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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-in-3D-Thread (Übersicht im Ausgangspost)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Cthulhu schrieb:
Läuft die Exklusivität von Avatar 3D jetzt nicht demnächst aus? Würde den Film immer noch gerne in die Sammlung aufnehmen, aber einen weiteren 3D-Player brauche ich nicht und die Ebay-Preise sind ja jenseits von Gut und Böse.

Sollte im Februar ablaufen, aber ich glaube irgendwo gelesen zu haben, dass sich das Ganze noch bis Ende des Jahres verschiebt. Ich hatte "Glück" und den Film damals für 50€ ersteigert, aber auch das war zuviel, naja. Also spätestens Anfang nächstes Jahr gibts den überall zu kaufen.
 
Ich auch und wenn es noch zehn Jahre geht.
Die Ebay-Preise zahl ich nicht.

Hab meinen Avatar 3D damals auch folienverschweisst bei Ebay vertickert.
 
bin auf Avatar sehr gespannt

habe mir am Wochenende Transformers 3D gekauft und bin absolut begeistert:dhoch:

Der 3D Effekt ist bisher aufjedenfall kaufbare Referenz, animierte Filme sehe ich in einer anderen Liga
 
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Conan - Der Barbar
Nachkonvertiertes 3D

Herrje, was für eine schwache Neuauflage. Wirklich sehr enttäuschend, ich hatte zumindest einen ordentlichen Fantasy-Actioner ohne großartige Story erwartet, aber das war nichts Halbes und nichts Ganzes.
Jason Momoa als Conan passt für mich in keinster Weise. Auch wenn Arni natürlich ebenfalls sehr hölzern war, hat er zumindest eine gewisse Aura ausgestraht. Dieser Conan sieht jetzt einfach nur noch wie ein dümmlicher Barbar aus ohne jegliche Präsenz oder gar Sympathie. Hinzu kommt, dass der Film voller haarsträubender Logiklöcher ist. Prinzipiell in so einem Streifen natürlich nicht so wild, aber das war teilweise sogar mir zu viel des guten. Spannung bleibt ebenfalls auf der Strecke, vor allem weil kein Mitfiebern möglich ist, nichts außergewöhnlich spektakuläres passiert (im Fantasygenre gibts so viele Möglichkeiten, Wesen, Kreaturen... nichts außer einem laschen kleinen Kraken. Und letztendlich ist dann auch die Action nicht wirklich packend inszeniert. Ja es ist recht blutig, aber ohne Wucht und Intensität.
Die Kulissen sind teilweise ziemlich gut und auch einige Ansätze hätten Potenzial gehabt, wovon wenig bis gar nichts genutzt wurde.
Das Finale setzt dem Ganzen dann noch die Krone auf: lahm, völlig unspektakulär und ohne jegliche Idee.
Im Vergleich würde ich Kampf der Titanen jederzeit vorziehen, da gibts wenigstens Riesenskorpione, Hexen, Pegasus, fliegende Biester, nen Riesenkraken und und und.

3D: reiht sich nahtlos in die Qualität des Filmes ein und unterbietet diese sogar. Mit der schlechteste konvertierte 3D-Film, den ich je gesehen habe. Minimale Tiefenwirkung, null Effekte, absolut nichts sehenswertes. Das Beste an der 3D-Umsetzung ist die Einführung mit dem Titel, da fliegen zumindest glühende Funken herum. Das wars. Wirklich schlecht.

Film: 3/10
3D-Effekt: 2/10

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Drive Angry
Real 3D

Na also! Ein wirklich herrlicher trashiger Actionfilm mit einem coolen Nic Cage und der absolut heißen Amber Heard. Die Story ist ziemlich konfus und es dauert etwas, bis man wirklich blickt, was Sache ist, aber das hat natürlich auch seinen Reiz. Der "Buchhalter" ist wirklich genial.
Die Action ist derbe, lässig inszeniert und definitiv sehenswert, auch wenn einige Effekte etwas schwächeln. Stört aber keineswegs, sondern unterstützt den trashigen Charakter des Film nur weiter.
Das Finale hat mich ein klein wenig enttäuscht, auch wenn die letzte Szene natürlich zum Schmunzeln anregt und schon sehr cool ist.
Netter Film, den man sich durchaus ansehen kann. Hat Spaß gemacht.

