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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Eventer schrieb:
Dann solltest dir Teil1 mal anschauen

Wenn ers nun zuerst 5 gesehen hat und den so geil findet, kann es sein dass er im Nachhinein von Teil 1 enttäuscht wird. Der setzt immerhin viel weniger auf Gore und was die Protagonisten betrifft haben die ersten beiden Teile wenigstens noch einen Hauch von Bedeutsamkeit. In 3-5 ist es doch nur noch lebendiges Fleisch dass sterben muss.
 
Zerfikka schrieb:
Season 3 und die bisher gesendeten Folgen der 4. Season sind ebenfalls großartig. Je weniger roter Faden umso besser, so kann man unbeschwert ne Folge zwischendurch gucken ohne ständigen Cliffhangern ausgesetzt zu sein.
Wobei der Cliffhanger bzw. das ganze Ende von Staffel 3 schon ziemlich böse war.

Der rote Faden rund um den Tod der Mutter nervt mich sogar manchmal.

Es würde auch viel besser passen, wenn es eigentlich durchwegs ein Thema wäre. Aber so wie das die Macher umsetzen wirkt es einfach aufgesetzt. Die ganze Staffel durch fast immer leichte Krimikost, und dann plötzlich wird's am Ende wieder todernst.

Ansonsten kann ich mich MiXeR's Lobgesängen nur anschliessen. Gehört zu meinen Lieblingsserien im Moment. Und das liegt einfach an den Charakteren und deren Chemie. Da stimmt einfach alles. Gibt nur wenige Serien, bei denen ich an keiner der Figuren etwas auszusetzen habe... Castle gehört dazu. :dhoch:

Meine Lieblingsszene der Serie ist ja immer noch aus der Halloween Folge von Staffel 2.
[vid]http://www.youtube.com/watch?v=3Q3pdj9p6yI[/vid]
:lol: :lol:
 
Captain America
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Captain America, ein Held bzw. Film über den das (deutschsprachige) Internet gerne und viel schimpft. Wieso? Das kann ich mir nicht wirklich erklären, denn in meinen Augen ist Cap eine gelungene, wenn auch nicht perfekte, Comicverfilmung. Vielleicht kommt meine positive Grundeinstellung einfach daher, dass ich doch tatsächlich schon vor Jahren Captain America Comics gelesen und schätzen gelernt habe. Für mich ist er somit ein relativ vertrauter Held, was auf die meisten Kinogänger in unseren Gefilden wohl nicht zutrifft. Von daher kann ich die vielen negativen Meinungen über diesen "patriotischen, lächerlichen, Strumpfhosetragenden" Charakter durchaus verstehen. Den Film an sich macht das aber auch nicht schlechter.

Die Entstehungsgeschichte des ersten Avengers ist überraschend stimmig geraten und wird in einem verhälsnitmäßig gemächlichen Tempo erzählt. Zudem nimmt sich der Cap sehr viel ernster als andere Marvel-Verfilmungen. Ist nicht schlimm, jedoch wirkt er so natürlich etwas schwerfälliger und weniger kurzweilig. Auf Humor wurde dennoch nicht gänzlich verzichtet. So spielt der Film zwischenzeitlich immer wieder mit dem Thema Patriotismus (Comics, Filme, Bühnenshows), lässt Tony Starks Vater gewohnt freche Sprüche klopfen und betrachtet die Dritte Reich-Thematik überraschend differenziert und selbstironisch.
Chris Evans liefert einen tollen und sympathischen, wenn auch etwas zu glattgebügelten, Superhelden ab, dem man seine Entwicklung ohne zu zögern abkauft. Auch Bösewicht Red Skull ist tatsächlich böse und schmiedet klassische Welteroberungspläne. Das ist zwar ohne Ende klischeehaft, funktioniert in einem derartigen Film aber immernoch am besten. Positiv anzumerken ist außerdem, dass auch hier weitesgehend auf eine Liebesgeschichte verzichtet wurde. Danke für diese Entscheidung, Marvel.

