Es gibt einen Grund, warum auch heute die Filme fürs Kino mit 24 Bidern pro Sekunde gedreht und wiedergegeben werden. Nicht, dass man es technisch nicht schon länger anders könnte, ist es dieses dezente Ruckeln sowie die Bewegungsunschärfe, die uns aus dem Alltag herausholen und wissen lassen: Wir sind in einer fiktiven Welt mit fiktiven Charakteren und fiktiven Geschichten. Eine Welt, in die wir flüchten, um aus dem Alltag auszubrechen, den Stress abzubauen und uns unterhalten zu lassen. Die Realität ruckelt allerdings nicht mit 24 Bildern pro Sekunde an uns vorbei, weshalb wir stets in der Lage sind, sie von dem zu trennen, was man im Kino gesehen hat.