Das 3D ist größtenteils prima, schöne Tiefenstaffelung und immer wieder eingestreute Pop-Outs, die überzeugen können. Man merkt in fast jeder Szene, dass der Film in Real-3D gedreht wurde, zudem können die knackigen Farben und die konstant gute Helligkeit überzeugen. An der Bildschärfe gibt es ebenfalls wenig zu meckern, hin und wieder leichte Unschärfen, die aber kaum stören. Eine der besseren Realverfilmungen in 3D!

Film: 6/10
3D-Effekt: 7/10
 
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Transformers 3
Hybrid 3D (Real und nachkonvertiert)

Puuhh, was für ein Film(erlebnis).
Der "Film" ist nämlich alles andere als gut. Das "Erlebnis" dafür umso mehr.
Der dritte Teil der Reihe besticht natürlich mit noch mehr Action, noch mehr Explosionen und noch mehr Bombast. Die Handlung bleibt dafür erneut auf der Strecke und ist zudem wieder mal mit einigen peinlichen und lächerlichen Auftritten bestückt, die einfach nicht ins Gesamtbild passen wollen und fast schon zum Fremdschämen sind. Dazu wurde Megan Fox durch dieses alles andere als attraktive Model ausgetauscht, die absolut null Schauspieltalent mitbringt, aber das war ja hier auch gar nicht gefragt. Die Zweite Hälfte knallt dann so richtig aus den Vollen und verliert sich teilweise immer wieder in der Action, manche Szenen sind nicht nur völlig unglaubwürdig, sondern leider auch ermüdend. Man muss echt ein wenig Durchhaltevermögen aufbringen. Nichts desto trotz natürlich ein brauchbarer Actionblockbuster, der trotzdem solide unterhält.

Das 3D ist ein zweischneidiges Schwert. Während die nachkonvertierten Szenen außerhalb der Kämpfe eine nette Räumlichkeit aufweisen, jedoch das Erlebnis keinesfalls wirklich aufwerten, sind die IMAX-Szenen in den Kämpfen (und davon gibt es viele) in Real 3D. Die Plastizität und ist hier oft phänomenal, die Effekte grandios. Was in der zweiten Hälfte aufgefahren wird, ist schlichtweg genial und lässt ein ums andere Mal die Kinnlade ein Stück weit runterklappen. Die Endwertung fällt hier schwer, denn während man in den nachkonvertierten Szenen 5/10 geben könnte, kratzen die atemberaubenden Kampfszenen knapp an der Höchstwertung. Hinzu kommt jedoch aber auch, dass der Film durch das 2.40:1 Format nicht im Vollbild vorliegt, sondern oben und unten Balken aufweist.

Film: 5/10
3D-Effekt: 8/10
 
Hankeys schrieb:
Hinzu kommt jedoch aber auch, dass der Film durch das 2.40:1 Format nicht im Vollbild vorliegt, sondern oben und unten Balken aufweist.

Also ist der Film durchgehend im 2.40:1 und springt nicht wie z.B. Tron Legacy oder Dark Knight (auch wenn der noch nicht in 3D ist)?

2.40:1 ist bei mir nämlich "Vollbild" da ich eine oben und unten maskierbare LW habe und bei Filmen mit Formatwechsel immer im 16:9 Format bleiben muss was ich ungern mache ;)
 
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A Very Harold and Kumar Christmas 3D
Real 3D

Was für ein Spaß, ehrlich! Ich muss gestehen, dass ich vorher noch nie einen Teil der Reihe gesehen habe, umso überraschter war ich nun, wie lustig das Ganze doch war. Alles dreht sich darum, dass Harold durch ein Missgeschick den ach so geliebten Weihnachtsbaum abfackelt. Es ist nämlich so, dass der Vater seiner Angebetenen, Danny Trejo :lachweg: , ein absoluter Weihnachtsfanatiker ist und ein prächtiger Weihnachtsbaum ist mit das Wichtigste. Trejo vertraut also Harold die Aufgabe an, den Baum zu schmücken, doch das geht schief und Harold bleibt nur ein Abend lang Zeit, einen neuen (es muss eine ganz bestimmte Art von Baum sein) zu besorgen.
Was die beiden an diesem Abend erleben ist so unheimlich lustig und abgedreht, dass ich nicht selten wirklich laut lachen musste. Am Ende gibts dann noch eine herrliche Szene mit dem Weihnachtsmann, fantastisch. :lol: Auch die Anspielungen auf 3D-TVs war wirklich gelungen, dazu noch die Schlussszene. :lol:

Der Film wurde speziell in 3D gedreht und das sieht man ihm auch deutlich an. Ehrlich gesagt habe ich nicht damit gerechnet, dass das 3D hier so dermaßen überzeugt. Beim Kiffen steigt der Rauch doch wirklich toll aus dem Bildschirm, immer wieder gibt es sehr ansprechende Effekte und tolle Pop-Outs, die den Spaß wirklich noch weiter nach oben treiben. Die Frage ist ja oft, in welchen Realfilmen man überhaupt Pop-Outs geschickt platzieren kann, ohne dass diese aufdringlich werden. Die Antwort: In genau so einem Film! Die Tiefenwirkung ist in den normalen Szenen zwar nicht sonderlich beeindruckend, aber es sind die Effekte, die immer wieder eingestreut werden und überzeugen.
Das hat wirklich großen Spaß gemacht und ich freue mich schon, den Film noch einmal an einem DVD-Abend mit Freunden zu schauen, denn das wird für großes Gelächter sorgen! Top! :dhoch:

Film: 7/10
3D-Effekt: 7/10
 
MachtAG schrieb:
Der Film ist vorbei und du denkst die, geiler Trailer, kommt jetzt der Film, also eine Action Szene folgt der nächsten, und du denkst wirklich der Film dauert vllt. 20 Minuten.

Da muss ich jetzt aber nochmal nachhaken, ist das nicht ein Riesenkompliment für einen Film, wenn man denkt der dauerte bloss 20 Minuten? Ich mein, dann hat man sich ja zu keinem Zeitpunkt gelangweilt
 
MachtAG schrieb:
Am Samstag abend angeschaut, und muss sagen der 3D Effekt kommt garnicht rüber, also da kann man sich den Weg ins 3D Kino getrost sparen, fand ich schon sehr traurig.

Zum Film selber muss ich sagen, zuviel Action, keine Story, bzw. nur sehr wenig, Dialoge werden kaum geführt, ich denke den ganzen Film kann man auf 4 Seiten Din A4 schreiben. Also bin schon sehr entäuscht von dem Film.

Film 2/10
3D Effekt : 1/10

Ja bei den Film ist die Action-Action-Action-Action und die ist gar nicht mal schlecht, der wirkliche Höhepunkt geht aber durch die vielen guten Actionszenen ein wenig unter. Story welche Story :? a da gabs was mit Vater Mutter Kind :) Nur wer in so einen Film geht und sich eine großartige Geschichte erwartet ist da wirklich falsch. Also ich wollte es mir gerade im Kinosessel bequem machen da war auf einmal der Film aus ( 90min mit Vorspann Prolog und Abspann also kommt der Film vielleicht auf 75- 80min ;) ), ich hätte sicher noch ne Stunde ausgehalten. Es ist total schwer so einen Film zu bewerten aber ich gebe ein 7 von 10 :dhoch: 3D gebe ich einmal vorsichtig eine 4 von 10 da ich mir den Film nich einmal zu Hause geben muss.
Normal muss die Wertung so aussehen Action 8,5 von 10,Story 2 von 10, 3D 4von 10
 
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Hatte von dem Film schon viel gutes gehört, konnte mich aber lange nicht durchringen ihn zu gucken. Mich hat in den Trailern immer der Grafikstil ein wenig gestört.

Jetzt kann ich nur sagen: Zum Glück hab ich ihn geschaut!

Eine wirklich schöne Story, natürlich mit happy end, über eine ungleiche Freundschaft eines Wikingers mit einem Drachen.

Technisch ist der Film sowas von gut. Das 3D Bild ist sehr klar, bietet unmengen an Detail und ich konnte kein Ghosting feststellen. Zum Glück wurde auf aufdringliche pop out Effekte verzichtet. Wenn denn mal einer der wenigen pop outs auftritt, so passt dieser dann auch in das geschehen.

Die räumliche Tiefe die der Film vermittelt ist einfach eindrucksvoll, so wie man es von den 3D Animationsfilmen halt gewohnt ist.

