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Michael Bays Texas Chainsaw Massacre. Habe ich mich ja schon ausgiebig drüber ausgekotzt. Eigentlich hasse ich Wertungen, aber weil der Film für mich so scheiße war mache ich es jetzt doch mal.
3/10. 1 Punkt für den Arsch, 1 Punkt für Titten und einen Punkt für die Muskeln von der Biel.
Carpenters The Thing.
Funktioniert immer noch gut. Ist einer meiner Favourites des Genres. Die Spannung wird klasse aufgebaut und dann auch gehalten. Es gibt nicht wirklich viele krasse Szenen, aber das macht die Atmosphäre auch aus. Wenn man ihn nicht kennt kann man da gar nicht einschätzen wann nun wieder etwas passieren wird und wer oder was. Hier gilt natürlich aufgrund des Alters auch. Man wird bei den Effekten kein Gruselgefühl mehr verspüren. Wobei man auch sagen muss, dass der Film ein super Beispiel dafür ist, dass es auch ohne CGI funktioniert.
Aber diese Szene, in der sie sich mit dem Skalpell in den Daumen schneiden, finde ich extrem krass. Da lief mir der größte Schauer über den Rücken.
Der Film lebt aber auch extrem von den Darstellern und deren Beziehung. Das ist einfach authentisch dargestellt wie die Konflikte aufkommen und das Verhalten der Forscher untereinander.
War da nicht ein neuer Film angekündigt? Ein Prequel, dass dann die Situation bei den Norwegern zeigt?
Kann man sich jedenfalls auch heute noch gut angucken.
Silent Hill.
Habe ich nicht ganz gesehen. Ist zwar keine schlechte Verfilmung, aber irgendwie ist der Funke nicht übergesprungen. Das Spiel wirkte auf mich irgendwie deutlich bedrückender. Keine Ahnung ob das damals eine andere Wirkung auf mich hatte oder ob der Film es einfach nicht umsetzen konnte. Ein paar krasse Szenen und das Flair insgesamt auch ordentlich eingefangen, aber Vergleich zum Spielerlebnis war das irgendwie nicht.
Funny Games.
Ich habe das US Remake gesehen, wobei das ja wirklich nahezu identisch ist zum Original aus Österreich. Fand ich gelungen. Der Film hat einige Szenen, die ich sehr hart fand. Geliefert wird Horror auf sehr subtile Art und Weise. Der Film kommt komplett ohne Gewaltdarstellung aus und schafft es dennoch eine innere Anspannung hervorzurufen. Irgendwann fühlt man mit den Charakteren mit und es gibt sogar eine Szene, in der dachte ich. "Mensch, das sieht ja jetzt richtig gut aus." Dann haut dir der Film aber wieder alles um die Ohren. Die Schauspieler machen allesamt einen super Job. Die Rolle der Täter nehmen 2 Gestalten ein, deren psychologischer Zustand mit "geisteskrank" noch sehr wohlwollend umschrieben ist. Gerade der Anfang ist etwas vorhersehbar, dafür kommen im weiteren Verlauf ein paar Kniffe mit denen ich nicht gerechnet hatte und auch am Ende hat man dir nochmal die Tür ins Gesicht.
Sehr positiv finde ich, dass alle harten Szenen nicht gezeigt werden.
Eine Szene ist mir ganz besonders im Gedächtnis geblieben.
Wenn das Kind erschossen wird und die Kamera teilnahmslos mit dem einen Killer in der Küche steht und nichts zeigt. Man hört nur den Schuss und danach Schreie und eine völlig aufgelöste Mutter. Dann sieht man in der nächsten Einstellung den Fernseher und die Wand voller Blut während im TV das Nascarrennen einfach weiter läuft. Die Kamera zoomt dann nach einigen Sekunden aus dem Fernseher raus und man sieht wieder Vater regungslos hinter dem Sofa liegt und die Mutter total fertig da sitzt und zittert. Es dauert Minuten bis sie sich bewegt. Der Sohn liegt erschossen in eienr riesen Blutlache neben dem Fernseher. Die Mutter bewegt sich (gefesselt) auf ihn zu und bricht dann vor ihm zusammen und kniet dort wieder minutenlang ohne das etwas passiert. Dieser Moment war so intensiv, das hat mir wirklich die Sprache verschlagen. Wenn sie dann irgendwann realisiert, dass sie da raus müssen und versucht aufzustehen, was auch wieder mehrere Minuten dauert, geht einem das so wie es inszeniert ist schon an die Nieren.
Robin Hood
Muss ich nicht viel zu sagen. Der war sehr schwach. Ich weiß auch gar nicht ob es Script lag oder an Russel Crowe oder daran wie man die Figur Robin Hood hier eingebaut hat. Naja, werde ich nicht noch einmal gucken.
Sherlock Holmes.
Ein gewohnt brillianter Robert Downey Jr. trägt den Film. Ich war sehr gut unterhalten. Das Setting hat gepasst, die Story war stimmig und die Interaktion zwischen Holmes und Watson war auch sehr interessant und unterhaltsam erzählt. Effekte waren auch vorhanden und die mystischen Geschehnisse im wissenschaftlichen Gewand haben ihren Teil dazu beigetragen, dass es funktionierte. Den werde ich mir bei Gelegenheit auch nochmal reinziehen.
