Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Der Ukrainekrieg

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Das Problem mit der AFD ist halt, dass sie nicht mal verheimlichen, dass sie die demokratischen Institutionen entweder abschaffen oder aber so verändern wollen, dass die Zeit nicht zurückgedreht werden kann. Das ist ihr Unterschied zu allen anderen demokratischen Parteien. Wie schon in Polen und Ungarn geschehen. Man schafft öffentlich rechtliche Medien ab oder bringt sie unter eigene Kontrolle, man korrumpiert das Justizwesen, man versucht innenpolitische und außenpolitische Entscheidungen danach zu treffen, dass sie kaum oder gar nicht mehr zurückgedreht werden können und man versucht, demokratische Wahlen zu diskreditieren und zu manipulieren, solange man sie nicht abschaffen kann. Und das sind Dinge, die kein normaler Deutscher wollen kann und die einfach ein absolutes No-Go sind. Da kann man grün und rot noch so scheiße finden. Mit der AfD arbeitet man aktiv daran, seine eigenen Freiheiten abzuschaffen, auch als Biodeutscher...
 
Das ist vermutlich das Verständnisproblem eines Ostdeutschen, denn das hat nichts mit zuhören zu tun. Da gibt es einfach keine zweite Meinung. Der Westen hat das schon durch und keine Lust, dass nochmal durchzukauen während der Osten hinter einer Mauer isoliert war. Du wirst damit leben müssen, denn daran:



wird auch die AfD nichts ändern. Der Osten kann das gerne glauben und auch dieser Meinung sein. Der Westen ist da aber schon weiter und schreit dann einfach nur DUMMHEIT, weil er es eben aus Erfahrung besser weiß. Die AfD bringt allen Deutschen nur weitere Nachteile für mindestens vier weitere Jahre ohne etwas grundlegend an der Situation zu ändern. Im Gegenteil.

Der Westen ist das langsam einfach nur leid, musst du verstehen. Erst Ostdeutschland finanziert, danach 16 Jahre Merkel mitgemacht und als man die GroKo dann satt war und endlich in die richtige Richtung gehen konnte (Stichwort blühende Landschaften), kommt die AfD und der Osten, die im Falle, dass sie die Regierung bilden, auch noch den Rückwärtsgang einlegt. Für den Westdeutschen sind mittlerweile 35 (!) Jahre (Mauerfall bis heute) voller Nachteile vergangen und der Ostdeutsche stört sich jetzt an im freien betenden Personen.

Ich sage nicht, dass es heute noch Westdeutsche gibt, die das ähnlich sehen und natürlich bei den Ostdeutschen Gehör finden (weshalb die AfD eben auch bundesweit Akzeptanz findet), aber das waren Mal nur noch so verschwindend wenige, dass wir hier in Deutschland tatsächlich behaupten konnten, die Rechten verdrängt zu haben.

Weder die AfD, noch eine NPD, wird an der Migration etwas ändern, ohne das Land in die Steinzeit zu katapultieren. Zu glauben, das eigene Land wäre bei einer Weltbevölkerung von über 8 (!) Milliarden Menschen dem eigenen Volk vorbestimmt, ist und bleibt Wunschdenken (oder dumm, mir egal). Alles andere kostet uns nur wertvolle Lebenszeit, in der Deutschland für den Einzelnen besseres erreichen könnte.

Ich gehe vollkommen mit, dass die AFD keine Lösung ist und verstehe die Haltung deutschlandweit, besonders im Osten, mit den aktuellen Kenntnissen über die Partei nicht mehr.
Aber die Behauptung, Westdeutschland habe den Aufbau im Osten (alleine) finanziert (so liest sich dein Text), muss ich relativieren. Auch im Osten wurden Abgaben für den Aufbau Ost erhoben und noch viel wichtiger, die DDR hat über 90% der Kriegsreparationen für die Verbrechen unserer Großeltern und Urgroßeltern im 2. Weltkrieg bezahlt. Die Sowjetunion hat die DDR bis 1989 ausgesaugt wie eine Zecke, während die BRD durch die westlichen Alliierten ein Wirtschaftswunder erlebten. Bis heute werden die ehemaligen DDR-Gebiete mit Minderbezahlung für geleistete Arbeit bestraft. Das rechtfertigt natürlich nicht das neonazistische Gedankengut.
Solche Sätze wie von dir fördern nur die Entzweiung und entsprechen nicht der Wahrheit. Zum Glück weiß ich, dass das eine Minderheitsmeinung ist.
 