Leider rückten diese positiven Eigenschaften im weiteren Verlauf in den Hintergrund und überlassen der generischen Action den Vortritt. Diese ist zwar nett gefilmt, lässt Caps Potential aber nur selten erahnen - im Prinzip ist er ja ein kleiner Hulk. :D Schade, dass man von seiner Kraft und Geschwindigkeit kaum etwas sieht. Immerhin wissen die Waffen, Rüstungen und Maschinen der bösen Buben zu gefallen. Ja, sieht teilweise aus wie Plastik, aber was solls? Es ist schließlich eine Comicverfilmung. Gefehlt hat mir ebenfalls eine echte Auseinandersetzung zwischen unserem Helden und Red Skull. Bis auf zwei kurze Wortgefechte und den relativ harmlosen Endkampf (*schwupps* Plötzlich ist Red Skull weg.), verbringen sie leider keine Zeit miteinander. Dass Red Skull ungefähr das für den Captain ist, was der Joker für Batman ist, wird nicht gerade deutlich.

Captain America ist eine gelungene Umsetzung eines gewöhnungsbedürftigen Helden.
Mit einer US-Flagge auf der Brust und heroischen In-Zeitlupe-auf-die-Kamera-zugeh-Szenen, macht man sich nicht nur Freunde. Kann ich verstehen. Trotzdem wurde ich gut unterhalten. Die Schauspieler sind gut, die Handlung banal, aber effektiv (es ist nunmal eine Origin-Story) und die Umsetzung natürlich historisch unkorrekt und überzeichnet, dafür aber nah am Comic. Ich mag Chris Evans, ich mag die Comicvorlage, ich mag geradlinige Geschichten und habe nichts gegen amerikansiche Helden. Von daher bin ich mit dieser Verfilmung sehr zufrieden und freue mich auf The Avengers, wenn Gut-Mensch Cap endlich auf Tony Starks Riesen-Ego, Sturkopf Thor und den unglaublich unglaublichen Hulk trifft. :popcorn:

Macht, schon mit Fan-Bonus versehene, 7/10 Kriegsanleihen
 
The Joneses - Verraten und verkauft

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Sehr interessante und originelle Idee, die am Puls der Zeit hängt, mit einem tollen David Duchovny und einigen sehr netten Einlagen, aber irgendwie fehlt für dieses Thema der nötige Biss. Da hat man eine gesellschaftskritische Thematik als Grundgerüst und dann gibt sich der Streifen derart handzahm...

Anfänglich toll und vielversprechend, aber ging dann in das Schema jeder x-beliebigen Romanze über: Mann möchte Frau, Frau sträubt sich, bis sich am Ende doch...ihr wisst schon was ich meine. ;)

Nicht schlecht, aber halt auch nichts besonderes. Kann man sich durchaus ansehen.

6/10
 
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Freitag der 13. (2009)

Naja, ich machs kurz. Ziemlich belanglose Neuverfilmung meiner Meinung nach. Mal wieder absolut stereotype Teenies, kaum Suspense, Spannung schon drei Mal nicht und auch die Kills waren alles andere als phänomenal.
Handwerklich sicher absolut routiniert gedreht und auch einige stimmungsvolle Bilder können hier und da überzeugen, aber wirklich gut war das nicht.
Das Finale war ebenfalls lahm und vor allem die Endeinstellung absolut 08/15, ohne JEGLICHE Originalität.
Diese Danielle Panabaker ist in diesem Streifen aber echt absolut hot. Meine Güte, was für ein hübsches Mädel. :sabber:

4/10
 
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Wrecked

Ein Mann wacht eingeklemmt in einem Autowrack auf. Im Radio wird etwas von einem Bankraub erzählt. Erinnerung gibt es nicht mehr,weit und breit ist keine Hilfe in Sicht.

Für den Zuschauer leider auch nicht. Das ganze dümpelt so reizlos vor sich hin das es kaum auszuhalten ist.
 