Die Flugszenen sowie das Ende bietet einige sehr gute plastische Szenen!

Am Ton kann ich auch nicht bemängeln. Klar, gute Synchro und einige nette Effekte über die Surround Boxen.

Film: 8/10
3D Effekt: 8/10
Ton: 7/10



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Das Original kenne ich nicht, von daher kann ich hier nur das Remake an sich bewerten. Im Prinzip geht es mal wieder um einen quasi super starken alles beißenden ich saug euch aus Vampir. Diesmal jedoch in einer Kleinstadt angesiedelt.

Wer Titten erwartet, wird übrigens enttäuscht ;)

Das Fright Night nicht konvertiert wurde sieht man dem Film an. Die räumliche Tiefe ist für einen real gedrehten Film schon gut. Diese kommt teilweise aber nicht wirklich rüber, was wohl an den vielen vielen dunklen Szenen liegen dürfte. Die Tag Szenen wirken einfach besser.

Leider hat der Film verstärkt mit Ghosting zu kämpfen, vor allem in den dunklen Szenen obwohl hier der 3D Effekt wesentlich schwächer ausgeprägt ist als wie in den hellen Szenen.

Das Bild an sich würde ich als befriedigend - gut bewerten, nicht mehr nicht weniger. Hätte mir mehr Schärfe und Details gewünscht.

Die Story an sich ist ganz unterhaltsam und kurzweilig. Nur leider bin ich mit den Schauspielern nicht wirklich warm geworden. Der mir noch am besten gefallen hat war der Vampir. Aber der Rest ist einfach... Austauschbar.

Die meisten werden den Film wohl einmal sehen und danach nie wieder das bedürfnis haben ihn ein weiteres mal zu gucken.

Wirkliche Surround Effekte Effekte darf man nicht erwarten. Auch der LFE bleibt quasi im Dauerkoma. Ein wenig mit den Füßen auf den Boden trampeln bringt mehr Effekt.


Film: 6/10
3D Effekt: 4.5/10
Ton: 5/10
 
Vielleicht bin ich zu verwöhnt von den ganzen 3D Filmen zu Hause aber Transformers 3 3D hat mich nicht mal ansatzweise begeistert. Ich liebe diesen Film aber ich hatte mir viel mehr erwartet. Es gibt gar keine Pop Outs und die Tiefenwirkung ist für mich nieee Referenz. Leider töten die Balken auch einiges. Aber wenn ich das mit Avatar oder auch mit Sammy, Korallenriff und co Vergleiche, das ist für mich 3D.
 
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Hugo Cabret 3D
Real 3D

Gestern im Kino gesehen und größtenteils auch begeistert gewesen, allerdings nicht auf eine Weise, die ich erwartet habe.
Zum Positiven: Der Film ist eine wunderbare Hommage an das Kino und das Filmemachen der alten Zeit. Das war schon große Klasse, die in den letzten Jahren etwas verloren gegangene Kinomagie war hier wieder da, absolut keine Frage. Inszenatorisch ist "Hugo Cabret" zudem natürlich eine Wucht, die den Zuschauer mitreißt und in 3D zudem nochmal intensiver wirkt, dazu aber gleich mehr.
Die Figuren sind allesamt schön geschrieben, interessant und bis zum Schluss fiebert man der Auflösung entgegen.
Leider muss ich jedoch auch sagen, dass ich nicht allen an dem Film so herausragend fand. Ich hatte ehrlich gesagt mit mehr phantastischen Elementen wie Magie, Parallelwelt, etc. gerechnet und auch den ganzen Film auf irgendetwas derartiges gewartet, bis ich letztendlich dann kapiert und verinnerlicht habe, dass es so etwas hier gar nicht gibt. Auf der einen Seite braucht der Film dies auch gar nicht, andererseits verpuffen einige Dinge dann letztendlich im Nichts. Der Roboter beispielsweise war meiner Meinung nach völlig unsinnig, die Auflösung etwas zu konstruiert und die Chemie der beiden Kinder wollte bei mir ebenfalls nicht richtig passen. Meiner Meinung nach hätte das Mädchen jünger und kleiner sein sollen, das ist jedoch sicherlich Geschmacksache.