The Expandables
Oh Gott. Ich hatte ja wirklich nicht viel erwartet, aber das wurde auch nicht erreicht. Es war ja vorher schon bekannt, dass einige nur eine kleine Gastrolle einnehmen würden, aber das war ja dann doch teilweise schon erbärmlich. Die haben ihre Rolle ja an einem Vormittag abdrehen können...
Story ist banane. Aber ich denke da war man sich auch schon vorher drüber im Klaren. Man hat sich schnell was zusammen gesponnnen um möglichst viel explodieren zu lassen und die "Schauspieler" etwas machen zu lassen das sie können. Hätte man Captain America nicht mit im Team gehabt, dann hätte man auch sicherlich auf die Wrestling Szenen verzichtet, die 3-4 Mal ganz aufdringlich eingebaut wurden, frei nach dem Motto "Hier, the Natural ist auch noch da."
Abgesehen von zahlreichen Storylöchern und Logikfehlern hat er mich aber unterhalten. Wenn man alle Ansprüche zurückfährt, dann wird man unterhalten. Nicht mehr und nicht weniger. Ich war wohl auch etwas enttäuscht, weil man die ganzen alten Säcke mal zusammen sehen konnte. Ich muss aber ehrlich sagen. Die sind alle nicht mehr auf dem Level wie früher. (Nehmen wir Statham etc. mal aus) Aber jetzt muss ich rückblickend sagen, dass die alten Teile mit den Haudegen doch besser und unterhaltsamer sind. Man merkte es Vielen an, dass sie zu alt geworden sind. Ich weiß nicht inwiefern das Script Schuld daran trägt, aber auch ein Rourke war hier ne riesen Enttäuschung. Der Charakter war einfach mies geschrieben.
Die Actionszenen waren aber in Ordnung. Es hätte mich natürlich sehr geärgert und verwundert, wenn selbst das nicht funktioniert hätte. Gefühlt haben dazu aber auch nur Statham und Jet Li beigetragen. Die sind da ja teilweise durch die Luft geflogen. Das sah schon spektakulär aus. Mit dem Hechtsprung, gegen die Wand und nahtlos einen Außendrehwurf angesetzt. Das war nice. Tja, ich werde ihn sicher in den nächsten Jahren 5 Jahren nicht wieder sehen und brauche ihn auch nicht in meiner Sammlung, dazu ist der Film einfach zu austauschbar.
hab warum auch immer mit nem horrorfilm gerechnet und war überrascht als der film sich dann als ein für mich doch sehr spannender thriller herausgestellt hat. und ich kann mir selbst nicht erklären, wieso ich den so spannend fand, denn der
bösewicht ist ja alles andere als furchteinflösend und wiederholt zudem in jedem zweiten satz, dass er ihr nichts böses will. deshalb hat es auch nicht ganz gepasst, dass er den hund auf sie gehetzt hat.
die frau hat sich auch nicht so blöd angestellt wie sonst die frauen in solchen filmen. 1/1
Silent Hill hat schon recht deftige Szenen, die Szene aus dem ersten Spoiler empfand ich auch als extrem heftig. Doomsday ist ab 18, und in Silent Hill ist die Szene meiner Meinung nach nicht weniger intensiv.
Aber wie dem auch sei, es handelt sich bei dem Film um einer der besten Videospiel-Verfilmungen, und da ist es mir Latte ob ab 16 oder 18.
Doomsday ist ungeschnitten indiziert, und die Szene fand ich nicht annähernd so heftig wie in Silent Hill. Wie gesagt, ich erkenn mittlerweile keinerlei Verhältnismäßigkeit mehr.
Schön, dass man als Kenner/Veteran der Reihe viele Musikstücke wiedererkannt hat. Aber unterm Strich gefällt mir der Film nicht, obwohl die ganzen Effekte doch sehr gut gemacht sind.
Ich würde so 5 von 10 geben.
Schön, dass man als Kenner/Veteran der Reihe viele Musikstücke wiedererkannt hat. Aber unterm Strich gefällt mir der Film nicht, obwohl die ganzen Effekte doch sehr gut gemacht sind.
Ich würde so 5 von 10 geben.
Ich sage es mal so: Außen hui - innen pfui! Wobei "pfui" natürlich etwas übertrieben ist.
Trotzdem bin ich ein wenig enttäuscht. Im Kern ist Scott Pilgrim nämlich nichts anderes als eine stinknormale Liebesgeschichte. Verpackt wurde die Story in abgefahrene, kunterbunte Comic-Bilder und viel nerdigen Humor. Genau diese Elemente machen den Film auch sehenswert.
Die beste Comic-Verfilmung bzw. der beste Nerd-Film der letzten Jahre, zu dem Scott Pilgrim häufig hochstilisiert wird, ist er in meinen Augen aber nicht. Dafür fehlt einfach der Inhalt. Zwischen den hervorragenden Actionsequenzen habe ich mich stellenweise fast schon gelangweilt. Zudem nutzen sich auch die Kämpfe und der "Nerd-Stil" relativ schnell ab, da sie immer nur auf die selben Effekte setzen.