Ran (1985)

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Bin gerade dabei die bekanntesten Stücke der japanischen Filmgeschichte aufzuarbeiten und habe mich gestern für einen von Akira Kurosawas letzten Filme entschieden.

Ran wird ja als ein zeitloses Meisterwerk und einer der besten von Altmeister Kurosawa gefeiert (imdb 8.3, 90 bei Metacritic und 97 bei Rotten Tomatoes). Ich bin bei diesem Werk allerdings höchst zwiegespalten...

Auf der Seite der Dinge die Kurosawa großartig hinbekam steht die Bildgewaltheit, so wie die Grundthematik, die sich an Shakespeares King Lear orientiert und inhaltlich außerordentlich stark daher kommt.

Zwar verzeihe ich dem Film sein Overacting über weite Strecken hinweg, da ich es als Stilmittel zur theaterhaften Inszenierung empfand, aber stellenweise wurde einfach bis zur Unerträglichkeit übertrieben.
Dann wären da noch die (Massen-)Schlachten, die sich im ersten Augenblick erfreulich anders gaben, da ihnen jegliche heroische Attitüde fehlt und sie eigentlich mehr darauf aus sind ihre Schrecken darzustellen. Durch ihre derart langweilige und langatmige Inszenierung, waren meine einzigen Gemütsregungen aber leider nur ein Kopfschütteln und ein müdes Gähnen.
Ein weiter Kritikpunkt ist die lasche, fast fehlende musikalische Untermalung...laste ich Ran jetzt nicht direkt an, aber mehr hätte definitiv nicht geschadet.

Es fehlte mir irgendwie das gewisse Etwas, mit dem es Ran geglückt wäre mich vollends mitzureißen. Es gibt viele verdammt starke Szenen und ist auch inhaltlich ganz großes Kino, aber woran es bei mir scheiterte war seine immer wieder mal einbrechende Inszenierung, die sogar für meinen Geschmack zu langatmig gab. Dazu noch die fürchterlichen Schlachten und das teilweise zu dick aufgetragene Overacting.

Stellenweise auf dem Niveau eines zeitlosen Meisterwerks, aber in seiner Qualität über die 160 Minuten verteilt leider stark schwankend.
Insgesamt zwar ein guter, durchaus sehenswerter Film, aber aufgrund des einstimmigen Lobgesang der Kritiker und großen Film-Portale, wurde ich in meiner Erwartungshaltung enttäuscht.

3/5
 
Ich werde gleich die letzte Folge der ersten Staffel von The Wire gucken und ich kann jetzt schon sagen, dass ich selten bis nie so eine beeindruckende Serie erlebt habe. Das ist wirklich ein verdammtes Meisterwerk! Das Drehbuch ist ein Geniestreich! Respekt an die Macher, so einen komplexen, authentischen und anspruchsvollen Stoff wirklich zu realisieren. Ich kann auch gut nachvollziehen, dass die Quote wohl nicht so entsprechend war und viele Zuschauer dem Plot nicht folgen konnten. Es ist, für ne Serie, schon ziemlich fordernd und man muss der Story wirklich aufmerksam folgen, um nichts zu verpassen. Das können manchmal schon Nebensätze sein, die ziemlich wichtig sind. Passenderweise steht auf der Hülle ja auch "Listen Carefully" drauf. Ich wüsste gar nicht, worauf das sonst gemünzt sein könnte. :D

Nee, schon ne geniale Serie, die eigentlich gar keine Serie mehr ist, sondern viel mehr ein detailtreures Sittenportrait, deren Figuren extrem gut und glaubwürdig in Szene gesetzt wurden. Mit das beste, was ich bisher von HBO gesehen habe!
 
Shield wird Urgs glaub ich nicht gefallen

aber nochmal zu Wire, Urgs:
Ist das, was du daran so anhimmelst, also wovon die Serie lebt, lediglich die tolle authentische Szenerie und Charakterzeichnung oder bietet die Story an sich, die Vorgänge in der Handlung auch derartig gute Qualität?
 
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