Das 3D ist jedoch ohne wenn und aber ein absoluter Pluspunkt. Mehrere Einstellungen und Kamerafahrten sind sensationell und zeigen endlich einmal, warum dieses 3D ein intensiveres Filmerlebnis bietet. Die Tiefenwirkung ist durchgehend sehr gut und Effekte wie Schneeflocken, herumfliegende Blätter, etc. überzeugen auf ganzer Linie. Lediglich an Pop-Outs mangelt es dem Film, hier hätte man in der ein oder anderen Szene meiner Meinung nach noch das i-Tüpfelchen draufsetzen können, was die 3D-Umsetzung auf "Avatar"-Niveau geschossen hätte. So befinden wir uns knapp darunter, was jedoch ausschließlich daran liegt, dass ein solcher Film keine bahnbrechendes Actionfeuerwerk bieten kann.
Jedoch noch ein ziemlich unangenehmer Punkt: Der Film hatte durchgehendes Ghosting im Kino, meistens nur leicht, stellenweise jedoch auf recht auffällig. Da bin ich von meinem ghostingfreien DLP-Beamer besseres gewöhnt und das ist mir erstmals auch unangenehm im Kino aufgefallen. Gibt keinen Abzug für den Film, da es an der Technik liegt, aber dennoch wollte ich das mal erwähnen. Für mich unverständlich, dass im Kino bei einem Eintrittspreis von 10€ (Kinotag) dann sowas auftritt.

Film: 7/10
3D: 8/10
 
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Die Abenteuer von Tim und Struppi - Das Geheimnis der Einhorn

Zuallererst muss ich sagen, dass ich die Comcis zwar gelesen habe, aber vieles doch schon wieder vergessen ist. So kann ich ziemlich unvoreingenommen an den Film gehen. Und ich muss sagen, dass ich mit "Tim und Struppi - Das Geheimnis der Einhorn" ziemlich viel Spass hatte. Ich würde sogar so weit gehen in als Spielbergs besten Unterhaltunsgfilm seit Jurassic Park zu bezeichnen.

Steven Spielberg hat sich entschieden für die Verfilmung auf das Perfomance Capture Verfahren zurückzugreifen. Und ich kann ihm zu diesem Schritt nur gratulieren, denn anders währe der Film in dieser Art gar nicht zu inszenieren gewesen. Denn gerade weil es ein Animationsfilm geworden ist wirkt er im Gegensatz zu „Indiana Jones 4“ in seinen zum Teil übertriebenen Actionsequenzen nicht unfreiwillig komisch. Es passt einfach und wirkt nicht deplaziert oder sogar lächerlich wie z.B. die Lianenszene in „Indiana Jones 4“. „Das Geheimnis der Einhorn“ ist einfach ein technisches Brett und hat die Messlatte für zukünftige Animationsfilme ziemlich hoch gelegt. Denn im Gegensatz zu anderen Filmen dieser Machart (z.B. Final Fantasy, Beowulf oder auch Der Polarexpress) tritt hier der Uncanny Valley Effekt nicht auf, was an der perfekten Symbiose aus realistischer- und Comicoptik liegt. Man hat die Welt so realistisch wie möglich gestalte, ohne aber den Comicursprung der Vorlage zu vergessen. Und dies gelingt wirklich vorzüglich. Aber natürlich nützt auch die beste Optik nichts, wenn die Story nicht überzeugen kann.

Aber gehen wir einmal der Reihe nach. Die ersten 30 Minuten lässt sich der Film viel Zeit um die Figuren einzuführen. Sogar eine sehr nette und gelungene Hergé Reminiszenz (wie viele andere kleine Goodies für die Fans) hat es in den Film geschafft. Spielberg geht es zu Beginn also eher ruhig an und lässt wie zu besten Indy Zeiten langsam die Spannung um das Mysterium der „Einhorn“ anziehen. Man will einfach wissen was es mit diesem Schiff auf sich hat, wie es untergegangen ist, was so besonders daran ist und welche Geheimnisse es hütet. So verstricken sich unsere Helden immer mehr in eine Geschichte, deren Tragweite sich nur Stück für Stück zeigt und für die eine oder andere Überraschung gut ist.