Die Regiearbeit ist grandios - derart gelungene Kamerafahrten, Schnitte und Szenenwechsel sieht man nicht häufig -, der Stil angenehm anders und die Schauspieler sind allesamt sympathisch. Die Handlung ist hingegen nur mittelmäßig und der bunte Effekt-Overkill wirkt im weiteren Verlauf eher redundant. Jeder "Nerd" sollte aber mal einen Blick riskieren. Kick-Ass - mit dem Scott Pilgrim, aus mir unerfindlichen Gründen, immer verglichen wird - halte ich übrigens für deutlich besser. Macht summa summarum:
Du stellst den Vergleich zwischen Kick Ass und Scott Pilgrim in Frage und gleichzeitig sagst du dass der eine besser ist als der andere (Vergleich)?
Finde Scott Pilgrim spricht eine deutlich kindlichere Ebene des Nerd-Daseins an. Im Grunde bieten beide Filme eine Liebesgeschichte verpackt mit Nerd-Witzen und Actionsequenzen, bloß das Kick Ass eine reale Welt vorgibt mit unrealen Charakteren und Scott in diesem Vergleich einfach in eine Art andere Universum abschwirrt. Der Ottonormalzuschauer kann mit Kick Ass mehr anfangen als mit Scott Pilgrim.
Persönlich fand ich beide wuchtig ohne einen auf Platz 1 der Nerdfilme stellen zu wollen.
Ich wollte damit nicht unbedingt den Vergleich an sich in Frage stellen (vergleichen kann man schließlich alle Filme, in Bezug auf Kamera, Schnitt, Schauspieler, Story, etc.), nur weiß ich nicht wieso gerade Kick-Ass immer als Scott Pilgrim-Konkurrent genannt wird. Da würde ich ja eher noch Dragonball mit Scott Pilgrim vergleichen. Die haben in meinen Augen mehr gemeinsam.
Ich denke, weil beide versuchen diese Nerdigkeit als Ganzes aufzufassen, beide Filme bieten so viele kulturelle Bezüge zur heutigen Popkultur, so dass man sich wohl gezwungen sieht, beide zu vergleichen. Da wäre Dragonball zu einseitig und gleichzeitig zu schlecht.
Tolles, kleines Filmchen. Ein Low-Budget Film der mal wieder zeigt wie einfach es doch sein kann.
Anfangs dachte ich noch man bekommt es hier wieder mit der bekannten Fight Club Story zu tun, aber dann kommt alles ganz anders. Zwar ist der "Twist" nun kein absoluter Schocker, aber das muss er auch nicht unbedingt sein. Ab dem Zeitpunkt wo der Zuschauer weiss was los ist, wird der Film richtig tragisch und traurig. Man fühlt richtig mit Sam mit, bei dem Live Feed mit seiner Tochter hatte ich echt einen Klos im Hals.
Auch schön dass die KI hier mal nicht böse ist, sondern absolut loyal zu seinem menschlichen Freund.
Fazit: Ein starker Sam Rockwell, eine interessante Geschichte, ein fantastischer Score und eine rundum gelungene Optik (auch ohne Multimillionen Dollar Budget), machen Moon für mich zu einem der besten Sci-Fi Filme der letzten Jahre.
Ach, mMn eher nicht. Der Twist war schon ziemlich mau. Ich finde, der Film hat versucht mit dem Kopf durch die Wand zu rennen, um mehr in die Dramaschiene zu gelangen. Ein wenig mehr Spannung wäre nicht verkehrt gewesen.
Sehe gerade, dass der Regisseur der Sohn von David Bowie ist. Dafür das es sein Debüt war, war das auf jeden Fall ansehnlich.
Schon ein ziemlich merkwürdiger Film. Aber das ist natürlich beabsichtigt. Noch mal um einiges nerdiger und abgedrehter als Kick Ass. So richtig umgehauen hat er mich nicht, aber das traf auch schon auf Kick Ass zu. Ich habe gerade absolut keinen Plan wie ich den Film bewerten soll. Die Optik ist gelungen, aber gerade was die Auseinandersetzungen mit den sieben Ex-Lovern betrifft, fand ich das dann doch etwas zu unspektakulär. Am besten fand ich den Veganer, der mich irgendwie an Raiden aus Mortal Kombat erinnerte. Apropos MK, mir fehlten definitiv Fatalitys im Film.
Jo, hab ihn auch gerade gesehen, an sich cooler Film, vor allem wegen den ganzen Videospielen-Zitaten (Kick-Ass war ja eher was für die Comic-Fans). Allerdings finde ich den Comic immer noch um Welten besser.
Puh... gemischte Gefühle. Durchschnittliche erste Staffel... verdammt starke 2. Staffel und ne merklich gequetschte 3. Staffel mit nem beschissenen Ende.
Schade eigentlich... gerade fing ich an die Serie zu lieben.
Und schwupps ist es vorbei.