Middle Men
"Mein Name ist Jack Harris und ich habe einen Weg gefunden uns Männern das Wichsen zu erleichtern."
Oha, es gibt sie also doch noch in Hollywood. Nämlich originelle Drehbücher.
Middle Men behandelt ein Thema, das zuvor tatsächlich noch kein Film aufgegriffen hat. Die Story, welche lose auf wahren Begebenheiten basiert, dreht sich um die drei Männer, die Pornografie ins Internet gebracht haben und erinnert dabei ein wenig an ähnlich gelagerte Genregrößen wie Boogie Nights, Blow oder The Social Network. Auch, wenn Middle Men deren Qualitäten nie ganz erreichen kann.
Aus der Sicht von Jack Harris (Luke Wilson), Gründer des ersten Online-Abrechnugnsservices und damit Urvater jeglicher Online-Kaufmöglichkeit, wird hier eine sehr interessante, kurzweilige und unterhaltsame Geschichte, rund um Drogen, Sex und zwielichtige Gestalten, erzählt. Es ist schon sehr spannend zu sehen, was die Herren damals erlebt haben und wie der Porno im Internet durchgestartet ist. Langweilig wird die Handlung dabei nie, was sicherlich auch an der Phantasie der Drehbuchautoren liegt, welche noch das ein oder andere Spannungselement dazugedichtet haben. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass es damals wirklich genau so abgelaufen ist.
Überzeugend ist auch die filmische Umsetzung der Story. Sowohl die hübsche Regiearbeit, als auch die stimmige 90er-Jahre-Optik, inklusive zeitgenössischer Musikuntermalung, oder die gelungenen Dialoge können begeistern. Zudem sorgen hier allerlei hochkarätiger Schauspieler für die nötige Glaubwürdigkeit. Neben großen Namen wie Luke Wilson, James Caan oder Terry Crews, sind es diesmal vor allem die Nebendarsteller, die beeindrucken. Etwa die herrlich überzeichnet dargestellten Internetporno-Erfinder, welche von Giovanni Ribisi und Gabriel Macht verkörpert werden, oder die schöne Laura Ramsey, die Pornostar Audrey Dawns spielt und sogar Terroristen in Extase versetzt.
Middle Men ist unheimlich gutes, geradliniges Unterhaltungskino. Der Film erzählt eine rasante, unverbrauchte und spaßige Geschichte in attraktiven Bildern. Die Schauspieler sind top, Humor, Drama und Spannung halten sich gekonnt die Waage und die Umsetzung stimmt. Einen Hauch Nudity gibt's obendrauf, wobei man diesbezüglich, trotz des Themas, nicht zu viel erwarten sollte. An seine großen Vorbilder kommt der Film über die Geburtsstunde der Internetpornografie zwar nicht heran, für ausreichend kurzweiliges Vergnügen ist hier aber dennoch gesorgt.
8/10 Kreditkartenabrechnungen
[vid]http://www.youtube.com/watch?v=Am_T56uOOnw[/vid]

"Mein Name ist Jack Harris und ich habe einen Weg gefunden uns Männern das Wichsen zu erleichtern."
Oha, es gibt sie also doch noch in Hollywood. Nämlich originelle Drehbücher.
Middle Men behandelt ein Thema, das zuvor tatsächlich noch kein Film aufgegriffen hat. Die Story, welche lose auf wahren Begebenheiten basiert, dreht sich um die drei Männer, die Pornografie ins Internet gebracht haben und erinnert dabei ein wenig an ähnlich gelagerte Genregrößen wie Boogie Nights, Blow oder The Social Network. Auch, wenn Middle Men deren Qualitäten nie ganz erreichen kann.
Aus der Sicht von Jack Harris (Luke Wilson), Gründer des ersten Online-Abrechnugnsservices und damit Urvater jeglicher Online-Kaufmöglichkeit, wird hier eine sehr interessante, kurzweilige und unterhaltsame Geschichte, rund um Drogen, Sex und zwielichtige Gestalten, erzählt. Es ist schon sehr spannend zu sehen, was die Herren damals erlebt haben und wie der Porno im Internet durchgestartet ist. Langweilig wird die Handlung dabei nie, was sicherlich auch an der Phantasie der Drehbuchautoren liegt, welche noch das ein oder andere Spannungselement dazugedichtet haben. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass es damals wirklich genau so abgelaufen ist.
Überzeugend ist auch die filmische Umsetzung der Story. Sowohl die hübsche Regiearbeit, als auch die stimmige 90er-Jahre-Optik, inklusive zeitgenössischer Musikuntermalung, oder die gelungenen Dialoge können begeistern. Zudem sorgen hier allerlei hochkarätiger Schauspieler für die nötige Glaubwürdigkeit. Neben großen Namen wie Luke Wilson, James Caan oder Terry Crews, sind es diesmal vor allem die Nebendarsteller, die beeindrucken. Etwa die herrlich überzeichnet dargestellten Internetporno-Erfinder, welche von Giovanni Ribisi und Gabriel Macht verkörpert werden, oder die schöne Laura Ramsey, die Pornostar Audrey Dawns spielt und sogar Terroristen in Extase versetzt.
Middle Men ist unheimlich gutes, geradliniges Unterhaltungskino. Der Film erzählt eine rasante, unverbrauchte und spaßige Geschichte in attraktiven Bildern. Die Schauspieler sind top, Humor, Drama und Spannung halten sich gekonnt die Waage und die Umsetzung stimmt. Einen Hauch Nudity gibt's obendrauf, wobei man diesbezüglich, trotz des Themas, nicht zu viel erwarten sollte. An seine großen Vorbilder kommt der Film über die Geburtsstunde der Internetpornografie zwar nicht heran, für ausreichend kurzweiliges Vergnügen ist hier aber dennoch gesorgt.
8/10 Kreditkartenabrechnungen
[vid]http://www.youtube.com/watch?v=Am_T56uOOnw[/vid]



Natürlich gibt es noch weitaus schlechtere Filme, aber das war jetzt wirklich ein kurioser Film. Das Drehbuch macht den Anschein als hätte man es für einen TV-Film geschrieben. Und Cage ist ja sicherlich kein B-Klasse Schauspieler, aber meine Herren, welche Rollen nimmt der denn bitteschön an. 