Nach dieser Einführungsphase schaltet dann der Film auch gleich zwei Gänge höher und behält das Tempo eigentlich bis zum Schluss bei. Wie bei den Indiana Jones Filmes werden unsere Helden um den halben Erdball gejagt und besuchen auch exotische und opulent gestaltete Schauplätze, Eye Candy pur. Die Actionsequenzen sind packend und rasant inszeniert und begeistern mit tollen Kameraeinstellungen die so in einer Realverfilmung nicht oder nur schwer möglich gewesen wären. Aber gerade diese Actionsequenzen sind die grösste Schwäche des Filmes. Es gibt einfach zu viele davon in der zweiten Filmhälfte. Man kriegt kaum noch Zeit durchzuschnaufen. Es geht einfach Schlag auf Schlag. Ein paar Ruhephasen mehr hätten dem Film sicherlich nicht geschadet. Aber das ist natürlich nur Meckern auf hohem Niveau.

Kenner und vor allem Fans der Comics werden vielleicht anmerken, dass die Story zum Teil doch recht gravierend von der Buchvorlage abweicht, wurden doch hier gleich mehrere Geschichten zu einer neuen Story kombiniert. Das ist auch nicht weiter schlimm, solange der Geist der Vorlage getroffen wird. Und das gelingt den Machern hier meiner bescheidenen Meinung nach hervorragend. Man spürt, dass die involvierten Personen Fans der Bücher sind und deswegen sehr behutsam mit der Materie umgegangen sind um dem Erbe von Hergé gerecht zu werden.

Die Sprecher sind durch die Bank sehr gut gewählt. Jamie Bell ist ein überzeugender Tim und James Bond Darsteller Daniel Craig gibt gekonnt in britischer Bösewicht Manier mal charmant, mal bedrohlich den Bösewicht Sakharin. Highlight des Filmes ist aber, wie nicht anders zu erwarten, Andy Serkis in der Rolle des Captain Haddock. Ihm hört man zu jeder Sekunde die Spielfreude an. Sein schottischer Akzent passt einfach perfekt zur Figur. Und auch dem Shaun of The Dead und Hot Fuzz Duo Nick Frost und Simon Pegg merkt man den Spass den sie bei ihrer Interpretation von Schulze und Schultze hatten einfach an.

Auf den 3D Effekt habe ich mich bei „Tim und Struppi“ wirklich gefreut. Wenn nicht Steven Spielberg und Peter Jackson ein beeindruckendes 3D Erlebnis auf die Leinwand zaubern können, wer dann? Leider enttäuschen mich die beiden Meister hier auf ganzer Linie. Denn bis auf ein paar nette Spielereien im Vorspann und ein paar gelungene Tiefeneffekte ist 3D kaum bis gar nicht wahrnehmbar. Auch Pop-Out Effekte kann man an einer Hand abzählen. Das ist wirklich schade, denn der Film hätte sich regelrecht angeboten neue Massstäbe in dem Bereich zu setzen. So kann man getrost auch mit der normalen 2D Fassung leben.

Trotzdem ist „Tim und Struppi“ nicht nur der meiner Meinung nach bisher technisch beeindruckendste Animationsfilm, sondern auch der beste Abenteuerfilm seit dem ersten Mumien Teil. Auch ist er Spielbergs beste Regiearbeit seit Jahren. Der Beginn für eine tolle Filmreihe ist auf jeden Fall gemacht und ich hoffe, dass noch viele weitere Filme folgen werden. Mich hat der Film sogar dazu gebracht mich wieder intensiver mit den Comics zu beschäftigen. :D

Film: 8.5 von 10
3D Effekt: 5 von 10
 
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One Way Trip 3D
Real 3D

Horrorfilme aus Österreich fand ich in der Vergangenheit eher dürftig (z.B. In 3 Tagen bist du tot), aber "One Way Trip" ist sicherlich der beste Genrevertreter aus unserem Nachbarland. Positiv zu erwähnen sind auf jeden Fall die düstere Atmosphäre, sehr stimmungsvolle und gruselige Kulissen und die astreine Inszenierung. Die Brutalität ist hoch genug, Erschreckszenen gibt es einige und die Inszenierung ist wirklich astrein, kaum zu unterscheiden von einem US-Genrefilm.
Natürlich verhalten sich die Protagonisten (trotz eigener Aussage, dass man sich doch auf keinen Fall trennen sollte) letztendlich doch wieder dämlich, so dass man das ganze kaum ernst nehmen kann. Trotzdem sorgt das natürlich für einige schaurige Momente, von daher ist es gerade noch okay. Die Charaktere sind nicht großartig erwähnenswert und sind fürs Drehbuch geschrieben. Das Finale ist recht unspektakulär, die Auflösung jedoch nett.
Das Ganze ist dann noch hübsch verpackt in wirklich gutem 3D mit sehr ansehnlicher Tiefenwirkung und einigen wirklich netten Effekten. Wertet den Film um nen guten Punkt noch auf. Horrorfilme können mit dem richtigen 3D-Einsatz auf jeden Fall deutlich intensiver werden. :dhoch:
Definitiv einen Blick wert, wenn man denn auf solche Filme steht und weiß, worauf man sich einlässt.

