, wenn es wenigstens etwas zu Lachen geben würde. Aber nichts da. Ich habe genau ein einziges Mal gegrinst. Und zwar als Brendan Fraser im 1 on 1 vom tierischen Hauptdarsteller, dem Waschbären, fertig gemacht wurde (siehe oben). Das hatte was von der Auseinandersetzung zwischen Arni und dem Grizzly in Hercules in New York. Aber selbst dieser, wenigstens etwas humorvolle, Moment wird ziemlich schnell durch eine Ich-pisse-dir-ins-Gesicht-Szene gegen die Wand gefahren. Auch die anderen Gags bewegen sich auf diesem niveaulosen Level und sind dementsprechend unwitzig. Furzende Stinktiere, kackende Vögel oder angeschwollene Bienenstichgesichter sind einfach nicht lustig, sondern vielmehr ausgelutscht und peinlich.

Daran können auch ein aufgedunsener Brendan Fraser, der hier einen auf Jim Carrey macht, was mal mächtg nach hinten losgeht, und ein unbeschreiblich überzeichneter Ken Jeong nichts ändern. Ich gehe sogar davon aus, dass nicht mal Grundschulkinder Spaß mit diesem Film haben werden. Anders als in ähnlich gelagerten Genrevertretern, können die Waldbewohner hier nämlich nicht sprechen, was eine Identifikation extrem erschwert. Dazu kommt eine überaus schlechte CGI-Mimik, welche die realen Tiere wohl menschlicher wirken lassen sollte, jedoch eher das Gegenteil bewirkt. Die obligatorische Moral am Ende der Geschicht darf da natürlich genau so wenig fehlen, wie die aufgesetzte Romanze zwischen Stadtkind und Öko-Tussi. Schnarch.

Reine Fellsache ist eine absolute Katastrophe. Sei es die einfallslose Geschichte, der platte Humor oder die herzlich schlechten Darsteller. Da stimmt einfach gar nichts. Ja, nicht einmal die Film-Mutti ist heiß. Brooke Shields sieht heutzutage nur noch verbraucht und total "zerliftet" aus. Ne, was ein Dreck. Das ist zeitweise sogar schlimmer, als 'ne Pro7 Comedy-Produktion. Nach 30 Minuten konnte ich das nur noch im Schnelldurchlauf ertragen. Zwei Gnadenpunkte gibt es für die 1,5 lustigen Szenen und das süße Eichhörnchen. Dann doch besser Dr. Dolittle mit den Kleinen schauen.​

Ich möchte gerade nur noch an meiner eigenen Kotze ersticken ... :nein:

2/10 gigantische Haufen filmische Scheiße
 
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Ja was soll man dazu sagen? Eine ziemlich kranke, perfide Geschichte. Kein Film für den gemütlichen DVD Abend.

Dennoch fand ich den Film interessant und würde sagen, dass man ruhig mal einen Blick in den Film riskieren sollte.

Der Film zeigt auf eine verstördende Art und Weise wie der Anspruch totale Macht ausüben zu wollen, sich auf die Menschen in seiner Umgebung auswirken kann.
 
gott des gemetzels

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schauspielerisch sehr beeindruckende, anspruchsvollere komödie, welche einem theaterstück nachempfunden ist und auch nur in einem raum spielt.

mir hat der film gut gefallen, ist aber sicherlich keiner bei dem man sich totlacht...will er auch garnicht

stattdessen spielt der film mit den verschiedenen persönlichkeiten der hauptdarsteller

nicht für jeden etwas, aber ich fand ihn sehenswert

7,5/10
 
XtreCoolX schrieb:
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Ja was soll man dazu sagen? Eine ziemlich kranke, perfide Geschichte. Kein Film für den gemütlichen DVD Abend.

Dennoch fand ich den Film interessant und würde sagen, dass man ruhig mal einen Blick in den Film riskieren sollte.

Der Film zeigt auf eine verstördende Art und Weise wie der Anspruch totale Macht ausüben zu wollen, sich auf die Menschen in seiner Umgebung auswirken kann.

den hab ich schon seit laaanger zeit auffem zettel und bisher noch nich gesehen.. werd ich jez doch ma machen müssen...
 
Also wenn ich sage der Film is interessant dann isses egal aber wenn Xtre sagt er ist gut dann hüfst du und besorgst Dir den Film!?

Is schon Recht,... ich merk es mir.
 
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