Ich meine vor einiger Zeit gelesen zu haben, dass die Wirtschaftswunderwirkung des Marshall-Plans überschätzt wird und ein Mythos ist. Tatsächlich war einfach viel Industrie in Deutschland von den Bomben verschont geblieben und man konnte die Wirtschaft dadurch relativ schnell wieder ankurbeln.
 
Ich meine vor einiger Zeit gelesen zu haben, dass die Wirtschaftswunderwirkung des Marshall-Plans überschätzt wird und ein Mythos ist. Tatsächlich war einfach viel Industrie in Deutschland von den Bomben verschont geblieben und man konnte die Wirtschaft dadurch relativ schnell wieder ankurbeln.

Das stimmt. Aber es geht ja auch nicht darum, was das Wirtschaftswunder real bewirkt hat, sondern mit was es die Menschen im Westen in Verbindung bringen. Und da gingen eben Einzug der amerikanischen Kultureinflüsse und wirtschaftlicher Aufstieg Hand in Hand.
 
Könnten die Mods bitte den Threadtitel in "Der Ostdeutschland und AfD Thread" ändern? Um die Ukraine und den Krieg geht es hier ja nicht mehr.

Betrachte es als side quest im KT-Rollenspiel. Ist gleich wieder vorbei.

Ich meine vor einiger Zeit gelesen zu haben, dass die Wirtschaftswunderwirkung des Marshall-Plans überschätzt wird und ein Mythos ist. Tatsächlich war einfach viel Industrie in Deutschland von den Bomben verschont geblieben und man konnte die Wirtschaft dadurch relativ schnell wieder ankurbeln.

Der Abbau der Industrieanlagen im Westen Deutschlands wurde relativ schnell gestoppt, der Osten wurde von den Russen erstmal entkernt. Das führte u.a. auch zum Volksaufstand, der blutig niedergeschlagen wurde.
Damit haben wir den Bogen zu den Russen wieder gespannt. Btt
 
IMG_2547.jpeg


https://amp.zdf.de/nachrichten/poli...e-deutschland-ukraine-krieg-russland-100.html
 
Ich arbeite mit ukrainischen Flüchtlingen zusammen.
Mein Verständnis hat manchmal aber auch Grenzen.
Zum Beispiel wenn ein Mann nach Deutschland flieht, sich hier einer krebstherapie unterzieht und vom Jobcenter finanziert wird und dann 6 Wochen in die Ukraine nach Hause fährt um sich von der chemo zu erholen.

das nimmt dann schon wirklich skurrile Züge an und ich kann absolut verstehen wenn man solche konkrete Fälle kritisiert.
 
Ich arbeite mit ukrainischen Flüchtlingen zusammen.
Mein Verständnis hat manchmal aber auch Grenzen.
Zum Beispiel wenn ein Mann nach Deutschland flieht, sich hier einer krebstherapie unterzieht und vom Jobcenter finanziert wird und dann 6 Wochen in die Ukraine nach Hause fährt um sich von der chemo zu erholen.

das nimmt dann schon wirklich skurrile Züge an und ich kann absolut verstehen wenn man solche konkrete Fälle kritisiert.

Es ist also sicher das er die Krebstherapie überlebt? Wie dreist das er einfach zwischdrin seine Freunde und verwande besucht die er möglicherweise nicht sicher wieder sieht. Wie kann er das wagen?

Mag sein das ich irgendwelche Details nicht weiß, aber so wie du es beschreibst warum sollt er nicht zwischen drin heim dürfen? Wtf. Würde er den in seiner Heimat aktuell die gleichen Behandlungschancen haben? Irgendwie ein für mich sehr skurriles Beispiele um etwaigen misststände aufzuzeigen.
 
Zurück
Oben