Film: 5/10
3D-Effekt: 6/10
 
Hankeys schrieb:
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One Way Trip 3D
Real 3D

War eine keine Überraschung, muss ich schon sagen. Horrorfilme aus Österreich fand ich in der Vergangenheit eher dürftig (z.B. In 3 Tagen bist du tot), aber "One Way Trip" ist sicherlich der beste Genrevertreter aus unserem Nachbarland. Positiv zu erwähnen sind auf jeden Fall die düstere Atmosphäre, sehr stimmungsvolle und gruselige Kulissen und die astreine Inszenierung. Die Brutalität ist hoch genug, Erschreckszenen gibt es einige und die Inszenierung ist wirklich astrein, kaum zu unterscheiden von einem US-Genrefilm.
Natürlich verhalten sich die Protagonisten (trotz eigener Aussage, dass man sich doch auf keinen Fall trennen sollte) letztendlich doch wieder dämlich, so dass man das ganze kaum ernst nehmen kann. Trotzdem sorgt das natürlich für einige schaurige Momente, von daher ist es gerade noch okay. Die Charaktere sind nicht großartig erwähnenswert und sind fürs Drehbuch geschrieben. Das Finale ist recht unspektakulär, die Auflösung jedoch nett.
Das Ganze ist dann noch hübsch verpackt in wirklich gutem 3D mit sehr ansehnlicher Tiefenwirkung und einigen wirklich netten Effekten. Wertet den Film um nen guten Punkt noch auf. Horrorfilme können mit dem richtigen 3D-Einsatz auf jeden Fall deutlich intensiver werden. :dhoch:
Definitiv einen Blick wert, wenn man denn auf solche Filme steht und weiß, worauf man sich einlässt.

Film: 6/10
3D-Effekt: 6/10

Der Film war doch nun wirklich schlecht. 3D konnte man Aufgrund der vielen dunklen Szenen doch komplett vergessen. Schauspieler sind glaub ich nichtmal richtige Schauspieler gewesen. Die Krone setzte dann aber das unlogischste Ende der Filmgeschichte dem Film auf.

Das Ende....

Ging doch gar nicht klar. Wer hat denn dann am Anfang im Wald den Typen die Nase gebrochen? Alle anderen saßen am Feuer und auch so waren viele Ungereimtheiten die dieses Ende nicht glaubhaft wirken lassen. Das Ende selbst ist ne geile Idee wenn man sie nachvollziehen könnte ohne Lücken.
 
Hmm, also bei mir war das 3D trotz der Dunkelheit astrein und hat die gruselige Stimmung nur noch mehr verstärkt. Bloody Valentine 3D war auch recht dunkel und da hat es ebenfalls super funktioniert. Vielleicht lag es aber auch am Equipment, wo hast de den Film geschaut? Kino? 3D-TV?

Der Film an sich ist ja ein Remake von "Shrooms" und bietet inhaltlich natürlich nichts neues. Aber mir haben die gruseligen Schauplätze sehr gut gefallen und natürlich muss man sich erstmal an die eher Ösi-Schauspieler gewöhnen, aber die Hauptdarstellerin beispielsweise hat in mehreren Ösi-Großproduktionen mitgespielt. Muss man aber natürlich mögen, genau wie asiatische Schauspieler (die kann ich nicht leiden :) )

Zum Ende und der Logik:
Ich nehme mal an, dass jemand das Lagerfeuer kurzzeitig verlassen hat, aber kann schon sein, dass das ein Fehler ist. Das Ende an sich fand ich eigentlich ganz okay, da hab ich schon schlimmeres gesehen.
 
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